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Immer wieder Angst und Angst vor der Angst

N#icole Kxelly


Hallo Ane,

hast du denn Absetzprobleme gehabt? Im Sinne von Entzug als die Insidon nicht mehr nahmst? Weil ich Insidon nämlich verschrieben bekam, habe es aber noch nicht genommen.

mom10x0


@ ane

Zu welchen homöopathischen "Mittlen" greifst du? und welche Wirkung haben die?

Ohllxi26


insdon und paroxetin

ich habe insidon 4 jahre genommen konnte es ohne probleme absetzen. es ist allerdings auch ein witzmedikament gegen paroxetin... insidon konnte meine angst nie ausschalten, paroxetin kann es. was ich nebenbei mach ist......

ich mache alles wo ich früher angst vor hatte und langsam rafft der körper (die angst) das ich stärker bin der körper gewöhnt sich immer mehr an den zustand das es keine agnst mehr gibt und irgendwann ist sie weg und mal setzt das medi ganz ganz ganz langsam ab ganz einfach...

also an alle angsthasen vor nebenwirkungen... die nebenwirkungen koennen gar nicht so gross sein als das was ihr bisher erlebt habt mit eurer angst. besprecht es mit dem arzt.

wer drüber sprechen moechte über insidon oder paroxetin kann sich gerne melden.

gruss olli

C8ozconuxt


also im [[http://antidepressiva-forum.de]] schreiben die aber ganz andere Sachen über die Nebenwirkungen..

da gruselt es mich wirklich :-(

O}llix26


nebenwirkungen

ich habe eakulationsstörungen und habe etremes schitzen ohne grund aber damit kann ich leben wenn es nur manchmal ist. in den ersten 3 - 4 wochen gibt es heftige nebenwirkungen aber danach bebinnt ein neues leben. wer weiter in angst leben moechte dann soll er es halt nicht nehmen.

gruss olli

ELmamYa


liebe nicole kelly, danke für deine antwort,

der gute mann spricht von einer "kognitiven verhaltenstherapie", da bekommt 25 Std. von der krankenkasse bezahlt und danach kannst du dann zwei jahre warten bis zur nächsten von der kasse bezahlten therapie. ich muss sagen, es hat mir schon geholfen, zumindestens kenne ich jetzt mehr oder weniger die auslöser meiner panik/angst/idiotie (mal echt, an manchen tagen, denke ich, ich bin verrückt). ich denke auch besser damit umzugehen, habe ich gelernt. es ist schon wichtig, wie hier auch immer wieder drin steht, die symptome einer angsterkrankung zu kennen, dann bekommt man nicht gleich angst, nur weil das herz mal rast oder man durchfall hat o.ä.. ich weiß dann, dass es damit zusammenhängt und kann mich entsprechend darauf einstellen, naja zumindestens versuche ich es ;o))

allerdings spricht mein therapeut nicht von verlustängsten, sondern von einer "traumatischen" kindheit (haben wir die nicht alle?!), mein vater war jahrelanger alkoholiker und meine mutter hat glaube ich mehr ängste als alle, die hier im forum versammelt sind, naja das passt auf jeden fall.

was mir nur sorgen macht, sind diese gedanken, die sich in meinem kopf festetzen und dann befinde ich mich in einer spirale und wenn ich da nich rechtzeitig den notknopf drücke, dann rase ich den ganzen Panikabhang hinunter.

und für mm100, danke auch an dich und deine lieben worte. ich hab heut nochmal fleißig zu mir gesprochen mich dem gedanken gestellt, ich glaube ich war gut, bis jetzt gehts mir gut, böse gedanken sind vorerst weg!! ich gehöre auch zu den menschen, die sich gern anderen anvertrauen, so dass meine engeren freunde schon wissen, dass ich so bin, wie ich bin (obs mir einer glaubt ist was anderes, denn nach aussen bin ich schon ´ne lust´sche), auch meine eltern wissen bescheid, schon alleine wegen der vorgeschichte und du hast recht, das macht es leichter, aber trotzdem geht es mir so, dass mir die anwesenheit anderer unheimlich kraft gibt, ausserdem kann ich im beisein anderer so schön abschalten, da passiert es seltener, dass ich in einem strudel gefangen bin. obwohl mir da mein therapeut erzählt, es wäre nur einbildung, dass es mir schlechter geht, wenn ich alleine bin und das es nicht sinn ist, dass ich den ganzen tag nur zusehe, dass ich irgendwie zerstreuung habe.

aber mal noch eine andere frage, bevor ich hier noch einen roman schreibe. wer hat den hier noch kinder? und wie geht ihr mit der angst um, bezüglich der kinder, im umgang mit dem kind u.ä.

liebe grüße und eine gute nacht

es klappt, ich will ja auch nicht meckern, manch einem hier gehts viel schlechter, aber mir reicht das schon. Zum glück muss ich mich nicht mit dem gedanken befassen, wegen medikamenten, ich denke einfach, man muss da ebend durch, es ist mein leben und ich bin, wie ich bin, ich kann das annehmen, aber nicht hinnehmen und das muss auch ohne medi gehen.

übrigens an dich ein paar lieb gemeinte worte: denk mal drüber nach auszuziehen, deine tochter kann ihre großeltern trotzdem regelmäßig sehen, das klappt bei mir auch und wegen einer höheren miete, ich denke, das ist es wert, dass es dir besser geht. ich denke, der abstand oder besser gesagt, der nicht vorhandene zu deiner familie macht es nicht besser. du stehst ja unter dem ständigen druck, dass ja diesmal nix passiert, wenn du mit denen zusammen bist und dann .... peng!! denk mal drüber nach!

EJm/ama


sorry

hier hats was verschoben, beim schreiben, der teil der unter gute nacht steht, der gehört mitnach oben, an nicole kelly. wer weiß, was ich da falsch gemacht habe, ich hoffe, das ganze ergibt jetzt trotzdem noch einen sinn.

Avne


@nicoleKelly @mm100

Hallo,

erst mal ja, ich hatte Absetzprobleme in der Form, dass die Ängste nach dem absetzen viel viel schlimmer waren als vorher; ob das jetzt körperliche oder psychische Enzugserscheinungen waren, war mir echt egal: es hat sich beschissen angefühlt! Habe diese Insidon allerdings auch 10 Jahre lang in ganz hoher Dosis genommen. Also für mich war es kein Witz-Medikament wie anscheinend für Olli. Ist aber egal, jeder braucht das was hilft, oder?!

Homöopathisch helfe ich mir jetzt ab und zu mit Aconitum Globuli D6; morgens und abends 5 Globuli im Mund zergehen lassen! Hilft sicher nicht bei ganz schweren Ängsten, aber bei mir reichts mittlerweile aus. Dauert bißchen bis es wirkt!

Allerdings ist es mir heute nicht mehr so wichtig, die Ängste ganz auszuschalten, denn nur wenn ich sie spüre, kann ich was tun.

Liebe Grüße und wenig Angst

Ane

D,rufufinxe


Panikattackne

ich hatte vor 2 jahren meine 1. panikattacke war dann im kh für 2 wochen weil keiner wusste woher das kam und ich wurde gründlich durchgechekt und es wurde festgestellt das ich völlig gesund bin.

war dann beim psychiater und der gab mir citalopram und insidon - was ich nicht genommen hab. ich dachte, das muss auch so gehen und es ging.

ich konnte anfangs nicht mehr allein raus, autofahren, weggehen, das arbeiten war die hölle für mich - den ganzen tag herzklopfen, atembeschwerden, das gefühl umzukippen, schwindel, übelkeit, appetitlosigkeit und die angst vor der angst. ich wollte nur noch nach hause und mich verkriechen....

hab auch das "notfallemedikament" xanax (alprazolam) bekommen und immer 2 tbl. a´1 mg dabei gehabt - fpr den "Notfall"...

es war ein langer, schwerer weg -aber heute bin ich zu 99% beschwerdefrei und mir geht es gut. ich kann wieder alles machen und brauche auch keine tbl. mehr als stütze.

was ich gemacht habe: mich bewußt situationen ausgesetzt in denen ich angst bekam. mir immer eingeredet : es geht vorbei, dir passiert nichts und mit meiner mama und freunden drüber gesprochen. beim arzt war ich 3 x und der sagte zu mir das ich auf dem richtigen weg bin.

das beste was hilft ist wirklich die konfrontation und das aushalten der angst. wenn man z.b beim einkaufen eine panikattacke bekommt, nicht rauslaufen sondern drinbleiben und sich immer wieder sagen: es passiert nichts, das geht vorbei ich bleib hier und halte das aus!!! ihr werdet sehen es klappt und es wird jedes mal besser.

ich hatte auch grobe rückschlhäge und oft keinen bock mehr weiterzukämpfen aber man darf einfach nicht aufgeben. man macht vielleicht mal 2 schritte zurpück aber dann wieder 3 schritte nach vorn.

die heilung bzw. besserung dieser erkrankung liegt zu 80% beim patienten selber.

mein psychiater hat mir gesagt: medikamente sind nur eine vorübergehende krücke. wenn man einen gipsfuß hat braucht man auch krücken um zu laufen, ist er verheilt, lässt man sie weg - so auch die medikamente

klar gibt es schwerere formen der angsterkrankaungen aber viele kann man durch eigeninitiative und viel kämpfen ohne medikamente überstehen.

EImama


na das ist doch mal ein klares wort liebe druffine ;-)

genauso gehe ich ja auch an die sache ran. wenn man dann aber grad in so einem rückschlag festhängt, so wie ich es von mir momentan behaupten kann, dann denkt man sich, all das kämpfen war umsonst, dann finde ich alles so sinnlos. weißt du, ich habe einfach keinen bock aller, was weiß ich, zwei jahre das selbe durchzustehen.

ich für meinen teil habe mehr oder weniger gelernt, damit zu leben, es ist ein teil von mir und mal geht es besser, mal wieder schlecht. ich kämpfe fast jeden tag gegen mich selber an, muss den grund finden, warum grade jetzt und eins kann ich euch allen hier sagen, es gibt immer einen auslöser, bei mir zieht sich das fast wie ein roter faden...

für heute war es das, alles liebe euch allen und eine angstfreie zeit

NAico!le Kuelly


Hallo Emama

das jeden Tag gegen sich kämpfen, kenne ich nur zu gut. Im Moment kämpfe ich auch gegen mich an. Ich hatte heute Kopfschmerzen, weil sie so stark wurden, habe ich eine Paracetamol genommen. Ärzte wie Apotheker sagen, dass es ein harmloses Präparat ist. Trotzdem habe ich Angst davor, einmal wegen den Nebenwirkungen, was totaler Unsinn ist (ich nehme Paracetamol seit Jahren gegen meine Kopfschmerzen und nie ist was passiert) und zum anderen deshalb, weil ich einmal ne Attacke hatte und an dem Tag auch Paracetamol genommen hatte. Und was habe ich gemacht? Darin die Ursache für meine Attacke gesehen. Dabei war ich das selbst, die sich da reingesteigert hat. Und jetzt denke ich an meine letzte, megaheftige Attacke, als ich den Notarzt rief und der mir ne Spritze gab. Allerdings nahm ich da Avalox, ein Antibiotikum, von dem gestern mein Hausarzt sagte, das dieses Medikament "es in sich" hätte. Angstzustände, Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Störungen des Ich-Erlebens, psychotische Reaktionen... das sind nur einige der aufgeführten Nebenwirkungen des Nervensystems. Ich las damals nur "Angstzustände". Darum dachte ich, ich hätte mich da reingesteigert, weil ich wusste, dass sie Angst auslösen können. Mein Doc sagte mir, dass es aber aller Wahrscheinlichkeit nach Avalox verursachte. Hauptsächlich bei älteren Menschen, kann aber auch bei jungen vorkommen. Sei nicht so abwägig. So, nun ist mein Kampf der, dass ich schiss habe, noch mal so auszurasten, wenn ich ein Medikament genommen habe, wie nach dem Avalox. Das es absoluter Unsinn ist, weiß ich selbst. Aber das scheint sich in einer Ecke meines Unbewussten oder meiner Seele abzuspielen, an die ich bewusst nicht rankomme.

Aber ich verstehe absoult was Emama sagt. Es ist ermüdend, immer und immer zu gegen sich oder die Angst anzukämpfen. Denn sie zuzulassen und zu verstehen, ist gar nicht so einfach. Auch wenn jeder sagt, das man genau das tun soll. So, genug herumgejammert ;-D

A propo, wo steckt eigentlich H.D.T?

HQDKT


*:)

"Alle Zeit war ich bei Euch...", sprach der Herr. "Aber Ihr habt mich nicht gesehen..." Psalter 9, Vers 18 ;-D

Nein, H.D.T. muß jetzt hier wieder für eine Zeit verschwinden. Aber unter anderen Nicknamen komme ich ab und zu mal vorbei.

Alles Gute für Euch

NTicole& KePllxy


Und was soll das für einen Sinn ergeben? Als H.D.T. verschwinden und mit neuem Nick on kommen ??? Wieso musst du hier denn jetzt als H.D.T. verschwinden?

NAi@cole( Ke lly


Ich würde gerne wissen, woher die Panikattacken oder das Grundgefühl von Ängsten kommt. Ob es wirklich immer "nur" psychisch bedingt ist. Mein Therapeut sagte neulich, dass er sich nicht mehr so sicher ist, dass es bei mir nicht doch durch biochemische Reaktionen, bzw. Veränderungen hervorgerufen wird. Denn eigentlich erlebe ich nicht so viel anderes, als Millionen anderer Menschen auch. Kann doch nicht angehen, dass normale Geschehnisse mich jedes Mal aus der Bahn werfen sollen. Oder auch einfach Nichts mich aus der Bahn wirft und mich in Attacken stürzt. Ich finde es absolut seltsam, dass meine Angst mal 'ne Woche da ist, dann die nächste wieder nicht. Ohne das etwas vorausgegangen ist. Nichts, das ungewöhnlich oder arg belastend sein könnte. Und das ich nachts aus dem Schlaf aufwache und sofort Angst habe. Wer weiß genauer bescheid über Ängste, die durch ein biochemisches Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn ausgelöst werden? Ähnlich wie bei Depressionen. Wäre dankbar für mehr Informationend darüber. Zb. ob eine Therapie dann überhaupt sinnvoll ist und ob man sich mit "Tricks" wie dem Wegdenken, Ablenken, Ausharren in der angstmachenden Situation oder Konfrontation mit den Ängsten weiterhelfen kann oder ob man den Ängsten dann völlig ausgeliefert ist und abwarten muss, bis sich ein Gleichgewicht der Botenstoffe wieder einstellt...zb. durch Medikamente!

Danke für etwaige Informationen

E&mamla


hallo nicole-kelly

ist ja lustig, das mit den paracetamol. nicht die sache an sich, sondern ich musste am mo auch eine nehmen, bin da auch so angehaucht, dass ich immer denke, dass ich alle möglichen nebenwirkungen bekomme. deshalb bin ich auch so gegen medikamente.

sagmal, kennst du das denn auch, dass du dich so in irgendwelche gedanken festhängst und dann die ganze zeit darüber nachfrübelst?

bei mir ist es, glaube ich jedenfalls, so, dass ich ein problem habe, aber um dieses nicht zu durchleuchten, beschäftige ich mich halt mit anderen dingen, und das eigentliche geht da irgendwie verloren...

wie alt bist du, nicole kelly, wenn ich fragen darf?

liebe grüße

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