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Angst morgens am schlimmsten

Iqne^s2x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich leide seit Jahren schon unter einer Angststörung. Aber warum ist das morgens am schlimmsten. Wenn ich morgens irgendwo hin muss, habe ich totale Angst. Ab Mittag ist es dann wieder ok, und ich kann mich frei bewegen. Warum ist das bloss so ? Finde darauf keine Antwort. Schlafen tue ich immer gut und Stress morgens habe ich auch nicht.

Antworten
Spc)ho7ko


Eine Antwort

kann ich Dir auch nicht direkt geben.

Aber bei Depressionen ist es auch so, dass sie morgens nach dem Aufstehen am schlimmsten sind und spät abends besser werden (sollen). :-/

IJnes2x8


Re:

Eine Psychologin meinte mal, dass man Angst vor dem Tag hat. Halte ich aber für Quatsch, da ich weiss, was der Tag bringt und ich mich auf den Tag freue.Also das schliesse ich aus.

CVoce


Geht mir nicht anders. Ich möchte sogar bei mir morgendliche Depressionen ausschliessen. Da ich relativ federleicht aus dem Bett komme, allein schon aus Sucht zu meinem Kaffee. Leider hast du nur sehr wenig zu deiner Angst geschrieben. Oder was du normalerweise am Tage tust.Lg

IGnesx28


Re:

Ich habe eine zentrale Angststörung seit 7 Jahren. Morgens muss ich zur Arbeit.Da fahre ich ca. 10 km mit dem Auto. An Bus ist garnicht zu denken.

Ich brauche morgens auch meinen Kaffee und komme desshalb gut aus dem Bett und ich freue mich auf meine Arbeit, also ich gehe nicht widerwillig hin, ganz im Gegenteil.

Cjo0cxe


Vielleicht hat die Psychologin garnicht so quatsch geredet. Da ich jeden morgen, oder fast jeden morgen, allein bin- wenn ich aufwache, hab ich mir mal die Mühe gemacht, und hab mir meinen Tagesablauf aufgeschrieben.

Hab dann die lieb gewohnten Dinge weg gelassen(außer dem Kaffee natürlich).

Es war schon erschreckend, wie sehr die nervösität angestiegen ist, die aus dieser Angst resultierte. In vielen Beschäftigungen des Tages, hab ich zuflucht gesucht, vor dem Tag. Besser wurd es erst, wenn ich nicht mehr allein war. Was besonders am Wochenende auffiel.

Natürlich können auch andere Dinge der Auslöser sein. Es können die Menschen sein, Tätigkeiten, die Routine selbst. Der ewig selbe Trott. Erlebnisse aus der Kindheit....

Verändere mal kleine Stücke deines Tagesablaufs.

Und wenn du den Kaffee nur in einem anderen Zimmer trinkst.

Hört sich nach Arbeit und verrückt an, aber so bin ich Stückchenweise dahinter gekommen, was bei mir die Angst auslöst.

Und wenn man die Ursachen kennt, dann kann man auch was dagegen tun.

pdhoexbe


es gibt verschiedene formen von depressionen und die morgendliche depression heißt auch anders als die allabendliche oder die, die man tagsüber oder nachts hat.

Ich habe die Depressionen auch meist morgens..ich wache auf und weine...weil meist die nacht mit den träumen sehr schlimm war, denke ich. google doch mal nach depressionen..dort findest du Hinweise warum gerade morgens..ich habs auch schon mal gemacht..habe aber jetzt keine lust das herauszusuchen.

lg

oplgaxle


Also ich leide auch unter Depressionen, und am Morgen ist es am schlimmsten! Am Abend fühle ich mich richtig gut, und morgens ist mir irgendwie alles zuviel...denke auch die Psychologin hat Recht gehabt, manchmal hat man ja auch im Unterbewusstsein vor irgend etwas Angst..

Vuiv\i%anV20


ich hab eine starke morgendliche depression weil ich morgens total kaputt bin und wenn ich morgens an den tag denke kommt mir alles grau in grau vor. ich freu mich gar nicht aufs aufstehen weil ich mich total scheiße fühl und gar nicht weis was ich tun soll. wenn ich gegen mittag aufstehe ist es besser.

VIivi$an2x0


phoebe

hab auch so gut wie jede nacht albträume und die verfolgen mich den ganzen restlichen tag über.

I;nesG2x8


Re:Coce

Wie meinst du das mit dem Aufschreiben. Ich meine, dass mein Tag auch immer der selbe ist.Aber eigentlich freue ich mich auf ihn, weil immer etwas passiert.

Ich wache nicht alleine auf und wenn ich mal alleine bin über den Tag, finde ich das garnicht so schlimm. Ganz im Gegenteil. Nur zu oft ist auch nicht gut (wird dann langweilig).Ich habe immer was zu tun, aber auch da meinte meine Psychologin, dass ich durch meinen Aktivitäten , meine Probleme wegmachen will. Z.B. Putzen...ich versuche meine Probleme wegzuwischen.

Ich war als Kind viel morgens alleine. Meine Eltern gingen früh aus dem Haus...vielleicht das ? Aber heute ist das doch anders. Wie gesagt ich bin nicht alleine. Und was soll ich am Tagesablauf ändern. Was kann man tun ?

C]oce


Hallo Ines

Mit aufschreiben meinte ich das so, das einem ein gewisser Ablauf, am morgen oder über den Tag, oft garnicht richtig bewusst ist. Ich persönlich hab mir beim Aufschreiben, auch gewisse Gedanken gemacht,über das was ich routinemässig mache. Also- erst was überziehen, dann an die Kaffeemaschine gehen, dann meist den Computer anmachen, auf Toilette gehen. Ich hab auch versucht diese Dinge am morgen bewusster zu tun. Und dabei stellte ich erst fest, was für welche Emotionen mich dabei begleiten. Ich hab wirklich auf jede kleinste Gefühlsregung geachtet und dann auch dabei entdeckt, welche Dinge mir Angst machen. Für vieles hab ich auch keine Erklärungen gefunden. Aber ich konnte mich den Ängsten stellen und überwinden, aber dazu muss man sie erst mal suchen. Ursachen dafür zu finden ist sehr schwer, fast unmöglich, aber wenn du wenigstens weisst, was dir Angst macht, bist du einen ganzen Schritt weiter.

Z.B. Putzen... ich versuche meine Probleme wegzuwischen.

Und wahrscheinlich auch durch die Arbeit vor ihnen zu fliehen.

Ich kenn es zumindest so von mir, das ich durch Aktivitäten, über meine Probleme nicht nach denken muss, bzw dadurch negative Gefühle unterdrücken konnte.

Vielleicht solltest du mal einen Tiefenpsychologen aufsuchen,(falls du das nicht schon getan hast).

Mein letzter hatte ein seltenes Talent, wirklich die Dinge an der Wurzel zu packen. Allerdings geht es bei mir auch nicht ohne Medikamte. LG

M+ar-ce*llus*Wallaxce


@ines28

Das hört sich eher nach einer ängstlichen Depression an. Reine Angsttörungen haben meineswissens keine Tagesrhythmik.

Das sollte ein Therapeut aber schon wissen.

Eine Behandlung der Depression ist nicht in allen Belangen dieselbe wie die einer reinen Angsterkrankung. Außerdem gibt es Mischformen.

Ich denke ein Facharzt für Psychiatrie wäre ein geeigneteter Ansprechpartner als ein Psychologe.

Viel Glück!!

I^neUs2x8


Re:

Ich war schon in der Klinik wegen meinen Ängsten, habe dann eine Verhaltenstherapie gemacht und habe dieses Jahr meine letzte Therapie bei einem Tiefenpsychologen beendet. Aber ich habe das Gefühl, ich bin kein Schritt weiter gekommen. Als ich in der Therapie war, ging es mir relativ gut und nach der auch noch eine gewisse Zeit. Aber das mit dem morgens hat sich nie gebessert. Ich bin immer total aufgeregt wenn ich los muss. Und den Weg bis zum Ziel zitter ich, wenn dann noch rote Ampeln kommen....Hilfe. Aber eben nur morgens. Komisch.

I'sa3beAll


@Ines

Geht mir genauso.

Morgens kann ich Behörden- oder Arztgänge sehr selten erledigen, von Einkaufen oder öffentlichen Verkehrsmitteln mal ganz zu schweigen.

Warum?

Ich kann mir nur denken, dass das wirklich irgendwie mit dem Tageseinstieg zu tun hat. Bei mir ist es auch so, dass ich inzwischen gemerkt habe, dass ich bei bestimmten Situationen wie Kino, Feiern etc., mich nach einer gewissen Zeit (meist so einer halbe bis ganzen Stunde) "akklimatisiere", also an die Umgebung gewöhne und die anfängliche unterschwellige Panik recht schnell abklingt. Vielleicht ist das mit dem Tagesbeginn genauso? Also, dass man sich erst mal akklimatisieren muß?

Liebe Grüße

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