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Immer wieder Angst und Angst vor der Angst

t1rauWrigern_engel


@ naturengel

wie geht es dir heute morgen ? ich hoffe besser meldest du dich wenn du wieder da bist ?

LG

SP. w6allixsii


Mein Umgang mit Ängsten

Die grundlegenden Ängste akzeptiere ich möglichst ohne mein Leben durch sie beeinflussen zu lassen. Z.B.: Ich fühle mich nicht wohl beim Einkaufen. Okay - Aber bin ich verpflichtet mich in einer Angstsituation wohlzufühlen? Nein. Schließlich stelle ich mich meiner Angst, dabei fühlt sich niemand gut.

Doch diese grundlegenden Ängst sind es nicht die mich davon abhalten. Eher die Vorstellung daran, wie ich mich dann fühlen WERDE.

Da kommt bei mir (zum Glück?) Aggression oder gar Trotz

hoch. Reicht´s denn nicht schon, muss ich mich jetzt auch noch selber verrückt machen? *Geifer, sabber, schäum* und *trampel sie platt* die Angst vor der Angst.

Vielleicht werde ich nie mit gutem Gefühl einkaufen können, aber die Angst vor der Angst wird mit jedem Überwinden weniger.

Bisher hab ich mich so ganz gut über Wasser gehalten. "Echte" Ängste akzeptieren und Ängste vor der Angst mit größtmöglicher Härte begegnen.

Zu meiner Schulzeit war mein grösster Horror Referate zu halten. Zum Glück kann man da kaum flüchten. Ich hab nur wenige machen müssen, aber ich erinnere mich genau an jedes Mal. Und es wurde immer schlimmer!

Die Krönung an der letzten Schule war: "So ihr habt jetzt 20 min Zeit, dann will ich von jedem ein Kurzreferat hören" - War gar nicht selten.

Inzwischen war ich soweit, dass Knie und Halsmuskulatur zitterten wenn ich vor der Klasse stand.

Bei meinem letzten Vortrag wars wie immer, ich hab es regelrecht erwartet. Ich kroch auf meine Platz zurück und fühlte mich nackt, ausgeliefert und völlig blamiert. Jeder musste meine Qualen gesehen haben.

Aber dann kams! Sagt meine Banknachbarin: "Ach Mensch, wir karpfen uns immer ab und du erzählst einfach so locker eine Geschichte" ??? Wie bitte ???

Das hat mir die Augen geöffnet! Das Thema lag mir zwar sehr, insofern war ich schon etwas sicherer, aber die Panik war die gleiche wie immer. Ich hab auch öfters den Faden verloren, doch

das hat mich gar nicht gestört. Meine einzige Angst war: Die sehen was in mir vorgeht!

Aber nö, denkste! Na super, da könnte man ja fast lachen. Jahrelange Panikmache und voll drin verrannt! Ich habe jetzt immer noch Angst vor Vorträgen, aber ich weiss jetzt dass ich es kann

und komischer Weise musste ich die restliche Schulzeit nie wieder vor die Klasse.

Das war der Zeitpunkt ab dem ich Aggression und Trotz gegen

die Angst vor der Angst einsetzte. Damals konnte ich nicht flüchten, das ist heute anders. Ich trage die Verantwortung für mein Leben selbst.

Hätte ich mich damals irgendwie gedrückt wäre die Angst zu einem

unüberwindbaren Berg gewachsen. Also muss ich jetzt selbst dafür sorgen, dass sowas nicht passiert. Na ja, und Angriff ist ja bekanntlich die beste Verteidigung.

Das ist sicher kein Patentrezept und in "geschwächten" Zeiten praktisch undurchführbar.

Ich hoffe man kann meine Gedanken nachvollziehen und noch mehr hoffe ich, dass es jemandem geholfen hat.

lg *:)

NUatu`reng/el


Hallo ihr lieben,

heute ist bis jetzt ein guter Tag.

Wahrscheinlich ist der Weg über die konfrontation, der einzige Weg der wirklich hilft.

tarauzriYg^er_engexl


schön ich freu mich das es dir gut geht.

HEas"enengLexl


Hallo an alle!

Bin vor kurzem auf Euer forum gestoßen und habe heute fast alles gelesen...

Habe seit meinem 17. Lebensjahr Panikattacken, zwischendurch war auch mal drei Jahre Ruhe. Bin jetzt 25 und habe seit Dezember 04 wieder mit der Angst zu tun. Ich hatte letztes Jahr viel Stress, habe nämlich Examen geschrieben. Zudem hat mich mein Freund nach 5 jahren verlassen.

Ich hatte früher zwar auch körperliche Beschwerden, aber mehr so Magenprobleme und Schwindel. Nun war alles viel heftiger: Herzrasen, entsetzlicher Schwindel, Leere im Kopf und Benommenheit, Attacken mitten in der Nacht etc.

Habe dann im Juli meinen Hausarzt aufgesucht und nehme momentan wieder Insidon. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Momentan geht es auch halbwegs. Habe auch eine tolle Selbsthilfegruppe im Internet und fühle mich da verstanden.

Momentan habe ich große Probleme beim Autofahren. Wollte Freitag zu meinen Eltern, die etwa 60 km entfernt wohnen und hatte eine schlimme Attacke....dachte ich falle um und war total verwirrt. Außerdem war Stau und ich fühlte mich total aufgeschmissen :°(

Nun - ich bin dann zurück in meine Wohnung und war stinksauer auf meinen Körper. Habe dann einen Beruhigungstee getrunken und Traubenzucker gefuttert. Nach einer halben Stunde habe ich es dann erneut versucht und bin auch bis nach hause. War aber total fertig.

Wer von euch hat denn auch solche probleme beim Autofahren?Und was tut ihr dann? Auf jeden Fall werde ich das Autofahren nicht meiden.Ich fahre auch sehr gern...

Habe mir auch ein Buch gekauft und will jetzt damit arbeiten.

Kann Euch empfehlen Sport zu treiben. Studien haben gezeigt, dass Panikpatienten zu wenig Sport treiben mit der Zeit aufgrund der Angst und dann sozusagen nach drei Schritten schon einen Puls von 100 haben...Eine Kombination aus Ausdauersport und Entspannung wie bspw. Yoga sind prima. Ich werde jetzt mit Pilates anfangen und hoffe, das hilft gegen meine verspannungen und begünstigt die Atmung :-/

So wollte euch nicht gleich zutexten....Einen schönen Abend wünsche ich Euch!!!

tSrauriBger_exngel


habe dir im anderen faden schon geantwortet.

ONlli2*8Dortmxund


tja ein neues leben

hatte 6 jahre angst vor der angst heute nehme ich paroxetin ... fahre gleich ins fussballstadion und trinke sogar alk kann nur sagen ein neues leben seit einem jahr ca ... leute versucht es einfach ... je grösser die nebenwirkungen desto besser später die wirkung !!!

hfehxa


@ olli

das ist aber nicht der sinn der sache finde ich...

die angst will dem körper ja etwas sagen, das sollte man nicht einfach mit tabletten verdrängen.

natürlich sind medikamente sinnvoll, man sollte aber trotzdem auf jeden fall einen weg finden auch ohne medikamente mit der angst klar zu kommen und irgendwann auch angstfrei werden!

ich nehme ab nächster woche auch medikamente, damit ich die erste zeit im neuen studium gut schaffe, das ersetzt aber keinesfalls die therapie und verhaltensänderung!

tNraurigeJr_exngel


@olli ich bin immer froh wenn ich keine medis nehmen muß ganz ehrlich.

Nuatumrenxgel


Hallo,

ich nehme auch ein Antidepressiva ein. Zusätzlich geh ich zur Zeit noch zu einem Homöophaten. Am Anfang dachte ich die Medikamente wirken ganz gut. Doch wenn ich mir diese Woche ansehe, frag ich mich wo die Wirkung hin ist. Bin an dem Punkt, wo ich ohne auch war.

Was mir im Moment zu schaffen macht ist die Einsamkeit, im Notfall niemand zu haben den man anrufen kann. Besonders schlimm ist die Nacht, oder ein Wochenende. Dann hab ich das Gefühl, man braucht mich nicht und ich gehöre nirgendwo dazu.

Auch bin ich es leid, zu immer neuen Ärzten zu gehn, und meine ganze Geschichte zu erzählen.

Ich komme mir vor wie ein Vogel im Käfig, der jeden Tag aufs neue gegen die Käfigwand (Angst) fliegt, warum schaff ich es einfach nicht die Tür aufzureisen und loszufliegen.

t[raiuri!ger_6engel


aber ich habe dir doch angeboten mich arufen zukommen.

b1reezx19


@ naturengel:

den vergleich mit dem vogel und dem käfig habe ich auch schon einmal niedergeschrieben, als ich so eine phase hatte, in der ich glaubte, dass mir das schreiben etwas nützt. doch was bei meiner metapher anders war, war, dass die käfigtür ja offen ist, man muss sich nur trauen herauszufliegen, doch man hat angst, dass man es nicht schafft und anstatt aus dem käfig wieder gegen den käfig zu fliegen.

das mit der schule bei mir hat sich reguliert. hab ich's doch gewusst. ich kann normal essen und zuhören wie jeder andere auch und habe überhaupt keine angst mehr. das war nur am anfang so.

was ich zu den tablette sagen kann, ist, dass sie rein gar nichts bringen. nehmt sie nicht! sie machen euch nur noch mehr das leben kaputt, weil ihr noch lethargischer werdet, als ihr es sowieso schon seid und nur noch schlafen könnt. und wer will schon sein leben verschlafen?

bald muss ich u-bahn fahren und ehrlich gesagt graut es mir schon davor. ich kann dem aber auch nicht entfliehen, da ich nur noch 3 freikarten für das parkhaus in der innenstadt habe und es sonst keine parkplätze gibt. aber andererseits bin ich heute auch mit in einem vollen aufzug gefahren und mir ging's auch nicht schlecht.

leute! ich kann euch nur sagen, dass ihr unbedingt mehr sport machen müsst! sucht euch einen ausgleich. denn je mehr ihr euch physisch belastet, desto weniger hat die psyche platz sich auszubreiten. hab jetzt ein volles programm. ich nehme mir einfach die zeit. das muss sein. da es mir schon in die wiege gelegt wurde, dass ich psychisch labil bin, muss ich es aber nicht bis auf's letzte auskosten. ich will leben und endlich aus dem käfig raus!

so, soviel dazu.

wünsche euch noch nen schönen mittwoch!

eure breez

N3atu'r^en0gel


soziales Netz

mir geht es mal wieder ziemlich mies. Das Wetter tut auch noch sein teil dazu. Warte immer noch auf den Antrag von dem Heilverfahren. Es geht einfach nichts voran. Ich weiss nicht wohin ich mich wenden soll. Bei meinem Psychologen bekomm ich nur alle 2 Wochen Termine, dir mir im Moment nicht weiterhelfen, das letzte mal hat er mir empfohlen mit Rainair nach Mailand zu fliegen, um mal rauszukommen. Da war mir klar er versteht überhaupt nicht was ich ihm zeit ewigkeiten erzähle. Sage ihm das es mir unmöglich ist das zu tun, körperlich und finanziell, aber sagt dann nur ich soll doch mal in Urlaub fahren. Mein Hausarzt hat immer nur 5 minuten Zeit, und in der anderen Hand schon eine Beruhigungsspritze. Nach dem Motto, nehmen sie die ruhig an es wird ihnen gut tun. Aber die sehn nicht, das ich mit dem Auto da bin, das ich aber dann nicht mehr fahren kann, und die bringen mich bestimmt nicht nachhause. Vielleicht sollte ich mal die Krankenkasse anrufen, und die fragen was man noch tun kann. Denn ich leide jetzt schon zeit über einem halbem Jahr, und jetzt kommt die dunkele Jahreszeit, das macht mir noch mehr Angst.

Dann hab ich seit einem halbem Jahr immer noch Durchfall, bis zu 6 mal am Tag, und ewige Bauchkrämpfe und hab mittlerweile gut 8 kg weniger wie im Feburar. Doch Hilfe bekomme ich keine, nur der Satz, "sie werden sehn, wenn es ihnen wieder besser geht, kommt der Bauch von allein wieder in die Reihe". Dann gibt es Tage wo ich von morgens bis abends nur am heulen bin, und ich hab einfach niemand wo ich mal hinkönnte.

Auf meiner Arbeit habe ich den lieben langen Tag nichts zu tun,und das gibt mir den Rest.

Ich brauche Ablenkung und Beschäftigung, etwas was mir Freude macht. Und eins habe ich gelernt, ich kann mir nur selbst helfen, wenn ich auf die Medizin warte, schreib ich hier in 5 Jahren noch Threads über Angst.

Wünsche Euch einen schönen Tag.

N1aptureVngel


Hallo ihr Lieben,

ich muss mich mal wieder hier hin wenden, da ich nicht weiter weiss. Meine Angst nimmt einfach kein Ende. Ich war mittlerweile in einer Klinik, doch es ist keine Besserung in sicht. Ich frag mich, wie lange soll ich noch kämpfen, ich habe einfach keien Kraft mehr.

N:atPur]engel


Angst

Hallo,

ich hatte jetzt gut Monate Ruhe vor Attacken und Depressionen, und seit Sonntag ist wieder alles da, das ganze Programm. Ich bin so entäuscht, und traurig darüber. Ich weiss nicht was ich noch alles tun soll, damit es besser wird.

War alles umsonst was ich die ganze Zeit dagegen gemacht habe?

Ich kann ja auch net schon wieder in die Klinik gehen.

Weiss einfach net mehr weiter

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