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Hilft Citalopram gegen Angstzustände und Panikattacken?

tohecgall3inxg


:-/ entschuldigt die Schreibfehler, muss wohl an der Müdigkeit liegen, geh schon mal ins Bett. Wünsch Euch was!

T0amToxm


@ thecalling

Die Verstärkung der Symptome kann am Anfang auftreten, das verschwand nach ca. 2 Wochen bei mir wieder. Schwierigkeiten mit der Ejakulation hatte ich auch nur die erste Zeit, jetzt ist wieder alles normal.

Bei ADs kann es bis zu vier Wochen dauern, bis die Wirkung voll einsetzt, das ist aber auch von Person zu Person unterschiedlich, sie kann auch schneller einsetzen. Wenn du aber absolut keiner Verbesserung spüren solltest, kann ich dir nur raten, deinen Arzt so schnell wie möglich aufzusuchen, weil quälen soll man sich auch nicht und ist auch nicht Sinn der Sache.

C%aStharxsis


Hallo Zusammen,

mittlerweile habe ich auch etwas Erfahrung mit "Citalon" gesammelt und möchte diese hier weitergeben, um vielleicht anderen etwas Hoffnung oder Mut zu machen.

Als erstes schliesse ich mich den Vorrednern an – haltet durch! Das Medikament wirkt, nur eben nicht sofort.

Zu meinem Krankheitsbild:

Ich hatte fast haargenau die selben Symptome wie hier angesprochen. Angst, Panikattacken und andauernd das Gefühl dass ich aus den Latschen kippen würde. Also, ab zum Hausarzt, da ich akute Kreislaufstörungen vermutete. Mein Ruhepuls entsprach teilweise dem nach einem Dauerlauf. Mein Hausarzt checkte, gott sei dank, nach den üblichen Tests – Blut/Urinbild, EKG – relativ schnell dass "organisch" eigentlich alles in Ordnung war und sprach eine Depression an. Er verschieb mir erstmal "Insidon" und hat mich an einen Neurologen überwiesen.

Das "Insidon" machte mich erstmal nur oberflächlich müde, die innere Unruhe war weiterhin unvermindert vorhanden.

Glücklicherweise bekam ich relativ fix – ca. 1 Woche - einen Termin beim Facharzt. Auch hier stellte sich ziemlich schnell die Diagnose heraus – Depression in Verbindung mit Angst und Panikstörungen. Jedenfalls verschrieb er mir "Citalon" (Citalopram 20 mg), sowie "Atosil" – ein leichtes Beruhigungsmittel – um den nächtlichen Schlaf zu fördern. Er meinte, gerade bei einer Depression wäre Schlaf sehr wichtig.

So, nun mit den nötigen Medikamenten ausgerüstet, schluckte ich am Vormittag des 23.07. meine erste 20 mg "Citalon". Nach ca. 2-3 Stunden dachte ich, ich sterbe. Ich hatte dermassen Angst/Panik, dass ich ernsthaft in Erwägung zog den Notarzt anzurufen. Ich versuchte meinen Neurologen zu erreichen, er war aber an dem Tag nicht in der Praxis.

Jedenfalls haben sich Angst und Panik irgendwann doch in so weit gemindert, dass ich ohne Notarzt auskam.

Am nächsten Morgen – noch bevor ich eine Tablette "Citalon" einnahm - erreichte ich den Arzt. Er erklärte diese "Verschlimmbesserung" muss nicht, aber kann vorkommen und meinte ich solle doch ein paar Tage die Hälfte – also 10 mg – einnehmen, um den Körper "einzugewöhnen". Aber er meinte auch dass ich unbedingt durchhalten müsse. Gesagt, getan. Ich nam die nächsten vier Tage jeweils eine halbe Tablette und die schlimmen Nebenwirkungen bleben grösstenteils aus.

Allerdings, eine Besserung meiner eigentlichen Symptome verspürte ich ebensowenig.

Ich klammerte mich aber fest an seine Worte, ich möge doch durchhalten. Und er behielt letztendlich Recht.

Mittlerweile befinde ich mich in der vierten Woche mit "Citalon". Die ersten beiden Wochen möchte ich eigentlich nie mehr erleben. Jedenfalls ohne diesen Beitrag weiter in die Länge zu ziehen als er bereits ist, aber es gab viele Momente in denen ich ernsthaft zweifelte jemals wieder an einem "normalen" Leben teil zu nehmen.

Hier und heute sind meine Ängste und die Panik nicht mehr vorhanden. Ich gehe nun aus dem Haus, kaufe ein und werde auch bald wieder Arbeiten gehen.

Also, Leidensgenossinnen und Leidensgenossen: haltet durch. "Citalon" is zwar kein schnelles Wundermittel, aber mit der Zeit wirkt das Medikament doch das "Wunder".

Liebe Grüsse und gute Besserung an alle.

M6ichoZuchexn


hey

also ich sage nur finger weg von solchen mitteln. ich selbst hatte lange angstattacken..

bis mir jmd einen guten tipp gab, such einen heilpraktiker auf....

dieser kann mit hypnose dein ängste im inneren heilen, er stimmt präparate genau auf dich ab und diese haben keine nebenwirkungen, sie sind rein planzlich und sind so kleine weiße kügelchen

vertrau mir das ist das gut, er packt die ängste an der wurzel und du kannst behutsam weiterleben, ich war bei jeglichen psychologen, war auch für kurze zeit geheilt doch dann kam alles wieder...

ich lebe seit der therapie beim heilpraktiker schon 10 jahre ohne angst und bin viel selbstsicherer geworden

angst vor der hypnose brauchst du nicht zu haben, es ist nicht wie im fernsehen, du bist bei vollem bewusstsein und anfangs denkst du dir was soll das bringen, aber es war der beste rat den ich jemals bekommen habe

Lqittl_eOn'e30


Hallo auch,

ich selbst habe leider auch schon schlimme Phasen von Ängsten und Depressionen erlebt und mich durch alle möglichen Anti-Depressiva geschluckt. Mir ging es auch so, das es mir mit den SSRI-Medi´s am Anfang richtig schlecht ging. Ich habe es damals nicht durchgehalten, sondern meine Hausärztin, zu der ich mehr Vertrauen hatte gebeten, mir etwas anderes zu geben. Sie hat mir dann einen sog. MAOH-Hämmer gegeben (z.B. Moclobemid), und bei dem tritt die Wirkung sofort ein! Ich hatte auch keinerlei Nebenwirkungen.

Der einzige Nachteil bei dieser Einnahme ist, dass man bestimmte Dinge nicht essen/trinken darf (z.B. Salami, Rotwein etc.). Aber ansonsten hat mir das Mittel super geholfen. Ich habe sogar mit dem Rauch aufgehört.

Alles Gute.

E_ccez3ioJn


Ich arbeite als Heilerziehungspfleger in einem Heilpädagogischen Heim für Kinder.

Ich habe mit diesem Medikament sehr gute Erfahrungen gemacht.

Der Erfolg stellt sich aber erst nach 4 bis 6 Wochen ein.

Die Kinder die die Tabletten benötigen und nehmen sind ausgeglichener, trauen sich mehr zu, lachen mehr und haben weniger Berührungsänste.

Citalopram ist aber bestimmt kein Allheilmittel.

Wie oben beschrieben können Nebenwirkungen auftreten.

Und wie bei allen Psychopharmerkern reagiert jeder Körper anders darauf. Jeder Arzt kann bei einer medikamentösen Behandlung nur "ausprobieren"

Viel Glück!

o8mhoxg


hallo

ich habe 10 jahre unter panikattacken gelitten. es äußerte sich aber immer wie ein herzinfarkt so das ich niemals auf die idee gekommen wäre es lege an meiner psyche. vor zwei jahren habe ich eine panikattacke gehabt die mehrer tage anhielt. ich bin in eine psychologische notfallambulanz gegangen und in der folge 8 wochen in eine tagesklinik.

dort bekam ich citalopram. das mittel hat mir sehr gut geholfen, aber ich denke ohne therapie bringt die reine medikamenten einnahme nicht viel.

nach zwei jahren der einnahme des medikamentes habe ich es vor 10 tagen einfach abgesetzt. meine stimmung ist super im moment sogar besser als wie mit dem medikament nur leide ich momentan sehr unter schwindel, nachtschweißund mein kreislauf reagiert ein wenig empfindlich. hat jeand die gleichen erfahrungen beim plötzlichen absetzen gemacht und wenn ja wie lange dauert es bis diese störungen weg sind??

B+ab)y578x3


Hallo,

habe noch keine Erfahrung mit Citalopram & Co. bin ganz am anfang...

ich fang mal so an...meine Symtome sind ständige Übelkeit, unwohl sein, nervöse Zustände, Lustlosigkeit, ständig müde...und noch so einiges das diesen Eintrag sprängen würde...

Bin in meinem Leben sehr eingeschränkt, ob Privat oder zunehmend auch im Berufsleben.

Ich bin im Einzelhandel tätig was immer schwieriger wird wenn man ständig lächeln muss und präsent sein muss (arbeite teilweise 8 Stunden Schichten ganz alleine) aber ich kann das nicht mehr...da ich ständig Angst habe das ich brechen muß oder umkippe...und mich dann eben keiner unterstützen kann um sich vielleicht kurz zurück zu ziehen...aber ich muß ja jeden Kunden bedienen...ist ja sonst keiner da...und dann beginnt die Panik und mein Kopf fängt an zu arbeiten und ich denke an so viel Negatives...was ist wenn... ??? ? usw.

Jedenfalls habe ich noch kein Medikament eingenommen das mir wenigstens ein bisschen geholfen hätte...Antidepressiva hat mich zu sehr gedämpft und ich hätte nicht arbeiten gehen können...womit dann das nächste Problem beginnt...arbeite jetzt schon nur Halbtags und um mich auszukurieren oder zu warten ob Medikamente richtig wirken müsste ich mich krank schreiben lassen dann würde ich aber kaum Geld verdienen da ich nach Stunden bezahlt werde...ob es da hilfe vom Amt gibt weiß ich nicht... die Frage ist eben immer Gesund werden, wieder leben, aber ohne Geld....oder arbeiten, unglücklich sein und Grüne zahlen aufm Konto.... ???

Ich sitze nur noch zu Hause...keine Disco, Freunde lade ich nur zu mir nach hause ein, weil ja ständig diese Angst vorm erbrechen usw....zu Hause geht es mir meistens immer gut...aber meine Beziehung wird irgendwann daran zerbrechen...mein Freund ist zwar für mich da, aber wenn keine Besserung kommt will ich ihm nicht zumuten.

An Trennung hab ich schon gedacht...ihm zu liebe...selbstmord auch...aber das ist erledigt...da ich die Hoffnung nicht aufgeben will wieder "normal" zu leben und ich weiß das das Leben schön sein kann...

Globulis hab ich auch schon genommen...man versucht es halt eben erst mal auf den pflanzlichen Weg....was aber nicht geholfen hat...

Von Heilpraktikern hab ich auch schon gehört...das ist aber sehr Teuer...

Beim Psychologen mache ich morgen nen Termin...mal sehen wie schnell ich da hin kann...und was dabei rauskommt....

Sorry falls ich ein bisschen wirr geschrieben hab und das der Text so lang ausgefallen ist...

brauche dringend hilfe, Rat, Tips, austausch mit betroffenen und geheilten......

*:)

BGaby8578`3


okay...ich korrigiere...hab doch citalopram 10mg genommen...hab so eben in meinem Arzneischränkchen nachgesehen...hab es aber nur 4 Tage durchgehalten....weil ich sonst nich arbeiten hätte gehen können, ne krankmeldung ist finanziell nicht drin...aber ich wußte bis dato nicht das man durch die Nebenwirkungen durch muß und sich eine besserung erst nach einigen Wochen einstellt....ich will Gesund werden verdammt...ich hoffe meine Offenheit regt einige an Kontakt aufzunehmen...GLG

kEaputxtnik


Hallo Baby5783,

ich kann absolut nachempfinden wie es dir ergeht. Habe bis vor zwei Jahren eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in einem Baumarkt gemacht, diese aber wegen den "ach so menschlichen" Arbeitsbedingungen nach zwei Jahren abgebrochen. Anfangs habe ich den Job geliebt aber mit der Zeit und viel mehr wegen dem Filialleiterwechsel wurde die Arbeit schnell zur Hölle.

Ich war bis dahin eigentlich stehts ein lebensfroher Mensch und für jeden Spaß zu haben. Ich bin auch minimum einmal am Wochenende mit Freunden in die Innenstadt feiern gegangen und war auch meistens unter der Woche mit meinem besten Freund unterwegs. Aber mit dem steigenden Stress und dem Druck in der Arbeit hat sich das schnell geändert.

Ich war absolut demotiviert am Abend und musste mich regelrecht dazu zwingen irgendwas zu tun. Wegen meiner auch häufig miesen Stimmung haben sich mit der Zeit meine Freunde mehr oder weniger von mir distanziert.

Meine Psychaterin (das erste mal bei so einem) hatte mir Depressionen nachgesagt und mir ADs verschrieben, welche ich aber nicht genommen hatte, da ich ja die Ursache des Problems kannte. Meine Lösung bestand darin mir eine neue Ausbildungsstelle zu suchen und nochmal von vorne anzufangen.

Nach meiner Kündigung und dem Beginn der neuen Ausbildung zum Fachinformatiker gings mir dann ziemlich schnell wieder besser - ich behielt also recht! Naja, ich arbeite jetzt in einem Krankenhaus im öffentlichen Dienst - da arbeitet man sich nicht auf^^ - könnte man meinen...

Heute bin nun 25 Jahre alt und beginne gerade mein drittes Lehrjahr. Ich liebe meine neue Arbeit und würde sie nur gegen wenige Dinge im Leben eintauschen^^, jedoch bin ich auch hier nicht wirklich von Stress und Zeitdruck befreit! Vor zwei Monaten hatte ich dann meine erste Panikattacke. Es war Abends und ich saß vor dem Fernseher. Mir wurde ohne Grund am ganzen Oberkörper heiß. Damals hatte ich mir nichts bei gedacht, bin kurz Spazieren gegangen und dann gings nach 10 Minuten wieder.

Eine Woche drauf war ich etwas länger als meiner Müdigkeit lieb war wach und da hatte ich es dann wieder, diesmal aber richtig heftig. Es hat keine 10Minuten gedauert, da war ich mir schon ziemlich sicher, dass wenn es so weitergeht ich umkippen werde. Ich wohne alleine und hatte mir sorgen gemacht was los ist wenn es wirklich passiert. Also bin ich erstmal richtung Notaufnahme gegangen und habe mich vor der Aufnahme auf eine Bank gesetzt, in der Hoffnun das es doch noch wird. Da saß ich dann eine Stunde lang und hab gehofft das die Hitzewallungen jeden Augenblick aufhören und der Spuk ein Ende haben wird. Stattdessen bin ich eingenickt und dannach nach Hause gegangen um weiterzuschlafen.

In den ersten zwei Wochen nach dieser Attacke hatte ich eigentlich fast täglich Angstzustände, häufig sogar so stark, dass ich mich auf gar nichts anderes mehr Konzentrieren konnte. In psychatrischen Ambulanz hat mir der Psychologe den Mechanismus im Kopf erklärt, was denn genau bei einer Angststörung vor sich geht (Angst für Dummies:) und von da an wurde es auch von Tag zu Tag besser. Er riet mir sogar die Opipramol abzusetzen und jede Angst zu nutzen - sprich mich ihr zu stellen. Am Wochenende darauf hat sich mir dann aber leicht die Optik verschoben, was ich dann gar nicht mehr lustig fand. Es war wie wenn man eine viel zu starke Brille aufhatte und diese dann herunternimmt. Ich habe ab dem Tag wieder Opipramol genommen und innerhalb von zwei Minuten waren jegliche Symptome weg... sche9ß Placebo :(

In der darauffolgenden Woche habe ich dann endlich einen Meilenstein bei mir in der Arbeit erreicht und konnte mein Programm vorstellen und in den Testbetrieb schicken. Von da an hatte ich nicht einmal mehr Angstzustände. Leider hat das aber nur drei Wochen angehalten. Nach der Programmvorstellung hatte ich dann drei Wochen Urlaub um endlich Erholung zu finden jedoch hat sich in der letzten Woche diese Angst wieder leicht bemerkbar gemacht.

Diesmal war ich wieder bei meiner Psychaterin die mir diesmal Citalopram verschrieben hat. Ich nehme seit drei Tage je 10mg von diesem Zeug. Bisher aber keine Besserung. Gestern Nacht hatte ich eine schwerere Attacke gehabt die ich aber in den Begriff bekommen hab - also sie wurde nicht ständig schlimmer von wallung zu wallung. Außerdem war es diesmal mehr ein Gefühl von Kälte als von Hitze. Ich war bei nem Kumpel daheim und bin gleich Heim geradelt um das Problem mit meinem Bett und ner Priese Schlaf zu beseitigen, jedoch hatte ich es etwas schwer auf des Feeling hin einzuschlafen. Bin dann recht schnell vor Erschöpfung eingeschlafen -war ja doch schon zwei Uhr nachts.

Heute hatte ich am Vormittag in der Arbeit wieder Angst bekommen. Ich nenne es liebevoll meine "Terror-Schmetterlinge" weil es sich wie Schmetterlinge im Bauch anfühlt aber in keinster Weise angenehm.

Ich habe heute viel in Foren zu Citalopram gelesen und ehrlich gesagt hat es mir Mut gemacht die Tabletten weiter einzunehmen, auch wenn mein Befinden schlechter wird. Sind wohl die oft erwähnten Nebenwirkungen.

Ich war immer der Meinung dass "sowas" einen selbst nie wiederfahren würde und überhaupt sind ADs Gift. Aber hat man erstmal selbst die Erfahrung gemacht wie schnell sowas kommt, wie machtlos man in dem Moment ist und vor allem dass es aus heiteren Himmel gekommen ist hat mich schnell umdenken lassen.

Ich hoffe sehr dass ich mit den Citalopramtablette endlich wieder von Morgens bis Abends lachen kann und nicht ständig Angst bzw. Angst vor der Angst haben muss.

Tut mir leid wenn ich etwas weit ausgeholt habe, aber ehrlich gesagt ist das schon die komplett gekürzte Fassung. Zu erwähnen ist noch dass ich auch ziemlich viele familiäre Vorfälle in diesem Jahr hatte die auch dazu beigetragen haben müssen. Genaueres kann ich leider erst nach einer Therapie sagen, die hoffentllich bald beginnt...

Tipps ??? ?? Naja meine Mutter kann über das Thema ein Lied singen und hat mir ein gutes Buch empfohlen. Es heißt "Sorge Dich nicht, Lebe" von Dalge Carnegie. Es ist eine Sammlung von Geschichten der verschiedensten Menschen, welche Sorgen sie hatten, was die Sorgen mit ihnen gemacht hatten und vor allem wie sie ihre Sorgen wieder los wurden. Schon verblüffend was imaginäre Angst alles für reale Leiden verursachen kann.

Ganz wichtig ist es auch, gerade nach StressSituationen, abschalten zu können. Ich habe mich in meiner schlimmen Phase vor vier Wochen immer aufs Fahrrad gesetzt und hab die Natur durchquert. Gerade nach der Arbeit war das ein wahrer segen...

k aphut1tnxik


OMG - Danke für jeden der sich die Mühe gemacht hat den letzten Beitrag zu lesen!!! dachte des wird gerade mal halb soviel :=o

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Hi Kaputtnik,

es ist bei mir nicht nur Angst...irgendwie ist es Angst vor der Angst...und diese ständige Übelkeit und Nervostität, manchmal auch Bauchschmerzen von Stimmungsschwankungen und plötzlichen Heulattacken ganz zu schweigen....ist echt nicht auszuhalten... und alles kommt immer ganz plötzlich, da gehts einem super gut...und von einer Sekunde zur anderen ändert sich das aber es kann auch andersherum ganz plötzlich alles wieder gut sein...ich verstehe das alles nicht....

Ne Offizielle Diagnose wurde bei mir noch nicht gestellt..und wenn man nicht weiß was man hat macht es alles nicht einfacher... ich könnte auch vom Burnout Syndrom betroffen sein....

Termine bei Kassenzugelassenen Psychologen erweist sich als sehr schwer.. :(v

LG

kNapZuttnixk


Verstehen kann man das glaubich auch nicht! Man kann höchstens versuchen es zu akzeptieren und das beste daraus zu machen. Meine Mam sagt immer dass es eine Schutzreaktion des Körpers sei und er damit versucht schlimmeres (Psychosen, etc.) zu verhindern. Sie sagt ich solle es als Zeichen verstehen, dass es "so" nicht weitergehen kann und ich dringend "etwas" unternehmen muss. Geheilt ist man denk ich erst, wenn man rausgefunden hat, was man unternehmen muss, damit es einem besser geht.

Ob es nun Burnout oder einfach nur eine allg. Angststörung ist, ist sicherlich schwer zu bestimmen. Sofern Du Deine Arbeit nicht abgrundtief hasst, denk ich mal nicht das es Burnout ist, bin aber kein Fachmann darin. Fakt ist aber dass Dir geholfen werden muss, denn ohne Hilfe steigerst Du dich hinein und verlierst zwangsweise den Kampf gegen die Angst vor der Angst. Ich persönlich habe mich damit abgefunden das es passieren kann. Ich versuche sobald ich daran Denke mich abzulenken um für den Moment zu vergessen das ich da ein kleines psychisches Handicap habe. Gerade auch weil es nur mit dem Gedanken daran sofort losgehen kann - sich hineinsteigern. Der lange Text gestern hat mich völlig vergessen lassen das ich in dem Moment wiedermal Besuch meiner Terrorschmetterlinge im Bauch hatte und als ich fertig war, waren sie weg. Haben sich wohl vernachlässig gefühlt^^

Ich denke mal, je mehr man akzeptiert das man Probleme hat und je mehr man damit lernt zu leben (es kann einem nichts passieren, es ist alles nur Einbildung, wenn auch sehr real), umso besser wird es mit der Zeit. Natürlich darf man nicht vergessen sich in Therapie zu begeben bzw. den Grund für all das zu suchen. Sonst sucht sich der Körper nur andere Wege einen verrückt zu machen, was ich leider auch schon erlebt hab.

Bleib dran, auch wenn es schwer ist nen anständigen Psychologen und schlimmer noch einen zeitnahen Termin zu finden.

Versuche doch mal mit jemanden über das Problem zu reden. Sich auszusprechen kann Wunder wirken. Vor allem weil man so auch erfährt dass man nicht alleine ist. Seit ich in meinen eigenem "Fear and loathing"-Film mitspiele, höre ich öfters von engsten Freunden dass sie auch schon psychosomatische Problemen haben bzw. hatten. Sie wären von alleine nie damit rausgerückt.

Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen und PS: Lass Dich nicht unterkriegen!!! :)^

LG

V.espexr


@ thecalling

Das ist normal, dass sich die Angstzustände am Anfang verschlimmern. Das Problem hatte ich auch. Außerdem habe ich den Fehler begangen, sofort mit 20 mg anzufangen, statt, wie vom Psychiater vorgeschrieben, mit 10 mg, also die Hälfte. Der Körper bzw.das Gehirn muss sich erst an den Stoff gewöhnen und es dann mit so einer großen Menge zu belasten, führt dazu, dass die Symptome sich erstmal verstärken.

Nach 2 Wochen war ich aber fast wieder die Alte. Die Angst war weg. Nur die Depression klang erst später ab.

koaput6txnik


Hallo Vesper, vielen Dank für Deinen Beitrag. Hat mir gerade richtig Freude bereitet, dass doch alles Normal ist.

Ich nehme Citalopram jetzt seit Montag. Eine halbe Tablette á 10mg. Ich hatte dann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine recht heftige Panikattacke und seit dem eigentlich ständig dieses Angstgefühl im Magen. Nur durch Ablenkung schaffe ich das Gefühl aus meinem Gedankenfokus zu verdrängen. Ich werde wohl noch bis Montag warten bis ich die Dosis auf eine ganze Tablette erhöhe. In der Arbeit kann ich es bei weitem besser verarbeiten, wenn dadurch die Symptome stärker werden.

thx

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