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Hochbegabung macht einsam?

T;o6daTy


@yoseff

"Coming-Outs" sind m.E. nach stets emotional.

Ansonsten hast Du meinen Respekt und Zustimmung zu Deinem letzten Posting.

t{heorixe


giftgeschwängert ist die diskussion...

neidesgrün wabert durch die gassen...

gelangweilt und raus,

-VLotxta-


Zwischenmeldung:

Konstruktivismus ist...

auf jeden Fall (für mich) eine interessante Sache. :-)

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktivismus_%28Philosophie%29]]

Ich werde mich heut Nachmittag damit beschäftigen.

( In philosophischen Fachbegriffen bin ich nicht so bewandert, da ich mich in meinem Philosophie-Unterricht - lang ists her - überwiegend mit den Werken von Marx, Engels und Lenin beschäftigen mußte und das damals ziemlich

langweilig fand... ;-D ... hm... was sagt das jetzt wohl für dich (subjektiv) über mich aus... :- )

-ELotit&a-


giftgeschwängert ???

Das seh ich anders. :-)

T<ofday


@-Lotta-

Schlag nach bei

Paul Watzlawick, z.B. "Die erfundene Wirklichkeit"

oder:

Berger/Luckmann "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit"

... eine Weltsicht der Weltsicht, welche sich für nette Gespräche am winterlichen Kamin eignet.

V*ampxire0Ladxy


Ich werde mir jetzt einen Behindertenausweis besorgen - dann kann ich alle, die mich wegen meiner "Anderstartigkeit" als arrogant bezeichnen, wegen Diskriminierung vor den Kadi zerren.

Wissend, daß ich hiermit (wieder) falsch verstanden werde ...

Ich verstehe dich (meiner Auffassung nach) richtig und deshalb möchte ich hiermit auch gleich einen Antrag auf diesen Ausweis stellen.

Es wurde hier bereits sehr viel essentielles erwähnt, obwohl es leider auch hier wieder Stimmen gibt, wo man meint, das ist jetzt nicht wirklich im Ernst gesagt worden.

@derindaslichtgeht

Schöne Menschen sind oft dumme Menschen.

Wegen genau solchen Vorurteilen (und um nichts anderes handelt es sich hier) haben die Leute mich gerne generell für blöde erklärt, wenn ich was gesagt habe. Das ist die einfachste Lösung. Denn hübsch und klug/begabt geht ja schon mal gar nicht. Aus genau diesem Grund habe ich dann beschlossen, meinen Mund zu halten. Schon im Kindergarten wurde mir aufs äußerste klar gemacht, dass ich nicht dazu gehöre, zu den Normalen und irgendwann wollte ich das auch nicht mehr.

Während der gesamten Schulzeit und auch jetzt während meiner Uni-Zeit, sitze ich da, höre zu, mache mir Gedanken und halte meinen Mund. Es ist doch so, das die meisten (wie hier auch schon oft erwähnt wurde) nicht wissen, was man da gerade gesagt hat. Erst wird blöde geglotzt und dann wirst du in bereit stehende Kategorien gestopft. Ich passte/passe halt wunderbar in dieses schön=doof Klischee und schon war die Sache geklärt.

Ich gelte allgemein als stummer Fisch. Wenn du aber stumm und schön bist, dann folgt die nächste logische Folgerung: arrogant, eingebildet, denkt sie ist was besseres...bla bla...kenne ich bis zum umfallen. Wenn sich dann mal jemand traut, mich doch was zu fragen, dann fallen die meisten um, wenn sie merken, dass ich eigene/abweichende Meinungen habe, denken kann usw.

Ich selbst würde mich nicht in eine der bereitstehenden Vorstellungen von hoher IQ/ HB begeben wollen. Ich denke und handel anders als die breite Masse.

Es wurde hier ebenfalls bereits zum Anfang erwähnt, dass Spontanität und andere emtionale Eigenschaften fehlen. Leider wurde dies mit einem negativen Kommentar belegt.

Dem stimme ich so nicht zu. Ich bin der Meinung, das hochbegabte Menschen andere Prioritäten haben als die breite Masse und ja, Emotionen zählen nicht zu meinen Prioritäten. Wie sich das bei anderen Hochbegabten verhält, kann ich nicht verallgemeinern.

Ich kenne zwei Menschen auf die ich den Stempel Hochbegabung drücken würde. (ja, auch ich muss unter Umständen in Kategorienform denken). Beide sind emtional nicht breit gefächert.

Die Einsamkeit scheint mir eine notwendige Begleiterscheinung, welche aber durchaus nicht negativ ist. (für mich jedenfalls nicht)

Mich interessieren andere Menschen und deren Denkbereiche in der Regel nicht.

Etwas was ich nicht nachvollziehen kann, was aber oft beobachtbar ist, ist die Tatsache, dass Hochbegabte ihre Umwelt/Mitmenschen als minderwertig und niedrig ansehen. Oder besser gesagt. Leute, die von sich denken, sie seien richtig smart und intelligent, bei denen man die Einbildungswolke aber auch ohne Brille sehr gut sieht, oft ein Hierachiedenken anwenden und sich selbst ganz oben auf die Spitze plazieren.

Wer es nötig hat, sich in ein Hierachiegebilde zu zwängen, der versucht etwas zu kompensieren. (was das ist, darauf möchte ich hier nicht eingehen)

Ich weiß nicht, wie ihr anderen mit euren Problemen (die ihr sicherlich hattet/habt) umgegangen seid/ umgeht. Wie ihr mit euch und der Umelt klar kommt? Für mich, als stummer Fisch, blieb nicht viel übrig an Möglichkeiten. Ich schreibe, zeichne und disskutiere viel mit einem anderen hochbegabten Menschen.

Oft stehe ich auch immer noch unter dem Druck, bestimmte Anforderungen erfüllen/ bestimmte Klischees bedienen zu müssen. (hübsch =dumm)

Ich habe das schon ganz oft gemacht, das ich mit Absicht etwas ganz Bescheuertes gesagt habe, nur damit die Vorstellungen der anderen erfüllt werden. Das gehört aber eher in die persönliche Ecke, als zur allgemeinen Charakteristik.

Mzeletxe


theorie

hast das intresse an deinem eigenen thema verloren?? bist aber noch viele viele fragen schuldig.... ;-D

-gL5oGtIta-


Werd ich machen :-)

Nun fehlt mir nur noch der winterliche

Kamin zu meinem Glück ... :-

Bis später *:)

tvheorixe


melete, die fragen, die ich hatte,

habe ich gestellt.

sie wurden beantwortet.

viel vergnügen fürderhin wünschend,

yyoserff


Zitat: "giftgeschwängert ist die diskussion..."

Scheinschwangerschaft ist da wohl die richtige Diagnose

duerin3dasili:chtgexht


Hallo da unten...

Hier oben ist es so einsam. ;-D

Was nützt die ganze Schönheit, wenn niemand sie sieht.

Zum Glück habe ich ja immer mein Spiegelchen dabei.

Ein Narziss zu sein..., und sich der eignen Pracht erfreun...

und oben strahlend über allem stehn. Punkt!

Thodxay


@derindaslichtgeht

Nur gut, daß Gebirge meist mehere Gipfel haben und Du Dir dabei einen anderen ausgesucht hast.

LaeFwiaxn


Konstruktivismus verschärft:

[[http://www.boag-online.de]]

Ansonsten: Begabung ist nicht eindimensional und ihre Messung ist beliebig anfechtbar. Es hat nichts mit besonderer Begabung zu tun, Menschen in "oben" und "unten" (bzw. "Mitte") einzuteilen (wie VampireLady schon gesagt hat), ob man das nun mit IQ, EQ, oder noch ausgeklügelteren Koppeltests macht. Daher ist das Begriffskonstrukt "hochbegabt" in meinen Augen hochproblematisch.

Das ändert nichts daran, dass es Menschen gibt, die von ihrer gesellschaftlichen Umgebung an der Entfaltung ihrer besonderen Fähigkeiten gehindert und sogar diskriminiert werden, wenn diese Fähigkeiten anderen Leuten unangenehm und bedrohlich vorkommen. Leider scheint mir das ursprünglich interessante Thema dieses Fadens in der herzlich unproduktiven Diskussion darüber, wer oben ist und wer Mittelmaß, also diese mentalen Schwanzlängenvergleiche (Sorry die Damen, was vergleicht ihr eigentlich, wenn wir...?), untergegangen zu sein.

TZodxay


@Lewian

Ich denke, daß Du damit alles zusammengefaßt hast - die Frage zielte ursprünglich auf den Umgang mit dem Phänomen.

Der Link schaut interessant aus, aber damit der Proporz gewahrt bleibt, ... hier ein Klassiker:

[[http://www.fb12.uni-dortmund.de/wtheorie/JPEG/POPPER.HTM]]

yyosexff


Neidesschwanger?

Der Ausgewogenheit halber wechlse ich mal die Perspektive: es soll nicht um die Beweislast der Hochbegabten gehen, sondern um die Frage "Bin ich neidisch?"

Was mich persönlich angeht:

- wäre ich gerne mathematisch begabt gewesen, es hätte mein Leben leichter gemacht. Natürlich habe ich diejenigen beneidet, die auch die höhere Mathematik ohne erkennbare Mühe sofort begriffen haben.

- wäre ich gerne musikalisch begabter, als ich es bin, denn ich wäre gern (siehe Traumberufe-thread) Musiker geworden. Deshalb war ich auch neidisch auf diejenigen, welche mit solchen Gaben gesegnet waren - allerdings wurde mir bewußt, dass ich vor allem auch zu faul gewesen bin.

Aber hat das mein Verhältnis zu diesen Menschen beeinträchtigt?

- Ja, wenn sie außer ihrer Begabung auch sonst mit mir nichts gemein hatten. Denn ausschlaggebend ware die Frage gemeinsamer Interessen.

- demzufolge: wo Gemeinsamkeiten bestanden, gab es auch kein problem im miteinander

Giftgrüner Neid ist es nicht gewesen. Ich habe Leute, die ich als Mathegenies empfunden habe, nicht gehasst. Einige waren lediglich etwas abgeschottet, introvertiert usw. Das hat man nicht zu bewerten, aber es gibt dann eben oft keine Berührungspunkte.

Es gab aber auch gesellige Überflieger, mit denen man herzlich gerne Bier trinken ging. Ier ging es nie um Konkurrenz, denn mit dem Überflieger kann man nicht konkurrieren. Insofern ist das verhältnis wieder ganz entspannt.

Ich weiß, dass es Leute gibt, die auf klügere oder begabtere regelrecht gewaltförmig reagieren. Zu denen gehöre ich nicht.

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