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Sind wir herzlos?

c@o#rpalxin


Hier gehts nicht ums Erbe, sondern meine Oma.

Wenn du dich über solche Dinge auslassen willst, bist du in diesem Thread falsch.

Außerdem werde ich wohl einschätzen können, wie uns die Ärztin behandelt hat.

Es ist schlichtweg idiotisch, jemanden mit derart ernstem Befund überhaupt zur Reha zu schicken, wenn derjenige bei der Reha gar nichts mitmachen kann.

Das wurde uns ebenfalls mitgeteilt.

Auch wurden uns unterschiedliche Versprechungen gemacht. Angegeben wurde, dass die Reha 4 bis 6 Wochen dauert.

Jetzt dauert sie plötzlich nur 2.

CJinnamxon4


Habt ihr mal darüber nachgedacht, sie nur zur Tagespflege zu geben? Dann wäre sie jeden Tag im Heim, könnte aber Zuhause schlafen und auch am Wochenende mal ganz Zuhause (bei euch) sein, wenn es sich einrichten lässt. Das wäre vielleicht auch noch ein Kompromiss.

c0oGra%lixn


Die Sache ist, dass sie das nicht will. Ich kann das andererseits auch verstehen.

Gerade vor der nächsten O.P. Da hat man ja keinen Überlebenswillen mehr und nichts wofür man kämpfen will, wenn man eh weiß, man kommt ins Heim.

Hbasen.reich


Ich habe meine Oma sehr lieb

Wir haben sie einerseits sehr lieb und würden sie gerne weiterhin in ihrem Umfeld alt werden lassen, sind aber andererseits auch nur Menschen.

Ist es moralisch meine Aufgabe die Oma zu Hause pflegen? Also dauerhaft und für die kommenden Jahre?

Ich kann doch nicht Jahre zu Hause bleiben nach abgeschlossenem Studium, nur weil ich meine Oma pflege.

Da komme ich nie mehr in den Job rein.

Zumal wir sehr abgeschieden wohnen und ich sicher umziehen muss.

Ich hab hier mal aus diesem Faden ein paar Zitate von Dir gesammelt aus versch. Beiträgen aus diesem Faden.

Hier klingst Du ganz anders als in Deinem anderen Faden.

Im anderen Faden willst Du um jeden Preis in dem Haus bleiben, willst sogar Dein Studium unterbrechen.

Aber jetzt ziehst Du in Erwägung "umzuziehen", obwohl 'Du das doch gar nicht willst.

Ich hab den Eindruck, dass sich - je nach unterschiedlichem Kontext, Deine Interessen ändern.

Im anderen Faden willst Du Dein Zuhause nicht verlieren - hier willst Du auf einmal Dein Leben nicht aufgeben und bist sogar bereit, auf Dein Zuhause zu verzichten, um Dich nicht ganz von der Pflege vereinnahmen zu lassen.

Ist das nicht ein bisschen widersprüchlich?

Wenn DU "DEIN" Zuhause nicht verlieren willst, dann wäre es doch das normalste der Welt, der Oma auch DAS zuzugestehen, was Du selbst nicht verlieren willst - der Oma IHR Zuhause zuzugestehen, sie nicht aus ihrem vertrauten Umfeld reißen, sie dort zu pflegen, wo IHR jahrelanges Zuhause war.........nämlich in IHREM Haus............

Du stellst diese Fragen, zB. diese:

Ist es moralisch meine Aufgabe die Oma zu Hause pflegen? Also dauerhaft und für die kommenden Jahre?

Ich kann doch nicht Jahre zu Hause bleiben nach abgeschlossenem Studium, nur weil ich meine Oma pflege.

als würdest Du das nur widerwillig tun, Pflicht und Liebe schließen sich aber aus - wenn Du Deine Oma so sehr lieb hast, wie Du hier betonst, dann wäre es gar keine Frage.......

Ich hab den Eindruck, als gehe es Dir gar nicht um Deine Oma - hier klagst und stöhnst Du, weil es anstrengend werden könnte - dort würdest Du "alles" tun, nur um das Haus zu halten.........

Das finde ich schon ein bisschen seltsam.......... :-/

c3oraLlixn


Sorry, aber das was du hier schreibst ist absolut anmaßend und deplatziert.

:|N

Ich melde das an die Moderation weiter.

c+orZalin


Erzähl uns doch mal, wie es für dich war, als du deine Oma gepflegt hast? Kalt erwischt, was? Weil du eigentlich gar nicht mitreden kannst und dich in meinem Alter nie um einen Menschen über Jahre gekümmert hast.

Ich lebe mit meiner Oma seit Jahren zusammen, gehe mit ihr einkaufen und helfe ihr neben dem Studium bei der Alltagsgestaltung. Sie ist nämlich nicht erst seit gestern mobil eingeschränkt. Ich warte gespannt auf den Tag, an dem du uns erzählst, wie du die Pflege bei deiner Oma erlebt hast.

Falls du merkst, worauf ich anspiele.

s0ens'ibelmLa.nn9x9


Sorry, aber das was du hier schreibst ist absolut anmaßend und deplatziert.

Was Hasenreich schrieb, war der Versuch einer sehr sachlichen Analyse.

Ich melde das an die Moderation weiter.

Was wirfst du Hasenreich vor? Ihre sachliche Analyse deiner Texte?

cDlaiPret


Den Widerspruch sehe ich auch. Um das Haus zu halten würde sie Studium abbrechen und umziehen, um der Oma bzw. Mutter zu helfen nicht. Wobei ich das in beiden Fällen für keine gute Idee halte.

als würdest Du das nur widerwillig tun, Pflicht und Liebe schließen sich aber aus - wenn Du Deine Oma so sehr lieb hast, wie Du hier betonst, dann wäre es gar keine Frage.......

So einfach ist es aber doch nicht.

coorYalin


Jeder Mensch hat Grenzen.

Ich unterstütze meine Oma mit kurzen Unterbrechungen schon sehr lange bei der Alltagsgestaltung, mache den Garten, fahre mit ihr einkaufen, helfe ihr beim Essen, fahre sie zum Arzt, wasche ihre Wäsche.

SEIT JAHREN.

Irgendwo habe ich als Mensch aber Grenzen und die kollidieren jetzt.

Das hat nichts mit Hass oder Empathielosigkeit zu tun, sondern mit Menschlichkeit, denn ich bin Mensch und andere Menschen in meinem Alter ziehen Kinder groß, gehen auf Partys oder reisen.

Meine Beiträge lesen sich deshalb ambivalent, weil ich sehr stark schwanke.

Schwanke zwischen kompletter Aufgabe meines Lebens und Vergleich mit anderen, die seit Jahren ein anderes Leben führen als ich. Das dazu.

c!or&alxin


Und alle, die nie einen Menschen gepflegt haben, sollten hier den Ball mal sehr flach halten. Danke.

c-oraplxin


Den Widerspruch sehe ich auch. Um das Haus zu halten würde sie Studium abbrechen und umziehen, um der Oma bzw. Mutter zu helfen nicht.

Wo soll ich das denn geschrieben haben? Solange meine Oma lebt geht es nicht ums Haus. Ich fühle mich auch nicht gut dabei, über so etwas nachdenken zu müssen. Leider wird es aber von der anderen Familienseite geschürt darüber nachdenken zu müssen.

Ich ziehe nicht um, weil ich derzeit bei meiner Oma lebe. Wer hat dir denn das obrige erzählt? :|N

n7ad@delr8u6


Widersprüche erkenne auch ich, ich habe beide Fäden bislang still verfolgt. Und bevor ich ähnlich wie Hasenreich angegangen werde:

Erzähl uns doch mal, wie es für dich war, als du deine Oma gepflegt hast? Kalt erwischt, was? Weil du eigentlich gar nicht mitreden kannst und dich in meinem Alter nie um einen Menschen über Jahre gekümmert hast.

Ich pflege meine Mutter, die nach einem schweren Schlaganfall im Rollstuhl sitzt. Ich habe ihr die Windeln gewechselt, als sie diese noch brauchte und wische ihr nun den Hintern ab, wo sie immerhin schon allein auf den Toilettenstuhl kann. Also auch die Sachen, die du für dich ausschließt. Ich kann daher mitreden. Und auch vor dem Schlaganfall hatte sie schon mehrere schwere Erkrankungen, nach denen sie längere Zeit auf meine Hilfe angewiesen war.

Für mich stellte sich nie die Frage, ob ich meine Mutter in ein Heim gebe. Im Gegenteil, in der Reha habe ich mich mit den Ärzten angelegt, die sie dorthin abschieben wollten.

Ich (persönlich!!) sehe es so: solang meine Mutter noch vollkomme klar ist und soweit auch noch "die Alte" ist im Kopf und sich die Einchränkung "nur" körperlich auswirkt, helfe ich ihr so gut ich eben kann...in der gewohnten und geliebten Umgebung. Hätten wir sie in ein Heim gegeben, hätte sie sich längst aufgegeben, so ist sie aber eigentlich wieder meine Mama, wie ich sie vor dem Schlaganfall kannte...sie kann halt nur nicht mehr laufen.

Wir haben derzeit sogar den Fall, dass mein Stiefvater im Krankenhaus um sein Leben kämpft. Ich hoffe sehr er schafft es. Und wenn er danach ebenfalls auf Hilfe angewiesen ist, so werde ich diese Leisten, soweit es in meiner Macht liegt. Ich weiß von beiden, dass sie in kein Heim wollen würden, wenn wir es auch anders handhaben können. Deine Oma hat sich dahingehend ja auch geäußert und du weißt, dass sie das ebenfalls nicht möchte.

In deinem Fall kommt noch hinzu, dass sie nicht mehr all zu viel Zeit hat. Aber genau deshalb würde ich sie erst recht zu Hause Ruhe finden lassen. Meiner Meinung nach wäre es für sie doch sicher schöner zu Hause umgeben von ihren Lieben zu gehen, als allein in einem Heim oder im Krankenhaus.

Ich weise nochmal darauf hin, dass das hier alles **meine persönliche ** Meinung wiederspiegelt!

S9üntxje


als würdest Du das nur widerwillig tun, Pflicht und Liebe schließen sich aber aus - wenn Du Deine Oma so sehr lieb hast, wie Du hier betonst, dann wäre es gar keine Frage.......

das ist ja völliger Blödsinn :|N Geerqde weil man einen Menschen liebt und hoffentlich auch sich selbst, muss man schauen, dass es für beide das Beste ist.

Nicht verstehen kann ich die Abneigung gegen die Kurzzeitpflege, im Krankenhaus würde sie bleiben wollen, in die Kurzzeit nicht? Redet irgendjemand von der Familie mit ihr Klartext?

SAüntxje


und das Pflegen können, muss man sich neben allem anderen auch ganz einfach leisten können. Wer kann schon seinen Job aufgeben für jahrelange Pflege?

S}üntGjxe


Naddel kam dann später mit ihrem Beitrag, Respekt, was du für sie tust.

Ich würde niemals wollen, dass meine Kinder das machen, niemals solange ich klar bin und wenn ich dement werde, dann hoffe ich, dass sie sich daran halten werden.

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