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Hochbegabung macht einsam?

KMlexio


theorie

bei hochbegabten teenagern ist die autoaggression bis hin zum selbstmord leider überdurchschnittlich häufig. verzweiflung und depression sind alltäglich.

hochbegabte erwachsene schliesslich, fallen auch selten durch ihre emotionale stabilität und ausgeglichenheit auf.

es hilft den betroffenen nicht weiter, wenn das mittelmass sich zu wort meldet mit kommentaren wie: "na ja, irgendwo wird auch er defizite haben..." in perfider art und weise werden so mitunter schon kleine kinder schadenfroh unter die lupe genommen, auch von lehrern, deren eigenen nachkommen die hochbegabung abgeht, z.b.

Das finde ich interessant, denn Du selber schreibst, dass sie oft das Defizit haben, dass ihnen die soziale Kompetenz/emotionale Intelligenz fehlt. Ich habe eher den Eindruck, dass Du nicht von HB redest, sondern von Menschen, mit einem hohen IQ. Denen fehlt es oft an emotionaler Intelligenz.

das thema ist sehr heikel und lässt sich nicht wegreden.

die armen menschen von überragender intelligenz sind einfach da.

die armen menschen von überragender schönheit sind einfach da.

interessanterweise ziehen beide gruppen ähnliche neid- bis hassgefühle auf sich.

wie entsetzlich, wenn sich beides vereint...

mitleidsvoll,

Wenn ein Mensch gerade in der europäischen Gesellschaft durch einen hohen IQ auffällt, dann ist er eine Bedrohung für andere, weil die gesellschaftlichen Werte allgemein an Leistungsfähigkeit gemessen werden und letztlich existenziell sind. Ein Mensch mit einem außergewöhnlichen musikalischen oder künstlerischen Talent wird weniger Neider auf sich ziehen, wie einer mit einem mathematischen oder technischen Talent, auch wenn er schön ist. Das mit der Schönheit sehe ich anders, denn in vielen Bereichen ist es weniger nützlich intelligent zu sein, als schön zu sein.

Hätte aber eine schöne hochintelligente Person auch noch die Begabung der emotionalen Intelligen und die Begabung nicht nur ihre eigene Sprache zu sprechen, sondern die Sprache der anderen zu erlernen und sich mit ihnen in ihrer eigenen Sprache zu unterhalten, gäbe es diesen Neid gar nicht, denn dann hätte sie die Fähigkeit, diesen klar zu machen, dass für Neig gar kein Grund vorhanden ist, weil sie auch darauf achten würde, dass sie nicht überheblich und arrogant bei den Mitmenschen ankommt. Insofern gehe ich immer mehr davon aus, dass hier nicht die Rede von HB ist, sondern sehr intelligenten Menschen, die einseitig talentiert und Leistungsfähig sind, in anderen Bereichen wiederum kein "mehr" an Talent haben.

K\lexio


yosefd

Ich bin kein Auskenner. Aber ich würde sagen, es kommt darauf an, ob der Hochbegabte zugleich auch ein bestimmtes Thema für sich entdeckt hat, dass für ihn zentral ist. Wenn z. B. einer ein wissenschaftliches Spezialgebiet hat, über das er nur mit Fachleuten reden kann, allerdings solchen, die ebenbürtig sind.

Wenn der Hochbegabte aber ganz normale Interessen hat, kann man sich - theoretisch - auch ganz normal mit ihm unterhalten.

Sehe ich genauso. Ich möchte nicht alles wiederholen, weil meine Antwort an Lotta, genauso auf Deinen Beitrag zutrifft. Wie auch oben schon erwähnt, bleibt der Wunsch, sich eben mit geistig Ebenbürtigen zu unterhalten, was bei einem Menschen, der einen Gesprächspartner für das Thema Quantenphysik leichter fällt, als jemand, der auf vielen Gebieten als HB ist, ein Pendant braucht. Dadurch kann die Sonderstellung schon sehr belastend werden.

Im übrigen kann ich mich mit normal intelligenten Quantenphysikern auch nicht unterhalten.

Allerdings kenne ich wohl nur die Sorte "Überflieger", Leute, die im Fach besonders gut waren, die ich aber nicht als Hochbegabte empfunden habe. Mit denen konnte man trotz eines wirklich erheblichen Wissensvorsprungs häufig sehr angenehm zusammensitzen.

Ja, das sind auch keine HBs, sondern Menschen mit einem außergewöhnlichem Talent – manchmal auch dem einzigen Interesse. Gerade solche Menschen haben oft ein sehr trauriges Leben, weil sie sich im Leben nicht selten nicht zurecht finden, weil ihnen praktische Fähigkeiten fehlen, aber auch nicht in der Lage sind mit ihrem Talent mehr als andere nicht so hoch-talentierte Menschen zu erreichen. Das zeigt eine Beobachtungsstudie, die über Jahrzehnte gemacht wurde und wo z. B. aus einem mathematischen Talent im Erwachsenenalter Mathematiklehrer wurden, etc.

Dass man sich ab und zu nett unterhalten kann, das ist sicher keine Frage, aber im Prinzip kurbelt der, der den Wissensvorsprung hat – vor allem wenn er mehr auf einem Gebiet einen Wissensvorsprung hat – sein Wissen immer wieder zusammen und das Gespräch ist für ihn eine Unterforderung. Anders, wenn es sich auf gefühlsmäßiger Ebene abspielt, weil da jeder verschieden ist und da kann jeder von jedem lernen.

Kql#eio


yoseff

Diese Defizit-Vermutung trifft immer ins Schwarze, weil das dahinter stehende Ideal einer Persönlichkeit von niemanden einzuhalten ist. Genauso könnte man vermuten, einer hätte einen Fuß. Auch hier kann man kaum fehlgehen.

Insofern ist diese Defizit-Nummer ziemlich beknackt und perfide: man muss - bei jedem - nur lange genug suchen, um fündig zu werden.

In dem Sinne finde ich es auch unangebracht, denn so wie Du, bin ich der Meinung, dass jeder von jedem lernen kann – dazu ist aber Interesse Voraussetzung.

Es ist natürlich eine sachliche und keine wertende Aussage, wenn von Defiziten die Rede ist. Ein Defizit auf einem Gebiet bedeutet keine Verurteilung, dass ein Mensch nun "blöde" oder "dumm" ist. Das gilt es in solchen Diskussionen nicht außer Acht zu lassen, denn es gilt nur die Unterschiede festzustellen. Wenn ich sage, dass ich einen Defizit auf der Computerprogrammierungsebene habe, so bedeutet es ja nicht, dass ich nun als Mensch ein Defizit habe, wobei Du schon recht hast, dass in Beschreibungen oft auch eine negative Wertung impliziert ist oder sein kann.

K0le`io


Today

"willste' oder kannste' nicht?", der ehemals bemühte Französischlehrer fragte.

Das hängt von der jeweiligen Weltanschauung des einzelnen ab, ob man der Meinung ist, dass der Mensch die freie Wahl hat oder nicht so zu sein, wie er will.

Zitat:

Der Mensch kann zwar wissen was er will, aber nicht wollen was er will.

K`leixo


*:)

yosefd = yoseff |-o

r,otsclhxopf


marthyrium einer mutter

ein hochbegabtes kind? so etwas gibt es nicht, ein ordentliches deutsches kind wird eingeschult mit sechs jahren, kann dann nicht lesen, nicht schreiben und nicht rechnen.

was tun also mit einem 4 jährigen, der lesen und schreiben kann, der im kopf bis hundert rechnet, der die uhr lesen kann, der aus langeweile den globus auswenig lernt? der verzweifelt in die kanalisation der stadt abtauchen will um das unterirdische zu erforschen, aber an einer gasmaske in kinderkopfgrösse scheitert?

was tut eine kompetente deutsche lehrerin mit einem eingeschulten 5 jährigen, der sich langweilt, den sie aber nicht in die dritte klasse schicken kann, weil er die schreibschrift noch nicht perfekt beherrscht? was tun mitschüler mit einem, den sie nicht verstehen, weil er in seiner geistigen entwicklung schon 4 jahre weiter ist? wie fühlt sich einer, der mit den worten am gymnasium begrüsst wird mit "so ein junges schulkind haben wir hier ja noch nie gehabt"? wie fühlt sich einer der noch nicht volljährig sein erstes semester an der uni hat?

mein sohn hat glück gehabt. er hatte ein zumindest für ihn relative stabiles elternhaus, eine kindheit und jugend ohnen nennenswerte familiäre tiefen. er hat freunde gefunden, die mit seinen "macken" zurechtkommen. er hat freunde gefunden, die ihm auf einzelnen gebieten ebenbürtig sind. da hat er einen freund, mit dem er computerprogramme schreibt und an die industrie verkauft. einen, der wie er ein absolutes gehör hat, ein andere bietet ihm paroli bei seinen motorischen fähigkeiten. sozial völlig integriert - scheinbar zumindest.

die selbstzweifel über die andersartigkeit führen in den seltensten fällen zur deprssion, manchmal zu verstimmungen. seine andersartigkeit weiss er heute positiv einzusetzen. wobei er sich dessen bewusst ist, dass sein leben leichter wäre, wäre er wie alle anderen.

RToyalAdeelxaide


Wie gewohnt guter Threadanstoß, Partiziplein !!

Gleichwohl tout de suite die königliche Rüge, daß Du bezüglich Deiner Selbst so unscharf wie provokativ bleibst und Dich in Deiner unnachahmlichen Art gleichsam arrogant über die Diskutierenden erhebst.... aber gerade ob dieser dauerhaften hybrischen Distanziertheit liebt man Dich hier, und das ist ja auch ganz prima!

Die HBten, die mir in meinen 32 Jahren so über den Weg gelaufen sind - und es waren und sind nicht wenige - , waren durch die Bank "Freaks", die mehr schlecht als recht durchs Leben torkelten. [Unvergessen zB die Story in meiner ersten Englischstunde, als unser Lehrer uns aufforderte, zu ihm "Good Morning, Sir" zu sagen und sich ein (hb) Freund von mir sträubte und ihm dann als Elfjähriger die komplette Geschichte der englischen Adelstitel einführte mit dem Hinweis, daß ER als lausiger StR ja nun wirklich alles andere als ein "Sir" sei. Er übersprung später 2 Klassen und dümpelt heute als einsamer Programmierer dahin...]

Möglich, daß sie durch die Skepsis ihrer Umwelt ihnen gegenüber es von vornherein nicht schaffen, einen Grundstock an Emotionaler Intelligenz aufzubauen, den es einfach braucht, um glücklich in einer Gemeinschaft wie der Unseren zu leben.

Stärke der Persönlichkeit speist sich aus vielen Quellen. Aber primär sicher nicht aus Intelligenz. Recognition is the key, und da haben es die Kollegen HB einfach schwerer, weil sie ohne Unterlaß beäugt und aus Schwäche der Umwelt geschnitten werden. Daher dürfte es für sie deutlich schwieriger sein, Selbstzufriedenheit zu erlangen - sich also eine Basis ihres Lebensglücks zu schaffen, denn ohne daß die Umwelt uns sagt wie toll wir sind werden wir es nie glauben.

Gut daß ich überdurchschnittlich schlau und überdurchschnittlich nett bin und dazu noch unfaßbar überdurchschnittlich aussehe...

;-D

Mit einem 2000er Marquez de Grinon im Glas grüßend,

K}lexio


rotschopf

die selbstzweifel über die andersartigkeit führen in den seltensten fällen zur deprssion, manchmal zu verstimmungen. seine andersartigkeit weiss er heute positiv einzusetzen. wobei er sich dessen bewusst ist, dass sein leben leichter wäre, wäre er wie alle anderen....

Aber er hat offensichtlich auch soziale Fähigkeiten, denn emotional Intelligent heißt ja nicht, dass man keine Konflikte hat, sondern, dass man sich und andere so annimmt, wie sie sind und Lösungen findet und Dein Sohn hat sich Lösungen gefunden, indem er einfach nicht das von anderen erwartet und verlangt hat, was er selber kann. Er teilt seine Interessen halt nicht mit einem, sondern interessenbezogen mit Menschen.

Welche Begabungen hat Dein Sohn? Wie geht er sonst mit Menschen um, ich meine wertet er ander ab, die weniger Wissen als er. Findet er, dass es auch Gebiete gibt, auf denen er von anderen lernen kann?

rmotsc2hopf


Kleio

unser grosser hat ausgeprägte fähigkeiten auf dem naturwissenschaftlichen gebiet, ausserdem würde er spielend leicht ein instrument lernen, hat sich aber vehement geweigert sowohl geige, als auch klavier zu lernen. lediglich zu hohen feiertagen und irgendwelchen runden geburtstagen der opas und omas ist er bereit innerhalb von wenigen stunden klavierstücke einzustudieren. aufgefallen ist mir sein absolutes gehör schon als er noch ein zwerg war und ich noch fremde kinder unterrichtet habe. spielend leicht konnte er bereits als dreijähriger eine terz von einer quinte unterscheiden. alles was mit technik, mathematik, physik und logik zu tun hat fliegt ihm zu.

da er sich seiner auffälligkeit bewusst ist und gern als "normal" eingestuft und behandelt werden möchte geht er mit anderen völlig "normal" um. das ging in der schule soweit, dass er nicht auf prüfungen lernten, oder den stoff nicht wiederholte, nur um wieder im guten mittelfeld zu schwimmen.

auffällig allerding war in all den jahre, dass er nie einen besten freund hatte, sondern immer eine vielzahl von mehr oder weniger guten freunden, die seinen interessen und seiner freizeitgestaltung "angepasst" waren - und sie waren alle immer um einiges älter. und er sucht sich auch heute noch freaks, fachidioten, anderer aussenseiter von denen er lernen kann und die ihn fordern. ich komme inzwischen mit einer ganzen menge verschiedener schwieriger persönlichkeiten zurecht, die in unserem haus ein und aus gehen.

gelitten, richtig gelitten hat er nur während der grundschulzeit, aber da konnten wir sehr viel über die familie ausgleichen. interessanterweise findet zwischen unseren kindern kein konkurrenzkampf ( mehr ) statt - das war zumindest für mich ein hartes stück arbeit. in anfallende projekte wird der kleine bruder inzwischen mit eingebunden, um layout und künstlerische gestaltung zu übernehmen. ;-)

KwleMio


rotschopf

unser grosser hat ausgeprägte fähigkeiten auf dem naturwissenschaftlichen gebiet, ausserdem würde er spielend leicht ein instrument lernen, hat sich aber vehement geweigert sowohl geige, als auch klavier zu lernen. lediglich zu hohen feiertagen und irgendwelchen runden geburtstagen der opas und omas ist er bereit innerhalb von wenigen stunden klavierstücke einzustudieren. aufgefallen ist mir sein absolutes gehör schon als er noch ein zwerg war und ich noch fremde kinder unterrichtet habe. spielend leicht konnte er bereits als dreijähriger eine terz von einer quinte unterscheiden. alles was mit technik, mathematik, physik und logik zu tun hat fliegt ihm zu.

Wenn er ein absolutes Gehör hat, ist er dann auch sprachbegabt?

Hätte er überhaupt die Zeit dazu, alle seine Talente intensiv zu vervollkommnen?

gelitten, richtig gelitten hat er nur während der grundschulzeit, aber da konnten wir sehr viel über die familie ausgleichen. interessanterweise findet zwischen unseren kindern kein konkurrenzkampf (mehr) statt - das war zumindest für mich ein hartes stück arbeit. in anfallende projekte wird der kleine bruder inzwischen mit eingebunden, um layout und künstlerische gestaltung zu übernehmen....

Ich denke, da habt ihr sehr viel dazu getan, wenigstens am Anfang, dass er sich nicht völlig "verkehrt" in der Welt wiederfand, weil ihr ihn unterstützt habt und er sich doch auch - wenn auch nicht von vielen Menschen - aber wenigstens einigen bestätig wurde. Weißt Du, ob er sich wünscht, auch mal mit Menschen zu tun zu haben, die in einer Person seine Fähigkeiten teilen, oder ist er so zufrieden mit der Lösung?

Ist der kleine Bruder auch hochbegabt?

rjot]schopxf


Hätte er überhaupt die Zeit dazu, alle seine Talente intensiv zu vervollkommnen?

nein hat er nicht, aber ich sehe keine tendenz zum einseitigen fachidioten. er ist vielseitig interessiert. wird noch immer gefördert wo wir es möglich machen können (auslandssemester, praktikum im ausland, zwangsweise hinführung an sport, kunstgeschichte, kultur und literatur ;-D) und dann hat er eben seine gebiete wo ihm keiner das wasser reichen kann. damit lebt er ganz gut, bis auf die tiefs, die aber jeder von uns ab und zu bewältigen muss.

nur seine beziehungsfähigkeit macht mir sorgen ;-) er ist inzwischen seit fast 3 jahren mit ein und demselben mädchen zusammen und ich hätte so gern, dass er sich ein bisschen die hörner abstösst.

wichtig in all den jahre (also das glaube ich zumindest) war für ihn sein stabiles umfeld, seine zuflucht, seine familie, wenn es wieder mal draussen nicht so gelaufen ist, wie es sollte. möglich dass er seinen weg auch gegangen wäre, wenn die familie zerbrochen wäre, aber ich wollte es nie wirklich herausfinden in all den jahren.

Ist der kleine Bruder auch hochbegabt?

nein, der ist nur ganz normal intelligent. er wurde zwar auch vorzeitig eingeschult, aber er muss ab und zu was lernen um sein abi zu schaffen. ;-)

KCleixo


rotschopf

nein hat er nicht, aber ich sehe keine tendenz zum einseitigen fachidioten. er ist vielseitig interessiert. wird noch immer gefördert wo wir es möglich machen können (auslandssemester, praktikum im ausland, zwangsweise hinführung an sport, kunstgeschichte, kultur und literatur ) und dann hat er eben seine gebiete wo ihm keiner das wasser reichen kann. damit lebt er ganz gut, bis auf die tiefs, die aber jeder von uns ab und zu bewältigen muss...

Meine Frage war auf die zusätzlich intensive Ausübung eines oder mehrere Instrumente bezogen - das hatte ich mit "alle" seine Talente gemeint, ob er dafür überhaupt die Zeit aufwenden könnte. Das habe ich schon richtig verstanden, dass er alle anderen Fähigkeiten intensiv verfolgt.

nur seine beziehungsfähigkeit macht mir sorgen er ist inzwischen seit fast 3 jahren mit ein und demselben mädchen zusammen und ich hätte so gern, dass er sich ein bisschen die hörner abstösst.

Vielleicht braucht er es nicht, sich die Hörner abzustoßen. Er hat andere Interessen. ;-) War bei mir auch so und es heißt ja nicht, dass er nicht doch irgendwann auch auf diesem Gebiet "intensive Forschungen" betreiben wird. ;-D ;-D

wichtig in all den jahre (also das glaube ich zumindest) war für ihn sein stabiles umfeld, seine zuflucht, seine familie, wenn es wieder mal draussen nicht so gelaufen ist, wie es sollte. möglich dass er seinen weg auch gegangen wäre, wenn die familie zerbrochen wäre, aber ich wollte es nie wirklich herausfinden in all den jahren.

Das kann ich verstehen und das war auch sicher sehr wichtig für ihn.

nein, der ist nur ganz normal intelligent. er wurde zwar auch vorzeitig eingeschult, aber er muss ab und zu was lernen um sein abi zu schaffen.

:-D

r otsMchopxf


Kleio

die sache mit dem klavierspielen.....

.... liegt mir schwer im magen. gerade haben wir was vierhändiges für einen 70gsten geburtstag einstudiert. innerhalb eines nachmittages war das ganze "vorführbar". dann quälen mich schon die gewissensbisse. was wäre gewesen, wenn ich mit mehr nachdruck drauf bestanden hätte, dass die klavierstunden eingehalten werde? was wenn ich konsequenter gewesen wäre beim durchsetzen der übungszeiten? aber da hat sicher jede mutter ihre "was wäre wenn..."

und die zeit? meine güte ein oder zwei stunden die woche finden sich immer, egal wofür. bei meinen schülern früher wäre ich froh gewesen, sie hätten am tag 20 minuten geübt ;-)

um auf die ursprungsfrage zurückzukommen, ich glaube nicht dass hochbegabung einsam machen muss. aber der oder die betroffene muss härter daran arbeiten sich in integrieren. und die integration ist letzendlich sehr wichtig. ohne soziale kontakte verkümmert der mensch oder wenigstens ein teil seiner kognitiven fähigkeiten.

K1lexio


rotschopf

die sache mit dem klavierspielen...

... liegt mir schwer im magen. gerade haben wir was vierhändiges für einen 70gsten geburtstag einstudiert. innerhalb eines nachmittages war das ganze "vorführbar". dann quälen mich schon die gewissensbisse. was wäre gewesen, wenn ich mit mehr nachdruck drauf bestanden hätte, dass die klavierstunden eingehalten werde? was wenn ich konsequenter gewesen wäre beim durchsetzen der übungszeiten? aber da hat sicher jede mutter ihre "was wäre wenn..."...

Wäre das nicht eine halbe Sache? 2 Stunden Klavierspielen in der Woche, das reicht doch nicht. Ich gehe da auch nur von mir aus, aber wenn ich etwas mache, dann richtig oder gar nicht. Da würde man etwas machen, von dem man weiß, dass man es viel besser kann und das würde nur dazu beitragen, dass man unzufrieden mit sich selber wäre. So ist es doch immer wieder ein Erfolgserlebnis. ;-)

und die zeit? meine güte ein oder zwei stunden die woche finden sich immer, egal wofür. bei meinen schülern früher wäre ich froh gewesen, sie hätten am tag 20 minuten geübt

Er liebt doch Musik und wenn er sich ihr widmet, dann will er sie sicher auch genießen, die 20 Minuten wären gerade genug, sich hineinfallen zu lassen und sich davon wieder loszureißen. Das wäre ein Qual. So weiß er genau, dass er es könnte. Man muss nicht alles erfahren, um zu wissen, dass man es kann - man kann es auch so wissen. ;-)

um auf die ursprungsfrage zurückzukommen, ich glaube nicht dass hochbegabung einsam machen muss. aber der oder die betroffene muss härter daran arbeiten sich in integrieren. und die integration ist letzendlich sehr wichtig. ohne soziale kontakte verkümmert der mensch oder wenigstens ein teil seiner kognitiven fähigkeiten.

Ja, wobei der HB schon auch das Gefühl haben muss, dass man wenigstens seine Bedürfnisse versteht, auch wenn man mit der Materie nicht unbedingt mitkommt. Die meisten verkümmern ohne soziale Kontakte, aber mitunter gibt es auch Einzelgänger, aber die leiden ja wiederum nicht unter der Kontaklosigkeit.

TYodxay


>Wir haben zwei Ohren, aber nur einen Mund<

Müde der redundanten Literatur

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