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Absoluter Emotionsverlust und Verlust des "Selbst"

p5eacefxull


nuja, dass hier nicht "glücklich" werde liegt aber nicht am hier. dort werde ich sicher auch nicht "glücklicher"...

--> aber es ist sinnvoller als im zimmer auf den abend zu warten

--> du kannst auch nicht wissen ob nicht was passiert das dich aus deinem zustand befreit..

--> definition von glück finde ich ziemlich schwierich.. hmmm

Moar6y-Anxn4


--> aber es ist sinnvoller als im zimmer auf den abend zu warten

--> du kannst auch nicht wissen ob nicht was passiert das dich aus deinem zustand befreit..

--> definition von glück finde ich ziemlich schwierich.. hmmm

Genau!!

Und wie gesagt, sonst geh einfach mal zu einem Therapeuten, davon kann es zumindest nicht schlimmer werden und ist auch besser als im Zimmer auf den abend zu warten! Ob es nun eine Depression ist oder eine abwandlung von einem Burn-Out Syndrom kann der Arzt besser beurteilen als wir laien :-) Und er kann dir auch sagen ob und wie er dir helfen kann... Geht auf viele Dinge ein die wir hier gar nicht berücksichtigen können.

AdnscOhixi


s21

wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe, besteht Dein hauptsächliches Problem darin, nichts zu fühlen, weder positiv noch negativ. Ist es so? Wenn es so ist, können Dir natürlich Menschen 100 Lebensvorschläge machen und Du wirst alles ablehnen, weil Du eben nichts dabei fühlst.

Diese Phase habe ich auch ab und an, und etwas leichter, glaube ich.

Ich denke, daß diese Gefühlslehre daher rührt, daß man, in diesem Fall auch ich, viele Emotionen (auch positive) aus meiner Vergangenheit (speziell Kindheit) verdränge, unterdrücke. Meine Träume dagegen sind meist voll von Gefühl, auch negativ. Eigentlich mehr negativ, so daß ich morgens manchmal richtig erschrocken bin. Mein Unterbewußtsein ist immer wach und offenbahrt sich in den Träumen.

Die Verdrängung von Erlebenissen und dazugehörigen Gefühlen erfordert soviel Energie, daß keine mehr zum Leben übrigbleibt. So sehe ich das. Aber an die verdrängten Gefühle komme ich alleine nicht ran, deswegen brauche auch ich rpofessionelle Hilfe. Was denkst Du?

s+2x1


°_° puh, ich frag mich nur was hier einige sagen... von sowas auf burn-out oder depression zu schließen find ich bissl gewagt. beides zeichnet sich eigentlich durch andere sympthome aus.

und die defintion von glück. definier für einen blinden das sehen. ich meine ich selbst empfinde es weitaus positiver als emotional zu sein, wie es nunmal die meisten sind.

durch einen therapeuten wirds da wahrscheinlich nicht schlechter (ausser, dass mich sein dummgelaber uU. nervt) aber "besser" sicher auch nicht.

gerade wg meiner situation sind meine gedanken eher rational. was ich schlecht finde und was mir egal ist, ist mir auch aus vernünftigen gründen egal (oder schlechter). eine "heilung" würde rückschritt bedeuten.

m#isbsionWimkposgsxible


Hallo Peacy *:)

wir scheinen uns irgendwie immer bei den ganz unbeugsamen zu treffen.

Ich find es wie immer ganz toll das du so geniale Ideen aus dem Hut zauberst.

Und s21 würd ich gerne mal den Hosenboden stramm ziehen.

Ich steh ja wirklich nicht auf haue, aber so rein theoretisch hab ich schon lange die Prügelstrafe eingerichtet.

Ich glaube er will nur anderen menschen Energie abzapfen und sie verächtlich in die Ecke werfen, nö,.. da mach ich nicht mit.

Tschüsssiiiii *:)

pZeaceMfulxl


...gerade wg meiner situation sind meine gedanken eher rational. was ich schlecht finde und was mir egal ist, ist mir auch aus vernünftigen gründen egal (oder schlechter). eine "heilung" würde rückschritt bedeuten.

s21 verstehe ich das jetzt richtig.. deine eingangsfrage war rein rethorisch.. weil im prinzip du ja den idealzustand erreicht hast

p2eaMcefulxl


hi missi

*:)

M<aryH-Annx4


s21 verstehe ich das jetzt richtig.. deine eingangsfrage war rein rethorisch.. weil im prinzip du ja den idealzustand erreicht hast

scheint wirklich so...

sv21


@ mission impossible:

aha.. und daraus soll ich jetzt was schließen?

den letzten satz fand ich übrigens schwachsinnig... weil er einfach nicht zu trifft.

@ topic:

ansich find ichs ja nichtmal soo schlecht, rein logisch gesehen wie's mir geht.

nur es ist schon scheisse zu sehen wie andere heiraten, kinder kriegen, sich scheisse kaufen und einfach über jeden dreck freuen während man selbst nur dumm dasitzt und das alles nicht hat bzw. garnicht wirklich haben will. wenn ichs hätte würde ich mich nicht drüber freuen, tu ich ja auch nicht... aber ich seh wie die's tun. irgendwie fühl ich mich da wortwörtlich etwas behindert... =//

das ganze hat halt positive und negative seiten... nur es ist einfach scheisse zu sehen wie alle in meinem bekannten kreis happy sind und ich nicht. weil ich mich halt über nichts freue, auch nicht über die besten dinge die mir passieren... ich kann mich einfach nicht drüber freuen. klar, ich seh auch, dass sie emotinal bedingt dinge tun die ich echt nie tun würde (ich würde mich nie von jemanden trennen, weil sie fremdgegangen ist, oder sonstwas getan hätte, was "gegen meine ehre" geht oder "enttäuschend" wäre... niemals) oder teure prestigeobjekte kaufen die nix bringen ausser teuer aussehen.... aber die guten sachen wie glücklich sein überwiegen irgendwie.

grad das mit den beziehungen und dem sex frustet ja irgendwie, weil man sich da mit den jahren echt allein fühlt. erst dacht ich immer ich bekomm einfach keine ab. dann ist mir aber aufgefallen, dass ich von allein immer mehr abstand nehme, wenn es zu "eng" wird... schon komisch, ich weiß...

pJeacsefull


hmmm

seit wie lange bist du alleine ??? .. wie müsste denn deine wunschpartnerin sein ???

s421


paar jahre (hatte da eine beziehung, aber die ist irgendwie auseinander gegangen, aber das ist ne andere sache).......zweite frage kann ich nicht wirklich beantworten =/ ich weiß es echt nicht. sie soll halt von den negativen eigenschaften nicht so viel haben, wenns geht... sonst oder vor allem äusserlich weiß nicht.

ich weiß auch nicht. irgendwie weiß ich ja auch, dass ich von meiner art her nicht der typ für beziehungen bin. ich mein, ich bin ja nicht nur in diesem thread so sondern immer. das würde jeder partnerin sicher sehr frusten... und naja "verlangen" hab ich ja wie gesagt auch nicht, was für beziehungen sicher nicht so toll ist.

gRlue#cGksklxee


1) wann hat dich eigentlich das letzte mal etwas "berührt"?

2) bist du sicher, dass du keine emotionen hast? oder sind für dich nur positive dinge emotionen? lustlosigkeit ist doch auch ein gefühl, abgestoßenheit etc. wann warst du z.b. das letzte mal wütend? all das sind auch gefühle.

3) hm, wie sieht es mit deinem körper aus? hast du irgendwelche krankheiten, bist du verkrampft, wie sieht deine körperhaltung aus? möglicherweise (bin kein experte) kann man emotionen verdrängen, aber der körper weiß wahrscheinlich mehr.

4) was die wünsche angeht: die kann man wahrscheinlich auch einfach nur vergessen/ verdrängen. du hast geschrieben, dass du einfach nur dinge gemacht hast, die anderen gefallen haben (hobbies z.b.) oder die andere für dich "ausgesucht" haben. ok, du hast auch geschrieben, dass du schon neue dinge ausprobiert hast und anfangs immer total motiviert bist. aber vielleicht ist das auch eine stärke von dir, du machst den anfang, die denkarbeit, den rest übernehmen dann die anderen -> wäre vielleicht ein guter job für dich??

5) ich hab das gefühl, dass du nur mit dem kopf denkst, analysierst, rational vorgehst. wann hast du das letzte mal ein gefühl bemerkt? hat dich schon einmal jemand enttäuscht, wirklich enttäuscht, dass du was gefühlt hast? wann hattest du das letzte mal angst? hat dich jemand provoziert, irgendwann mal? hast du dich geärgert, z.b. über irgendwas, das jemand hier im chat geschrieben hat?

schick dir auf jeden fall lg,

gluecksklee

sx21


Das ist alles so schwer, weil vieles davon halt Definitionssache ist oder schwer zu beschreiben.

Es gibt Momente in denen ich genervt bin (manchmal auch etwas mehr) aber ich bin eigentlich nie wirklich böse auf die Personen. Enttäuschungen.... das ist auch so ne Sache. Es gibt Situationen in denen alles anders kommt und dann kommt die Reaktion in Form des "Umdenken müssens" wo man alternative Lösungen sucht. Das find ich auch nicht grad angenehm, vor allem wenns nicht meine Schuld ist, wenn irgendwas nicht klappt (überhaupt hab ich oft das Gefühl dass Glück und Pech eine größere Rollen spielen als irgendwas sonst... ).

Aber nun werd ich mal der Einfachheit wegen die Fragen einzeln beantworten:

1. Ich weiß nicht so genau. Das mit dem Tsunami fand ich schon schlimm... aber bewegt hats mich nicht. Ich bin in der Beziehung schon irgendwie kalt... aber nur ein emotional. Ich will helfen und habe irgendwie Mitleid, aber es berührt mich nicht wirklich. So ist das auch bei Todesfällen von nahen Menschen, also nicht nur bei fremden. Ich geh da auch nicht auf Beerdigungen oder weine nicht oder sonstwas... ich weiß nicht. Da entwickeln sich nicht so arg die negativen Gefühle. Positiv berührt wüsst ich jetzt nicht mal theoretisch was...

2. Also ums kurz zu machen. Die negativen Emotionen sind auch ziemlich kurz gefasst. Es gibt natürlich negative und positive Sachen, auch Reaktionen die nicht rational sind... aber nicht wirklich ernst gemeinte Gefühle im dem Sinne in solchen Gefühlen. Ich bin manchmal wütend irgendwie... aber ich mag die Leute wg. denen ich das bin dann noch genauso. Also es ist nicht so, dass ich die dann weniger oder mehr mag oder wirklich ernst gemeinter Hass oder Wut im Spiel wäre eher so eine "ach scheisse" Reaktion wenn schon wieder was anders läuft als geplant. Aber 5 Sekunden später ist mir das auch schon egal. Ich glaub sogar eher, dass das mehr eine Art Show ist, damit ich in solchen Situationen in Ruhe gelassen werde...

3. Ich glaub da ist alles im normalen Bereich. Klar, ich hab nicht grad ne super Haltung und häng oft bissl schief in meinem Bürostühlen (weils halt bequemer ist)... aber ansonsten wüsst ich da jetzt nichts. Krankheiten sind mir da auch keine bekannt.

4. ich hab ja "theoretische wünsche". so sachen von denen ich wüsst, dass mir unter anderen umständen schon gefallen würden... aber das sind eher so unpersönliche Dinge, so Sachen die auf fast jeden zutreffen (Villa, schönes Auto, Geld, Glück, Gesundheit, tolle Frau, vll. liebe Kinder)... das ist ja nichts Individuelles oder Konkretes, sondern Sachen die ja fast jeder gut findet. Aber die Sachen bedeuten mir eigentlich ja nichts, teilweise will ich sie sogar überhaupt nicht (also nicht nur neutral sondern negativ).... das alles kommt mir so sinn und wertlos vor. Weil das ists ja auch irgendwie. Diese ganzen Dinge bringen mir und der Welt doch garnichts.

5. Mich hat noch nie jemand enttäuscht. Ich war schon paar mal "enttäuscht" so irgendwie... das waren mehr so Situationen wo ich im ersten Moment nicht wusste was ich tun soll.

Aber Leute enttäuschen mich nie... das ist fast unmöglich. Angenommen ich hätte eine Freundin und die würde fremd gehen oder sich trennen wg. banalen Gründen. Ich würd mir da Gedanken machen, Gründe suchen, Lösungen einfallen lassen oder auch nicht, wenns keinen Sinn macht... aber enttäuscht wäre ich absolut nicht (wirklich nicht).

bei vielen leuten denk ich mir, dass sie ne scheiss einstellung haben (grad die egozentrischen typen, denen der rest der welt immer ganz egal ist... hauptsache selbst gehts gut).... aber enttäuscht bin ich von denen ja auch nicht. bin ja nicht der vater von denen oder sowas. und selbst wenn... ich mein... schwer zu sagen aber enttäuscht bin ich nie.

.... das alles ist irgendwie total wirr. =// geht mir nun echt schon länger so und alles ist so unbefriedigend. sicher gäbs jobs die ich toll machen würde... das ist ja garkeine frage. nur spaß machen würden sie mir dadurch ja auch nicht (auch meine von mir gewählten hobbies die ich nur mache weil sie mir theoretisch spaß machen würden, machen eben genau das nicht so richtig... die sind irgendwie eher anstrengend (auch wenn sie garnicht anstrengend sind) als spaßig. als wärs irgendwie sinnlos...)

gx37


Hallo s21,

was du da berichtest hat mich sehr betroffen gemacht. Vieles würde ich genauso beschreiben.

Fast mein ganzes Leben habe ich mich gefragt, was bei mir anders ist, als bei meinen Mitmenschen.

Über die Jahre habe ich mehrere Therapeuten "verschlissen". Der Therapieerfolg stellte sich nicht

ein, die Therapeuten waren mindestens ebenso frustriert wie ich auch.

Aufgrund eines Fernsehberichts habe ich mich dann selbst als Asperger erkannt.

Eine Asperger- Test an der Uniklinik hat meine Vermutung bestätigt.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich nun damit, und kann mich selbst und meine seltsame

Lage, und meine Probleme besser verstehen. Es hat sich auch einiges verändert. Viele quälende

Fragen haben eine Antwort gefunden. Manche Konflikte habe sich gelöst, da ich die Ursachen

verstehen kann. Ich habe auch einige Kniffe gefunden um meine Gesundheit zu verbessern, und

allgemein besser zurecht zu kommen. Das Asperger Syndrom bleibt mir trotzdem erhalten.

Es ist keine Krankheit, sondern eine "tiefgreifende Entwicklungsstörung".

Was immer das heißen mag.

Vielleicht kannst du etwas damit anfangen.

Würde mich freuen, wenn es dir was nützt.

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