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Suizid, was genau heißt das?

d6IeKl*EiNe hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Eine Freundin von mir ist Suizidgefährdet. Ok ich weiss das es heißt das sie selmstmordgefährdet ist, aber was genau heißt jetzt Suizid?

Habe schon im Internet gesucht, aber da stehen immer nur Tips wie man einem betroffenem helfen kann, aber nichts konkretes.

Deswegen würde ich mich über Antworten freuen!

Antworten
t"-,e.


Hallo

Hallo

Suizid heiss Selbstmord

Warum ist sie gefärdet ???

Is ja echt schlimm sowas!!!

S(yWcl@onxe


Na das wird übersetzt tatsächlich Selbstmord heissen, oder irre ich mich da etwa?

BLlLubbexr


Bitteschön

Hab die Qualität nicht geprüft aber da ist ne Definition:

[[http://www.altenpflege-tod-und-sterben.de/definition_suizid.htm]]

Der Selbstmörder will sich nicht töten weil er nicht mehr leben will, sondern weil er nicht so leben kann wie er will.

d!IeKlxEiNxe


@t-e.

Naja sie ritzt sich schon ziemlich lange und ist auch in Psychologischer behandlung und der hat jetzt gesagt das sie Suizidgefährdet ist.

Naja, sie erzählt mir nicht viel... aber schon ne ganze menge (für sie gesehen)

Danke @Blubber die Seite ist gut !!

I3sabqellxe86


Suizid heisst Selbstmord, stimmt...

Kennt ihr nicht das englische Wort SUICIDE?!:-)

Dass ihr der Psychologe das sagt ist seltsam, eigentlich weiss man das doch selbst am besten, oder etwa nicht ???

ddIeKl]EiNe


sie meinte zu mir das währe quatsch was der sagt... steht wohl nicht wirklich dazu! keine ahnung...... :-|

AWiur


Am stärksten Suizidgefährdet sind wohl die, die nicht darüber reden, sondern es einfach ohne Ankündigung tun.

Ritzen, damit drohen etc. ist noch eher ein Hilfeschrei.

Zumindest der Versuch, doch noch etwas zu ändern.

Leider weiss ich wovon ich spreche.

solange da noch eine gewisse kommunikation über das Thema stattfindet ist da auch noch ein Lebenswille.

Wenn dann plötzlich die totale Stille einkehrt....

Dann... naja... Du weisst schon...

orutIsidxex


Suizid

Es gibt einen Unterschied:

1. Der Selbstmörder will sich töten, weil er nicht mehr leben will!

2. Der Selbstmörder will sich töten, weil er nicht so leben kann, wie es die momentane Lage ist!

Weil:

Der 1. Suizidale möchte sterben, weil er eine unheilbare Krankheit (z. B. Aids) hat. Da er keine Aussicht auf Leben hat, ist es "egal", wann er tot ist.

Der 2. Suizidale denkt er möchte sich töten, weil er nicht mehr leben will. Aber es ist ein Symptom einer meist heilbaren Krankheit (Depression).

Allerdings gehöre ich auch zu denen, die das "Symptom Suizid" haben, aber für sich sagen, dass sie wirklich tot sein wollen. Hmm. :°(

Suizid ist ein schwieriges Kapitel. Es gibt ein sehr gutes Buch über Suizid; "Wenn es dunkel wird - Zum Verständnis des Selbstmords" von Kay Redfield Jamison! Ich kann es nur empfehlen, allerdings verwendet sie doch ab und zu mal Begriffe, die sehr ins medizinische reingehen (aber es ist nicht zu extrem). Ansonsten verbindet sie reelle Suizidfälle, Statistiken, etc. mit medizinischen Hintergründen.

Das war´s jetzt erst mal von meiner Seite aus zu diesem Beitrag. Wünsche allen noch einen schönen Abend.

MfG, outsidex!

PGet<er47


scheinbare Ausweglosigkeit

Die genanten Suizidgründe scheinen mir nicht vollständig zu sein. Häufig kommt es "einfach" vor daß man sich in eine scheinbar aussichtslose Situation verrennt, oder sogar hineingetrieben wird, und wenn man entsprechend labil konditioniert ist, wird Suizid als einziger Ausweg gesehen. Obwohl der Wille zum Suizid in solchen Fällen meistens fehlt, scheint es den Betroffenen die einzige Möglichkeit zu sein, zu reagieren. In solchen Fällen wäre es sehr hilfreich, Brücken zu bauen und den Betroffenen in die Gemeinschaft zurückzuholen, denn der Suizid ist in diesen Sirtuationen nicht gewollt, sondern stellt eher einen ultimativen Weg dar, sich seiner Umgebung mitzuteilen - mit fatalen Folgen, wenn er gelingt. In diesem Sinne sehe ich den Suizid auch als scheinbaren Ausweg für viele, die nicht gelernt haben, oder denen man nie die Möglichkeit dazu gegeben hat (z.B. durch elterliche oder sonstige Autorität), sich auszudrücken und ihre Bedürfnisse in verständlicher Form auszudrücken und rüberzubringen. Das "Ersticken" im eigenen Problem ohne entsprechende Hilfe von außen würde ich nicht ohne weiteres als Krankheit bezeichnen, da sie nicht allein an der Person selbst festzumachen und zu behandeln ist, es sei denn, sie wird aus ihrer "schlechten" Umgebung genommen und einer bessern zugeführt. Die bessere in diesem Falle wäre eine, die zuhört und Brücken baut, ohne den Betroffenen in irgeneiner Weise zu behandeln.

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