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PatientIn bittet um Sterbehilfe

T^estrxale hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin Gesundheitswesen und Krankenpflege. Wir haben zur Zeit einen Patienten, der uns alle, Ärzte, Pflege, täglich über die Grenzen d s Erträglichen bringt.

Um die Anonymität d s Patienten zu schützen werde ich das Geschlecht nicht erwähnen, das Alter ist zwischen 45 und 55. Die Krankheit ist Krebs. Und zwar ein Krebs im Bereich des oberen Oberkörper. Der Krebs ist sehr weit fortgeschritten, und hat das umliegenden Gewebe völlig zerstört,sieht aus wie Hackfleisch. , der Krebs wächst nach außen, die Wunde ist Groß, es ist so schlimm.. die Wunde verfault, es blutet ununterbrochen, tröpchenweise. Der Patient kann nur noch liegen. Er /Sie bekommt Morphium. Durch die Faulprozess der Wunde entsteht natürlich auch ein ganz besonderer Geruch.. lasst Mal Hackfleisch und Eier unterkühlt ein paar Tage offen liegen und den Geruch 10Mal verstärken. Daher liegt der/die PatienTin alleine. Das schlimmste ist aber.. dieser Besondere Geruch hat Fliegen angelockt und in der Wunde sind Maden. Die Maden können wir nicht entfernen, da sie sich tief in die Wunde gefressen haben... Wenn wir versuchen die Maden zu entfernen s wird die Blutung viel stärker...Der/DiePatientin ist bei klarem Verstand und bekommt das alles mit.

Jedes Mal, wenn ich aus dem Zimmer komme muss ich weinen! Wir wollen dem/der Patientin helfen, aber außer Morphium können wir nichts geben.

Jede Sekunde seines/Ihres Lebens ist eine einzige Qual... Jeden Tag fragt er/sie nach Erlösung..

Wir sind innerlich zerissen

Antworten
mxo!nd+st[ernxe


Ja, kann ich verstehen. Ich habe Deinen Post mehr überflogen als gelesen, weil ich es nicht ertrage. Wie muss es Dir erst gehen?

p1ie:pla+nxt


Sorry aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen

Sofern es sich hier um ein deutsches Krankenhaus / Pflegeheim handelt sollte ja wohl eine Wundabdeckung gegeben sein wo kein Ungeziefer die Möglichkeit einer Eiablage hat

Sollte es doch, wie auch immer, dazu gekommen sein kann immer noch ein Wunddebridement erfolgen auch bei stärkerer Blutung

Was würde den im schlimmsten Fall passieren? Der Patient verblutet - in diesem speziellen Fall ( bitte nicht falsch verstehen ) wohl auch schon als eine Form der Erlösung zu betrachten

T8estbral_e


Mon+Sterne

Nana, wir von der Pflege, Ärzte wollen uns vor dem PatientIn nichts anmerken lassen. Wir wollen nicht, das der/ die Patientin denkt wir würden uns Eckeln.

m\on3d+sterxne


Das verstehe ich nicht, was das mit meinem Post zu tun hat.

T(estrxale


Pieplant,. Die Wunde ist am Hals.der Gesamte Hals/Nacken ist betroffen, Die Hals Muskulatur ist bereits vom Krebs zerfressen. Und der Die/Patientin hat eine Atemkanüle. Die Wundversorgung ist sehr schwieriges, da wir arterielle Blutungen befürchten..

c;riecLharlie


...ohne viel Ahnung zu haben. Aber das klingt hoffnungslos. Irgendwann wird es zu Ende sein. INsofern würde ich versorgen, so, wie man es machen sollte. Und wenn dann Blutungen oder Komplikationen auftreten, die den Prozess beschleunigen, dann ist es so.

Denn was würden die arteriellen Blutungen denn noch verschlimmern, wäre ein Verschlimmern in dem Falle nicht ein Schritt zur Verbesserung, eben, Erlösung?

pciepjlanpt


Und trotzdem oder gerade deswegen, in diesem Fall hat man doch nicht zu verlieren

Jpul4iaT


Kann aufgrund der mit Maden besessenen Wunde keine Operation dieser erfolgen? Eine Narkose überlebt der Patient ggf. nicht, was er sich ja wünschen würde.

Ffizzlyp>uzzlxy


Hallo, ich bin Gesundheitswesen und Krankenpflege. Wir haben zur Zeit einen Patienten, der uns alle, Ärzte, Pflege, täglich über die Grenzen d s Erträglichen bringt.

Also ich weiss überhaupt nicht, wie ich hier meiner Empörung Luft verschaffen kann - bereits mehrfach meinen Beitrag wieder gelöscht.

Das was Du hier beschreibst fällt für mich unter "Unterlassene Hilfeleistung". Du behauptest ernsthaft, dass der Pat. von Maden aufgefressen und er/sie mit einer stinkenden Wunde liegen gelassen wird?

Ich hatte und habe immer noch mit extrem pflegebedürftigen Menschen zu tun, überwiegend an Krebs erkrankte. Es gibt nichts, was ich nicht schon an Extremen gesehen und behandelt habe. Stinkende Wunden incl. Maden gehörten nicht dazu. Wenn es wirklich so sein sollte wie Du es hier beschreibst, sind schwerwiegende Fehler begangen worden bzw. selbst die minimalste Versorgung wurde ausser Acht gelassen.

Ich kann hier meiner Empörung keinen wirklichen Ausdruck geben. Lasst euch alle euer Lehrgeld wieder zurück geben. Und bevor ich hier ausraste - :-X

Nvailoxuga


Ja ähm... Ne, also einfach rumschnippeln und den Patienten verbluten lassen geht nicht ":/ ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein Arzt vor sich selbst und einem Gericht verantworten kann. Bestmögliche Wundversorgung und Schmerztherapie (da sind bestimmt Experten involviert), neue Maden in der Wunde darf es nicht geben.

d&ainae8x7


Wenn der Patient geistig voll da ist, was spricht dann dagegen eine entsprechende Organisation anzurufen und da was zu bewegen? Oder der armen Person mehr Morphium zugeben?

Ich kann nichts dazu sagen wie sich das entwickelt hat, aber das klingt ehrlich so als wäre da irgendwo gewaltig geschlampt worden. Heilige Scheiße.

Siap-ienxt


weshalb ist der Patient nicht in einem Hospiz? Wo liegt er/sie?

Ich kann das auch nicht so recht glauben - möchte aber dennoch meine Anerkennung für ALLE Pflegekräfte aussprechen, die täglich mit ähnlichen Szenarien und Belastungen zu tun haben. Es wäre für mich das Ende, niemals könnte ich mit einer solchen psychischen Belastung umgehen. Von daher, ohne die geschilderte Situation weiter beurteilen zu wollen oder können: Ein grosses DANKE an alle Pflegekräfte dieser Welt. @:)

pviephlanxt


Kenne selbst Fälle mit Madenbesiedelung von Wunden bei Patienten die aus ihrem häuslichen Umfeld kamen

Hier war häufig eine intensivmedizinische Betreuung mit adäquater Sedierung bis hin zum künstlichen Koma nötig

Natürlich bestand hier zumindest in manchen Fällen ein kurativer Therapieansatz, doch unabhängig davon, erfolgte nach Stabilisierung der Situation eine mehrzeitig chirurgische Versorgung der Wunden

N/K678


Warum ist es nicht möglich, den Patienten zu sedieren ?

Bei meinem Papa wurde das gemacht, der Arzt hat uns gleich gesagt, dass unter der Medikation die Atmung abflacht und es zum Stillstand kommen kann, wenn der Patient geschwächt ist.

Ich kann mir das mit den Maden auch nicht so recht vorstellen/glauben.

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