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Schlimme Angstzustände, Angst vor'm Tod

Beasi<larixs


Schon ein 1.Schritt getan...

Hallo Lotta

Gut, Du hast ja schon einen 1. wichtigen Schritt getan:

Du hast selber bemerkt, woran es liegen könnte (oder kann).

Ich dachte mir, dass Du nicht sehr glücklich sein kannst, das las ich aus Deinen Zeilen heraus.

Die Frage ist, warum ziehst Du Dich so zurück? Warum keine Freunde mehr? Was engt Dich denn ein?

Wie gross ist denn Dein Zeitaufwand für die Familie? Bestimmt hast Du an dem einen oder anderen Tag ein paar Stunden übrig. Die würde ich nutzen...in der Stadt bummeln gehen, Fahrrad fahren, mal ins Schwimmbad oder spazieren gehen. Dazu vielleicht einmal etwas Schönes anziehen...es gäbe viele Möglichkeiten!

Darf ich auch Dein Alter erfahren...? Kannst es mir auch in die Mailbox schreiben.

Liebe Grüsse und Kopf hoch ;-)

C-hiycky


Angst = Hilfe

Angstattacken treten auf, um dir zu sagen, dass du etwas an deinem Leben ändern musst. Sie kommen, wenn du überfordert, vielleicht auch unterfordert oder eben einfach todunglücklich bist.

Sie kommen, um dir zu helfen, um nicht so weiterzumachen wie bisher, um nicht ins Unglück zu rennen.

Man denkt, sie kämen aus heiterem Himmel, aber dein Körper hat dir mit Sicherheit schon vorher ein paar mal gesagt, dass da was nicht stimmt. Nur hast du es nicht wahrgenommen!

Wenn deine Seele schreit und du sie nicht hörst, dann sucht sie sich einen anderen Weg, um dir ihr Problem mitzuteilen und zwar den Körper!

Du hast ja selbst schon eingesehen, dass du was ändern musst, weil du extrem unzufrieden bist.

Wenn du anfängst, an dir zu arbeiten, werden die Angstattacken ganz bestimmt zurückgehen. Gleichzeitig solltest du aber auch lernen, wie man mit solchen Angstattacken umgeht, also lernen, wie man sich nicht weiter hineinsteigert.

Du solltest dir mal anschauen, was in deinem Körper vor sich geht, wenn so eine Angstattacke kommt (gibt einige interessante Angst-Bücher), dadurch wird deine Angst auch zurückgehen, weil du siehst, dass es sich zwar schrecklich anfühlt, dir aber nichts passieren wird.

Aber am allerwichtigsten eben ist es, dass du dein Leben so in den Griff bekommst, dass du zu einem glücklichen Menschen wirst, denn ansonsten bringt es auch nichts, die Angstattacken in den Griff zu bekommen, denn dann kommt irgendwann ein anderer Hilfeschrei deiner Seele.

CdhDicuky


Angst vorm Tod

Bei mir war es übrigens damals so, dass ich eigentlich überhaupt keinen Bock mehr aufs Leben hatte, ich war auch absolut unglücklich und unzufrieden, depressiv....

Dann kamen eines Tages die Angstattacken, während diese Attacken auftraten, dachte ich jedesmal ich müsse sterben. Es war so schrecklich und ich wusste ja nicht, was da mit mir passiert. Dass es "Angst" war, hatte ich ja damals noch nicht gewusst.

Und irgendwann habe ich da mal genauer drüber nachgedacht: Wie kann ich mir so sehr den Tod wünschen und gleichzeitig Todesängste ausstehen, weil ich denke, sterben zu müssen!?

Die Lösung war: ich wollte nicht wirklich sterben, ich wollte nur besser leben, als ich es tat. Vielleicht wollte ich aus meinem alten Leben heraussterben aber eben nicht wirklich sterben. Ich wollte noch so wahnsinnig viel erleben - aber eben nicht als unglücklicher sondern als glücklicher Mensch.

Es kann natürlich wahnsinnig viele Ursachen geben, warum du so schreckliche Angst vorm Sterben und vorm Tod hast, aber vielleicht ist es ja bei dir auch so, dass du in Wirklichkeit wahnsinnige Angst hast, als unglücklicher Mensch von dieser Welt zu gehen und nicht noch all das zu erleben, was du gerne erleben würdest.

Cyhicxky


nochwas

Versuche, nicht über einen so langen Zeitraum diese Medikamente zu nehmen! Kenne dieses Medikament nicht, aber viele Angstmedikamente machen sehr schnell abhängig.

Und eine dauerhafte Lösung sind diese Medikamente eh nicht.

Hxandxsome


Same Problem

Ich habe das selbe Problem, dass ich Todesänsgte habe. Aber nicht vor dem Tod selbst, sondern vor dem jung sterben. Immer, wenn ich krank bin, steigere ich mich da so sehr rein, dass mein Immunsystem schwächelt, was wiederrum zur langsameren Heilung führt. Es ist bei mir seit 3 Jahren immer zu dieser Sommer-/Nachsommerzeit. Ich weiss ehrlich gesagt nicht warum, da ich doch recht zufrieden bin, aber mir fehlt das Gefühl der Sicherheit.

Manchmal schwitze ich mich in den Schlaf vor lauter Angst. Ich les auch manchmal Sachen, die ich mit diesen komplexen nicht lesen sollte. Such nie im Internet nach Antworten, sondern hier. Im Internet findet man nur die schlimmsten Antworten, so, dass man nur noch mehr Angst bekommt.

Ich komm zwar mit meiner Angst immer noch nicht klar, aber ich versuche nach dem Motto "Jeder muss mal sterben" zu leben, auch wenn's noch nicht ganz klappt. Bei mir ist's schon so extrem, dass, wenn mich einer anrempelt und mich etwas ganz leicht peickst, ich panische Angst bekomme, mich hätt man mit HIV infiziert. Dann denke steigere ich mich so sehr rein, dass mein Immunsystem wieder geschwächt wird und ich krank werde. Dann bestätige ich mir, obwohl ich es nicht will, es könnt ne Spritze gewesen sein.

Mein Arzt meinte, wenn das so weiter geht, soll ich mich einer Verhaltenstherapie unterziehen. Ob das wirklich helfen würde ???

Was ich damit sagen will ist, übertreibs nicht so, sonst wirds nur schlimmer.

LOot2taa199x7


DANKE für die vielen Reaktionen!!!!

Ich kann es noch gar nicht fassen, das sich so viele mit dem Thema Angst befassen...viele haben ähnliche Probleme wie ich.

Ich bedanke mich recht herzlich zu den vielen lieben Beiträgen, die mich wieder ein Stück näher gebracht haben.

Ich habe letzte Woche mit einem Therapeuten telefoniert, mal sehn was die Zeit so bringt, den so kann es nicht weitergehen.

LG

Lotta

M1ueKcke5x9


Habe auch schon 2 Jahre Angstzustände. Habe auch Medikamente genommen. Jetzt nehme ich nur noch Notfalltropfen, die sehr gut sind. Würde mich über Leute freuen, die mich per E-Mail kontaktieren wollen.

n&onxiry


Hallo!!!

Bin echt froh, Leute gefunden zu haben, denen es genauso geht wie mir. Habe auch angst zu sterben... Es fing vor ca. 1 Jahr an, als ein Mädel aus meiner Fahrschule an einem Autounfall gestorben ist, seitdem mache ich mir große Sorgen... Aber auch um meinen Freund und meinem Sohn. Habe angst, diese beiden zu verlieren. Oft liege ich nachts wach und weine mich in den Schlaf. Habe keine Panikattacken mir wird nur ganz komisch im Magen. Ich schau dann meinen Freund an, streichle ihn, geh zu meinen Sohn ins Zimmer und tue das gleiche. Ich kann nicht mehr!! Habe jedesmal angst, wenn er mit dem Auto unterwegs ist. Ich denke, dass es vielleicht auch an meiner Vergangenheit liegt!! War 9 Monate mit meinem Freund auseinander und hatte eine Beziehung zu einem sehr gewalttätigen Mann, er hat mich geschlagen, gedemütigt und mich stundenlang eingesperrt, ich denke, dass mich das geprägt hat. Mein Leben war früher sehr chaotisch.... Mein jetztiger Freund hat mir dann nochmal eine Chance gegeben und nun läuft alles super, Job usw. Endlich eine richtige Familie. Ich habe vorher noch nie mit meinem Freund zusammengelebt, da er viele KM von mir entfernt gewohnt hat und wir leben nun seit 1 Jahr zusammen. Ich versuch ständig selber die Lösung zu finden... Was soll ich nur tun, nun wo alles perfekt ist, reisst es mich total aus der Bahn, wegen meinen Ängsen. Habe noch nie mit jemanden darüber gesprochen. Wo liegt der Grund-am Ex Freund(der Gewalttätige) ??? an was nur ??? Ich weine sogar, wenn ich in der Zeitung über Todesfälle lese (vorallem Autounfälle). Vielleicht weiß jemand rat!!!

I<sa09


Huhu, ich kann mir vorstellen, dass die Erfahrung mit Deinem gewalttätigen Exfreund (wahrscheinlich hattest Du da Todesangst, selbst wenn es Dir in dem Moment nicht bewußt war) traumatisch war und Du diese Angst immer wieder durchleidest, wenn Du daran denkst, dass jemand vertrautes sterben könnte.

An Deiner Stelle würde ich mir psychologische Unterstützung holen, ein einfacher Rat wirds glaub ich nicht tun. Ich wünsch Dir alles Gute! :)*

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