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Immer wieder Angst und Angst vor der Angst

AmrsO-2x2


dann halt doch einfach deinen rand und naturengels tread wird nicht geschlossen. derausdemlichtkommt klingt auch verdammt schwer nach kopfschuss oder guru, like thomas anders. so stell ich mir dich vor. einfach nen schweren hau 8-)

so ein müll aber auch. jetzt ist dir jemand auf die flosse getreten. kann so ein seelenwrack wie du nicht ertragen. dachte du seist so schlau. dann denk mal schwer nach was ars bedeutet. natürlich nicht das was du denkst. das ist schon was für gehobenere und nichts für welche, die im keller rumwuseln und vergeblich nach niveau suchen

AZrsO-x22


christian anders. da unterlief mir doch glatt ein fehler. so geht es menschen narzismus nicht praktizieren. mensch die können was zugeben ohne sich zu wichtig zu nehmen. wow

NkicUole Kxelly


Hi,

ich habe einen besseren Vorschlag. Hört einfach [b]beide [b]damit auf. Das ist unnötig und führt wirklich nachher noch dazu, dass der Tread geschlossen wird. Das will doch bestimmt niemand. Und denjenigen, denen es egal ist, können eh aufhören, hier zu schreiben. Und wenn ihr euch weiter streiten wollt, tauscht doch bitte eure Mailadressen aus und macht dort weiter oder aber hier über die Mailfunktion. So müssen wir das nicht lesen oder befürchten, der Tread würde geschlossen. Danke.

m)m1T0x0


@ nicole kelly

Das Problem ist irgendwie - ich hab heute Mittag noch mit meinem Freund über das "liebe Gesicht" gesprochen. Er meinte, dass habe er ohne nachzudenken gesagt, war einfach eine Kategorisierung dieser Frau von ihm. Und ich hab ihn ja auch gefragt, wie auf seinem Kurs die Leute so sind und wer neben ihm sitzt. Das klingt jetzt wahrscheinlich voll Teenagermässig, aber ich stell mir gern vor, wie die Leute aussehen, damit ich sie mir merke und wenn mir mein Freund wieder von ihnen erzählt, dann kann ich damit was verbinden. Mein Freund meinte übrigens ich brauch mich doch nicht so unnötig Gedanken machen - er ist mir völlig mit Haut und Haaren verfallen.

Weisst du - mein Problem besteht einfach darin, dass ich, wenn mir mein Freund auch noch so oft sagt, dass er nur mich will, ihm irgendwie nicht glaub. Ich hinterfrag dann alles und so wie eben in dieser "lieben Gesichtsituation" glaub ich alles mögliche dahinter zu sehen.

Das ist jetzt nicht immer so - wahrscheinlich eher in solchen Phasen, in denen es mir generell nicht so gut geht. Ich kann dann aber solch negative Gedanken nicht einfach "ersticken" - es kommt mir einfach hoch. Und ich glaube auch, dass ich eben oft ungerechterweise meinem Freund irgendwas sozusagen unterstelle. Wenn ich generell so drauf bin, dann hilft einfach nix - dann werf ich ihm halt einiges an den Kopf und ich glaub manchmal gerade deswegen, dass er mich nicht mag. Mich mit meinen ganzen Ängsten, den schlechten, miesen Tagen und dann oft auch noch meine unnötigen "Anschuldigungen" und so.

Naja - ich hoff halt es kommt wieder ein guter Tag.

Ich möcht dir jedenfalls danken, dass du an meinem Leben Anteil nimmst und glaub mir - allein, dass du mir schreibst, das ist toll und mir hilft es auch, wenn ich mir einiges von der Seele schreiben kann. Also danke nochmals !!!

Auf einen guten Tag :-)

d erKaus!deml|iychtkoxmmt


Nicole

Ja, einverstanden! Kein Wort mehr von mir dazu, aber du mußt aufhören, die Tatsachen zu entstellen. Du kannst nicht schreiben, du hättest Smilies gesetzt, wo du keine gesetzt hast. Es geht doch nicht um Punkt und Komma, sondern um Mißachtung der Rechte dessen, den man so angeschrieben hat. Sieh es ein, und schon ist Ruhe.

Ich haber fertig...

d=eraJusdeumlijchtkogmmt


ein "r" zurück

Ntic[olae Kelxly


Hallo mm100,

es freut mich, dass dir das Schreiben gut tut und auch die Tatsache, das ich antworte.

Ich kenne das Gefühl im Bezug auf deinen Freund aus eigenen Erfahrungen. Mit den Unterstellungen. Du scheinst da echt noch einen guten Mann zu haben. Ich hatte leider echt immer mit Griffen in die Kloschüssel zu tun. Ich hatte, leider, auch wirklich Recht mit den Unterstellungen. Aber vom Grundtyp bin ich sehr misstrauisch. Das mag sich auch verstärkt haben durch die Erfahrungen mit den Männern. Es waren "nur" zwei der Sorte, aber die haben gereicht.

Und ich finde nicht, dass das nach Teenager klingt, wenn man sich ein visuelles Bild erstellen möchte von Menschen, die man nicht selbst gesehen hat. Ist doch mein Lesen von Romanen genauso. Menschen brauchen so etwas.

Ich habe das gleiche Problem, dass ich zuviel hinterfrage. Das ich ein A nicht auch mal ein A lassen kann, sondern bohre, bis ich etwas anderes sehe. Da setzen sich die Gedanken fest, so dass meine Mutter oft zu mir sagt, Mensch, was bist du doch verbissen oder hartnäckig. Das ist so leicht daher gesagt, aber aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es richtig fies sein kann, sich selbst so zu malträtieren. Und das ist es im Grunde, was wir damit machen. Wir quälen uns selbst.

Ich weiß nicht, ob es dir auch hilft, ich probiere es aus. Manchmal klappt es. Manchmal auch nicht. Das ist aber, so schätze ich, in allen Bereichen so. Ich versuche wegzudenken oder mich gedanklich mit was anderem zu beschäftigen. Gedanklich deshalb, weil man sich beim Bügeln, also körperlicher Ablenkung, immer noch an solchen unnötigen Gedanken festbeißen kann. Bis man Kopfschmerzen hat oder sich in die Attacke oder depressive Verstimmung manövriert hat.

Als ich das meinem Therapeuten mal sagte, dass ich wegdenke, zumindest es versuche., da meinte er, dass "Es" das auch sei. Im Prinzip. Das man sich solchen Gedanken nicht mehr hingeben darf, um den Kreislauf somit zu durchbrechen. Denn im Grunde sind wir die "Dämonen", die uns von Tag zu Tag quälen.

Ich habe ein Buch gelesen. Etwas geschwollen geschrieben, aber der Sinn ist banal, wie für manche kompliziert. Das Buch heiß

Anleitung zum Unglücklichsein** von **Paul Watzlawick

Vielleicht hast du Lust darauf. Ein Buch das mit besser gefiel, von Vera Peiffer "Positives Denken", mag ich dir noch viel lieber empfehlen. Weil sie sehr schön und verständlich, nich so gehoben und, naja, ein wenig besserwisserisch. Sie zeigt anhand vieler praktischer Beispiele aus dem Alltag, wie wir uns selbst dahin bringen, wo wir gedanklich und stimmungsmäßig sind. Wie sich gewisse Verhaltensmuster und somit auch Gedankengänge prägen, jedoch zu ändern sind!

Ich werde es mir auch noch mal durchlesen. Das ist ein tolles Buch :-)

Und wenn man selbst Betroffener ist und auch ein Ohr für seine Mitmenschen hat, fällt es leicht Anteil zu nehmen ;-)

Auch ich sehe daran, ich bin nicht alleine :-)

NMatuerengxel


Angst

Liebe Leute,

habe diesen Thread hier zu dem Thema Angst, und Angst vor der Angst eröffnet. Ich bitte Euch von herzen, Eure Streitigkeiten per Mail, oder an einem anderen Ort auszutragen. Drausen vor den PC sitzen Menschen die verzweifelt sind, und nach einem Halt suchen, und von ihren Ängsten berichten möchten. Doch nach diesen Beiträgen wird einem ja der letzte Mut genommen.

Habe jetzt kaum noch Ängste, aber eine richtige Depression. Irgendwas schreit in mir was heraus will, ich kann es aber nichtzuordnen. Mir kommt es vor als läuft über meine Hände meine ganze Energie raus. Hatte zwei gute Tage, und heute wieder ein Loch. War in eine andere Stadt zum einkaufen gefahren. Doch nichts kommt bei mir an, ich bin wie vernebelt. Alles scheint so weit weg. Probiere Kleider an, komme aber zu dem entschluss das ich nichts mehr brauche.

Ich versuche meine Gefühle zu beobachten, und loszulassen. Aber ich kann es nicht. Ich muss Gedanken hundert mal denken, und ich kann nichts daran ändern. Loslassen ist im heute mein Thema. Denn es gibt Dinge die in meinem Leben passiert sind man nicht mehr ändern kann.

Alles Liebe

Naturengel

E2mamxa


hallo nicole-kelly

danke der nachfrage, war heute den ganzen tag an der uni, da kam ich nicht dazu hier mal reinzuschneien. war ein mäßiger tag, aber ich glaube mit mehr positiven als negativen momenten.

bei mir ist es so, dass ich seitdem ich mich ernsthaft mit meinem "problem" auseinandersetze, ich schon etwas einfacher mit dem ganzen klar komme. zumindestens weiß ich, dass es, nur weil mir heute etwas schwindelig war, ich etwas neben mir stand oder ähnliches, ichnicht gleib umkippe, nicht gleich irgendeine Krankheit habe und meistens nicht mal in einen ernsthaften panikanfall verfalle. ich muss auch ehrlich zugeben, dass es, mir schwer gefallen ist, mir gegenüber zuzugeben, dass ICH ein psychisches problem habe, wer gibt schon gern zu "verrückt" zu sein (ist nicht böse gemeint, nicht, dass sich hier einer angegriffen fühlt, dies ist meine art damit umzugehen, der ganzen sache noch ein fünkchen spaß abzugewinnen...). ich habe mich vor jahren, als die angst bei mir das erste mal zu tage trat, in die krankheit verrannt, was heissen soll, ich war aller paar tage beim arzt und hatte irgendwas anderes, meist krebs... nun könnte man denken, ich wäre ein hypochonder und ich will nicht abstreiten, dass ich hypochondrische neigungen habe, aber wer denkt, bei der ganzen angstsymptomatik, nicht auch manchmal an eine organische ursache. aber mein therapeut nennt das angstverschiebung. heute und das habe ich ja schonmal gesagt, verrenne ich mich meist in gedanken und diese machen mir angst. und endlich heute durfte ich von dir und mm100 lesen, dass ihr das auch kennt, gott sei dank, ich bin nicht alleine. ich finde, das manchmal schlimmer, als die panik an sich, was für ein scheiss da manchmal rauskommt. deshalb auch an dich mm100, mein freund ist auch manchmal so, dass er mir solche komischen dinge sagt, von wegen, die sah aber hübsch aus oder ähnliches, aber ist es nicht umso besser, wenn ihr dir konkret sagt, so und so finde ich jemand, das heisst ja um gottes willen nicht, dass er gleich in sie verliebt ist und mal ehrlich eine aussage, wie die hatte ein "liebes gesicht", denk mal drüber nach, willst du das jemand das von dir sagt?? ein liebes gesicht, zieh das mal in die länge, nee... echt nicht, hätte er gesagt, die sah geil aus, aber ein liebes gesicht... ob dich das etwas aufmuntert?? ich hoffe es, ich muss allerdings sagen, wenn ich schon ´ne tüchtige macke habe, aber eifersüchtig bin ich wirklich nicht ;-) wenigstens was!! ach ja und ich bin mittlerweile mit meinem freund acht jahre zusammen und ich hatte in der zeit wirklich schlimme phasen, wo ich ihn immer um mich haben wollte, wo ich ihm (auch so eine eigenart von mir) alles erzählt habe, was so in meinem kopf für ein wirrwarr herscht, oder welche krankheit ich grade wieder habe. das gehört zu mir, ich bin ja auch nicht immer so, gott sei dank, und ich glaube, auch diese art von mir ist ein grund warum er grade mich liebt, also warum soll es bei deinem freund nicht auch so sein, sei nicht so pessimistisch, was ihn angeht, er liebt dich, warum sonst sollte er sonst mit DIR zusammen sein wollen ???

so und nun nochmal zu der sache mit dem wegdenken, also bei mir, sollte ich das nicht schon gesagt haben, gehört das direkt zu therapie, allerdings soll ich nicht nur wegdenken, was mir etwas einfacher fallen würde, nein ich soll mit mir selber in den dialog treten, gedanklich, und mir sagen, z.b. bei todesgedanken oder unfall o.ä., dass ich mich nur mit negativen sachen beschäftigen soll, wenn diese da sind oder was ich lieber bevorzuge, "das leben ist schön, versau es nicht mit diesem gedanken!", naja ich bin fleißig beim mir selber zureden und eine weile hat es ja auch geklappt, aber wie gesagt, seit ein paar wochen stecke ich wieder in der "hölle". mal schauen, was der gute mann am mo sagt, aheb soviele neue erkenntnisse in der letzten zeit gewonnen, auch über das forum hier, da reicht die zeit garnicht.

liebe nicole kelly (heisst du wirklich so?), darf ich fragen, was dein ursprungsproblem ist? denn mir erscheint es manchmal so irreal, diese ganze symptomatik und irgendwie steht sie, wenn sie da ist, nie so richtig um zusammenhang mit dem eigentlichen. wie soll ich z.b mein problem mit alkohol (trinkenden freund---bitte nicht falsch verstehen---kein alkoholiker) lösen, wo ich es so garnicht sooooo schlimm finde?? manchmal frage ich mich, ob ich mal in eine suchtberatungsstelle gehe? ich würde mir gerne helfen auf lange sicht und nicht, dass es mir mal wieder ein/zwei jahre gut geht und dann haut es mich wieder um....

so jetzt, denke ich, habe ich erstmal genug geschrieben, seid so gut, ihr anderen, nutzt den thread nicht, um euch zu beleiern, dafür ist er nicht gedacht und hat jemand mal was von naturengel gehört, ich hab ihr auch ´ne pn geschrieben, aber keine antwort, ich hoffe es geht ihr besser, also die besten wünsche für die nacht und für morgen einen angstfreien tag an alle....

Eomxama


hallo naturengel,

haben sich unsere beiträge grade überschnitten...

also haben deine tabletten jetzt irgendeine wirkung erzielt oder bist du nur von einem extrem ins nächste geschossen??

ich habe mal gelesen, dass sich eine angststörung dahingehend äußert, das man immer angst hat vor dem was passieren wird und eine depression sich eher mit der vergangenheit beschäftigt...

aber das mit den gedanken kenne ich auch, auch dass mit dem "ich brauche sowieso nix mehr", beziehst du das auf allgemein oder darauf, dass eh ALLES sinnlos ist?? denn ich kann dir sagen, vor einem jahr ging es mir auch tagelang so beschissen und nur meine tochter hat mich mehr oder weniger dazu gezwungen, mich nicht hängen zu lassen...

hast du denn keine freunde, die dir etwas zersstreuung verschaffen? mir hilft das, kann aber bei jedem anders sein.

aber auf jeden fall kenne ich das, wenn einen diese furchtbaren gedanken nicht mehr loslassen.

ich drück dir fest die daumen, dass du da irgendwie wieder rausfindest, zwinge dich dazu dinge zu machen, die dir sonst immer spaß gemacht haben, vielleicht hilft es ja, zumindestens für einen moment, dann sieht man wieder es geht auch anders.

was ist mit einer arbeit, gehst du da hin?

NdatureJnxgel


@Emma

Habe keine PN von Dir bekommen.

Bin mir nicht sicher ob die Medis schon wirken, bin halt von der Angst in die Depression gefallen. Mein Arzt meinte ich soll noch abwarten, weil es dauert bis die wirken.

Bin diese Woche zu Hause, wollte eigentlich auf ein Seminar, hab es aber nicht hinbekommen. Versuche die Woche für mich zu nutzen.

Richtige Freunde habe ich leider keine. Aber ich hab schon einiges versucht um welche zu finden, bin im Sportverein, bin auch ansonsten normalerweise sehr aktiv. Doch die Depression lähmt mich in den letzten Tagen, alles geht viel langsamer. Morgen früh geh ich zum Nordic Walking, es beginnt eine neue Gruppe.

Ist auch ein Thema von mir, nirgends richtig dazu zu gehören.

Kommt gut durch die Nacht

N\icolhe Kelly


Hallo Emama,

schön wieder von dir zu lesen. Mein richtiger Name ist nicht Nicole Kelly. Mir fiel damals nichts besseres auf die Schnelle ein :-)

Du fragtest nach meinem Ursprungsproblem. Ich denke schon das ich es kenne. Rührt aus der Kindheit heraus. Aber so intensiv haben wir (mein Therapeut und ich) das noch nicht in Angriff genommen. Auf den Kern oder die Formulierung des "Ursprungs" sind wir bis jetzt noch nicht gekommen. Die 50 Minuten sind immer so rasch vorbei. Meistens zumindest. Und wenn ich etwas vorhabe zu besprechen, kommen wir meistens ab von dem Thema.

Jetzt habe ich aber doch eine Frage, ehe ich das falsch kommentiere und wieder in ein Fettnäpfchen trete. Du schriebst folgendes

liebe nicole kelly (heisst du wirklich so?), darf ich fragen, was dein ursprungsproblem ist? denn mir erscheint es manchmal so irreal, diese ganze symptomatik und irgendwie steht sie, wenn sie da ist, nie so richtig um zusammenhang mit dem eigentlichen. wie soll ich z.b mein problem mit alkohol (trinkenden freund---bitte nicht falsch verstehen---kein alkoholiker) lösen, wo ich es so garnicht sooooo schlimm finde?? manchmal frage ich mich, ob ich mal in eine suchtberatungsstelle gehe? ich würde mir gerne helfen auf lange sicht und nicht, dass es mir mal wieder ein/zwei jahre gut geht und dann haut es mich wieder um...

ich verstehe jetzt nicht, wieso du eine Suchtberatungsstelle aufsuchen willst, du bist kein Alkoholiker und dein Freund, wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe, trinkt nur mal ab und zu und ist kein Alkoholiker?!

Und das die Symptomatik nicht im Zusammenhang mit dem Eigentlichen steht, mag daran liegen, das unser Unbewusstes nicht die Sprache der Worte spricht, sondern die von Bildern. So wie bei Träumen zum Beispiel. Wenn unser Unbewusstes versucht, uns etwas mitzuteilen, kann es leider nicht zu uns sprechen. Es bedient sich seiner Sprache, die wir nicht deuten können. Ohne Hilfe eines Therapeuten z. B. Das ist ja das Verzwickte. Und wenn wir bei der Deutung Hilfe haben, erkennen wir auch, dass sie sehr wohl einen Zusammenhang haben. Nur brauchen wir dazu eben einen "Dolmetscher", der uns das übersetzt. Und dann ist natürlich noch die Frage, wer reagiert denn in uns in Augenblicken der Angst? Ist es das Ich? Das Über-Ich, unser inneres Kind? Das ist ein ziemlich komplexes Thema, wie unsere Psyche eben auch. Sie ist so differentiert und facettenreich, das man so pauschal schwer auf die Frage antworten kann.

Mein Therapeut sagte mir mal, dass ich das nie verlieren würde, ich könne nur lernen damit umzugehen. Und meiner Meinung nach kann das bedeuten, dass es dann doch verschwindet. Wenn auch nur verbannt aus dem Alltag. Aber das reicht doch schon.

Ich glaube, es gibt niemanden, der nicht irgendwelche seelischen Probleme hat. Egal in welcher Form.

Ich möchte das mit dem "verrückt sein" trotzdem gerne aufgreifen. Du weißt ja schon selbst, dass wir das nicht sind, wir sind nicht mal krank. Ich dachte das auch immer, dass ich nicht "richtig ticke" und habe es so lieb, nett und scherzhaft betitelt. Mein Therapeut sagte mir ganz klar, ich müsse mal davon wegkommen, dass immer auf die psychiatrische Schiene zu schieben. Das sei der Unterschied zwischen therapeutischer Arbeit und psychiatrischer Arbeit. Denn Letztere würden sich mit Geisteskrankheiten, wie Schizophrenie u.ä. beschäftigen. Das ist gut zu wissen, finde ich ;-)

Und zu Hypochonder. Ich kann es nur von hier beurteilen, aber ich gehe davon aus, dass du kein Hypochonder bist. Du bildest dir den Schwindel z. B. ja nicht ein. Er ist ja tatsächlich da. Du reagierst nur überzogen darauf. Das ist es, was wir "Angstgestörten" tun. Ein Hypochonder hört von einer Krankheit und bildet sich sofort ein, sie zu haben. Egal welche. Nur um es grob anzudeuten.

Ich habe diese Frage mal meinem Therapeuten gestellt, ob ich ein Hypochonder sei. Er sagte mir ganz klar nein. Er schilderte mir ein Beispiel.

Es gibt da das Phänomen, dass ein Magier einer Frau, um es zu verkürzen, eine Münze auf die Hand legte, sie in eine Art Hypnose versetzte, ihr suggerierte, die Münze würde glühend heiß, bis die Frau tatsächlich ein Brandwunde hatte, ohne das die Münze tatsächlich heiß wurde.

Ich weiß nicht mehr, wie man das im Fachchargon nennt, aber. Das ist das gleiche Prinzip, wie mit unseren Ängsten vor Krankheiten. Wenn wir uns nur lange genug davor fürchten und darüber nachdenken, suggerieren wir unserem Körper Gefahr und somit reagiert er ähnlich wie die Frau. Er liefert dir die entsprechenden Symptome

Oder ein anderes Beispiel. Wenn du dir intensiv eine Zitrone vorstellst, dann wirst dir die Spucke im Mund zusammenlaufen. Das ist nicht eingebildet. Das ist eine tatsächliche Reaktion auf suggestive "Manipulation".

Auf dem Prinzip funktionieren doch auch Hypnose. Man suggeriert jemandem etwas, das gar nix existiert, dennoch zeigt es Wirkung.

Ich hoffe, ich habe mich deutlich ausgedrückt und nicht herumgeschwafelt und du verstehst, was ich dir damit sagen will.

Liebe Grüße :-)

E\mamxa


hab grad in ´nem anderen thread mitgelesen, da gehts auch um angst, Forum 144751, "angszustände, wer hat das auch, da hat sonja2379 wunderschön geschrieben, was ich mir täglich zu ziel machen, mein leben neu zu belichten, dinge zu sehen, ausserhalb des alltags, blumen, insekten, ein zoobesuch, andere menschen, im park sitzen und leute beobachten, das kann echt spaß machen....

liebe naturengel, kann es sein, dass du mit deinem leben an sich nicht glücklich bist. Füllt deine arbeit dich aus oder ist es nur so, wie bei tausend anderen, die dorthin müssen, damit was zu essen auf dem tisch steht? Überleg dir doch mal dinge, die dir spaß machen... ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, einen neuen kurs zu besuchen, also der gedanke an sich ist supi, aber vielleicht steht bei dir der gedanke dahinter, diesmal muss es doch klappen und ich muss jemand kennen lernen, ich denke, dieser druck macht schon vieles kaputt, nun ist es ja auch so, dass kenne ich, weil ich auch immer an der vhs zu kursen gehe, dass man meist sowieso schon mindestens zu zweit ist.

Kennst du denn niemand von früher, denn du wieder aktivieren kannst, jemadn, der dich gerne hat, wo du dich nur nicht traust zu melden, weil es schon so lange her ist?

Und sag mal, wie sieht es denn bei dir aus mit so einer tagestherapie oder wie sich das nennt? Oder bist du im moment in einer therapie??

Und noch was zu meinem laienhaften kentnissstand (ha, neue rechtschreibung) zur depression, soweit mir bekannt ist, kommt man da doch garnicht aus dem haus, weil man so gelähmt ist und kann es nisht sein, dass die medikamente diesen zustand jetzt bei dir ausgelöst haben??

E>m#amxa


Schon wieder ´ne überschneidung, scheint, als komme ich heute garnicht mehr ins bett, möchte aber doch noch kurz darauf antworten. Was die suchtberatungsstelle angeht, da gibt es ja auch beratungen für angehörige und im übertragenenen sinne, also zeitlich etwas verschoben, bin ich das ja auch, durch meinen vater, vielleicht können dir mir helfen, zumindestens etwas zu verstehen, ich dachte mir für mich, schaden kann es jedenfalls nicht, bin aber noch nicht hundertprozent entschlossen. Also soviel dazu, weil ich selber kann mir in dieser situation nicht helfen, z.b. schon bei dem gedanken, dass er zum männertag (und der ist schon noch etwas weg) sicher etwas trinkt, reagiere ich schon mit "da ist das ganze We dann im eimer", sag ich ja nicht zu ihm, sag ich jetzt hier, ist aber so und so ist es meist und so im "normalem" leben ist es doch ok, wenn ein mann zum "christie himmelfahrt" mal ein schluck zuviel nimmt...

Und was die sache mit dem "verrückt" angeht, deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass sich niemand angegriffen fühlen muss, ich weißß das ich das nicht bin, auch wenn ich manchmal denke, ich werde es langsam, wenn mich die angst/panik überfällt. Mein therapeut sagte auch in einer der ersten stunden zu mir, man sollte vorsichtig mit dieser formulierung sein, denn verrückt sein bedeute WIRKLICH krank zu sein und das ist sicher kein zuckerschlecken...

Ich weiß, dass ich eine hilfestellung brauche, um in meinem kopf etwas, dass durch jahrelange angstverschiebung, als kind, etwas im wahrsten sinne des wortes "verschoben" ist wieder in die richtige bahn zu lenken, der gute mann sagt, mein gehirn denkt falsch, es hat es so gelernt und dies gilt es jetzt mit dieser speziellen therapie umzumodeln und er sagt nun wieder, dann kann das, auch in anbetracht meines jungen alters, auch gänzlich verschwinden. Und ich kann sagen, bei einigen dingen, die mir noch vor einiger zeit richtig panik gemacht haben, reagiere ich jetzt völlig gelassen, denn die gedanken kreuzen hier und da immer mal wieder auf und auch heute bin ich immer noch dabei, dagegen zu reden, er sagt, das darf nie aufhören, nie darf ein böser gedanke so stehen bleiben ICH soll das letzte wort haben, aber das ist nicht immer so einfach...

So dies aber heute der letzte beitrag von mir, morgen bin ich wieder am start, bis dahin ein gutes nächt´le

NIic~ole, Kexlly


Ist schon wahnsinn, was so in er Kindheit alles falsch gemacht wurde. Ob mit uns, durch unsere Eltern oder wie auch immer. Das macht mir ja richtig Angst bei meiner Tochter. Ob sie später auch an irgendwelchen Folgen zu leiden hat, deren Ursache ich bin, aber mir gar nicht bewusst ist. Vielleicht höre ich da jetzt auch die Flöhe husten.

Ich habe mal gelesen, dass unser Unbewusstes funktioniert wie eine Festplatte. Es speichert alles ab. Ob Erlebtes oder nicht Selbsterlebtes z. B. Fernsehen. Für das Unbewusste sei das so, als erlebt es alles selbst. Und wie bei einer Festplatte, kann man auch unser Unbewusstest "umprogrammieren". Ich finde, das macht doch Hoffnung.

Und wenn du mit der Formulierung und dem Spaß, denh du an "verrückt" noch abgewinnen kannst (finde ich gut und wichtig, dass du sogar noch Spaß empfinden kannst dabei) ist das absolut in Ordnung. Was wäre das Leben ohne Humor? Und natürlich ohne Hoffnung? Vielleicht fehlt uns das ja auch. Uns selbst zu "verarschen" bzw. über uns so richtig lachen können, ohne das wir uns für so wichtig halten.

Das mit deinem Vater kann ich mir lebhaft vorstellen. Mein Vater hat das auch hinter sich. Er trank früher auch viel, war dann aggressiv und alles war bis in die Grundfesten ruiniert. Heute ist das Gott sei Dank nicht mehr so. Aber ein "Schaden" bleibt da zurück. Das weiß ich nur zu gut. Und das du emotional so reagierst, ist völlig logisch. Du hast wahrscheinlich eine Menge Erinnerungen an unschöne alkoholisierte Momente deines Vaters.

Das mit der Suchtberatung ist vielleicht keine Schlechte Idee. Ich würde alles aufgreiffen, dass mir das Verstehen und Umgehen mit allen Probleme, die mir zur Qual werden, erleichtert.

So, nun mache ich mich auch vom Acker.

Gute Nacht euch allen :-)

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