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Angst alleine raus zu gehen (stadt)

b/ab~ey hat die Diskussion gestartet


mein problem: ich habe angst alleine in die stadt zu gehen. ich denke immer alle kucken mich an und hab angst zu stolpern oder so. ich fühl mich da so unsicher dabei. ich schwitze in kaufhäusern dann auch total schnell und hab herzrasen. außerdem denke ich immer, alle denken ich wäre eine außenseiterin wenn ich nicht mit freundinnen rumlaufe. geht es hier jemandem genauso wie mir und kann mir vielleicht weiterhelfen?

Antworten
h.ausvmann


Pn an

Dich, würde mich über Antwort freuen.

s+i"an


ich kenne das teilweise auch. Ich glaub zwar nicht daran dass büher sehr helfen können, aber ich habe neulich :Ängste verstehen und bewältigen von Doris Wolf gekauft und war verwundert, dass es wohl vielen

menschen so geht, wo die Ursachen liegen und vor allem: was man tun kann..

Denn aus eigener Erfahrung weiß ich: so ne soziale Angst geht nicht weg mit der Zeit, sondern du musst was tun...

Also anders denken lernen, und trotzdem in die Situationen gehen, so in Kurzform.

Alles Liebe,

Sian

HTDcT


babey

Das fällt unter den Sammelbegriff "Soziale Phobie".

Geh auf [[http://www.Google.de]] und gibt diesen Suchbegriff ein. Du wirst sehen, daß es offenbar eine weit verbreitete Angst ist. Jedenfalls gibt es sogar Foren der Betroffenen. Zumindest siehst du, daß du nicht allein bist. (damit mußt du allerdings auch vom Status des Besonderen abrücken und hinnehmen, daß es zum Teil ein banales Leiden ist)

Die soziale Phobie trifft in der Regel junge oder jüngere Menschen. Sie vergeht zum Teil im Alter von 40 - 50 von allein so weit, daß man sie unter Umständen völlig vergißt. Natürlich ist sie noch da, aber nicht so präsent wie zuvor. (das trifft nicht auf jeden zu, ist also nur pauschal zu sehen)

Die soziale Phobie kann behandelt werden, aber so gut wie keiner der Betroffenen läßt sich hier in den Foren oder anderswo etwas raten. Sie fragen in der Regel, weil sie ihren Zustand als relativ ungewöhnlich und natürlich unerträglich finden. Sie leiden. Aber sie lassen sich zu nichts überreden. Rät man ihnen, zum Arzt zu gehen, damit der sie eventuell an einen Psychiater überweist oder an einen Psychotherapeuten, finden die Betroffenen sofort Ausreden, dies nicht zu tun. Das mag damit zusammenhängen, daß sie ihren Status "außergewöhnlich zu sein" nicht aufgeben möchten, aber das ist nur eine psychologische Erklärung. Dieses Verhalten ist jedenfalls sehr typisch und gehört sozusagen mit zu den Symptomen. Leider!, kann man nur sagen.

Behandlung gibt es normalerweise also erst, wenn jemand schon auffällig geworden ist. Leider heißt "auffällig werden" oft Suizidversuch und Einweisung in die Psychiatrie. Das müßte nicht sein, denn niemand muß dieses Leiden jahrelang mit sich rumschleppen. Aber wie gesagt, dieses "Zurückziehen und Ratschläge nicht annehmen" gehört mit zu den Symptomen.

Behandelt wird sehr erfolgreich mit Medikamenten, die in den letzten Jahren speziell für (oder besser "gegen") die Soziale Phobie entwickelt wurden. Das wäre die typische Behandlung durch einen Psychiater. Ein klassischer Psychotherapeut würde davon allerdings nichts wissen wollen, sondern mit Gesprächen an die Wurzel gehen. Der Psychoanalytiker würde die Ursachen in der Kindheit suchen und, und... Je nachdem, auf welche Schiene der Psychologie man gerät, jeder weiß es besser.

Beides, medikamentöse und psychotherapeutischen Behandlung, hat seine Vor- und Nachteile.

Bilubyber


Morgen mach ichs, oder nächste Woche, oder 2005...

Ich hab auch ne Soziale Phobie.

Das Isolieren ist ganz einfach Vermeidungsverhalten und hat nichts mit Aussergewöhnlichkeitsdenken zu tun.

Wenn ich die Tür rausgehe könnte ich ja andere Menschen treffen...

Medikamente:

Tavor - schaltet die Angst völlig ab, macht aber schnell süchtig. Nur für Notfälle und zum einmaligen Gebrauch. Bei ner wichtigen Prüfung z.B.

Am besten du machst ne Psychotherapie.

Bei mir hat am meisten ein Verhaltenstherapeut geholfen. Mit dem geht man dann in Situationen die Angst erzeugen.

Die beste Lösung besteht darin in die angsterzeugende Situation zu gehen und die Angst möglichst lange auf einem möglichst starken Level zu halten. Das ist zwar der absolute Horror aber das hilft auch am meisten.

Gruss

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