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Psychosomatische Klinik bei Depression

aMuroKra7 hat die Diskussion gestartet


Hallo !

Bei mir steht nach 8 wöchiger Arbeitsunfähigkeit und medikamentöser Behandlung nun die Frage an, ob ich mich in eine psychosomatische Klinik (u.a. wegen Depressionen) einweisen lasse.

Ich habe aber solche Angst davor und bin unfähig eine Entscheidung zu treffen, welche Klinik die Richtige für mich ist.

Wie kann ich das herausfinden ?

Wer hat Erfahrungen gemacht mit psychosomatischen Kliniken ?

Wird man dort wie ein unmündiger und Gefangener behandelt, indem die Briefe zensiert, das Handy weggenommen und Kontaktsperre zu Freunden verhängt wird oder ist das nur ein Ammenmärchen ?

Wer kann mir helfen ??? ???

Bitte meldet Euch, bin verzweifelt !

Danke,

Aurora7

Antworten
Kqaktuxs78


HalloAurora,

leider weiß ich nicht woher Du kommst aber ich hätte letztes Jahr die Möglichkeit gehabt, für 2 Wochen in eine Klinik zu gehen und dort die Depressionen aufzuarbeiten. Leider habe ich das Angebot nicht genutzt. Meine Arbeitskollegin war in dieser Klinik (Krefeld) und war von der Art des dort behandelnden Arztes begeistert. Im Moment habe ich große Probleme mit der neu ausgebrochenen Depression umzugehen und werde mich erneut nach einem Platz in der Klinik erkundigen. Das Briefe und Handys weggenommen werden habe ich bisher nur aus der geschlossen Abteilung solcher Kliniken gehört. Aber sofern Du freiwillig da in Behandlung bist, denke ich nicht, dass es so weit kommt. Laß Dich vorher am Besten in Ruhe beraten. Hast Du einen guten Arzt?

LG Kaktus

oclgaUle


Hallo!!

Also so wie ich das gehört habe sollte man wohl die ersten 1.bis 2 wochen keinen Kontakt zur Aussenwelt haben, und ab da kann man alles machen, tlefonieren usw...am Wochenende kann man wohl auch nach Hause fahren...Eines der besten KLiniken ist die Klinik in Prien am Chiemsee..werde mich da auch bewerbén. Allerdings ist da die wartezeit sehr lange...

p=h_oebxe


jaaaaa

prien am chiemsee -roseneck soll wirklich super sein..

ich war hingegen in Bayern - [[http://www.inntalklinik.de]] -dort ist es wirklich auch super..die haben ein wunderbares Konzept..und ich schwärme heute noch von dieser Klinik.

lg

a5urorxa7


Hallo und vielen Dank für Eure Beiträge !

Ich komme aus Bayern aber offen gestanden wäre es mir fast egal wo ich hinkäme... ich hab schon von so vielen Kliniken auch im Osten oder in Baden-Württemberg gehört...

die Klinik in Prien habe ich mir heute angesehen, fand ich nicht schlecht aber da sind wohl vorwiegend Essgestörte. Behandeln die auch explizit Depressionen ?

Also ich denke das Medikament hilft schon einigermassen, aber die Schlafstörungen sind so quälend ! Mein Arzt ist nicht schlecht aber es gibt sicher auch noch bessere :-(

Einen guten Therapeuten/Therapeutin für nach der Entlassung brauch ich auch noch....

Vielleicht sehen wir uns ja in der Klinik lieber Kaktus, liebe Olgale ? Arbeitet ihr beide noch ?

Ich gehe auf alle Fälle mehr oder weniger freiwillig in die Klinik weil ich es hier nicht mehr aushalte und wieder mit meinem Leben zurecht kommen will. Aber ich hab halt tierisch Angst vor ner Klinik. Ich war mein ganzes Leben noch nie in nem Krankenhaus !!!

Lasst wieder von Euch hören ja ?

Danke und viele Grüsse

TIigg0i


Tüfftel dich da mal durch die Seite

vielleicht ist eine Klinik für dich dabei!

Ich persönlich bevorzuge Bad Branstedt, aber das liegt an meinem Wohnort!

Viel Glück und alles Gute!:-)

[[http://www.schoen-kliniken.de/Kliniken/Med._Psychosomatische_Klinik_Bad_Bramstedt/Klinik_Homepage.htm?Menue=menue_kliniken&Knoten=37_38]]

oQlgafl-e


weiss einer, wie das abgerechnet wird?? Also mir wurde gesagt über die rentenversicherung..bekommt man dann auch geld ?? Habe wohnugn und auto muss dass ja irgendwie bezahlen...

pthoenbe


ja

in meinem fall musste das immer über die bfa laufen...schätze das wird bei dir auch so sein..

bei der inntalklinik kannst du mal reinschauen..auch das ist angegeben..

lg

T"iggmi


In meinem Fall übernimmt wohl erst die Krankenkasse,

für ein paar Wochen und später dann die Bfa (bei Verlängerung).

Aber die in der gewählten Klinik helfen dir :-). Und falls nicht, du, dann sind sie nicht geeignet ;-), d.h. dann wirst du dich da nicht wohlfühlen! Hab ich auch erlebt.

o0lg.ale


Hallo,

vielen Lieben Dank für die infos...!! Ich werde mich erkundigen, ich weiss aber auch gar nicht ob ich gehen soll....hab halt chronische Magenschmerzen und leide unter Depresionen , allerdings mit dem citalopram geht das ganz gut...hm mal denke ich so dann so ich weiss auch nicht...mal sehen....

SCevgi


Ich kann nur sagen in zwei wochen bekommt man keine depression aufgearbeitet, war 9 wochen in stationärer behandlung, es war die härteste zeit meineslebens , fühlte mich aber zum ersten mal aufgehoben in meinem leben...ich kann nur sagen mein handy konnte ich lediglich ne viertel stunde am tag sehen und kontaktsperre bekam ich nicht, nur zu leuten die mir massivst geschadet haben, sprich meine eltern, am anfang war ich am wochenende noch zu hause, danach durfte ichs nicht mehr und sie durften mich kein bisschen besuchen, was mir ganz gut tat, nur leider brachen sie den kontakt ab......tja so ist das leben...manche leute können damit umgehen schuld an einer depression und selbstverletzung zu sein......meine eltern konntens nicht....

m,edttZe


Ja, zur Reha in einer psychosomatischen Klinik

Hallo liebe Aurora7,

ich selbst war im vergangenen Jahr in einer psychosomatischen

Klinik in Chemnitz, sieben Wochen. Es waren die Wochen die mir die Möglichkeit eröffnet haben, nicht nur medikamentös mit der Depri umzugehen. Sechs Jahre bin ich deswegen nun schon in ärztlicher Behandlung. Ohne Pause ging es danach in die Verhaltenstherapie (hatte Glück mit einem Termin, sonst ziemlich lange Wartezeiten), die sicher jetzt noch ein Jahr dauern wird.

In dieser Klinik wurde ich nicht wie ein unmündiges Kind behandelt, Handy blieb bei mir und auch der liebe Besuch meiner Familie war nicht untersagt. Auch meine Post bekam ich unzensiert. Sicher ist es auch in manchen Fällen angebracht keinen Besuch zu bekommen, das sollte man mit seinem Therapeuten besprechen. In der Klinik reichte das Behandlungsangebot von Gesprächstherapien einzeln und in der Gruppe, Entspannungsübungen, Ergotherapie und "Seminare" und Vorträge über die Möglichkeit mit der Krankheit umzugehen u.v.m. Vor allem hatte ich die Möglichkeit andere Menschen kennenzulernen, mit denen ich auch heute noch im

Kontakt bin. Es gab ausserdem auch unheimlich viel zu lachen, das war das tollste Medikament

Ich kann dir diese Form der Behandlung nur

empfehlen !!!!

*:)

Veerwirrit1811


MACH ES!!!

Hi *:)

Also ich war für sechs wochen in bad zwesten hardwaldklinik 2 und ich muß sagen das es sie beste zeit in meinem leben bisher war!!!!! Ich würde auf der stelle sofort wieder dort hin fahren!

Bei mir ging es echt fix. Mitte januar habe ich meine unterlagen an die bfa gesandt, eine woche später kam ein brief, dass sie meine unterlagen bearbeiten, nach einer weiteren woche hatte ich die zusage für den 14.2 bis 31.3 und wech war ich! Mein erstesmal so lange von daheim weg und es war das beste was ich machen konnte! Seit diesem zeitpunkt befindet sich mein komplettes leben im wandel, ich mache sachen die ich vorher nie getan hätte.

In den ersten beiden wochen, wird nicht gerne besuch geshen. Finde ich auch okay im nachhinein muß ich sagen das es echt nicht gut war als meine fam in der zweiten woche antrat. Du sollst dich in dieser zeit auf dich konzentrieren! Telefonieren ist erlaub gibt sogar telefone auf den zimmern.Die sperren dich auch nicht ein, lass dich nicht von irgendwelchen märchen abschrecken! Selbst unsere "mega-depressiven" durften raus, mussten sich aber abmelden und anmelden. Pro Tag mußte ich 9 € dazu zahlen, aber günstiger kann man urlaub für sich nicht machen! ;-)

Wenn wer fragen hat, bitte melden ich teile gerne weiteres mit!

MACH ES, DU WIRST SEHEN ES HILFT UND WENN NICHT NIMM ES ALS EINE POSITIVE ERFAHRUNG MIT!!

LG Annette

T`iggxi


Habe heute erst eine Doku gesehen,

in der gezeigt wurde, dass man in einer Klinik nicht rauchen dürfe, weil es eine Suchtverschiebung sei!

Aber ohne meine Zigaretten gehe ich nirgends hin :-o

Reicht es nicht schon, von einer Sucht befreit zu werden? Die nächste kommt dann darauf, immer schön eins nach dem anderen.

Ist es so ???

dbobbWy


Hallo !

Ich habe eine 3monatige stationäre psychotherapie hinter mir und muß sagen es hat mir geholfen auch wenn es sehr schwer war. Ich habe sehr lange gebraucht bis ich mich drarauf einlassen konnte aber irgendwann geht es. Ich wünsche dir alles gute !!!!

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