» »

Hemmungen bei der Pflege abbauen

Ehi9neGu&teFrOage hat die Diskussion gestartet


Hi ihr Lieben,

Vor einigen Wochen hatte ich berichtet, dass meine S-Mutter im Krankenhaus lag und dort massivst abgebaut hatte. Die Zustände waren wirklich schlimm. Ich habe sie jetzt nach Hause geholt und zumindest seelisch geht es ihr bedeutend besser.

Ich kenne sie seit 18 Jahren und wir hatten nicht immer das beste Verhältnis. Sie hat ein paar Dinge gemacht, die mich sehr lange wütend machten, außerdem war sie oft anstrengend, nervig und ich war mitunter ungerecht.

Ich weiß selbst nicht woran das liegt, aber seit sie so hilfsbedürftig ist, fühle ich nur noch Zuneigung zu ihr. Alles was früher war ist vollkommen egal geworden, sie ist jetzt ein anderer Mensch. Ich habe keine Ahnung ob dieses schutzbedürftige so eine Art Mutterinstinkt in mir auslöst, aber wenn ich sehe wie sie von Transportdiensten oder so mies behandelt wird, wacht sofort die Löwin in mir auf.

Zahlreiche Ärzte wollten sie ins Heim abschieben, aber sie hat mich mit Tränen in den Augen angeguckt und gesagt: Bitte nicht. Ich kanns auch nicht. Das will und kann ich ihr nicht antun und solange ich es irgendwie schaffe, werde ich alles menschenmögliche tun dass es ihr gut geht.

Doch jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Auch wenn der Pflegedienst 2 x pro Woche kommt, bin ich zu 90 Prozent allein mit ihr und übernehme alle anfallenden Aufgaben. Ich bin ein Laie, sprich ich bin ohne Erfahrungen und habe in einigen Bereichen Hemmungen. Lustigerweise betrifft das nicht den Windelwechsel und auch nicht die Intimpflege oder das "Popo-wischen". Für mich war der Gedanke immer ein Horror, aber seit wir einmal eine vollgekackerte Windel gewechselt haben, das erste Mal, ist das Routine geworden. Scham und Hemmungen lassen sich mit ruhiger und liebevoller Art ganz einfach abbauen. Scheint mir gelungen zu sein, denn sie schämt sich vor mir nicht, akzeptiert die Umstände und kommt damit klar.

Mein großes Problem ist die Ernährung, denn hier klappt gar nichts. Würde ich nicht eingreifen, würde sie einfach nichts trinken und nichts essen, bis es zu Ende wäre. Sie hat keinerlei Appetit und selbst wenn sie Durst verspürt ist sie zu müde, um den Gedanken weiter zu verfolgen und dämmert dann wieder weg. Ein Teufelskreis, denn je weniger Flüssigkeit, umso schlimmer der geistige Zustand.

Sie reagiert nicht unwillig wenn ich sie mit Nahrung (Trinknahrung für Dialysepatiente) quäle, sondern eher verzweifelt. Es ist für sie unendlich anstrengend das zu sich zu nehmen obwohl sie will. Sie betont immer wieder, dass sie nicht sterben möchte und wieder zu Kräften kommen will. Der hinzugezogene Arzt sagt mir, ich soll viel resoluter sein. Ich soll sie packen, in den Sessel setzen und sie darf erst wieder ins Bett, wenn der Becher leer ist.

Das fällt mir so so schwer, ich hab Hemmungen mich über ihre Bedürfnisse hinwegzusetzen. Wenn sie fragt, ob sie bitte zurück ins Bett darf und ich sag "nein, darfst du jetzt nicht", erscheint es mir einfach falsch. Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist es aber auch nicht zu vertreten, dass sie mir verdurstet.

Habt ihr einen Rat für mich, wie ich die Nahrungszufuhr für sie am angenehmsten gestalten kann, ohne dass sie sich von mir genötigt oder gezwungen fühlt?

Antworten
B9irtkenzDweixg


Wenn sie fragt, ob sie bitte zurück ins Bett darf und ich sag "nein, darfst du jetzt nicht"

da kann man ganz anders und dennoch total liebevoll reagieren

zb: " du weißt, daß du trinken musst. ich helfe dir ins bett, sobald du das ausgetrunken hast"

das suggeriert nicht, daß du dich über ihren willen hinwegsetzt, sondern,d aß du sie umsorgst und sie aber ein wenig mitmachen muss

alte menschen erreicht man nicht, indem man sich über ihren willen hinwegsetzt. da hast du vollkommen recht und wenn du eh vom typ her nicht so bist, solltest du das auch nicht machen. gespielt bleibt gespielt. und das merken die, egal wie durcheinander die sind

vielleicht kannst du das trinken spannender gestalten. kann sie noch mitm strohhalm trinken? oder trinkt sie direkt ausm becher/glas. da könnte man so einen zuckerrand zum knabbern dran machen

essen is natürlich schwierig. manchen wird übel, sobald sie was breiiges im mund haben.

isst sie selbstständig, musst du helfen?

E,ineGOuteAF1raxge


da kann man ganz anders und dennoch total liebevoll reagieren

zb: " du weißt, daß du trinken musst. ich helfe dir ins bett, sobald du das ausgetrunken hast"

Ja, das ist eher mein Stil, ein resolutes "Nein, jetzt wird getrunken sonst stirbst du", wie dieser Arzt empfohlen hat, das kann ich nicht. Ich mein, egal wie verwirrt sie im Kopf ist, solche Sätze ängstigen doch und sie macht das ja nicht weil sie böse ist oder weil sie sterben will, sondern weil der Körper komplett entkräftet ist und sie es nicht packt. Sie weiß auch, das merke ich, dass ich es nicht bös mit ihr meine und das soll sie auch bis zu letzt merken. Im KH hatte sie vor einigen Schwestern Angst, vor mir darf sie das nicht haben, denn wenn sie sich in ihrem zu Hause nicht mehr sicher fühlt, dann ist das für die seelische Gesundheit ganz sicher Gift.

vielleicht kannst du das trinken spannender gestalten. kann sie noch mitm strohhalm trinken? oder trinkt sie direkt ausm becher/glas. da könnte man so einen zuckerrand zum knabbern dran machen

Strohhalm klappt nicht, das Saugen ist ihr zu anstrengend. Wir hatten einen Schnabelbecher, aber den mag sie überhaupt nicht, deswegen trinkt sie jetzt mit Hilfe (wenn voll, weil schwer) aus ihrer Lieblingstasse. Es sind jeweils 100 ML Trinkflüssigkeit (die flüssige Nahrung) und die Tasse ist recht groß. Hat aber den Effekt, dass sie nicht so voll aussieht. Ich bilde mir ein, dass das eventuell psychologisch gesehen recht gut ist. Lieber "ach ich muss nur einen Viertel Becher voll trinken" als "ohje, eine ganze, randvolle Tasse".

essen is natürlich schwierig. manchen wird übel, sobald sie was breiiges im mund haben.

isst sie selbstständig, musst du helfen?

Sie isst überhaupt nicht. Seit Montag Mittag hat sie 2 Löffel Reis und eine viertel Scheibe Toastbrot gegessen. Das wars. Deswegen bekommt sie Trinknahrung. Ist für sie entlastender. Erstens mag sie das gern, in der richtigen Sorte schmeckt es ihr und zweitens hat sie den Druck mit dem Essen nicht. Wenn sie ihre 900 KCAL über die Trinknahrung aufgenommen hat, dann muss ich sie nicht mehr ständig mit Essen behelligen. Wenn sie essen möchte darf sie aber jederzeit. Je nach Tagesform isst sie mal etwas selbstständig oder lässt sich lieber füttern. Das einzige was immer geht ist Wassereis. Das liebt sie und nimmt es gern an.

Bpirk(en(zwxeig


da fallen mir noch andere dinge ein, die olle leute gern mal schnabulieren und die auch rutschen

apfelmus, babygläschen, mandarinen aus der dose.

joghurt, müllermilchreismilchreis und solche sachen- tasse kakao hat auch schön kalorien.

was is mit gequetschter banane? in milch getunkter zwieback?

E}inePGutJeFra9gxe


da fallen mir noch andere dinge ein, die olle leute gern mal schnabulieren und die auch rutschen

apfelmus, babygläschen, mandarinen aus der dose.

joghurt, müllermilchreismilchreismilchreis und solche sachen- tasse kakao hat auch schön kalorien.

was is mit gequetschter banane? in milch getunkter zwieback?

Ha, Babygläschen! Das stimmt, das ist gar nicht so verkehrt, sie mag Brei und insbesondere Griesbrei gern. Milch ist problematisch, weil wegen Laktoseintoleranz. Aber Milchreis lässt sich ja selbst machen, dann mit Laktosefreier Milch.

Super deine Tipps, lieben Dank :) auch das mit dem Kakao! Malzbier ist mir grad auch noch eingefallen, das süppelte sie früher sehr sehr gern und das hat ja auch ne Menge Kalos.

BNirken1zweig


:)^

ihr kriegt das schon hin

nur eins möcht ich dir noch aufn weg geben:

liebevoll ja. konsequent aber auch. ;-) also bettchen wirklich erst, wenn alle is :)*

S,ün*txje


was ist mit einer vorübergehenden PEG-Anlage? Sie könnte Nahrung bekommen, bis sie wieder kräftiger geworden ist und wieder allein essen kann.

Ansonsten kann ich deine Rücksichtnahme verstehen, aber wenn deine Schwiegermutter nicht dement ist, dann muss ihr doch klar sein, dass nicht essen und trinken=sterben heißt?

Ist sie dir gegenüber aufrichtig mit der Aussage, dass sie noch leben will? Oder anders gefragt, hätte sie bei dir offene Ohren, wenn es anders wäre? Ich lerne im Berufsalltag viele Menschen kennen, die nicht mehr leben wollen, dies aber ihren Angehörigen nicht kommunizieren möchten, aus falsch verstandener Rücksichtnahme.

Sollte sie also nicht dement sein, dann fände ich die Aussage: "wenn du nichts zu dir nimmst, dann stirbst du" nicht zu hart

E,ineGuttpeF%rage


liebevoll ja. konsequent aber auch. ;-) also bettchen wirklich erst, wenn alle is :)*

:)^

was ist mit einer vorübergehenden PEG-Anlage? Sie könnte Nahrung bekommen, bis sie wieder kräftiger geworden ist und wieder allein essen kann.

JA! JA! und JA! Ich will die PEG, sie will die PEG, die Ärzte wollen die PEG nicht. Es war im Gespräch, dann hatte sie einen guten Tag und ein halbes Toast gegessen und dann wurde schnell Abstand genommen nach dem Motto: Sie isst doch! Nur, dass sie selbst wenn ich an guten Tagen 900 KCAL in sie bekomme, immer noch weit unter ihrem Bedarf liegt und bereits kachektisch ist, dass begreift augenscheinlich keiner. Ich weiß ja, dass multimorbide Menschen ungern mit Sonden gequält werden, das versteh ich ja auch alles. Aber für sie wärs ne riesige Hilfe. Abgesehen davon krieg ich die 20 Tabletten täglich auch kaum in sie rein, was mit einer PEG auch anders wäre.

Ansonsten kann ich deine Rücksichtnahme verstehen, aber wenn deine Schwiegermutter nicht dement ist, dann muss ihr doch klar sein, dass nicht essen und trinken=sterben heißt?

Sie hat eine vaskuläre Demenz, allerdings tageweise deutlich besser. Bedingt und erschwert wird das durch den Flüssigkeitsmangel. An Tagen mit Dialyse, so wie heute, ist es extrem schlimm. 80 Milliliter Trinknahrung waren eben unmöglich. Wir haben 30 ML runter gekriegt, in 20 Minuten. Ich lass ihr immer alle Zeit die sie will, schlückchenweise. Aber was mach ich wenn sie weint und nein sagt? Sie lässt das Zeug dann einfach aus dem Mund laufen wenn sie nicht mehr will.

Ist sie dir gegenüber aufrichtig mit der Aussage, dass sie noch leben will? Oder anders gefragt, hätte sie bei dir offene Ohren, wenn es anders wäre? Ich lerne im Berufsalltag viele Menschen kennen, die nicht mehr leben wollen, dies aber ihren Angehörigen nicht kommunizieren möchten, aus falsch verstandener Rücksichtnahme.

Doch, das ist sie. Sie ist aufrichtig und wenn sie kommunizieren würde, dass sie gern Abschied nehmen möchte, würde ich ihr palliativ zur Seite stehen. Habe bereits mit Palliativmedizinern gesprochen, die das ganze dann auch begleiten würden. Sie hat ja z.B. das Recht auf die Dialyse zu verzichten und hätte dann die Sicherheit, nicht mehr lange zu müssen. Das möchte sie aber keinesfalls, sie will zur Dialyse gehen.

Leider sind ihr die Konsequenzen ihres Verhaltens überhaupt nicht so bewusst. Das war aber schon zu gesunden Zeiten so. Sie hatte früher häufig Zahnschmerzen, solche Zahnschmerzen dass sie es nicht aushielt. Aber zum Zahnarzt ist sie dennoch nicht gegangen, nur wenn ihr 7-jähriger (damals) Sohn sie wirklich gezwungen hat. Ein siebenjähriger!!! Wenn sie ein subjektives Leid empfindet, ist jegliche Hilfsbereitschaft von außen "Perlen vor die Wutzen", sie kann dann nicht begreifen, dass es Konsequenzen gibt. Leider. Sie trägt z.B. einen Schrittmacher, der alle 6 Monate gewartet werden muss. Bevor sie bettlägerisch wurde, hat sie die Termine zur Wartung immer sausen lassen. Aus Müdigkeit, Unlust, lieber im Bett liegen wollen.

Sollte sie also nicht dement sein, dann fände ich die Aussage: "wenn du nichts zu dir nimmst, dann stirbst du" nicht zu hart

Bei einem kopfklaren Patienten definitiv, aber sie ist so hochsensibel, dass ich das nicht packe. Sie hat allein heute, als die Jungs vom Transportteam sie zur Dialyse holten SO eine Panik gehabt, dass sie dann von dort ins Heim kommt, weil ein Pfleger im KH ihr mal sagte: "Wenn sie nicht essen, dann gehts ins Heim", dass ich kaum fähig war ihr zu versichern dass sie bei mir bleibt. Es hat 20 GROSSE Versprechen gebraucht, bis sie einigermaßen beruhigt war. (War die erste Dialyse seit dem KH-Aufenthalt)

Btirke!nz+weMixg


Bei einem kopfklaren Patienten definitiv, aber sie ist so hochsensibel, dass ich das nicht packe. Sie hat allein heute, als die Jungs vom Transportteam sie zur Dialyse holten SO eine Panik gehabt, dass sie dann von dort ins Heim kommt, weil ein Pfleger im KH ihr mal sagte: "Wenn sie nicht essen, dann gehts ins Heim", dass ich kaum fähig war ihr zu versichern dass sie bei mir bleibt. Es hat 20 GROSSE Versprechen gebraucht, bis sie einigermaßen beruhigt war. (War die erste Dialyse seit dem KH-Aufenthalt)

oookeeee.... da hab ich nun doch ein wenig alarmglocke.

ich verstehe ihre angst. ich verstehe deine sorge.

dennoch musst du aufpassen, daß das nicht zu sonem co-abhängigkeitsding wird.

auch alte, auch demente können spielen und

auch angehörige brauchen ihre nerven. das kannst du vielleicht am besten einschätzen, aber pass auf, daß sie nicht mit ihrer hilflosigkeit spielt - das kriegen sogar demente hin

E=ineUGutbeFwragxe


auch alte, auch demente können spielen und

auch angehörige brauchen ihre nerven. das kannst du vielleicht am besten einschätzen, aber pass auf, daß sie nicht mit ihrer hilflosigkeit spielt - das kriegen sogar demente hin

Du wirst lachen, deine Alarmglocken waren gar nicht so unklug.

Heute, um 10 Uhr, kam der Pflegedienst zu Besuch. Ich hatte zuvor schon ein leichtes Frühstück gerichtet, mit dem wie gewünscht zubereiteten Kaffee und die Dame vom Pflegedienst versuchte ihr Glück. Nachdem S-Mütterchen aber vollkommen bockte, den Kopf zur Seite drehte und NEIN sagte, schob die Pflegetante ihr einfach das Brötchen in den Hals und massierte es die Kehle runter.

S-Mutter drohte, dass ihr schlecht wird. Pflegetante sagte: "Das glaub ich nicht". Schob das nächste Stück nach. S-Mutter drohte wieder, sie bricht wenn sie weiter isst. Pflegetante sagte: "Das reden Sie sich nur ein".

Besser wärs gewesen sie hätte auf meine S-Mutter gehört, denn die gelben Gallekotzeflecken kriegt sie wohl so schnell nicht mehr raus aus dem Kittelchen. So schnell hab ich noch nie den Pflegedienst abrauschen sehen. Bekam dann noch den Tipp ich soll Suppe kochen. S-Mutter weinte, ihr sei so schlecht, worauf ich ihr Iberogast gab. Da sie auch die Tabletten nicht drin behalten hat, sondern sie einfach wieder ausspuckte und schon wieder anfingt komplett in der Mundhöhle auszutrocknen, bin ich mit ihr ins Krankenhaus gefahren, wo sie auch dialysiert wird.

Dort ist sie jetzt auch, hängt am Tropf und kriegt Flüssigkeit. Allerdings war sie dort auf einmal eine ganz andere!!! Sie bettelte mich an, dass ich sie wieder mit heim nehme. Nachdem ich ihr erklärte warum sie da ist, warum ich mit ihr zum Doktor musste, bettelte sie weiter und versprach mir zu essen. Ich sagte ihr, dass wir das sehen wenn sie wieder entlassen wird, es war recht schnell klar, dass sie stationär bleibt.

Der Knaller: Nachdem wir etwa 3 Stunden in der ZNA rumgelegen (naja, ich hab gesessen :-D ) haben, fing sie plötzlich FURCHTBAR an zu motzen sie hätte Hunger und wolle Essen und zwar JETZT! Pfleger brachte ihr ein Tablett mit Abendessen tja und was soll ich sagen? Sie trank einen Becher Kaffee, aß ein Brot und bat mich ihr morgen Eis mitzubringen. OHNE kotzen, ohne Alles.

Was zum Teufel soll ich denn davon denken? Ich sitz teilweise neben ihr und bettele sie an, heulend, weil ich am Ende meiner Kraft bin und Angst um sie habe und sie starrt die Wand an und ignoriert mich. Sobald sie im KH ist, fängt sie an zu essen und will nur ganz schnell heim, weil sie mich ja so lieb hat. Ich bin auch lieb geblieben, aber ich hab Wut gespürt, unbändige Wut. Wie gut dass ich switchen kann und jederzeit mein Maskengesicht aufsetzen kann. Die Happy-Peppy-Pflege-Schwiegertochter, die Späßchen macht, Küsschen gibt und betüddelt. Klappt allerdings immer nur solange, wie S-Mutti im gleichen Raum ist. Ich war kaum aus der Klinik kam der Heulanfall. Ich sollte das professionalisieren, heulen kann ich :=o

B'irke\nzwexig


schob die Pflegetante ihr einfach das Brötchen in den Hals und massierte es die Kehle runter.

S-Mutter drohte, dass ihr schlecht wird. Pflegetante sagte: "Das glaub ich nicht". Schob das nächste Stück nach. S-Mutter drohte wieder, sie bricht wenn sie weiter isst. Pflegetante sagte: "Das reden Sie sich nur ein".

also.. ich bin fassungslos. DAS geht nur gar nicht

aber es hatte was gutes, sie zeigte, daß sie kann, wenn sie will

nun liegt es an dir, da das beste rauszuholen. also ich vermute, die mischung zwischen lieb und konsequent wird dir da nun recht leicht fallen. zumindest die nächsten tage

und wenn du wieder einbrichst, heulste dich hier aus und ich rüffel dich :)* :)* :)*

E`ineGubtGeFragxe


also.. ich bin fassungslos. DAS geht nur gar nicht

aber es hatte was gutes, sie zeigte, daß sie kann, wenn sie will

nun liegt es an dir, da das beste rauszuholen. also ich vermute, die mischung zwischen lieb und konsequent wird dir da nun recht leicht fallen. zumindest die nächsten tage

und wenn du wieder einbrichst, heulste dich hier aus und ich rüffel dich :)* :)* :)*

Das hat mich auch geschockt, der Umgang der Pflegerin mit ihr. Es ihr einfach reinschieben und zwingen, das könnte ich selbst aber genau das WILL ich ja nicht. Ich möchte dass sie mit mir mitarbeitet und wir gemeinsam hinbekommen was nötig ist.

Ich werde mich freiwillig zur Popoklatsche stellen, wenn ich wieder ins falsche Muster rutsche. DANKE dir @:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kranken- und Altenpflege oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH