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Immer wieder Angst und Angst vor der Angst

Exmamxa


hallo....

das mit der warterei kenne ich nur bedingt, wenn ich nur zu einer untersuchung gehe oder ernsthaft krank bin (angina oder so) dann get das sein gang, dann kann ich auch warten, aber wenn ich gehe, weil ich denke, irgendwas stimmt nicht mit mir, dann sitze ich wie auf kohlen, denn es steckt bei mir immer die angst dahinter, es könnte ja diesmal doch etwas sein...

mir geht es in begleitung mit anderen eigentlich immer besser. deshalb bin ich heute auch mal tapfer und fordere meine angst heute mal raus und gehe nachher allein mit meiner tochter in den zoo, mal schauen ob ich auch alleine klar komme oder dann wieder in ein tiefes gedankenmachendes loch falle.

ich wollte nochmal sagen, dass ich scheinbar, nicht so wie ihr, so eine angst vor der panikattacke an sich habe, damit kann ich umgehen, vielleicht war es bei mir auch noch nie so schlimm, mir machen mehr die symptome und die damit verbundene angst, ich könnte etwas haben oder ebend, wenn mich die gedanken einholen, obwohl das eigentlich das selbe ist, weil ich mir so und so gedanken mache...

seid mir nicht böse, aber ich muss jetzt kurz noch loswerden, wie es mir heute geht. soweit nämlich ganz prima (im anbetracht der umstände), habe mir heute früh das erste mal seit tagen keine gedanken weiter gemacht (vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass ich mir den vorschlag, den tag mal tag sein lassen und nicht immer alles vorzuplanen, ein wenig zu herzen genommen habe, so steht man etwas entspannter auf, weil man keinen druck hat, dieses und jenes erledigen zu müssen), dann war ich einkaufen mit emma (daher auch mein nick EMAMA :-D ), dann fiel mir ein, weil heute ja freitag ist, dass unser papa erst morgen abend kommt, da dachte ich mir, dass ich mir heute abend die serie aufnehme, weil ich besuch bekomme und dann kann ich sie ja morgen abend schauen und sofort hatte ich wieder ein schlechtes gewissen, weil ja mein freund dann da ist und ich mich mit sowas banalem wie fernsehen beschäftige und gleich kam wieder der gedanke, "vielleicht liebe ich ihn nicht mehr" ---kann mir irgendjemand folgen?? ich kanns nämlich selber leider nicht!! soviel dazu, dass ich verrückt bin... ihr wisst wie ichs meine?! ja und vorhin beim einkauf hochtragen, da war mein linker fuß etwas kribbelig, schon dachte ich wieder, was schlimmes. und seither ist mir auch wieder die ganze zeit etwas schubberig im kopf, denke immer ich falle auf die linke seite, weil ich mein gleichgewicht nicht halten kann, ja und das wird mir dann heute wieder den ganzen tag so gehen, prima.... und das witzige ist aber, das ich noch nie umgefallen bin und ich weiß EIGENTLICH auch, dass es nichts schlimmes ist,a ber die angst sitzt tiefer...

naja ich bin tapfer heute, bis heute abend...

NgicoleG Kellxy


Hallo Emama,

also ich glaube nicht, dass nur weil du TV sehen willst, du deinen Freund nicht mehr liebst. Ihr seid ja schließlich schon eine ganze Weile zusammen, dass heißt, in eine Beziehung kommt trotz aller Liebe, irgendwann mal der Alltag. Was nichts Negatives ist. Alltag ist auch etwas sehr schönes. Denn dann hat man Vertrautes um sich herum. Du solltest deine Liebe nicht immer gleich in Frage stellen, nur weil du gerne deinen Interessen nachgehen willst. Das ist doch nur natürlich. Aber wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann frage dich das doch mal ernsthaft, ob du nur mit ihm zusammen bist, weil er der Vater von Emma ist und viel wichtiger noch, damit du dich sicher fühlst vor deinen Ängsten oder aber ob da wirklich noch aufrichtige Gefühle sind für ihn. Oder wie gesagt, ob er dir bloß als Schutzschild dient und wenn du alle diese Gedanken nicht hättest, ob du dich dann von deinem Freund trennen würdest. Dann musst du mal ganz ehrlich mit dir sein. Das wirst du vielleicht nicht heute oder morgen rausfinden, aber irgendwann wirst du sicher auf die Antwort stoßen.

Ich wünsche dir einen schönen Tag, ohne Gedanken, im Zoo ;-)

NHicoleD KeIlly


War heute nach mir keiner mehr da? Ich möchte trotzdem mein Leid klagen. Der Tag fing heute so gut an. Und am Nachmittag bekomme ich tierisch Halsschmerzen. Auch sonst fühle ich mich, als bekäme ich eine Erkältung. Nun ist mir so komisch im Magen, als ob ich mich gleich übergeben müsste. Weiß nicht wie ich es definieren könnte. Flau, übel... So als "quillt" da was in meinem Bauch. Ziemlich unheimlich. Ich merke wie sich die Angst da wieder einklinken will. Am meisten habe ich schiss, dass ich wieder eine Erkältung bekomme und Medizin brauche. Ich habe das ganze erst eine Woche vor Ostern hinter mich gebracht. Und das war, wegen des Antibiotikums, die Hölle für mich. Nun habe ich total schiss, dass es wieder soweit kommt. Fühle mich wie von einem LKW überrollt. :°(

Als ich mit meinem Hausarzt heute über die Angst und Hyperventilieren sprach, sagte er, drüber stehen. So einfach das klingt, aber man muss da einfach drüber stehen. Das klappt vielleicht wenn man nicht gerade einen Infekt hat. Da fühlt man (ich) sich sowieso halb tot. Dann noch gegen Ängste zu kämpfen.

Ich hoffe, ich komme noch mal drumherum.

Hätte ich nicht erwartet, das der Tag heute so ausklingt...

COocoxnut


Naturengel geht es dir gut?

Man liest garnix mehr :-)

Laß dich nicht vergraulen

Esmam+a


hallo ihr lieben

nicole kelly, ich hoffe du bist nicht krank geworden?! allerdings kenne ich das auch, ich hasse es auch tabletten zu nehmen, zum einen weil ich gleube, dass mein körper sich selbst helfen kann, zum anderen, denke ich auch immer, dass alle nebenwirkungen, die da aufgeschrieben sind, alle auf mich zutreffen werden. kann dich also verstehen... auch geht es mir so, dass ich, wenn ich mal was ernsteres habe, wie angina oder ähnliches, dass ich dann auch immer gleich denke, ich habe was schlimmes.

was die sache mit meinem freund angeht, wie das schon wieder klingt, DIE SACHE!!!, auf jeden fall, habe ich mir auch schon gedanken gemacht, ob ich vielleicht nur mit ihm zusammen bin, wegen der ängste und weil er emmas vater ist, aber da komm ich einfach nicht ran, ich kann mir nicht vorstellen ohne ihn zu sein, z.b. bei dem gedanken, dass er heute abend nach hause kommt (zwar nur für den einen tag), da freu ich mich riesig, da gehts mir, wie als wäre ich frisch verliebt... wenn ich mir gedanken mache, was mir an ihm nicht passt, dann fällt mir eigentlich nur die sache mit dem alkohol ein (nagut, wenn ich ehrlich bin, dann nervt mich seine faulheit auchmanchmal ab), aber sonst ist eigentlich alles supi. sicher gibt es einen mann, der vielleicht hübscher ist oder schlanker oder romantischer o.ä., aber das passt schon so.

und dann ist es ja auch so, dass ich mir sage, würde mein körper bei dem gedanken, dass ich ihn nicht mehr liebe, dann so rebellieren, weißt du, ich saß hier ich habe rotz und wasser geheult, man könnte es sich so vorstellen, dass einer kam und gesagt hat, du darfst nicht mehr mit ihm zusammen sein (im übertragenen sinne war es ja so, dass mein therapeut, dass so in der art formuliert hat)...

nee ganz ehrlich und ich hab lange darüber nachgedacht, ich denke, wir werden zusammen alt, es gibt niemand, mit dem ich das lieber täte....

mal abgesehen davon, letzten mittwoch ging mir auch kurz der gedanke durch den kopf, ich könnte meine tochter nicht genügend lieben: ich war den ganzen tag an der uni und habe sie nicht gesehen, sie hatte auch die nacht zuvor bei meinen ellis geschlafen, so kurz vorm ende der vorlesung fiel mir ein, dass ich sie jetzt noch abholen muss und ich hatte keine richtige lust, weil es schon spät war, ich sie abholen muss und noch ins bett schaffen... liebe ich deshalb mein kind nicht, nur weil ich nach einem langen tag, nur noch meine ruhe haben will.... das ist blödsinn und das weiß ich auch, vielleicht verlange ich einfach zuviel von mir....

ich glaube, ich erwarte einfach zuviel von mir und auch von anderen und wenn mal was nicht so ist, wie in meiner romantischen vorstellung, dann stell ich gleich alles in frage...

irgendwie muss ich noch mehr an mir arbeiten...

trotzallem danke ich, dass mir einer "zuhört", tut gut, sich das alles von der seele zu schreiben, denn erzählen kann man das ja kaum jemanden...

also einen schönen samstag nachmittag...

ps: übrigens war es sehr schön im zoo, keine gedanken, fühlte mich frei und ungezwungen, so wie früher...

pps: seitdem ich die erkenntnis getroffen habe, warum ich mir sorgen mache mit meinem freund und der kram, fühlte ich mich selber verstanden...

NNatVurengxel


Hallo Ihr Lieben,

hatte heute ein ganz guten Tag. Bin heute Abend mal innerlich richtig ruhig und ich genieße es soooo. Werde mich gleich ins Bett legen und etwas lesen und die Ruhe genießen.

Kennt Ihr diese Benommenheit, wie vernebelt zu sein, und die Welt nur durch ein kleines Fenster warzunehmen. Hab das Stundenweise am Tag, dann brennen mir auch immer die Augen und ich muss sie zukneifen und bin dann auch ziemlich ängstlich. Wenn ich das aber nach einer gewissen Zeit überwunden hab, gehts besser.

Ach, wenn ich Eure Beiträge lese, kann ich mich in so vielem wiederfinden. Habe auch Ängste wenn ich irgendwo warten muss, an der Ampel, an der Suppermarktkasse,Zugfahren, beim Arzt usw. Helfe mir mit einem Edelstein der ich in der Hosentasche hab, und den dann in meiner Hand bewege, und ich versuche dann meine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken. Der Stein ist so zu meinem Begleiter geworden, lege ihn in die Sonne, und stelle mir auch manchmal die Energie vor die er aufgenommen hat. Hört sich vielleicht jetzt esoterisch an, aber mir hilft es ein Stück.

Wünsche Euch viel Sonne und Liebe

HwDT


*:)

Hallo Naturengel,

es ist dein Faden hier. Wenn du es so hinnehmen möchtest, daß andere sich hier produzieren und sich in den Vordergrund drängen ohne dich dabei zu beachten und auf deine Beiträge einzugehen, ist das deine persönliche Entscheidung.

Es sind noch mehr, "die inzwischen hier stumm geworden sind". Das ist das gemeinsame Problem: "Ihr laßt euch an die Wand drücken." Nicht hier im Forum, sondern "im Leben". Und so seid ihr immer unterwegs, um irgendwem "Platz zu machen". In der Notaufnahme würde man euch nicht bemerken, weil ihr "leise nach innen klagt". Man würde euch mit gebrochenen Knochen erst mal liegenlassen und den laut um Hilfe schreienden Narzissten zu behandeln, der sich nur den Finger in der Tür gequetscht hat. Aber der leidet ja auch...

Du solltest dir eine kleine Denkhilfe "installieren", wenn ich mal den Computerjargon verwenden darf. Mache aber zuerst mal ein Experiment. Nimm dir vor, in einer bestimmten Situation (auf der Arbeit, Seminar, Warteschlange vor der Kasse etc.) oder einen ganzen Tag lang einfach nur zu zählen, wie oft du dich "beiseite gedrückt" fühlst. Und dann zähle gleich mit, wie oft du stumm zur Seite trittst und wie oft du dagegen hältst. Schreib es auf einen Zettel und dann schau mal, was daran auffällt.

So, auf diese Weise, kommt man zu neuen "Beobachterpositionen"., an denen man nie zuvor war. Man erfährt dort etwas über sein eigenes Verhalten. Das eventuell zu ändern, wäre dann der nächste Schritt. Aber ohne Zwang.

Zu dem, was du jetzt schreibst:

Wenn es dir gut geht, dann "halte es in deiner Erinnerung fest" oder schreib es dir auf. Wenn es dir dann wieder schlecht geht, holst du es hervor. Dann kannst du beides gegeneinander halten. Die Schwere der Depression verliert so an Gewicht. Es mildert.

Die körperlichen Symptome können auf die Medikamente zurückzuführen sein, falls sie damit zusammen auftreten. Aber generell sollte man auch an neurologische oder hormonelle Dinge denken. Ich kann mich jetzt nicht erinnern, ob das schon gefragt wurde: Hast du Schilddrüse in letzter Zeit abgeklärt? Ist neurologisch alles untersucht?

Alles Gute

H.D.T.

NvaturtenZgxel


an die Wand gedrückt

Hallo,

genau so fühle ich mich an die Wand gedrückt. Übergangen, nicht beachtet, immer für andere da, aber keiner für mich. Helfe jedem , aber wehe wenn ich mal jemand brauche um nur mir die Winterreifen zu wechseln. Nichts.......

Müsste viel öfters nein sagen.

Warum lass ich das mit mir machen, ich suche Anerkennung, Freunde, Liebe, Zuneigung. Doch so funktioniert es auch nicht.

Nein beim Neurologen, war ich noch nicht. Stehe auf der Warteliste für einen Termin, das dauert hier ewig. Zur Zeit bin ich beim Hausarzt und Psychologen. Mein Hausarzt hält es noch nicht mal für nötig ein Blutbild zu machen. Hab ja den Stempel Psycho schon auf der Stirn. Das schlimmste ist wenn ich durch hänge und einfach keinen Ansprechpartner hab, und nur noch die Telefonseelsorge bleibt. Ich hasse diese Welt. Jeder macht nur noch sein Ding, und keiner ist bereit für einen anderen etwas zu tun, und wenn es nur zuhören ist. Hab sogar hier in der Gemeinde dem Pfarrer vor kurzem einen Brief geschrieben, keine Antwort, kein rückruf. Aber jeden Monat meine Kirchensteuer einkassieren. Ist das Kirche? Normalerweise müsste es so sein, wenn man neu irgendwo hin zieht, das man von einem Mitarbeiter der Gemeinde begrüßt wird, ist aber nicht so.

Auch bei meiner Familie stehe ich am Rand. Gehöre auch dort nicht dazu? Verdammt und wo gehöre ich hin ??? ??? ??? ??? ???

S;an/cezzx-15


Ich möchte hier auch mal ein wenig mitmischen/meine Gedanken teilen...

Seid einen bestimmten Erlebnis vor Knapp einem Jahr, hat sich meine Gedankensweise drastisch Geändert ...Ich denke nur noch über mich nach, wie geht es mir, wie fühle ich mich, was kann passieren...Dies hat mich in meinen Leben sehr eingeschränkt ...Wenn ich das Haus verlasse, bilde ich mir ein/denke das ich umkippen kann. Dieser Gedanke ist seit dem immer dabei ... Das Erlebnis war, das mir einmal Schwarz vor Augen wurde, weil ich an einem heißen Tag, auf Klassenfahrt nichts gegessen , getrunken und sehr wenig geschlafen hatte.. Wir waren am Wandern, auf einmal wurde mir Schlecht und immer mehr schwarze Punkte "besiedelten" mein Auge.Ich setzt mich auf den Boden, mein Lehrer hatte mir ein Schluck zu trinken gegeben, und das schwarze lößte sich wieder auf...

Seitdem habe ich diese Gedanken, das es wieder passieren kann(es war nicht schlimm , aber seitdem habe ich seltene , vereinzelte Panikatattacken..)Ich habe schon viel versucht, Psychologen, heilpraktiker, Ärtze ...Es stellten sich auch immer Erfolge ein , die aber wieder abschweiften.Seit der Klassenfahrt ist mir auch derartiges nicht mehr passiert, aber trotzdem diese Angst ... es macht mich richtig kaputt in meinen jungen , wichtigen Lebensjahren...

cu

NUicoleg Kelxly


Hallo Naturengel,

Hab sogar hier in der Gemeinde dem Pfarrer vor kurzem einen Brief geschrieben, keine Antwort, kein rückruf. Aber jeden Monat meine Kirchensteuer einkassieren. Ist das Kirche?

Ja, das ist Kirche. Die Menschen, die Kirche ausmachen, sind nämlich auch ein Teil derer, die dich im Alltag an die Wand "drücken". Menschen, wie du und ich. Das ist, so glaube ich, ein Problem unserer Generation. Wir sind egoistische Kinder einer "Spaßgesellschaft". Unter der, paradoxerweise, die meisten selbst leiden.

Gregor Gysi sagte in einen Interview Ich fürchte mich vor einer Gottlosen Welt. Obwohl er nicht gläubig ist. Aber die Werte, der Respekt, die Achtung, die im Rahmen einer Religion anderen Menschen entgegengebracht wird, geht somit völlig verloren.

Nicht das früher alles besser gewesen wäre, aber man nahm, aus Respekt vor dem Nächsten, mehr Rücksicht. Familien waren noch Familien. Sicher gab es da auch Familien, die die Hölle waren. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber im Grunde war man noch füreinander da. Heute wird alles, das nicht funktioniert, sofort "weggeschoben". Wie man das wieder hinbekommen soll, weiß ich selbst nicht. Vielleicht musst du, ich, wir alle einfach lernen, damit umzugehen. Weil man die Menschen nicht, wie man es gerne hätte, verändern kann. Das braucht seine Zeit. Ich denke, ich hoffe, sie werden noch dahinter kommen, das diese Weise zu leben, nicht die Beste ist.

Wenn du den Stempel Psycho auf der Stirn hast, wieso wechselst du den Arzt nicht? Oder geht das aus irgendeinem Grund nicht? Nicht jeder Arzt ist so. Weder mein Hausarzt ist so, noch mein Therapeut. Mein Neurologe schätze ich aber so ein, dass er mich auch in Zukunft nur noch dahingehend einschätzt.

Stehst du bei deiner Familie wirklich so ganz am Rand oder empfindest du das "nur" so. Wenn du an einer Depression leidest, gehört das sicher mit zum Krankheitsbild. Falls es nicht so ist, hast du deine Familie schon mal darauf angesprochen? Ich weiß selbst, dass es nicht einfach ist. Mein Therapeut sagte mir mal, man kann niemanden ändern, was man kann, ist sich selbst ändern. Du musst, so leicht das auch immer klingt, versuchen damit umzugehen. Sich vielleicht weniger leid tun. Angstpatienten sind oft sensibel. Ein Schutzschild versuchen aufzubauen, um nicht mehr so verwundbar zu sein. Etwas egoistischer werden. Ein gesunder(!) Egoismus ist wirklich nicht schlimm. Und NEIN sagen solltest du auch wirklich öfter. Gerade bei den Menschen, von denen du dich so alleine gelassen fühlst.

Noch mal zurück zur Kirche.

Darf ich fragen wo du wohnst? Bzw. ob du in einem kleinen Dorf wohnst, wo man die "Begrüßung" einer Kirche noch erwarten würde oder in einer Stadt/Großstadt?

Eines solltest du nicht tun. Dich auf die Kirche verlassen. Ich glaube nicht, dass sie irgendwann mal jemandem wirklich Beistand leistete. Wenn er nicht mit einem Beutel Geld kam. Vielleicht gibt es da Einzelfälle die das Gegenteil behaupten können. Aber dann hatten sie einen wirklich guten Pastor in der Gemeinde.

Wie geht es dir allgemein? Zeigen deine Medikamente Wirkung? Du klingst nicht mehr ganz so "fertig" wie am Anfang.

Liebe Grüße und ganz viel Stärke wünsche ich dir und uns allen

N@atuzrengexl


:-)

@ sancezz 15

Was hast Du schon alles versucht? Was sagt der Psychologe zu Dir?

Denk mal drüber nach, was Dir passieren kann, wenn Du noch mal umkippst? Denke Du hast mehr Angst vor der Angst. Wie ist Deine Situation in Deiner Familie? Schreib mal mehr über Dich, gehst Du zur Schule, hast Du ein Clique, einen Freund und was für gedanken hast Du?

@Nicole /Gedanken zum Thema Kirche

Denke es wäre wichtig das die Kirche halt geben würde. Wo soll man sonst noch hin? Ich wohne in einer kleineren Stadt in der Pfalz. Wenn man sich die Menschen bei Naturkatastrophen ansieht, rücken sie ja auch näher zusammen sind hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig. Warum geht es im normalem Leben nicht? Denke uns geht es in diese Gesellschaft zu gut, wir haben alles. Doch das wird sich in Zukunft ändern, wir werden wieder ärmer werden und uns weniger Dinge leisten können und auf die gegenseitige Hilfe wieder angewiesen sein. Ich glaube die Menschen hier sind den Frieden nicht mehr gewohnt, so lange Zeit wie jetzt (60Jahre) gab es diesen noch nicht. Finde ein Glaube oder besser gesagt ein spiritueller Weg ist wichtig um innere Zufriedenheit zu erlangen.

Zu meinem Hausarzt, er ist gut um eine Krankmeldung zu schreiben, aber für ein richtiges Gespräch das über 3 min hinausgeht hat er kaum Zeit. Sollte mich nach einen neuen umsehen.

Meine Familie möchte mit meiner Krankheit nichts zu tun haben. Schreibe die Tage mal noch einen Thread über meine Familie.

Ja Du hast recht, mir geht es die letzten Tage deutlich besser. Jetzt gegen Abend hab ich ein flaues Gefühl im Bauch, da ich morgen wieder arbeiten gehe.

Wünsche Euch viel Kraft und Liebe

Niicole\ K5elly


Hallo Naturengel,

du hast sicherlich recht mit allem was du sagst. Auch im Bezug auf die Kirche. So SOLLTE es sein. Aber vieles ist nicht so, wie es sein sollte. Warum die Kirche keinen Halt gibt, kann ich auch nicht beantworten. Wenn sie denn überhaupt jemals Halt gab. Eigentlich ist es doch der Glaube an sich, der dies tut.

Wenn Menschen zusammenhalten in großen Katastrophen, scheint die Masse an Opfern und das Ausmaß sie wohl so zu erschüttern, dass sie helfen. Aber jemand der "bloß" Angst hat, ist nicht so "wichtig". Die gehören eher in die Kategorie "nicht funktionsfähtig - nicht zu gebrauchen". Darunter kann sich aber auch nicht jeder was vorstellen. Da fehlt dann einfach das Verständnis.

Was du mit dem Geld angesprochen hast, finde ich, ist auch richtig. Seit dem Euro, so glaube ich, haben sich schon einige Leute "gedreht". Was man früher unter Angeber und Snop abgetan hat, ist heute schon viel bescheidener und verständnisvoll für die "Aldieinkäufer" und Sparer, bzw. Armen. Da haben einige schon einige Gänge runtergeschaltet. Ich hoffe nicht, dass wir dazu einen Krieg benötigen. Das glaube ich auch nicht. Menschlich gesehen mag das viel Zeit sein, in der es in Deutschland keinen Krieg gab. Aber historisch gesehen, ist das doch ein Klacks.

Der Glaube ist ganz gewiss ein guter Weg. Mein Therapeut sagte letzte Woche Religion ist die älteste Psychotherapie. Nicht umsonst kam die Psychotherapie, als die Religion ging

Ich finde er hat absolut recht.

Weißt du was ich an deiner Stelle täte? Ich würde mal zu dem Pfarramt deiner Gemeinde gehen und sie darauf ansprechen, wieso sie nicht mal deinen Brief beantwortet haben. Die Kirche klagt doch immer über mangelndes Interesse. Ich wette sie würden es mit "zu wenig Zeit" erklären.

Vielleicht wird auch zuviel erwartet vom anderen. Und niemand hat mehr gelernt, was es heißt, Rücksicht und Anteil an anderen zu nehmen. Ich finde das auch traurig.

Es freut mich auf jedenfall, dass es dir besser geht. Am Abend, besonders am Sonntagabend, habe ich auch fast immer ein "seltsames" Gefühl. Ich mag ihn nicht den Sonntagabend. Auch wenn ich nicht zur Arbeit muss. Unangenehmes zu erledigen erwartet mich zwar morgen auch, aber selbst wenn das nicht so ist, habe ich dieses Gefühl sehr oft. Aber ich bemühe mich weiterhin wegzudenken und wenn nichts mehr geht, dann versuche ich mich mal an den Rat meines Hausarztes zu halte

drüber stehen. Man muss einfach darüber stehen. So muss man das sehen

Recht hat er ja schon...

NpicolPe KRelly


Hallo,

als hätte ich es geahnt. War schon am schlafen. Bin wieder wach geworden. Dabei hat mein Herz, naja, wie soll ich sagen? Sich merkwürdig angefühlt. Davon habe ich mich so erschrocken, dass ich dachte, ich hätte was am Herzen. Das denke ich übrigens immer noch. Ich kann nur hoffen, dass es eine Panikattacke ist. Könnte ja beschwören, dass es keine ist. Wenn es denn eine ist, hält sie sich heute in der Herzgegend auf. Muss mich schwer zusammenreissen. Jetzt hat sie mich aber voll erwischt.

Sollte ich nicht mehr hier rein schreiben, war es wohl doch keine Attacke :-|

SPanceYzzx-15


Hallo Naturengel,

Ich bin noch nie richtig umgekippt denke ich? Also dieses eine mal wurd mir nur ein wenig Schwarz vor Augen, ich konnte noch sehen, schwach war ich zu dem Zeitpunkt auch nicht, also hab mein Bewusstsein noch voll besessen.Wie gesagt , ich hatte nichts gegessen und nichts .::Getrunken::. und es war sehr sonnig un warm.Was könnte es gewesen sein?!. Diese Ehrfahrung brachte mir dann meine erste Panikattacke mitsich...Danach kamen vereinzelt immer mehr Panikattacken..Ich saß fast nur noch bei mir im Zimmer...

Jetzt geht es mir im moment eigentlich ganz gut, naja die Angst ist immer noch ein wenig da, habe mich seit letzten Jahr aber sehr viel überwunden ...ich mach fast alles wieder (Schule, Autofahren, Sport..) aber irgendwie is die Angst noch da, ich denk wahrscheinlich auch viel zu viel über mich nach...vielleicht habe ich auch das falsche Bild vom umkippen? ich weiss es nicht so recht... In meiner Familie sieht es super aus. Alle sind um mich sehr bemüht.. ein Freundeskreis hab ich auch - alles super!

Mit meiner Umwelt bin ich sehr zufrieden, nur mit mir selber nicht ( Waren das wahre poetische Worte? ;-) ..)

wenn ihr noch was wissen wollt über mich, mein status...sagt einfach bescheid...

ok danke schonmal

Cu

Esmamxa


hallo an alle,

nicole kelly, alles ok??

ich freue mich, dass es naturengel wieder besser geht, dann brauchen die medikamente wirklich eine gewisse zeit, bis sie wirken. ich hoffe, dein arbeitstag war entspannt und nicht zu stressig.

ich möchte gerne das thema aufgreifen, dass du nicht weißt, wo du hin gehörst. das ärgerliche an einer familie ist, dass man sie sich nicht aussuchen kann. aber es gibt menschen, die drängen sich immer in den mittelpunkt und menschen, die stehen am rand, nun darfst du das aber nicht falsch verstehen und denken, du gehörst nicht dazu. weiß denn deine familie um deine sorgen? es ist sicher nicht leicht, sowas zu erzählen, wenn keiner sich mit ähnliches dingen herumschlagen muss, dann ist dies auch sehr schwer zu verstehen.

aus erfahrung mit meiner mutter weiß ich (so geht es mir, trotz meiner angststörung nicht), dass man sich auch immer sorgen macht, ob man jetzt etwas falsches gesagt hat oder man überlegt sich schon vorher, was man erzählen kann, damit man nur ja nicht etwas falsches sagt oder etwas was dumm klingt. man denkt, keiner mag einen so wie man selbst ist.

so blöd, wie es klingen mag, aber da muss man, wie nicole kelly so schön sagt, drüber stehen, ich weiß, das klingt nach klischee, aber wenn mich einer nicht mag, so wie ich bin und zwar mit allen ecken und kanten (davon hab ich einige), dann kann ich es nicht ändern. es ist wirklich so, warum soll dich (naturengel) denn keiner mögen? nur weil du ruhiger bist, als die anderen oder weil du nicht immer ´nen coolen spruch auf lager hast?

probier doch mal aus, ob du über ein anzeige in einer zeitung einen netten menschen kennlernen kannst. es gibt soviele leute heutzutage, die sich einfach nur jemand wünschen, der ihnen ein guter freund ist...

zum thema kirche kann ich leide nichts sagen, da ich nicht kirchlich veranlagt bin.

nun möchte ich auch einmal noch ein wort an HDT richten. ich hoffe du hast das nicht so gemeint, wie man deinen satz

(z) es ist dein Faden hier. Wenn du es so hinnehmen möchtest, daß andere sich hier produzieren und sich in den Vordergrund drängen ohne dich dabei zu beachten und auf deine Beiträge einzugehen, ist das deine persönliche Entscheidung (/z)

auch verstehen könnte, ich bin naturengel dankbar, dass sie den thread hier aufgemacht hat, denn hier fühl ich mich verstanden, auch wenn man nicht immer auf jeden meiner beiträge eingeht, es tut manchmal einfach nur gut, wenn man seine gedanken oder erlebnisse aufschreibt...

so das war es erstmal von mir....

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