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Mein Vater wacht nicht richtig auf

M$ona819w28 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, leider bin ich an dem Punkt wo ich nicht mehr weiter weiß und mit jeden Tag mehr die Hoffnung verliere. Ich hab von Medizin überhaupt keine Ahnung, deswegen tut mir die wahrscheinlich komische Beschreibung Leid.

Mein Dad hatte am 06.07.2017 eine schweren Herzinfarkt und musste reanimiert (wiederbelebt) werden und hat einen neuen stan/sten bekommen. Er ist schon seit über 30Jahren Herzkrank (mit 36 den ersten Beipass). Und die letzen Monate waren schon schlimm da er wegen seiner Ganzkörperschmerzen mehr im Krankenhaus war als zuhause. Am 05.07 ist er erst entlassen wurden, Tag darauf dann das :°(

Einen Tag nach dem Infarkt war er wach, redete auch mit uns. Aber er sagte auch vieles was keinen Sinn ergab. Aber er hat auch viel durchgemacht, vielleicht war er deswegen verwirrt. Kurz nachdem wir gefahren sind sind komplikationen aufgetreten und er wurde ins künstliche Koma gelegt (probleme beim atmen, Kreislauf sackte immer ab). In diesem Zustand wurde er fast eine Woche gelassen. In der zwischenzeit kam eine Lungenentzündung, akutes Nierenversagen. Und einen Luftröhrenschnitt wurde gemacht und seitdem wird er darüber unterstützend beatmet. Es dauerte 4 Tage, nachdem das Narkosemittel abgesetzt wurde, bevor er wieder wach wurde. Er versuchte uns 3 tagelang etwas zu sagen. Wir haben aber nicht herausbekommen können was :-( Am 4 Tag machte er den Eindruck das er aufgegeben hat. Zuckte nur beiläufig mit den Schultern wenn wir was gefragt haben. Das war ein Freitag. Am nächsten Tag ist der Darm gerissen, Not-OP sollte erst gemacht werden aber dann haben die Chirurgen dies abgelehnt weil er die OP nicht überstanden hätte. Daraufhin hat er 2 Wochen lang Antibiotika bekommen und jede Menge Bluttransfusionen (es tratt/tritt wohl hauptsächlich Blut in den Darm ein und weniger Kot in den Bauchraum). Seit dem Vorfall mit dem Darm, das war am 22.07., reagiert er überhaupt nicht mehr. Er wurde da nochmal sediert, für knapp 2 Tage.Augen sind seit dem auf, er gähnt, (versucht zu) husten, verzieht das Gesicht wenn er gepickst wird. Aber er reagiert vom Bewusstsein nicht mehr. Er starrt nur vor sich hin. Eine leere Hülle. Die Ärzte wissen auch nicht warum. Erst hieß es, sein Körper sei geschwächt und deswegen dieser Zustand. Mittlerweile kommt nur dieser "tut mir Leid" Blick und die Aussage das sie es nicht wüssten. Wir haben schon mehrmals um ein CT oder sowas vom Kopf gebeten. Aber es wurde immer wieder verschoben weil er nicht stabil genug war oder was anderes dazwischen kam. Für die Ärzte hat das weniger Priorität, sondern halt ihn generell am leben zu halten. Das sagte uns eine Krankenschwester.

Gestern dann die Aussage das das Teil im Hals (Kanüle Luftröhrenschnitt) die Woche raus kommt, er dann zunächst auf die "normale" Intensiv kommt und dann auf die Palliative.

Hat einer vielleicht schon ähnliches erlebt und kann einem wieder Hoffnung machen? Kann er trotz allem noch richtig wach werden? Müssen die Ärzte nicht ein CT oder so machen wenn wir das verlangen?

Antworten
H\yperixon


Lungenentzündung, akutes Nierenversagen.Luftröhrenschnitt. Darm gerissen, Not-OP

Das ist schon alles ziemlich heftig.

Hm, es kann sein das er vielleicht durch starke Medikamente z.B. starke Schmerzmittel ect zentral gedämpft ist und daher kaum reagiert.

Ihr könntet die Ärzte mal nach den Medikamenten fragen.

Kann er trotz allem noch richtig wach werden?

Schwer zu sagen ohne den Pat genau zu kennen. Aber in Anbetracht was er schon mitgemacht hat, sieht es nicht gut aus.

Ob er sich davon erholen wird, ist jetzt noch nicht absehbar.

Du schreibst, er kommt auf die Palliative ( keine Heilung mehr möglich), d.h. das man ihn nicht mehr Heilen kann und er versterben wird.

Müssen die Ärzte nicht ein CT oder so machen wenn wir das verlangen?

Nein.

Wenn dein Vater nicht stabil ist, würdest du ihn ja damit umbringen. Die Ärzte wissen was sie tun und würden es bestimmt auch machen. Aber schau, wenn der Zustand von deinem Vater so schlecht ist, dass man ihn nicht in ein CT bringen kann, würde ihn das ganze Procedere und was dazu gehört umbringen.

Mqona8N94wx28


Danke für deine Antwort Hyperion.

Nach nochmaliger Rücksprache mit den Ärzten wurden jetzt alle Medikamente, bis auf das Schmerzmittel und Insulin, abgesetzt. Dialyse bleibt noch dran. Beatmungsgerät wird die Tage auch abgeschaltet. Er wird jetzt schrittweise entwöhnt. Jetzt heißt es wieder warten.... Am gegebenen Schmerzmittel kann es laut Arzt nicht liegen. Wieder kam nur die Aussage das sie es nicht wüssten warum sein Bewusstsein nicht zurück kommt. Ich weiß das mein Dad nicht mehr gesund wird, nach fast 5 Wochen haben wir es jetzt akzeptiert. Aber wir würden uns so gern nochmal mit ihm Unterhalten, ihm ein paar letzte Worte sagen, uns für alles Bedanken... Sollte sich bis Mitte nächster Woche nichts getan haben, hat der Arzt gesagt das wir uns doch nochmal Gedanken machen sollten ob die Dialyse nicht doch abgestellt wird. Papa wollte so nie enden. Er hatte es bei seiner Mum durchgemacht die dann zum Pflegfall wurde. Wir haben zuhause immer offen über das Thema gesprochen. Aber es dann auch wirklich in die Tat umzusetzten (ihn sterben lassen) konnten wir dann einfach nicht. Jetzt hat er bzw sein Körper die Möglichkeit zu gehen. Vorher wurde alles unternommen um ihn immer wieder einigermaßen stabil zu bekommen. Das wird jetzt nicht mehr gemacht. Wenn er gehen möchte, darf er das jetzt. Man hat uns versprochen das er nicht leiden wird. :°(

Nochmal Danke

XTiraxin


Redet trotzdem mit ihm! Auch wenn er abwesend erscheint. Haltet seine hand und verabschiedet euch.

Vielleicht reagiert er nicht, aber ich bin überzeugt, er wird es mitbekommen.

Abschied zu nehmen ist ein sehr wichtiger prozess, wenn jemand stirbt.

Es ist wirklich traurig für euch und ich wünsche euch ganz viel kraft!

S1ea_B3reezxe


Was für eine schwere Zeit. Es tut mir so leid für euch.

Wie Xirain schon sagte, redet mit ihm, sagt ihm alles was euch noch wichtig ist und auf dem Herzen liegt. Er wird es mitbekommen.

Es ist auch gut und wichtig (für deinen Dad und für euch), dass ihr akzeptieren könnt, dass er wohl nicht mehr gesund wird und dass ihr ihn gehen lassen könnt.

Meine liebe Mama ist vor einem Jahr im Krankenhaus gestorben nach langem Krebsleiden, auch wir hatten wie so oft gehofft dass sie sich wieder erholt. Es war so wichtig und auch heilsam für uns zu wissen, dass sie in Frieden gehen konnte und auch wollte. Sie wollte nicht mehr kämpfen.

Ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit.

Miona8q9wx28


Ich danke euch für eure Anteilnahme. Das ist wirklich Lieb und tut auch gut.

Wir reden jeden Tag mit ihm, erzählen wie unser Tag war, was so alles passiert ist. Wenn es mal nicht so viel zu erzählen gibt, lesen wir ihm was vor. Und auch verabschiedet hatten wir uns als es wieder kritisch war. Wir haben ihm gesagt das wir egal wie er sich entscheidet hinter ihm stehen. Und wir aufeinander aufpassen werden. Aber es nagt an einem weil man nicht weiß ob er es gehört und verstanden hat.

Man hatte uns auch geraten das alle, für ihn wichtigen Personen, vorbei kommen und sich verabschieden. Aber unser Bruder weigert sich. Wir haben Papa jedoch was das angeht angelogen und ihm gesagt das unser Bruder es mental nicht schafft wir ihm aber ausrichten sollen das er ihn über alles liebt. Was hätten wir auch anderes machen sollen?

Es ist einfach Scheiße! Den Menschen den man auf der Welt am meisten liebt und der immer alles für einen getan hat so leiden zu sehen. Und langsam können wir auch psychisch nicht mehr. Aber wir müssen stark sein für ihn.

Haltet mich jetzt bitte nicht für bekloppt :-( Aber könnte es sein das er zwar vom Körper her immernoch lebt aber vom Kopf her schon gegangen ist? Ich glaub an sowas eigentlich garnicht..... Aber ich wünsche mir das es da mehr gibt wenn man stirbt. Papa hat an sowas geglaubt.

Rdhe=lia


Haben die Ärzte von einem appalischen Syndrom gesprochen?

Das ist nach einer Reanimation bzw. bei Sauerstoffmangel leider nicht selten.

Ihr macht alles richtig. Er wird spüren, dass er nicht alleine ist.

Ob er mental schon gegangen ist, ob es so etwas gibt, kann ich dir nicht beantworten.

Wenn dir der Gedanke angenehm ist, dann glaube daran.

Vielleicht kannst du Kontakt zu einem Seelsorger oder Trauerbegleiter aufnehmen.

Wie alt ist dein Bruder? Vielleicht wäre für ihn ein Seelsorger wichtig. Den kann man auch in Anspruch nehmen, wenn man nicht unbedingt gläubig ist. Vielleicht schafft er es mit professioneller Hilfe Abschied zu nehmen. Erzwingen sollte man es nicht.

Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft @:)

K~a%nga


Hi Mona,

Ich würde da eher auf das Narkosemittel tippen als Verantwortlichen. So eine Narkose hat es schon in sich und das Problem ist dass jeder Mensch da ein wenig individuell darauf reagiert.

Gerade bei Komapatienten kommt es vor dass die Patienten nicht mehr aufwachen (aus unerklärlichen Gründen) oder hinterher nicht mehr Wirklich zum Bewusstsein kommen und weit weg scheinen.

Ihr solltet wie andere schon Vorgeschlagen haben weiter mit euren Angehörigen sprechen, selbst wenn ihr das Gefühl habt das eure Worte ins leere gehen. Die Chance besteht dennoch dass er es hört.

Ich halte allerdings nicht viel von der "Verabschiederei", das ist zwar vorrausschauend von euch aber ihr könntet falls euer Angehöriger noch was mitbekommt, ihn dadurch Stressen oder in Panik versetzen.

Meiner Meinung nach solltet ihr Zuneigung, liebe Worte zeigen. Sagen dass euer Angehöriger nicht alleine ist und ihr bei ihm seid.

Das bringt viel mehr.

Ich wünsche euch allen viel Kraft.

MOon5a89iw28


Haben die Ärzte von einem appalischen Syndrom gesprochen?

Ne, das sagt mir nichts. Ein befreundeter Arzt fragte warum noch kein Neurologie hinzu gezogen wurde... Das ist die nächste Frage die wir heute abend stellen werden.

Mein Bruder ist 26. Er hatte sich die letzten Jahre immer nur bei Papa gemeldet wenn er Geld brauchte. Was Papa ihm natürlich immer gegeben hat. Das war der einzige Punkt weswegen meine Schwester und ich uns immer mit ihm in der Wolle hatten. Die Rente die Papa bekommt ist ein Witz, deswegen haben wir im so gut wie alles bezahlt. Also hat er unserem Bruder immer das Geld gegeben was er von uns bekommen hat. Z.B. zum einkaufen. Mehr Herz als Verstand, aber er sagte das er nunmal sein Sohn ist und er ihn trotzallem nicht im Stich lässt.

Wir waren sogar bereit unseren Bruder abzuholen etc. Aber es kam nur ein "Lasst mich in Ruhe. Ich hab wegen Arbeit keine Zeit. Warum sollte ich dahin wenn er eh nicht wach ist" >:(

Ich werde mir auch Hilfe holen. Meine Arbeit leidet wegen fehlender Konzentration und den ständigen Weinkrämpfen sehr. Meine Schwester ist seit dem Tag wo Papa eingeliefert wurde nicht mehr arbeiten gewesen. Aber das kann ich mir nicht erlauben. Das man keine Nacht mehr durch schläft um beim kleinsten Geräusch wach wird kommt hinzu. Es könnte ja das Telefon gehen das was mit Papa ist. :°(

M/ona?809w2x8


Ich halte allerdings nicht viel von der "Verabschiederei", das ist zwar vorrausschauend von euch aber ihr könntet falls euer Angehöriger noch was mitbekommt, ihn dadurch Stressen oder in Panik versetzen.

Da hast du vermutlich recht. Aber an dem Tag hieß es (mal wieder) das es sein könnte das er die Nacht nicht übersteht. Das er die nächsten Tage nicht überlebt haben wir schon mehrmals zu hören bekommen. Das macht einen kaputt.

XSirCaxin


Ich werde mir auch Hilfe holen. Meine Arbeit leidet wegen fehlender Konzentration und den ständigen Weinkrämpfen sehr. Meine Schwester ist seit dem Tag wo Papa eingeliefert wurde nicht mehr arbeiten gewesen. Aber das kann ich mir nicht erlauben. Das man keine Nacht mehr durch schläft um beim kleinsten Geräusch wach wird kommt hinzu. Es könnte ja das Telefon gehen das was mit Papa ist. :°(

Bist du selbstständig oder warum kannst du dir das nicht leisten?

Als meine Schwester ins künstliche Koma gelegt worden ist (Krebs), ließ ich mich noch am gleichen Tag krank schreiben. Ich wäre nicht in der Lage gewesen zu arbeiten. Ich war psychisch am Ende und den ganzen Tag nur mit dem Gedanken beschäftigt "Was wenn meine Eltern morgen anrufen..." und sie riefen an... nach 2 Wochen...morgens um 6.

(Meine Schwester hatte allen außer meinen Eltern verboten sie im Koma zu besuchen und ich wohnte auch noch 500/600km weit weg)

Als ich die Nachricht bekam, sie ist verstorben, konnte ich nichtmal ein Taxi rufen so verstört war ich... Ich kann mich heute kaum daran erinnern was in den nächsten Wochen war...

Von daher, wenn du in einem Angestellten Verhältnis sein solltest: Lass dich krank schreiben. Egal ob grad viel Arbeit da ist, wenn du denkst es ist das richtige, mach es.

Huudip{fupf1


Hallo Mona. Ich kann gut nachempfinden wie es Dir geht. Mein Dad ist vor drei Monaten gestorben.

Vor zwei Jahren ging es ihm ähnlich wie Deinem jetzt. Er hatte auch Herzinfarkt, Lungenentzündung und Nierenversagen. Auch er war eine Woche im künstlichen Koma und wurde beatmet. Er wachte lange nicht auf. Es lag bei ihm an den Nieren, die das Narkosemittel nicht richtig abbauen konnten. Nur die Dialysen halfen. Danach war er ein paar Tage im Delir und redete wirres Zeug. Alles in allem war er neun Wochen im Krankenhaus. Er erholte sich aber recht gut und hatte noch ein gutes Jahr. Gestorben ist er dann am Krebs. Ermutlich kann niemand sagen ob es Dein Pa schafft, wenn sie ihn in die Palliativ-Station verlegen, bedeutet das, es wird ihm das Leben so angenehm wie möglich gemacht, ohne Aussicht auf Heilung. Die Dialyse verlängert sein Leben und hilft die Giftstoffe abzubauen. Mein Vater hatte übrigens keinerlei Erinnerungen an diese Zeit und er sagte später oft, es wäre ihm egal gewesen, wäre er damals gestorben. Im Nachhinein muss ich zugeben, wäre ihm sehr viel Leid erspart geblieben, denn sein letztes Jahr war nicht schön. Ich schicke Dir viel Kraft und drücke die Daumen, dass ers doch noch packt! :)*

M.oMnaL89w28


Bist du selbstständig oder warum kannst du dir das nicht leisten?

Ne, aber noch in der Probezeit. Mein direkter Vorgesetzter hat sehr viel Verständnis und deckt mir den Rücken nach oben hin (Erledigt zum Teil meine Aufgaben etc). Eben hat er mit mir zusammen meinen Schreibtisch aufgeräumt und neu sortiert, sich wieder einen ganzen packen mitgenommen. Mein "richtiger" Chef will allerdings Ergebnisse sehen. Der Rest ist unrelevant.

@ Hudipfupf1:

Er wachte lange nicht auf.

Wie lange war das? Das hört sich bei dir sehr ähnlich an. Haben die Ärzte dir gesagt das es an den Nieren lag das er lange brauchte zum wach werden?

HGudBipfuxpf1


Das Narkosemittel wurde nach ein paar Tagen abgesetzt. Er wachte fast drei Wochen nicht auf. Ja sie sagten es liege an den Nieren. Sie machten aber trotzdem täglich Physio mit ihm. Erst nach der zweiten Dialyse öffnete er die Augen.....ohne zu sehen. Das Erwachen ging sehr langsam. Mal ein Lächeln, oder die Finger bewegen. Er war drei Wochen auf der Intensivstation. Als er auf die Station gebracht wurde war er eigentlich wach, aber nach dem Transport hat er nur noch geschlafen. Dann haben sie mit viel Flüssigkeit die Nieren gespült und er bekam viel Wasser auf der Lunge und musste wieder zwei Tage auf die Intensivstation. Wieder Dialyse. Aber da war er wach, jedoch total verwirrt und durchgeknallt. Auch das hat sich nach ein paar Tagen gelegt. Er hatte auch einen Luftröhrenschnitt, da der Tubus nach ein paar Tagen entfernt werden muss und sie so einen Zugang für eine schnelle künstliche Beatmung haben. Bei ihm war noch das Problem, dass er nicht essen wollte und sie ihm noch eine Magensonde legen wollten. Irgendwann hat er aber wieder zu essen angefangen und dann ging es bergauf. Es folgte eine Reha und nach neun Wochen konnte er nachhause.

ZQyda


Nach schweren Infarkten mit CPR und möglicher Hypoxie ist es oft leider so, dass es zu massiven geisteigen und körperlichen Einschränkungen kommen kann, die oft auch nicht mehr reversibel sind, gerade in diesem Alter und mit all den Komplikationen. Ich hab das schon bei jüngeren Patienten erlebt, die reanimiert wurden. Gerade wenn eine Renaimation nicht innerhalb der ersten drei Minuten beginnt und nicht absolut fachgerecht durchgeführt wird, ist es häufig so, dass es mehr oder weniger zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff kommt, je nach Ausmaß sind dann eben Folgeschäden da...

Ob und in wie weit das hier zutrifft, kann ich natürlich nicht einschätzen.

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