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Immer wieder Angst und Angst vor der Angst

N?aturekngxel


Angst

Hallo,

heute hatte ich seit Februar, wieder nee ganz starke Panikattake, mit Atemnot, Herzrasen, Übelkeit, und allem was noch so dazu gehört. Und die Attake kam beim Sport, und ich konnte sie nicht stoppen, bin nach Hause, versucht runterzukommen. Nach zwei Stunden endlich besser. Wollte mir eigentlich was gutes tun, und hatte heute morgen den halben Tag Urlaub von gestern genommen und bin zum Sport und dann das. Bin dann noch zur Arbeit und ich fühle mich total gerädert. Ich versteh es nicht. Bin am verzweifeln, am liebsten würde ich mein Leben verschenken. Ich kann nicht mehr. Mach mir gerade was zum Essen und werd nachher ins Kino gehn um auf andere Gedanken so kommen.

Jetzt ist die Angst vor der Angst wieder ganz doll.

H' &D T


Hallo Naturengel

Du arbeitest im Büro. Aber ist das die Erfüllung? Nun können nur wenige sagen, daß ihre Arbeit sie "erfüllt". Aber das gibt es auch. Es gibt tatsächlich Menschen, die sich auch auf die Arbeit freuen, jetzt nicht, weil es zu Hause oder mit sich allein unerträglich wäre, sondern weil man dort etwas hat, das nicht fertig ist und fortgesetzt werden muß.

Die Frage ist eigentlich: Ist deine Tätigkeit so, daß sie forwährend in kleineren oder größeren Etappen zu "Abschlüssen", also "fertigen Arbeiten" führt, die man dann mal zufrieden ansehen kann? Oder ist es nur ein Berg von Akten, der nie kleiner wird? So eine Art Fließbandarbeit?

Gruß

H.D.T.

NPatu)rengxel


Arbeit

Mit meiner Arbeit selbst bin ich im großen ganzen zufrieden. Fühle mich eher unterfordert, als überfordert. Mit meinen Kollegen versteh ich mich ganz gut, hab aber das Gefühl nicht richtig dazu zu gehören, da ich viel Jünger bin und die anderen schon ewig in der Firma sind. Die Arbeit findet nur am PC statt, dadurch reine Kopfarbeit. Für ein Projekt ist so im Durchschnitt eine Woche notwendig.

Manchmal würde ich auch gerne was mit den Händen machen, was anpflanzen, etwas herstellen.

Mir geht es immer noch besch...en. Hab immer noch die Panikattake vom Donnerstag im Kopf.

Schönen Abend

He D xT


Hast du auch kreative/künstlerische Neigungen? Malen, Musizieren etc.?

Gruß

H.D.T.

Ntatu>rrenxgel


Hi HDT,

Ja habe ich, ich spiele ein Instrument, aber nur für mich, da es dafür hier kein Verein gibt. Dann stricke und sticke ich gern und Nähe ich ab und zu. Muss irgendwas herstellen was ich in der Hand halten kann. Aber man ist da auch immer allein, also nicht das idealle, denke ich.

Naturengel

N&atIurengexl


Absolut am Ende

Kann nicht schlafen, gedanken rassen nur so in meinem Kopf. Die Panik steigt, und ich kann sie nicht stoppen. Ich habe Angst vollkommen verrückt zu werden. Weiss nicht wohin? Wieso gibt es auch keine Anlaufstelle wo man hingehen kann, gehe ich zur Notfallzentrale dann land ich in der Psychatrie. Eigentlich wäre ich reif dafür, aber ich mag nicht, mit 4 anderen Menschen ein Zimmer teilen, irgendwelche total Durchgeknallte die ans Bett gefesselt werden, da kann ich auch nicht zur Ruhe kommen. Wo soll ich bloss hin? Fühle mich so hilflos. Wenn ich den Mut hätte, würde ich mir das Leben nehmen, doch dafür Reicht mein mum nicht. Werde jetzt die Telefonseelsorge anrufen, da ich einfach jemanden zum reden brauche. Ich wünsche mir sosehr einfach mal in den Arm genommen zu werden.

Hk DY `T


Warum muß dich jemand in den Arm nehmen? Damit lieferst du dich aus. Du müßtest erst jemanden finden, zu dem du Vertrauen haben kannst, und dann kannst du dich in den Arm nehmen lassen. So, wenn du das in den Vordergrund stellst, wirst du zu leicht wieder enttäuscht werden. Sogar mit großer Wahrscheinlichkeit.

Aber du kannst dich selber umarmen und sagen: "Ich bin bei mir."

Es gibt keine größere Kraft und Hilfe, als die der eigenen Seele. Sie ist es aber auch, die dir keine Ruhe läßt, wenn du "mit deinen Wünschen und deinem Leben am falschen Ort bist".

Versuche doch mal, das im Inneren zu erfragen. "Was ist der richtige Weg?"

Wenn dein Zustand so ist, wie du es jetzt beschreibst, solltest du zum Hausarzt gehen und das schildern. Warst du schon mal zur Kur?

Noch eine Frage nebenbei: Nimmst du irgendwelche Pillen, Aufputschmittel, Drogen, Alkohol?

Gruß

H.D.T.

m]istxer77


Also Engel...

Du kannst nicht durch Angstzustände verrückt werden!

Das ist Fakt, auch wenn man das in dieser Situaton denkt, weiß es aus eigener Erfahrung...

Was noch wichtig ist, denke nicht an die negativen Panikattacken, das macht nämlich nur noch mehr Angst. Auch durch diese wirst du nie sterben, hat noch keiner geschafft bis jetzt :-)

Denke an hier und jetzt, auch wenn es momentan Angst bereitet.

Die Zukunft bzw. Vergangenheit verursacht aber mehr Angst, da man bei Angstzuständen sich an die negativen Dinge errinert...

Weiterhin bist du nicht alleine mit deinem Problem, Angstzustände sind nicht so schlimm wie Depressionen oder Schizophrenie, das

alleine gibt Hoffnung.

Ich war 4,5 Jahre dabei und hatte vor 1,5 Jahren einen Rückfall, hatte aber diesen nach halbem Jahr bekämpft, denn wenn du einmal da rauskommst, wirst es immer wieder wissen, wie man da rauskommt!

N2aturenhgel


Der Richtige Weg

Der Richtige Weg wäre, alles an die Wand zu werfen, und irgenwo von vorne zu beginnen. Oder in einen Körper ohne Angst und Depression zu inkanieren. Drogen habe ich noch nie welche genommen, bin auch Nichtraucher. An Medikamenten nehme ich nur Zoloft und im absoluten Notfall Tabour. Meine Ernährung würde ich auch als gut bezeichnen, Essen viel Obst und Gemüse und Vollkornsachen. Trinke jeden Morgen eine Tasse Kaffee, aber daran kanns wohl nicht liegen.

Hatte vor gut 6 Jahren schon mal so eine Phase, da war ich fast ein Jahr im Krankenhaus, von einer Abteilung zur nächsten, zum Schluss dann in der Psychatrie, dann einmal 6 und 12 Wochen in einer Psychosomatischen Klinik, kaum war ich wieder zu Hause, war ich auch schon wieder in der Psychatrie, dann Tagesklinik. Dann bin ich von zu Hause in ein betreutes Wohnen gezogen und ab dann ging es besser. In der Zeit habe ich dann meinen Ex-Freund kennengelernt, und ich denke ich habe das Problem von meinen Eltern zu ihm verlagert, und jetzt ist ja seit einem Jahr Schluss und jetzt bricht alles wird auf. Es ging dann Bergauf, eine neue Arbeit, eine kleine eigene Wohnung.

Bin am überlegen was ich jetzt verändern muss.

Zu Thema Eltern: Meine Eltern sind geschieder worden, wie ich drei Jahre alt war, und meine Mutter hat darauf hin meinen Onkel geheiratet. Ich und meine Schwester wurden dann zu meinen Großeltern abgeschoben. Habe immer mit guter Leistung versucht die Anerkennung bei meiner Mutter zu bekommen,vergebens.

War heute morgen kurz beim Hausarzt, hat mir eine Beruhigungsspritze angeboten, doch ich wollte ja zu Arbeit, und mit der ist das nicht mehr möglich, also hab ich abgelehnt und bin ins Büro.

Hatte soviele Pläne, und nichts geht mehr. Bin knapp davor mein Fernstudium auf Eis zu legen.

Dann machen mir Ereignisse die noch einen Monat weit weg sind jetzt schon tausend Gedanken und ich kann sie nicht stoppen.

Stell mir gerade die Frage ob es einen Zusammenhang, zwischen dem Zyklus und der Angst gibt, habe nämlich zuviele männliche Hormone und dadurch auch ganz selten meine Tage. Wenn ich sie dann habe ziemliche stark und mit Schmerzen.

Ich weiss nicht wovon ich noch Kraft beziehen soll, vielleicht sollte ich doch in eine Klinik gehen, und vom Alltag mal abstand gewinnen. Ob es möglich ist nochmal ein Aufenthalt in einer Klinik bezahlt zu bekommen, mein letzter ist ja über 6 Jahre her.

H\ D xT


Daß du beim Arzt warst, ist schon mal gut. Damit unterbrichst du den Mechanismus der Einsamkeit.

Du solltest die Dinge weiter machen, die du momentan machst. Vielleicht mit weniger Ehrgeiz, aber nicht zu schnell irgendwas aufgeben. 1 Jahr müßtest du überbrücken, dann sähe die Welt anders aus.

Wie weit wärst du in einem Jahr mit deinem Fernstudium? Stelle dir mal vor, dieses Jahr läge nun hinter dir. Und wie schnell das geht, weißt du ja. Du mußt Zeit hinter dich bringen. Das alles jetzt, das sind ein paar Stromschnellen im Fluß deines Lebens. Danach kommt ruhigeres Wasser.

Was spielst du denn für ein seltenes Instrument, daß es dafür keinen Verein gäbe? Irgendwo muß das doch unterzubringen sein. (bei einer Harfe ist das vielleicht schwierig ;-D)

Und Vereine, in denen genäht und gestickt wird, das sind doch die klassischen Trachtenvereine. Die brauchen solche Leute, die was tun wollen.

Guck dich doch mal um. Aber dafür mußt du dann was anderes aus dem Programm streichen. Könnte nämlich auch sein, daß du mittleweile zu viele Aktivitäten angefangen hast.

Gruß

H.D.T.

Nnaturxengel


Aktivitäten

Aktivitäten habe ich wirklich genug, es fehlt mir nur was, was mich selbst zufrieden stellt. Geh immer nur raus, weil es ja nicht gut ist zu Hause zu sitzen. Es wäre wirklich an der Zeit drittklassige Freizeitaktivitäten in erstklassige umzutauschen. Spiele Akkordeon, und hier in der Region gibt es kein Orchester. Auch kein Verein für das Instrument. Trachten werden hier in der Region keine genäht, obwohl ich am Asch der Welt wohne. Ist halt keine Großstadt mit tausend möglichkeiten.

Wünsche Euch was

HJ Dx T


hm....

Was du alles kannst... :)^ Du bist ja eine richtige Perle. ;-D

So langsam setzt sich ein Mosaik zusammen und ich komme dahinter, daß dein Problem vielleicht die Vielseitigkeit sein könnte. Das kann einem Angst mache, sich darin zu verirren oder das Falsche zu wählen. Bei weniger "Angeboten" an Fähigkeiten, wäre die Welt für dich viel kleiner und die Entscheidung fiele oft leichter.

Eine Frage: Wie steht es mit der Intelligenz? (bin gespannt, was du antwortest ;-D )

Hast du eine leichte Auffassungsgabe? Lernst du schnell? Das Wort "unterfordert" kam ja schon von dir. Könnte sein, daß da der Schlüssel liegt.

Ich habe so den Einruck, als wenn du hier ein völlig falsches Bild von dir zeichnest, ohne daß es deine Absicht ist. Eher ist es Resignation, aber das wissen wir schon. So ähnlich wie: "Wer die Hieroglyphen lesen kann, wird mich schon verstehen." Könnte das sein?

Dann weißt du aber wohl auch, daß manche Schrift und Botschaft Jahrhunderte warten muß, bis einer kommt, der sie versteht. So alt wirst du nicht, um darauf warten zu können. ;-D

Gruß

H.D.T.

Wenn du möchtest, kannst du gern wieder PN schreiben. Scheint wieder alles friedlich zu sein.

SFanc2ezzx-15


hm... bei mir läuft im mom auch alles schief :/

Nun wird es allmählich wärmer, ich habe Angst umzukippen

Ist "umkippen" eigentlich schlimm , oder gar gefährlich?

ich hab immer so eine Riesenangst davor, nur wenn ich "zuhause" bin fühle ich mich wohl. Vllt hab ich ja das falsche Bild von allem?

Nka&turcengel


zum Thema umfallen @ Sancezz

Was wäre eigentlich so schlimm daran, zu fallen? Ist es das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren? Übe doch mal Dich fallen zu lassen. Lass Dich doch einfach mal zu Boden fallen, und bleib dann dort liegen und spiel in Gedanken durch, wie das so für Dich ist, und wie es wäre wenn jemand Dich so hilflos sähe und Dir helfen würde. Wie fühlst Du Dich dabei? Wogen wehrst Du Dich? Es ist sehr unwahrscheinlich vor Angst in Ohnmacht zu fallen, nur wenn Du ganz dolle Hyperventilierst.

S{anccezzx-15


naja , ich hab halt irgendwie Angst davor, also ich kann mir das garnicht vorstellen so bewusstlos zu sein?!wie sich das halt " anfühlt "ob man dann sich erinnern/denken kann... Hm... Mir ist ja mal sowas in der Art passiert auf einer Klassenfahrt, also es war sehr warm (glaub letztes Jahr der heißeste tag!) ... da hab ich nichts getrunken und bin kilometer gelaufen (gegessen hat ich auch nichs und nur 2 stunden geschlafen)... Dann aufeinmal wurde mir Übel, und mir wurde immer Schwärzer vor Augen. Ich konnte aber noch ein bisschen sehen und war bei vollen Bewusstsein! dann hat mir mein Lehrer was zutrinken gegeben und ehe ich mich versehen habe war das schwarze weg , und ich war wieder fit. Seitdem hab ich Angst davor, hab Panikattacken und denke viel über MICH nach, also das kleinste "wehwehchen" beurteile ich schon. In Psychologischen gesprächen bin ich schon, hat mir schon sehr rausgeholfen, aber trotzdem kommt die Angst (grad wenn es warm,schwül ist). es treten auch leider seit ein paar monaten körpeliche symptome auf. Also ich bin grad morgens, mittags, müde und ANtriebslos, und fühle mich als ob ich Kreislaufprobleme hätte, was ich aber nicht glaube , da es glaub ich eingebildet ist... Hm, ich hoffe mal, ich werde den ganzen "scheiss" bald hintermir haben. Wäre nett , wenn ihr mir noch ein paar Tipps, Ratschläge, Hilfen geben könntet...

Also das mit den Hypervantiliern oder wie das heisst , glaub ich nicht das ich das tuhe, ich Atme eigentlich nie so Schnell...

ok danke schonmal

cu

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