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Sind wir herzlos?

c omralxin


Das ist ja auch das Problem das mich beschäftigt.

Ich würde liebend gerne langfristig mit meiner Oma zu Hause bleiben und wenn sie doch mehr Zeit hätte (was ich nicht glaube) jeden Tag mit ihr verbringen wollen, ganz einfach weil man die Zeit nicht wieder bekommt.

Gesellschaftliche Zwänge (Rente) und weitere zwingen mich aber dazu, dass so nicht realisieren zu können.

Wer stellt irgendwann eine 30 Jährige ein, die erst mit 30 anfängt zu arbeiten, weil sie vorher die Oma gepflegt hat?

Genau das macht ein schlechtes Gewissen. Man liebt jemanden, kann es aber nicht.

Der Spagat für beide das Beste raus zu holen, trifft einen von beiden hart und einer davon bleibt bestimmt auf der Strecke.

nfad-delP86


und das Pflegen können, muss man sich neben allem anderen auch ganz einfach leisten können. Wer kann schon seinen Job aufgeben für jahrelange Pflege?

Es kommt halt auch einfach darauf an, wieviel Pflege wirklich notwendig ist. Ich hatte mich zwischenzeitlich auf eine 30Std-Woche reduzieren lassen, damit sie nicht so lang allein ist. Derzeit kann ich langsam wieder steigern. Es kommt in dem Fall hier ja darauf an, ob die Oma wirklich rund um die Uhr betreut werden muss. Das konnte ich bislang nur nicht rauslesen ":/

Ich würde niemals wollen, dass meine Kinder das machen, niemals solange ich klar bin und wenn ich dement werde, dann hoffe ich, dass sie sich daran halten werden.

Das wollte meine Mutter auch nie ;-D Aber so haben wir uns jetzt so gut eingefuchst, dass ich froh bin es so zu tun. Wenn alles gut geht, braucht sie die Pflege ja auch nicht für immer :)z

cZlaikrext


@ coralin

Ich ziehe nicht um, weil ich derzeit bei meiner Oma lebe. Wer hat dir denn das obrige erzählt? :|N

Missverständnis, ich hatte das untere als umziehen für die Pflege interpretiert.

Zumal wir sehr abgeschieden wohnen und ich sicher umziehen muss.

cCoraIlin


@ naddel:

Ich kann das so genau noch nicht sagen, denn wir wissen ja auch noch nicht wie ihr Gesundheitszustand zu Hause ist und eben auch langfristig nach der anderen O.P.

Wenn sie noch halbwegs hell im Kopf ist, ist das ja auch noch was anderes. Allerdings kündigt sich langsam eine Demenz an.

Starke Wesensveränderungen.

Myoanixka65


Das kann noch an der Op liegen und einige Wochen dauern.

mBavndxysu


Hallo,

vll. wäre eine ausländische Pflegekraft was für euch, die dann den ganzen Tag schaut.

Gruß

Ttapxs


Und alle, die nie einen Menschen gepflegt haben, sollten hier den Ball mal sehr flach halten. Danke.

Auf Beiträge von Usern, die bereits Angehörige gepflegt und dir ganz ganz viele Hinweise gegeben haben, gehst Du doch genauso wenig ein. Aber schlage nur weiter in allen deinen Threads wahllos um dich.

Glücklicherweise zwingt mich niemand, dich noch weiterhin für voll zu nehmen. :=o

nwadadzel86


Ich kann das so genau noch nicht sagen, denn wir wissen ja auch noch nicht wie ihr Gesundheitszustand zu Hause ist und eben auch langfristig nach der anderen O.P.

Nieand zwingt euch jetzt für die kommenden Jahre zu entscheiden. Jetzt eght es doch erstmal nur um die Zeit bis zur nächsten OP. könnt und wollt ihr euch in dieser Zeit um sie kümmern? Wollt ihr, dass sie diese Zeit zu Hause verbingen kann?

Dann macht es auch. Wenn nicht, dann erkundigt euch über Alternativen. Mobiler Pflegedienst, Tagespflege...es gibt einige Möglichkeiten abgesehen von einem Heimplatz.

Alles was danach kommt, nach der OP, oder auch in einigen Wochen, Monaten, Jahren (?)? könnt ihr dann ja immer noch entscheiden. Auch wenn ihr jetzt für euch entscheidet die Pflege übernehmen zu wollen und dann in ein paar Monaten merkt, dass es nicht geht - es obliegt euch, das dann wieder zu ändern.

Nur weil ihr JETZT die Pfege zu Hause macht, heißt es nicht, dass ihr es immer und über Jahre so handhaben müsst. Geh es doch einfach in Etappen an. Es geht jetztum die Zeit bis zur nächsten OP. wie es danach weitegeht, könnt ihr doch entscheiden, wenn feststeht, wie sie die OP überstanden hat und es ihr danach geht. :)z

nvaddrel8x6


Allerdings kündigt sich langsam eine Demenz an.

Starke Wesensveränderungen.

Ah und da stimme ich Monika zu. Hatte meine Mutter auch eine Weile. Nennt sich Durchgangssyndrom und verschwindet von allein wieder. Muss daher keine Demez sein, zeitg sich aber ähnlich.

cgoryalixn


Ich muss sagen, dass das sehr stark wechselt und rumgemeckert und wesensfremd war sie eigentlich vor der O.P schon.

Es ist aber Tageszeiten abhängig und es kommt auf die Person an.

Ich als Enkelin werde besser behandelt als meine Mutter.

Vielleicht habt ihr recht und man sollte etappenweise planen.

Sie wird aber sicher Dialysepflichtig werden und dann wird es noch unschöner.

Wenn es so bliebe wie jetzt und die O.P erfolgreich wäre, wäre das ja super.

s8ugzarxlove


Was hältst du von einer Kompromisslösung? Zum einen Pflegestufe beantragen um die Kosten zu reduzieren, die Oma heim holen und dann zusätzlich eine ganztagspflegekraft dazu holen, die eben bei euch wohnt und deine Oma pflegt. Zum Beispiel eine Polin oder so. Dann kannst du weiterhin studieren, deine Mama weiterhin arbeiten, deine Oma kann daheim bleiben bei der Familie aber keiner muss sich kaputt machen :)z

-aviegtna(mesixn-


Ich finde euch nicht herzlos, ich würde es eher unschön finden, wenn jemand sein Leben meinetwegen aufgibt. Keiner weiss wie lange dieser Zustand deiner Oma dauern wird, sie ist 86--kann also auch noch 10 Jahre und länger andauern. Wir alle haben nur ein Leben und ich würde niemanden aufzwingen wollen mich zu pflegen, ich erwarte es nicht, habe selbst eine Tochter und ich möchte das sie ein schönes Leben hat!!!! Sie braucht mich nicht pflegen, ganz sicher nicht. Sieht natürlich jeder anders und jeder hat die wundervolle Vorstellung zuhause in den eigenen 4 Wänden vor sich hinzudämmern. Altenheime müssen nicht schlecht sein. Es wird eine Umstellung, es ist ungewohnt, natürlich, aber letztendlich endet unser aller Leben irgendwann mal und es gibt diese Stationen des Lebens, auch die Endstationen, damit muss man irgendwie klar kommen! Alles andere ist doch nicht realistisch, sind eben Wünsche. Zumal auch wenn Zuhause gepflegt, wer sagt das man nicht die Nerven verliert, Mutter nicht alleine Stundenlang da sitzt, man wird ja nicht als Pfleger geboren, sowas ist eine Wahnsinns Aufgabe, genau wie die von Kindergartenerzieherin, Altenpflegern, Pflegern von Behinderten, dafür bedarf es einfach eine gewisse Geduld und immense Toleranz. Das bringt nicht jeder von Haus aus mit! Deswegen sind die Profis am Werk!

-`vietndamesxin-


Was ich sagen will, es geht bestimmt einigen zuhause gepflegten schlechter, als in einem Heim! Natürlich gibt es das auch umgekehrt, dennoch können alte Menschen sehr anstrengend sein, es ist ja nicht nur mit der täglichen Körperhygiene getan, dazu kommen diverse individuelle extra Befindlichkeiten uswusw.

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