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Plötzlich kein selbstbewusstsein mehr?

hbeha hat die Diskussion gestartet


hallo ihr!

ich hab ein problem was mich total belastet...

fang ich erst ma mit der vergangenheit an.

ich war die letzten jahre nur mit komischen leuten in der klasse wo jeder über jeden gelästert hat und jeder versucht hat den anderen auszuschalten in der schule.

das hat mich schon ziemlich unsicher gemacht und ich hab mich kaum noch getraut mich zu melden weil ich immer angst hatte dass sich jemand über mich lustig machen könnte.

aber ausserhalb der schule war ich immer ein recht selbstbewusster mensch und wurde dafür auch von allen immer total bewundert. (vieles war auch nur eine äussere hülle, innen sah es ganz anders aus was viel mit meinem vater zu tun hatte, aber das is eine andere geschichte)

nach der schule hab ich dann ein freiwilliges soziales jahr gemacht wo ich nur mit behinderten menschen und kindern zu tun hatte und denen isses ja wurstegal wie du bist, je ausgeflippter desto toller finden die dich :-)

jetzt bin ich aber seid einem monat am studieren und seitdem ich da bin hab ich das gefühl ich fange komplett an zu spinnen. es fängt schon morgens in der bahn an dass ich das gefühl habe jeder würde mich beobachten und ich verkrampfe mich total und wenn ich mich dann in dem verkrampften zustand bewege fängt mein kopf total an zu zittern. und in der uni isses dann noch schlimmer da trau ich mich überhaupt nicht mehr mich zu bewegen weil ich dann so zittere. ich kann mich überhaupt nicht mehr entspannen und habe die ganze zeit das gefühl alles schaut mich an und guggt was ich mache, wie ich aussehe und was weiß ich noch alles...und es wird jeden tag schlimmer. ich nehme mir immer vor einfach diesen quatsch aus meinem kopf zu bekommen und ganz normal zu sein aber dadurch wird es nur noch schlimmer.

ich versuche mich so wenig wie möglich in den vorlesungen zu bewegen und stütze immer meinem kopf in meine hände damit der net anfängt zu zittern. ich weiß echt net mehr was ich machen soll.eigentlich müsste ich total froh sein weil ich total die tollen leute im fachbereich hab. aber irgendwie macht anscheinend granu das mir zu schaffen wei ich dann erst recht denke ich müsste mein bestes geben. ich bin normalerweiße nie so gewesen. mir war es eigentlich immer egal was andere über mich denken.ich hab immer gedacht ich lerne das für mich und nicht für andere.

wenn ich sowas hatte dann höchstens mal wenn ich vor der ganzen klasse stand aber dann auch nicht so schlimm. ich will mich garnicht mehr melden, weil mich dann alle anschauen wenn ich rede und ich im mittelpunkt stehe und dann fängt das zittern sofort ganz schlimm an...

das könnte ich jetzt noch als weiter ausführen aber das wäre dann zu lang...

kann mir irgend jemand helfen der vielleicht das gleiche problem hat?ich bin total am boden zerstört weil ich mich so nicht kenne.

Antworten
dCerind.asl;i1chtg]eht


___@___

Hallo heha!

Du hast eine Soziale Phobie. In der Zeit, wo du Kontakten einigermaßen aus dem Wege gehen konntest, hast du die Soziale Phobie nicht mehr wahrgenommen. Jetzt, wo du "mußt", wird es wieder deutlich.

Du kannst dich gut im Web informieren, indem du einfach bei [[http://Google.de]] "Soziale Phobie" eingibst.

Wenn ich mal etwas verallgemeinern darf: Eines der Hauptprobleme ist, daß diese Betroffenen hier immer wochenlang rumjammern und absolut nicht bereit sind, auch nur einen kleinen Finger zu rühren, um was zu ändern. Das ist ziemlich frustrierend. Wenn dir das unglaubhaft vorkommt, dann stöbere einfach mal hier in den alten Beiträgen.

Gut, auf dich trifft das alles nicht zu, du hast ja jetzt erst gefragt. Aber du kannst hunderprozentig sicher sein, wenn du nicht "sofort" und gleich morgen was tust, wirst du noch in einem halben Jahr auf der gleichen Stelle treten.

Die "Ausreden" der Betroffenen sind manchmal geradezu primitiv: "Ich gehe nicht zum Arzt. Ich nehme niemals Tabletten...."

Das kann einen Außenstehenden ziemlich traurig machen.

Es gibt Medikamente, die bei Sozialer Phobie mit gutem Erfolg eingesetzt werden. Sie behindern weder das Gefühlsleben, noch dämpfen sie das Denkvermögen. Geh zum Hausarzt und laß dich an einen Neurologen überweisen. Und mach es sobald wie möglich. Nach einer Zeit kann der Neurologe dann entscheiden, ob die Behandlung mit Medikamenten ausreicht oder ob eine zusätzliche Therapie nötig ist.

Und guck mal auf [[http://Google.de]] wieviele darunter leiden. Es gibt auch extra Foren für Sozial Phobie.

Viele Grüße

S~atdine


Beratung

Du kannst auch mal kucken, ob das Studentenwerk deiner Uni kostenlose psychologische Beratung anbietet. Die sind zwar nicht immer so der Hit, aber vielleicht können die dir auch helfen, den Einstieg ins Unileben zu finden.

Ich war da mal wegen Angstattacken und Weinkrämpfen.

Mir gings anfangs an der Uni auch so ähnlich wie dir. Habe etwa ein Jahr gebraucht, bis ich meine Komilitonen kennengelernt habe. Bis dahin ist es mir auch seeehr seeehr schwer gefallen, in den Vorlesungen was zu fragen oder sonst irgendwie aufzufallen... Ich hab aber nicht gezittert, sondern ganz schön geschwitzt... :-

Als ich aber die meisten kannte und gemerkt habe, dass die alle ganz ok sind, hatte ich keine Probs, mich zu melden.

Bin mal gespannt wie es mir dieses Semester geht. Ich fange eine neues Fach an, und kenne niemanden. Ausserdem sind da nur so 25 Leute in dem Jahrgang... *zitter* Da muss man irgendwann mal was sagen... Aber da muss ich dann durch. Ich hab es schliesslich auch geschafft, Referate vor versammelter Mannschaft zu halten, also bekomm ich das auch noch hin. :-)

Wünsche dir, dass du deine Angst bald in den Griff bekommst und in aller Ruhe studieren kannst. *:)

Liebe Grüsse,

Satine

F:abel(wes7exn


Würde mich eher Satine anschließen

Hi Heha!

Die "Diagnose", die derindaslichtgeht hier gestellt hat, ist meiner Meinung nach etwas voreilig. Soo schnell kann man das doch gar nicht sagen. Aber ich würde dir auch raten, dir Hilfe zu holen.

Du bist in einer völlig neuen Lebenssituation (vielleicht auch von zu Hause ausgezogen), damit kommt man nicht immer sofort klar. Versuch auch, unter den Kommilitonen eine Freundin zu finden - du wirst merken, dass andere am Anfang auch ziemlich nervös sind...

Alles GUte!

SNati*ne


Genau

du wirst merken, dass andere am Anfang auch ziemlich nervös sind...

Vergiss nicht, dass ihr alle im selben Boot sitzt. Was ich damit sagen will, ist, dass ihr alle die selben Prüfungen macht usw. Andere haben auch ihre Probleme. Sie zeigen sie nur nicht so. :-) Ich war erstaunt, als ich in einem Gespräch mit mehreren Komilitonen gemerkt habe, dass ich lange nicht die einzige war, die die psychologische Beratung aufgesucht hatte, oder die von dem Stress den wir hatten krank geworden sind.

P.S.: Meine "Geheimwaffe", wenn ich das Gefühl habe von allen angestarrt zu werden: Einfach zurückstarren oder sogar lächeln... :-)

hzeha


danke für eure antworten...

bin froh dass ich nicht alleine so probleme habe!

heute morgen hatte ich schon wieder total angst dass alles wieder von vorne losgeht mit der unsicherheit,aber heute gings weil ich hinten saß und mich net jeder anstarren konnte.

habe schon welche kennen gelernt an die ich mich jetzt immer halte dann bin ich lang nicht so zitterig und aufgeregt.

habe das gefühl es kommt von bestimmten leuten in meiner gruppe und auch von einer bestimmten dozentin die mich so nervös macht.

ich mache jetzt ab nächster woche erst mal tai chi und yoga und hoffe dass ich dadurch etwas ruhiger werde...wenn das nicht klappt such ich mir auch hilfe...mein freund hilft mir aber auch total gut seitdem ich ihm das erzählt hab geht es mir schon viel besser.

ich hab einfach angst vor vielen frauen weil die so oft hinterlistig sind und ich immer das gefühl habe sie würden alles werten was ich tue (kommt wahrscheinlich aus meiner vorherigen klasse wo es ja wirklich so war).

werde weiter berichten wie es läuft!

viele grüße

heha

S3atixne


Schön, dass es schon besser geht!

Ich freu mich für dich, dass du so positiv an die Sache herangehst. Und wenn dein Freund dich unterstützt, und du auch schon Anschluss gefunden hast, dann kann ja nichts schief gehen! :-) *daumendrück*

Mir ist es so gegangen, dass ich am ersten Tag eine Bekannte aus meiner Schule getroffen hab, und dann immer mit ihr rumgehangen bin. Sie ist jetzt meine beste Freundin, aber es hat mich doch etwas abgehalten, mich schneller mit den anderen bekannt zu machen. Ich hab das dann so gemacht, dass ich die Leute aus meinem Studiengang immer dann angesprochen hab, wenn sie mal alleine waren, also z.B. beim Busfahren. Da kommt man eher mal ins Gespräch. Und vielleicht kommt ja so heraus, dass es andere auch spüren, dass von dieser Gruppe Mädels etwas hochnäsiges ausgeht. Bei uns war das dann auch nicht anders. Hihi... Wenn man sich besser kennt, dann merkt man schon, welche Gruppen sich so rauskristallisieren.. Wir hatten eine Gruppe Mädels, die immer sowas von übel gelaunt waren, und alle angestänkert haben. Die waren dann aber gaaaanz schnell unbeliebt bei den meisten.

Oh Mann, ich bin auch schon ganz aufgeregt. Heute hab ich eine Einführungsveranstaltung, und ich bin zum ersten Mal mit meinen Komilitonen zusammen. Und dann auch noch den ganzen Tag... Hoffe mal, dass die nicht so hochintellektuell daherkommen.. :-

Muss vorher erstmal in der Bib vorbeischauen. Hab gestern Abend festgestellt, dass wir vor Beginn eines Kurses schon ein Buch gelesen haben müssen... %-|

Ach ja, dass mit den Yoga und Tai Chi find ich Klasse! Ich muss auch mal bei uns kucken, was angeboten wird. Im Sommer gab es progressive Muskelentspannung. Das wär was für mich gewesen...

Alles Gute und

Liebe Grüsse,

Satine

d{erindnaslmichetxgeht


@Fabelwesen

Wieso "etwas voreilig"? Zu welchem Schluß würdest du denn kommen, wenn nicht Soziale Phobie?

Grüße

;-D

@heha

Ich habe jetzt auch deinen 2. Beitrag gelesen. Du wirst nicht immer hinten sitzen können. Irgendwann mußt du auch mal ein Referat halten. Das ist genau das Problem: Die Angst, Aufmerksamkeit zu erregen und im Mittelpunkt zu stehen. Das Selbstbewußtsein, von dem du auch sprachst, das hast du "unter vier Augen", wenn du mit jemandem allein bist. (oder wenn du mit dir selbst allein bist)

Die Soziale Phobie macht üblicherweise keine Probleme "mit dem Menschen", sondern "mit vielen Menschen".

Bei dir äußert es sich in Zittern. Bei anderen in Erröten, in Schweißausbrüchen, in Ohnmachtsängsten, in Erbrechensängsten.

Es hat wenig Sinn, dir hier alles im Detail auszumalen. Nur soviel, daß du begreifst, daß es nicht zwei oder drei Symptome sind, sondern viele Dutzende, von denen nur zwei oder drei ausbrechen oder deutlich werden. (das genügt ja auch wohl, um zur Qual zu werden)

Verlaß dich drauf! Was du beschreibst, zählt zu den Symptomen der Sozialen Phobie.

Wie ist es in der Mensa beim Essen?

Wie ist es in der U-Bahn?

Wie ist es bei Behörden, wo man eventuell warten muß?

Wie ist es in Schlangen vor der Supermarktkasse oder auf der Post?

Menschen mit Sozialer Phobie können bei spontan und unangekündigten Situationen wahre Heldenfiguren sein und glänzend Gefahrensituationen meistern. Aber "wenn es sich ankündigt und immer näher rückt", werden sie kleiner und kleiner.

Geh wenigstens zum Hausarzt. Das sofort kommende Gegenargument ist immer: "Was soll ich beim Hausarzt? Der versteht doch gar nicht, was ich meine." Und das ist genau das Problem jeder psychischen Erkrankung: Man will einfach nicht wahrhaben, daß man nur "ein ganz banales Problem hat, was sogar jeder Hausarzt dianostizieren kann". (wobei "jeder" nun nicht so wörtlich zu nehmen ist, aber ein erfahrener Allgemeinarzt kann das)

Punkt!

hve\hxa


also mit großen menschenmengen hab ich absolut kein poblem...

das problem was in der u-bahn neulich war hab ich seitdem nicht mehr so schlimm gehabt...weil ich das nicht an mich ran lasse und es zu einem wirklichen problem mache.ich bin nicht so dass ich denke ohoh gleich geh ich wieder wo hin wo viele menschen sind...

ich denke einfach dass es wie bei satine das problem ist, neu in der uni zu sein, und angst zu haben man könnte negativ aufallen.man will ja auch neue freunde finden...

und dann is da ja noch der eine typ der mich bissi nervös macht :-)

wenn der da is is das ganze doppelt so schlimm.

aber ich arbeite an mir und werde die angst nicht an mich ran lassen. vor der nächsten rhetorikstunde hab ich zwar schon ein bissel angst aber ich setz mich diesesmal neben jemanden zu dem ich vertrauen hab...da is das ganze halb so schlimm und viel lockerer.

und wie gesagt wenn ich merke ich schaffe es nicht (und ich würde mich da niemals selbst belügen,weil das der absolute quatsch wäre und mir nix bringen würde) dann geh ich auf jeden fall zu nem arzt.

@satine

das schaffst du schon! ich kenne das problem, dass man immer denkt die anderen sind viel schlauer oder zumindest so tun als seien sie es...bei uns haben wir auch so welche.

erzähl mal wies gelaufen ist und lass dich nicht unterkriegen!

bin froh dass du geschrieben hast und mir nicht einreden willst dass ich ne psychische krankheit hab...das macht mich nur noch verrückter!

liebe grüße

heha

F@ro[scDh196x9


@derindaslichtgeht

Es gibt Medikamente, die bei Sozialer Phobie mit gutem Erfolg eingesetzt werden. Sie behindern weder das Gefühlsleben, noch dämpfen sie das Denkvermögen. Geh zum Hausarzt und laß dich an einen Neurologen überweisen. Und mach es sobald wie möglich. Nach einer Zeit kann der Neurologe dann entscheiden, ob die Behandlung mit Medikamenten ausreicht oder ob eine zusätzliche Therapie nötig ist.

Mach doch mal halblang... Selbst wenn es eine soziale Phobie ist, kann sie doch erst mal versuchen, es selbst in den Griff zu bekommen. Der nächste Schritt wäre für mich für mich dann psychologische Betreuung und NICHT der Griff zum Medikament!

dEeri+ndXaslicBhtgPehxt


@ heha______________

"an der Angst arbeiten"?

Ich kann mir keine Angst vorstellen, die nicht auch größer werden kann, wenn man sich mit ihr beschäftigt. Wenn du dich "sinnvoll" damit beschäftigen willst, dann in der Weise, daß nicht "unterdrückt" oder "beherrscht", sondern "Verstanden" wird.

Weisheit gibt Ruhe. Irgendwelche mentalen Übungen "Ich bin ganz ruhig", sind eher wie der Versuch, einen Luftballon unter Wasser zu drücken. Irgendwo flutscht er an der Seite wieder hoch.

"Sprechen" mit dem Freund, ist ideal, wenn er sensibel und verständnisvoll ist. Bei der "Aussprache" wird reflektiert, man hört erst mal seine eigenen Gedanken, wie sie sich "ausgesprochen" anhören. Ansonsten ist man ja nicht "geisteskrank", wenn man so ein neurotisches Leiden hat. Viele Psychologen oder Psychiater haben irgendeinen Tick. Was solls?

@Frosch

"psychologische Betreuung" ist Therapie. Oder was meinst du? Eine Therapie bei leichten neurotischen Störungen ist ein ziemliches Geschoß. Die zieht sich über 1 oder 2 Jahre oder länger und muß auch beantragt und bewilligt werden. Oder wie soll so eine psychologische Betreuung aussehen? Wenn man zum Psychiater geht, gibt es garantiert Pillen. Ich lern ja gern dazu, falls es anders ist.

ForoscdhU1x969


"psychologische Betreuung" ist Therapie. Oder was meinst du?

Ja.

Eine Therapie bei leichten neurotischen Störungen ist ein ziemliches Geschoß.

Sind Psychopharmaka (und von denen ist hier wohl die Rede) nicht auch ziemliche "Geschosse"?

Die zieht sich über 1 oder 2 Jahre oder länger

Es gibt auch Kurztherapien.

Wenn man zum Psychiater geht, gibt es garantiert Pillen.

Das ist die bequeme Lösung. Aber hilft sie auch dauerhaft? Ist es nicht ein Weglaufen vor den Problemen, ein Verdrängen? Auf mich wirkt es so.

dlerin)daKslich0tgehxt


Wenn es heha das selbst in den Griff kriegen soll, dann sind diese Medikamente die beste Wahl. Die kann sie immer dabei haben, als Notanker oder Unterstützung. Das allein kann einen schon entspannen. Ob sie sie nimmt oder nicht, muß sie dann im Einzelfall entscheiden.

Manches Problem wird durch "Überlernen" abgedeckt. So ist das im Normalleben jedenfalls. Unangenehme Erfahrungen werden durch angenehme abgedeckt und "überlernt".

h4eha


@ derindaslichtgeht

danke dass du dir so viele gedanken machst, aber wenn ich ehrlich bin macht mich das nur noch mehr verrückt wenn du immer davon sprichst ich könnte eine sozphopie haben...

ich arbeite nicht an meiner angst sonder ich arbeite an mir!

weil ich ja eigentlich weiß dass ich mir n quatsch einbilde...

heute morgen hab ich mir vorgenommen den leuten erst recht ins gesicht zu schauen wenn ich das gefühl hab jemand schaut...es hat sehr gut geklappt.

und in der uni hab ich einen sehr netten typen kennen gelernt mit dem ich auch darüber reden kann und der mich unterstützt wo er kann...

ich will keinen psychater der schadet mir jetzt mehr wie dass er hilft weil er anfängt mich in schubladen zu stecken und da ich eh ein kleiner paniker bin und genau die sachen bekomme vor denen ich angst habe oder es mir zumindest einbilde dass ich sie jetzt habe (irgendwelche krankheiten oder so), will ich wirklich erst da hin gehn wenn ich merke ich schaffe es nicht.

alleine dass ich mit jemandem reden kann, der mir nicht versucht einzureden ja du hast da ein großes problem hilft mir schon total und macht mich viel ruhier!

bin einfach durch mein freiwilliges soziales jahr etwas sensibel geworden und nehme mir alles zu herzen...

selbst auf den seiten wo es um soziale phobie geht steht dass man nicht immer gleich zu medikamenten greifen soll...

ich will nicht abstreiten dass mit mir was los is, aber ich möchte es alleine schaffen denn das macht mich stärker als jeder psychater der welt!

d+erindsaslichltgeht


Ich wünsche dir viel Erfolg...

Nur das solltest du wirklich lassen:

...heute morgen hab ich mir vorgenommen den leuten erst recht ins gesicht zu schauen wenn ich das gefühl hab jemand schaut... es hat sehr gut geklappt...

Das verselbstständigt sich nämlich und nachher hast du 2 Probleme am Hals. Allein mit dieser Absicht unter Menschen zu gehen, macht das Verhalten "unnatürlich" und "vorgespannt". Du wirkst damit auf andere "unnatürlich". Nicht jeder wird es wahrnehmen. Aber alle mit sensiblen Sensoren spüren und sehen "deine Signale" und werden so erst recht auf dich aufmerksam. Du stellst dich damit in einen Mittelpunkt, den du nicht willst (und der dir mit so einer naiven Masche auch nicht zusteht).

Du bist in einer Entwicklungsphase, in der du anderen die "seelische Tiefe" nicht zutraust, die du in dir selbst zu sehen glaubst. Es ist ja keine Schande, noch jung und noch am Anfang seines Weges zur Reife zu sein. "Bescheidenheit!" ist das Zauberwort. Nicht anderen absprechen, was man selbst an seelischer Tiefe noch nicht erreicht hat.

Mein Interesse ist nur allgemein. Ich will nur sehen, ob meine Anfangsvermutung stimmt. Und hier, vor allem, was die "konstante Verweigerung" betrifft, kann ich nur sagen: Bingo!

Ich hoffe aber trotzdem, daß du es schaffst. Nur wirst du dafür das Zehn- oder Hundertfache an Zeit brauchen. Bei manchen muß der Leidensdruck erst größer werden, um was zu tun.

Viele schreiben hier im Forum Psychologie, um sich Rat zu holen, sind aber auf einer 2. Schiene felsenfest davon überzeugt, daß "ausgerechnet sie" nun wirklich keinen psychologischen Rat benötigen. Ja, so bunt ist das Leben. ;-D

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