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PatientIn bittet um Sterbehilfe

Z(yda


Ok, das mit dem fehlenden Zugang ist natürlich blöd, das hatte ich überlesen. Bei unseren Tumorpatienten wurde öfter mal ein ZVK in die Femoralis gelegt, da bei den meisten Tumorpatienten die Subclavia schon bei Vor-Ops im Zuge einer Tumorresektion gekappt wurde und die anderen Halsgefäße ja meist direkt im Wundgebiet liegen, wenn die peripheren Gefäße so schlecht waren, eben um im terminalen Stadium zB einen Hydal oder Vendalperfusor zu starten und da eine optimale Analgesie und letztlich auch Sedierung zu gewährleisten.

ZCyda


<Gegen den Geruch hilft tw Aromaöl auf Tüchern auf die Heizkörper und Lüftungsschlitze zu hängen, falls es keine Allergien gibt. Minze, Zitrone oder ähnliche erfrischende Sachen , tun auch den Patienten gut, die merken ja genau, wie die Umwelt auf die Geruchsbelästigung reagiert, auch wenn viele selbst durch die Tracheotomie nicht mehr riechen können.

X[iraxin


Ich bin gerade dankbar, dass meine Schwester im künstlichen Koma an ihrem Krebs verstarb bevor sie solch schlimme Schmerzen bekam.

Wäre ein künstliches Koma nicht eine Option? Wie ist denn der jetzt noch erwartete Lebenszeitraum?

ZAyda


Und natürlich ein paar Handschellen, falls ein übereifriger Operateur auftauchen sollte

:)z

Tuest@raxle


Also, die/der Patientin ist endlich von den Qualen erlöst. Ich hatte Frühdienst und er/Sie hatte seit 4h ununterbrochen venös geblutet, es war eine Sickerblutung, also sozusagen Tröpchenweise. Ich bin froh das wir, und der/die Pateintin/ keine Carotis-Blutung erleben mussten. Eine Carotis Blutung ist grauenhaft! Der/.Die Pateintin hatte zum Glück einen "sanften" Tod. Durch den steten, aber relativ langsamen Blutverlusst wurde der Patient langsam immer müder, bis er /sie den letzten Atemzug tat.

G3ro}ttig


Das ist gut.

C:arammal0a L3


Das ist eine gute Nachricht im Sinne des Patienten/Patientin und für euer Team.

a2utunmn-Elikxe


Wir können nur hoffen, dass uns einmal dieser Leidensweg erspart bleibt.

Ich bin schon lange für Sterbehilfe. Keiner der gegen Sterbehilfe ist, hat offenbar schon einmal so ein unmenschliches Sterben erlebt. Tiere können wir erlösen, aber bei den Menschen ist es verboten. Ein Unding.

T*est~ralxe


Das hab ich mir bzgl. Sterbehilfe auch schon gedacht. Die Gegner haben tatsächlich noch nie einen Menschen mit entstelledem Hals/Gesicht/Kopf-Tumor gesehen. ....

CNaramalxa 3


Die Gegner denken einseitig in eine bestimmte Richtung. Menschen haben die Fähigkeit, das, was sie nicht hören oder sehen wollen, zu ignorieren. Sie wollen ihr einseitiges Bedürfnis aber gestillt sehen. Was andere als Gegenargument vorbringen, ist dann so gut wie nicht existent, angeblich die Ausnahme ect. Ich sehe im Krankenhaus einige Ausnahmen und großes Leid, was nicht immer mit heutigen Mitteln zu beheben ist. Eine Gesetzgebung kann für mich nicht einseitig funktionieren und ich hoffe auch, dass hier noch einmal neu entschieden wird mit entsprechenden Absicherungen, so dass nicht leichtfertig etwas möglich ist.

bMeeetlejuiWce2x1


Schön das er/sie es einigermaßen gut geschafft hat.

Z>ydxa


Die Gegner haben tatsächlich noch nie einen Menschen mit entstelledem Hals/Gesicht/Kopf-Tumor gesehen. ....

:)z

Zvyqda


Aber schön -soweit man da von schön sprechen kann- also nicht falsch verstehen bitte- dass derjenige dann wenigstens die letzten Schritte doch einigermaßen schnell und "leicht" gehen konnte. Und nicht irgendjemand auf die Iddee kam doch noch irgendwo einen Zugang rein zu dremeln und auf Teufel komm raus Konserven zu ordern....

Tja, sterben ist im Krankenhaus oft verboten, wo kämen wir dahin, wenn die Leute einfah eines natürlichen Todes sterben würden....("natürlich" meint in meinem Sinn im Rahmen bzw. an den Folgeneiner schweren Erkrankung eingeschlossen)

e+inF/orenJusexr


Gut, dass der/die Arme es hinter sich hat.

Zur Schmerzprävention und Zugang: Ich bin kein Pfleger oder Arzt, darum kenne ich die Einschränkungen bei Langzeitinfusionen nicht: Wäre intraossär keine Option für sowas? Oder darf das nicht länger als ein paar Stunden liegen?

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