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Symptome der Schizophrenie

Jwugendl`ichxer15J


Kiffen

So danke erstmal für die ganzen Antworten!!

Ich glaube, dass wenn man weiß, dass es sowas wie eine Psychsose durchs Kiffen giebt, man sich das schnell einbildet, dass man eine Psychose oder etwas ähnliches hat.

diese auswirkungen die ihr verspürt rühren aus einer einfachen angst her. ihr habt ANGSt während ihr die drogen probiert vor den folgen und diese werden dann vom gehirn simuliert.

Ja das ist/war vielleicht bei mir der Fall.

Bevor ich von den Psychosen nichts wusste, hab ich auch noch nicht viel von Aufmerksamkeitsstörungen usw. gemerkt.

ZYina x5


also ich hatte damals wirklich null Angst dabei - warum auch, denn überall hieß es, kiffen sei ungefährlich. Die medizinischen Erkenntnisse darüber sind erst viel später gekommen, und die lassen sich nicht leugnen. Die Vorgänge an den Rezeptoren etc. sind mittlerweile gut belegt, ebenso ihre mögliche Funktion als trigger für den Ausbruch einer Psychose.

Grüße

Zina

J|ugen/dli!ch4er15J


kiffen

Hab was zu den Ursachen einer Schizophrenie gefunden:

Zu den Ursachen: Weder bei der einen noch bei der anderen vollständig geklärt. Als gesichert gilt bei beiden ein mehrfaktorielles (also auf mehrere Ursachen zurückzuführendes) Ursachengefüge. Auch als gesichert gilt, dass eine sogenannte Vulnerabilität, also eine Anfälligkeit für diese Störungen genetisch bedingt ist. Sprich: Wenn eure Eltern oder Geschwister sowas haben, dann steigt die Chance, dass ihr sowas bekommt rapide.

Zahlenbeispiel: Schizophrenien findet man bei etwa 1% der Bevölkerung, aber bei 50% der zweieiigen Zwillinge (das ist die maximale genetische Gleichheit, die man finden kann), wenn einer die Krankheit entwickelt hat.

Z:inax 5


naja... weil man in der Psychologie die jahrzehntelange Streiterei um auslösende Ursachen satt hatte (alles Vererbung?? alles Erziehungs- und Umwelteinflüsse??) sind nun die multifaktoriellen Modelle besonders in.

Habe hier folgendes gefunden:

"Nach einer kürzlich erschienenen Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim kann der missbräuchliche Konsum von Cannabis den Ausbruch der Krankheit Schizophrenie beschleunigen. Das ergab eine Untersuchung von 232 erstmals an Schizophrenie erkrankter Patienten.

Nach der Untersuchung brach die Krankheit bei fast 35 % der Patienten in dem Monat aus, indem auch der Cannabismissbrauch begann. Insgesamt 62 % der Patienten begannen den Cannabismissbrauch vor oder im selben Monat wie die Krankheit erstmals auftrat. Bei festgestelltem Alkoholmissbrauch ist diese Quote nur etwa halb so hoch."

und:

"Noch nicht geklärt ist die Frage, ob der Cannabismissbrauch auch bei solchen Menschen Schizophrenie auslösen kann, bei denen diese ansonsten nicht aufgetreten wäre. Ein solcher Zusammenhang erscheint nicht ganz unwahrscheinlich, ist aber sehr schwer nachweisbar, so der Leiter der Arbeitsgruppe Schizophrenieforschung, Prof. Heinz Häfner. Unabhängig davon, ist wegen des Zusammenhangs von Cannabismissbrauch und dem Ausbruch der Krankheit Personen, in deren Familie bereits eine Schizophrenieerkrankung auftrat, dringend von einem Cannabiskonsum abzuraten. "

[[http://www.bmgs.bund.de/deu/txt/themen/praevention/drogen/2386_2388.cfm]]

J_ugen(dFlicVher15xJ


Ich bin unsicher!!!!!

Also meine Mutter hat mir erzählt, dass meine Uroma Schizophrenie hatte und meine Oma auch eine Schizophrenie hat.Sie war deswegen auch schon für lange Zeit im Krankenhaus und in der Klapse.

Habe gelesen, dass die Gefahr an einer Schizophrenie zu erkranken 10% ist, wenn meine Oma Schizophrenie hatte.

Jetzt hab ich noch folgendes Symptom gefunden, welches manchmal auf mich zutritt:

Grundbeschwerden sind die direkt von der Krankheit verursachten Störungen:

* Störungen des Denkens und damit auch Sprechens: Das Denken ist zusammenhanglos, nicht logisch, zerfahren, Gedanken und Worte brechen mitten im Satz ab. Begriffe verlieren ihre exakte Bedeutung oder verschiedene Begriffe werden neu miteinander verbunden ("trauram" aus traurig und grausam)

Ich kann mich zwar noch unterhalten, aber GEDANKEN UND WORTE BRECHEN MITTEN IM SATZ AB.

Ich weiß echt nicht was ich machen soll.

M;r".Jonexs


Jugendlicher15J

naja, dann geh doch mal zum arzt. besser du findest schon jetzt so langsam raus das du möglicherweise schizophren wirst, als wenn du mitte 20 oder mitte 30 einen richtigen anfall bekommst ( schizo. entwickelt sich häufig erst in späteren jahren).

Zina 5: das heißt noch lange nicht, dass Canabis daran schuld ist. es ist Lediglig ein auslöser.

D.h. bie diesen personen wurde durch canabis die krankheit vielleicht nur beschleunigt oder früher ausgelößt.

Im gegesatz dazu steht aber das canabis bei vielen krankheiten erwiesener maßen helfen kann.

Man muß mit drogen verantwortungsbewußt umgegehen, egal ob alk canabis oder andres zeug. Besser ist aber ganz die finger von ihnen zu lassen.

Z7ina 55


@ Mr Jones

D.h. bie diesen personen wurde durch canabis die krankheit vielleicht nur beschleunigt oder früher ausgelößt.

genau das habe ich doch geschrieben, nämlich dass Cannabis eine trigger-Funktion haben KANN, wenn es eine Disposition zur Schizophrenie gibt ???

@ Jugendlicher

wenn Du eine genetische Veranlagung mitbringst, dann lass ab sofort die Finger von sämtlichen Drogen!

Ich denke zwar auch, dass bei Dir die Symptome durch starke Selbstbeobachtung verstärkt werden bzw. deutlicher zutage treten. Aber mal einen Neurologen/Psychiater aufzusuchen kann nicht schaden. Möglicherweise kann er Dich ja auch etwas beruhigen.

viele Grüße

Zina

JjugenFd;licher1x5J


Kiffen

Also erstmal wollt ich nicht zu einem Psychiater gehen.

Angenommen ich hätte wirklich Schizophrenie würde der Psychiater bestimmt irgendetwas ändern, weiß zwar nicht was gemacht wird, aber

hab keine Lust am Ende die Schule abzubrechen oder sowas.

M`aulwxurf


nur die Ruhe

Wer sagt, dass Du gleich die Schule abbrechen müsstest?

Viele Grüße,

JgugenDdlich|er15xJ


Re:

Hab so einen Test auf einer Internetseite, wo man immer entcheiden sollte, ob die Aussagen auf einen zutreffen.

Keiner dieser Aussagen hat wirklich auf mich zugetroffen.

Und ich glaube es würde bestimmt jemanden in meiner Familie auffallen, wenn ich mich verändern sollte.

Auf jeden Fall kiffe ich nicht mehr.

JhugenDdlich_eCr15J


Kiffen

Cannabis könnte eine Schizophrenie dann also früher auslösen, aber es ist nicht bewiesen das man vom Kiffen schizophren wird.

Aber wenn man vom Kiffen schizophren wird müsste ich das jetzt schon sein.

Ich würde sagen, dass ich einfach eine Zeit lang zuviel gekifft habe und deswegen vielleicht solche Aufmerksamkeitsstörungen aufgetreten sind.

Wenn kiffen schizophen machen würde, dann müssten doch in Holland oder Jamaika viel mehr Leute als in Ländern in denen weniger gekifft wird Leute Psychosen auftauchen.

Ist das so?

Ich glaube, dass ich diese Aufmerksamkeitsstörungen blos aufgetreten sind weil ich ne Zeit lang mal zu viel gekifft hab.

Vielleicht haben diese Aufmerksamkeitsstörungen auch gar nix mit dem Kiffen zu tun.

Vielleicht hab ich weil ich überlegt hab dass Kiffen schlecht sein könnte auch einfach nach etwas gesucht, was durch das Kiffen entsanden sein könnte.

JfugenedlLicGher15J


Von Cannabisgebrauch durch Menschen, die eine Anlage für Psychosen oder Schizophrenie haben, ist abzuraten. Die Chance, dass Cannabis eine Psychose auslöst, oder einen Rückfall in eine Psychose verursacht, ist gross.

Hab ich eine Anlage für Psychosen, wenn meine Oma Schizophrenie hatte?

R}agdoxll


@ Jugendlicher

... es kann sein (muss aber nicht), dass du ne genetische Veranlagung vererbt bekommen hast, das heißt jedoch nicht, dass du zwangsläufig erkrankst ... Deine Mutter ist ja auch nicht an Schizophrenie erkrankt.

Durch gesunde Lebensweise, zu dem auch ein Vermeiden von Drogen (auch Alkohol), ein geregelter Tagesablauf, gute Konfliktlösungskompetenzen, usw. gehören, kannst du dieser Erkrankung vorbeugen, sie eventuell vermeiden ... oder einen späteren, leichteren Verlauf erreichen.

Selbst, wenn du erkranken solltest, so bedeutet die nicht das Ende ... Ich habe früher in der Nachbarschaft eine Dr.phil. und eine Mathematikerin gehabt, die zwar immer mal erkrankten ..., trotzdem aber im Berufleben standen und Kinder großgezogen haben. Und das vor zwanzig Jahren !

Ich denke, es wäre gut für dich, wenn du dich ganz speziell an einen Psychiater wendest, der sich mit Suchtmittelabhängigkeit und Psychosen auskennt. Es gibt bestimmte Frühwarnsymptome, bevor eine Schizophrenie auftritt ...

Solltest du tatsächlich ein "Kandidat" sein, dann ist es sehr gut, noch VOR der Erkrankung zum Arzt zu gehen ... bloß keine Selbstdiagnosen ...

Schau mal unter Laien und Betroffene bei:

[[http://www.kompetenznetz-schizophrenie.de]]

Ein Tagebuch, das eiegentlich nicht genug gelesen werden kann, weil es so toll ist:

[[http://home.arcor.de/pahaschi/tagebuch.htm]]

R3agdoxll


Nachtrag

[[http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de/fetz/index.htm]]

Hier findest du auch einen Test zur Früherkennung.

zOrDaggxi


Meine Mutter leidet auch in regelmäßigen Abständen unter Schizophrenie.

Sie konnte mich auch erziehen.

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