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Immer wieder Angst und Angst vor der Angst

Nhicole? -Kelxly


Hallo Emama

ich glaube, so geht es den meisten Angstpatienten. Das sie sich gedanklich mit allen möglichen anderen Dingen beschäftigen, um bloß nicht auf das aufmerksam zu werden, was wichtig und das eigentliche Problem ist. Vielleicht ist die Angst ja von uns dadurch provoziert, als sogenanntes Schutzschild, um bloß nicht hinter die Fassade schauen zu müssen. Nur eine Vermutung. Aber stell dir mal vor, die Angst sei nicht da und deine Gedanken hätten freien Lauf. Dann würdest du auf etwas stoßen, das du möglicherweise gar nicht sehen willst. Alles was dir jetzt mehr oder minder unwichtig ist durch die Angst, kommt dann in geballter Ladung zum Vorschein.

Aber das mit den Medikamenten finde ich schlimm. Da ich Asthma habe, muss(!) ich Medizin nehmen. Aber es fällt mir immer schwerer mich drauf einzulassen.

Ich bin 31 Jahre. Glaubst du das Alter hat damit etwas zu tun oder wieso fragst du danach ???

LG Nicole

N4aturbenigxel


von der Angst in die Depression

Hallo,

hatte eine ziemlich anstrengende Woche. Steh morgens auf schlepp mich auf die Arbeit, und halte durch. Kaum zu Hause, ist die leere wieder da. Nichts geht. Ich kann nich lesen, nicht fernsehen, mag niemand treffen, schrecke nur so zusammen wenn jemand anruft. Bin müde, aber schlafen kann ich auch nicht richtig.

Hoffentlich bringen die Tabletten bald erleichterung, denn lange halt ich das nicht mehr durch. Angst habe ich kaum noch, doch dafür diese Lustlosigkeit und dessinterese am Leben, mir ist einfach alles egal. Es fällt mir schwer meine Gedanken und Gefühle hier zusammenzufassen und niederzuschreiben.

Naturengel

NlicoBle Kuellxy


Hallo Naturengel

sind die Medikamente nur gegen Angst oder auch gegen Depressionen? Das klingt für mich als Laein stark nach einer Depression. Vielleicht solltest du besser noch mal zu deinem Arzt gehen und ihm schildern, wie du dich fühlst. Das muss doch mal ein Ende haben. Mache mir ja richtig Sorgen um dich. Und ich bin ganz fest davon überzeugt, dass dir geholfen werden kann!! Leider dauert es nur seine Zeit. Und vielleicht brauchen die Medikamente einfach nur Zeit oder es müssen andere Medikamente her. Ruf bei deinem Arzt an und schilder ihm das. Dringend!

Alles Liebe

NUicoleA Kel'lxy


Hallo Naturengel

sind die Medikamente nur gegen Angst oder auch gegen Depressionen? Das klingt für mich als Laein stark nach einer Depression. Vielleicht solltest du besser noch mal zu deinem Arzt gehen und ihm schildern, wie du dich fühlst. Das muss doch mal ein Ende haben. Mache mir ja richtig Sorgen um dich.

Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass dir geholfen werden kann!! Leider dauert es nur seine Zeit. Und vielleicht brauchen die Medikamente einfach nur Zeit oder es müssen andere Medikamente her. Ruf bei deinem Arzt an und schilder ihm das. Dringend!

Alles Liebe

NQaturexngel


Hallo Nicole,

ich hab Zoloft verschrieben bekommen, nehme seit gut einer Woche die Tablette ein. Mein Arzt weiss bescheid, er ist der Meinung dass man noch warten soll, weil die Wirkung sich erst nach 2 Wochen aufbaut. Es ist ein Antidrepressivum auch Angst ist aufgeführt. Vor Jahren, hat es mir ganz gut geholfen. Aber im Moment bin ich echt am verzweifeln, jeder Tag eine Qual. So macht Leben kein Spaß mehr.

E#maxma


hallo nicole-kelly

nein, ich denke nicht, dass es was mit dem alter zu tun hat, wollte dies nur mal wissen. ich bin 27 jahre, ich finde das aber einfach zu jung, um jeden tag zu kämpfen, stell dir mal vor, wieviel jahre man da noch vor sich hat. oh mann, ich hoffe, das geht jetzt bald weg, es macht so echt keinen spaß.

heute geht es mir wieder etwas schlechter, obwohl der tag eigentlich prima angefangen hat. nun ist ja auch we und mein freund ist da, aber sein aufenthalt nähert sich halt schon wieder dem ende und dann steht es noch nicht mal fest, ob er nächstes we nach hause kommt. und das ist so sinnlos, wenn ich mir das mal auf lange sicht überlege.

ich habe auch keine lust mehr, mir jeden tag vorzuplanen, nur damit die woche schnell vergeht, so soll es einfach nicht sein.

dann dachte ich vorhin, ich habe gleichgewichtsstörung, hatte kurz den eindruck, dass ich irgendwie nicht so laufe, wie ich sollte, da war es dann gleich wieder vorbei, wieder ´ne stunde grübelei...

ich hoffe nur, dass meine tochter nie so ´ne macke kriegt, schon alleine wegen ihr lohnt es sich zu kämpfen...

liebe grüße

N@i.coleB Kelly


Hallo Naturengel,

ich glaube, du hast dann einfach keine andere Wahl, als abzuwarten. Weil man jetzt einfach noch nichts sagen kann, wenn das Medikament erst in zwei Wochen beginnt sich aufzubauen. Kannst du dich in dem Moment nicht mit irgendwas ablenken? Sportlich zum Beispiel. Beim Laufen wird nach einer gewissen Zeit sogenannte Glückshormone freigesetzt. Vielleicht hilft dir das ein wenig. Ich würde nichts unprobiert lassen. Gutes Gelingen.

Hallo Emama,

das du 27 bist und ich 31, muss nicht zwangsläufig bedeutet, dass wir noch unser restliches Leben kämpfen müssen. Obwohl ich ein misstrauischer Pessimist bin, beides keine gute Konstellation, vertraue ich darauf, dass nicht jeder Tag der selbe ist und schon gar nicht jedes Lebensjahr. Ich hoffe, (und was wären wir ohne Hoffnng?) dass es eines Tages wieder besser sein wird und nicht, dass wir bis ins Hohe Alter damit zu kämpfen haben. Denn wenn wir keine Hoffnung hätten, würden wir auch nicht kämpfen und hier oder bei Ärzten und Therapeuten nach Hilfe suchen.

Du nanntest schon ein Beispiel. Dein Tag fing gut an, wurde aber dann wieder schlechter. Ein Indiz dafür, dass es nicht immer gleich bleibt!! Auch wenn es vom Positiven ins Negative wechselt. Umgekehrt geht es auch!!

Wenn du ständig grübelst, ich mache das auch, dann versuche wegzudenken oder dich mit irgendeiner Tätigkeit abzulenken. Anfangs war das schwierig für mich. Aber ich habe Phasen da geht das ganz leicht. Dann bin ich sofort wieder weg vom Grübeln und den aufkommenden Ängsten. Du musst nur am Ball bleiben. Immer und immer wieder üben. Und ich würde auch aufhören, die Woche vorzuplanen. Es wird ohnehin nicht so, wie du es dir wünschst und die Zeit vergeht auch nicht schneller. Ein 24 Stunden Tag wird ein 24 Stunden Tag bleiben. Lass dich einfach mal "gehen", "treiben", denn durch die Vorplanung setzt du dich unnötig mehr unter Druck. Such dir möglicherweise etwas, dass die Spaß macht, wenn dein Freund nicht da ist. Lies gute Bücher, schreib selbst eins oder beschäftige dich intensiv mit deiner Tochter. Ich weiß nicht, wie euer Verhältnis ist, aber gib ihr viel Aufmerksamkeit und Geborgenheit, damit sie eben nicht irgendwann an den gleichen Ängsten leidet, wie du. Meine Tochter hat übrigens abends im Bett auch Ängste. Regelmäßig. Ist schon wie automatisch. Obwohl sie nichts von mir mitbekommt. Eigentlich bekommt es niemand von mir mit. Wem auch immer ich davon erzähle, ist absolut überrascht. Sogar in einer Attacke sagte mir eine Freundin, da waren wir nachts in einem Lokal, dass man mir absolut gar nichts anmerkt und die war überrascht.

Vielleicht ist so ein Müll auch erblich bedingt in gewissem Ausmaß. Meine Mutter kennt das mit den Ängsten, ich und mein e Tochter abends im Bett. Man kann sagen, wir leben alle das selbe Leben oder im selben Umfeld. Aber das ist eben nicht so. Meine Mutter führte ein hartes Leben, dass ich zwar zum Teil, als ich klein war, mitbekam, aber ich führe heute ein völlig anderes, eigentlich soweit schönes Leben, dass meine Tochter mitbekommt. Vielleicht sind Ängste bei Kindern auch normal in einem gewissen Stadium. Es ist schwer zu sagen, nur, lass sie nichts davon mitbekommen Emama, das ist sehr wichtig.

Liebe Grüße N.K.

EQmaxma


hallo nicole-kelly

wie du schon sagst "eigentlich bekommt das niemand von mir mit", geht bei mir ganz genau so, ich bin höchstens, sofern ich in Gesellschaft bin, etwas mies drauf, wenn ich grad gedanklich so überfallen werde.

und was meine tochter angeht, eigentlich geht es mir in ihrer gesellschaft meist besser, nicht immer supi, aber besser halt, sie gibt mir auch die kraft mal weiter zu machen, wenn ich mich eigentlich lieber ins bett verkriechen will. es geht ja auch nicht anders, sie ist noch so klein, sie ist auf mich angewiesen. allerdings sagt mein therapeut auch, dass grade die kleinen kinder jede auffälligkeit bemerken aber ich denke, ich mach das ganz gut, das wäre das schlimmste für mich, wenn es ihr auch mal irgendwann so geht, alleine dafür lohnt sich der kampf!!!

das mit dem wegdenken, wenn sich ein "dämlicher" gedanke den weg bahnt, versuche ich auch ständig, ist auch bestandteil meiner therapie, aber mal geht es besser, mal schlechter, heute früh dachte ich halt an einen gehirntumor und da ging erstmal kurz garnix mehr. jetzt gehts wieder, hab grad mit meinem freund gesprochen, habe ihm die ganze problematik erzählt, auch meine angst, dass ich ihn nicht mehr lieben könnte und so... (hab herausgefunden, warum sich der gedanke festsetzte, wäre aber zu aufwendig, dass hier zu erläutern) geht mir jetzt wieder besser, weil ich alles rausgelassen habe.

danke auch an dieses forum, irgendwie geht es mir besser, wenn ich weiß, wen irgendwas sit, dann kann ich das hier reischreiben, vielen dank...

N|ic]ole@ Kexlly


Hallo Emama,

würde mich jetzt aber schon interessieren, wieso du befürchtest, du könntest deinen Freund nicht mehr lieben. Hättest du geschrieben, du würdest ihn nicht mehr lieben, das hätte ich ja noch verstanden, aber Angst davor, ihn nicht mehr lieben zu können, habe ich noch nie gehört und ich finde ich seltsam. Ich mache mir ja auch die verrücktesten Gedanken über alles mögliche, aber sowas wäre selbst mir nicht eingefallen. Selbst wenn es zu lang dauern würde, beschreib es doch mal kurz. Hast mich ganz schön neugierig gemacht, wie man vor so etwas Angst haben kann. Bei mir drehen sich die Ängste immer darum, z. B. die Angst und alles was damit zusammenhängt aushalten zu müssen und Nebenwirkungen von Medikamenten, bzw. die Angst davor, wenn ich Nebenwirkungen spüre, dann eine Attacke zu bekommen. Und leider, leider stehe ich gerade im Augenblick vor einer solchen Situation. Ich MUSS neue Medizin nehmen. Nichts was mit der Angst zu tun hat. Kortison und ein Magenpräparat. Wegen meines Asthmas. Ich habe mir erst gar nicht den Beipackzettel durchgelesen. Und ausgerechnet heute muss ich außer Haus. Ich nehme neue Medizin "am liebsten", wenn ich nicht außer Haus muss. Ich sag wünsch mir dann mal selbst viel Glück ;-D

Und dem Rest hier natürlich auch.

COoconxut


Hallo, um vielleicht etwas aus der Angstspirale rauszukommen gedanklich möchte ich euch ein tolles Buch empfehlen!

Aufwachen - Dein Leben wartet

von Lynn Grabhorn

Warum hat sich der einzige im Dorf lebende Marder ausgerechnet mein Autokabel ausgesucht, nachdem ich heute morgen im Bad schon auf dem Haargel meines Sohnes gesurft bin und meine bessere Hälfte mich dröge angemuffelt hat? Warum kommt immer alles Negative zusammen und warum passieren mir immer die gleichen Sachen? Darauf gibt Lynn Grabhorn auf spritzig-amüsante Weise Erklärungen.

Nicht nur positiv zu denken, nein, sondern vor allem positiv zu fühlen, das zieht die positiven wie negativen Dinge in unser Leben, denn das Ah und Oh sind unsere Gefühle. Warum passieren uns negative Sachen meist in geballter Häufung? Laut der Autorin ist das im Grunde ganz einfach und logisch: nach einem Streit, einer unangenehmen Erfahrung vergessen wir diese ja meist nicht weise und schnell, nein, wir durchleben sie wieder und wieder, kosten sie so richtig aus, indem wir allen Menschen, die das sowieso gar nicht interessiert, erzählen, wie wir die blöde Verkäuferin so richtig fertiggemacht haben, wie wir uns über unseren Chef geärgert haben etc etc. Das zieht uns auf eine sehr niedrige Energiestufe runter und zieht ähnlich negative Ereignisse an.

Wie wir positiv gegensteuern können und wie wir unsere Gefühle gezielt einsetzen können, um das in unser Leben anzuziehen, was wir eigentlich wollen, zeigt uns die Autorin, gewürzt mit ihren eigenen leidvollen Erfahrungen. Worauf wir mehr als 15 Sekunden unsere Aufmerksamkeit richten und was wir mit unseren Gefühlen positiv oder negativ aufladen, das ziehen wir über kurz oder lang in unser Leben, laut Lynn Grabhorn. Ein sehr schönes Buch, das Spaß macht, zu lesen und uns klarmacht, das nicht die anderen immer schuld an allem sind, sondern das wir uns unser Leben selbst schaffen.

Nwicole Kxelly


Hallo Coconut

habe jetzt nicht speziell das Buch von Lynn Grabhorn gelesen. Aber ich kenne solche Bücher über das positive Denken und Angstzustände. Sie sind oft sehr schön geschrieben und es stimmt fast haargenau, was darin steht. Im Grunde weiß ich das alles schon selbst. Das ist nicht mal das Problem. Ich denke wir alle wissen, das WIR das sind, die das zulassen oder selbst mit sich machen. Aber ob es nicht doch genetisch bedingt ist, ist noch nicht mal raus. Deswegen, so glaube ich, kann man nicht alles an der Psyche festmachen. Oder wieso schaffen es einige Menschen über Jahre hinweg, trotz intensivster Bemühungen, nicht, zumindest nicht ohne Medizin, aus dieser Spirale heraus zu kommen?

Warum hat sich der einzige im Dorf lebende Marder ausgerechnet mein Autokabel ausgesucht, nachdem ich heute morgen im Bad schon auf dem Haargel meines Sohnes gesurft bin und meine bessere Hälfte mich dröge angemuffelt hat? Warum kommt immer alles Negative zusammen und warum passieren mir immer die gleichen Sachen?

Ich weiß nicht aus welchem Buch ich das habe, aber ich las mal über solche Situationen, dass das sogenannte "sich selbst erfüllende Prophezeiungen" sind. Das bedeutet, wenn man an einem Freitag den 13. schon die Erwartungshaltung hat, dass etwas passieren wird, dann wird es passieren. Nicht weil es Schicksal ist, sondern weil wir mit dieser Erwartung schon den Tag begehen und unbewusst steuern wir darauf zu. Weil WIR das so erwartet haben. Oder ein anderes Beispiel.

Ein etwa vierjähriger Junge turnt auf einem Klettergerüst herum. Unten steht die Mutter und ruft: "Gleich fällst du herunter!" Einen Moment später rutscht das Kind tatsächlich aus. Ein "Halt dich gut fest!" wäre besser gewesen, denn das Wort "fällst" hat den Absturz in den Bereich des Möglichen gerückt.

Und so funktioniert das auch oft mit unseren Ängsten. Wir erwarten sie bereits. Und die Folge kennen wir alle zu genüge.

Das Wissen ist bei vielen schon vorhanden. Nur wie die Umsetzung all der wirklich gutgemeinten Ratschläge funktioniert, sagt niemand. So gut sie gemeint sind. Ratschläge, sind manchmal auch nur Schläge!

Ich muss, nachdem mein Therapeut das nicht mal für abwägig, sondern mittlerweile auch für durchaus möglich erachtet, immer darüber nachdenken, dass es eine biochemische Angelegenheit ist. Ich habe es in einem früheren Beitrag etwas genauer erleutert.

Vielleicht "können ja nicht alle wirklich was dafür". Obwohl mir das viel lieber wäre. Denn wenn es ausschließlich auf der Psyche basiert, könnten wir ja tatsächlich etwas dagegen unternehmen.

Und eine Gebrauchsanweisung hat bisher noch leider niemand erfunden.

Aber danke für den Buchtipp. ;-) Hab's mir notiert. Ich freue mich immer wieder über solche Literatur. :-)

Liebe Grüße

NLicovle FKexlly


Coconut

ich vergaß zu fragen. Leidest du auch unter Panikattacken oder hast darunter gelitten? Wenn ja, wie kamst du daraus oder gehst damit um? Hat dir solche Literatur geholfen oder Medizin?

LG

CoocVoHnuxt


Das ist kein Buch gegen Angst :-)

Es ist ein Buch über Gefühle und Freude!

Es ist kein Selbsthilferatgeber oder so ein Schwachfug, lies es einfach es macht total Spaß ;-D

Ich hab auch Angst seit vielen Jahren und das erste Mal fühl ich mich auf nem richtigen Weg..

Alles wird gut. Ganz echt *g*

dLer3auWsdemlcichtfkxommt


Möchte auf ein Buch hinweisen: DIE LAZARIS-BOTSCHAFT von Peny Prestini, von Mascha Rabben aus dem Amerikanischen übersetzt, Goldmann-Verlag.

Ein relativ kleines Buch, relativ leicht zu lesen. Entweder man versteht es gleich oder gar nicht. Der Intellekt wird zum Verständnis nicht sonderlich gefordert, aber um so mehr die Fähigkeit, die Welt intuitiv und "aus den Tiefen des eigenen Urbewußtseins heraus" zu begreifen. (das steht so nicht da geschrieben, ist nur eigenes Resüme dazu) Somit ist dieses "leicht zu lesende" Buch doch eigentlich nur für Wenige bestimmt.

Aussage des Buches: "Jeder ist Gott, jeder ist Schöpfer der Welt."

Somit die von fast allen Religionen und Philosophien berührte, schon hundertmal in der Menschheitsgeschichte verlorengegangene und immer wieder neu entdeckte Erkenntnis: Es gibt einen(e) Gott/Göttin und der/die bist Du. Überall begegnest Du dir selbst. Weil Du Gott bist, kannst Du all das bewirken, auch, daß Du vergessen hast, daß Du Gott bist. Der, den Du liebst, bist Du selbst. Ebenso der, den Du haßt, verachtest oder tötest. Du weißt es nicht, aber einmal wirst Du es wissen. Und Du wirst bedauern, daß Du dich selbst nicht mehr geliebt hast. Weil Du Gott bist. Du hast es nur vergessen.

Mein Kommentar: Das ist die Grenze jeglicher Erkenntnis. Man kann diese Erkenntnis mit dem Intellekt in wenige Sätze fassen, aber man kann sie nie vollständig begreifen. Sie schließt alles Wissen ein, auch jede Wissenschaft.

E!mJam}a


hallo nicole kelly

du hast eine schöne art zu schreiben, lässt sich gut lesen, das mal vorneweg ;-)

zweitens, mach dir nicht soviele gedanken wegens der nebenwirkungen deines medikamentes, wenn du asthma hast (ich übrigens auch, allerdings nicht so schlimm), dann musst du ja sprays nehmen, deren nebenwirkungen manchmal ganz schön massiv sind. wenn ich da nur an meins denke, da steht was drinne, von Todesfällen, wenn man irgendwas anderes nimmt, oder so... ich versuche nicht weiter drüber nachzudenken...

so, was die sache mit meinen freund angeht, das ist schon etwas kompliziert. ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist, aber wenn sich bei mir erstmal ein gedanke festgetzt hat, dann ist es nicht immer ganz leicht, sich da einfach abzulenken.

also: wie ich schon mal erwähnt habe, mein vati ist alkoholiker (nunmehr seit 11 Jahren trocken), ergo ich habe ein riesenproblem mit alkohol, nun habe ich leider einen freund, der auch mal gerne was trinkt. und scheinbar ist dies auch der ursprung all meiner ängste. mein therapeut sagt, wenn mein freund betrunken, ist, dann würden sich in meinem unterbewusstsein immer diese alten szenarien abspielen, so von früher und so... also nicht bewusst, aber das reicht ja schon aus. so nun ist er ja in der woche nicht mehr da und wie du schon selber festgestellt hast, sind meine erwartungen immer sehr hoch. zu ostern waren wir bei einer party und er trank ein wenig mehr, als von mir gewünscht. und ab dem tag drauf ging es mir auf einmal wieder unwohl und dann ging es mir die ganze woche wieder schlecht und vorletztes wochenende hatte er dann samstag was vor, da ist er zum fussi, den ganzen tag, früh habe ich zu ihm noch gesagt, er soll nicht soviel trinken, und was war ??? naja und irgendwann letzte woche kam mir dann der gedanke, er war einfach da, auch nicht richtig greifbar, aber dann versuche ich das irgendwie in worte zu fassen und da kamm halt raus, vielleicht liebe ich ihn ja nicht mehr und mein körper will mir mit den symptomen etwas sagen. aber nur bei dem gedanken daran ging es mir schon richtig schlecht, dann habe ich versucht mir einige szenarien vorzustellen, wie es ist, wenn er nicht mehr da ist ---geht also garnicht!! --- auf jeden fall habe ich dann jedes mal, wenn ich daran gedacht habe, die allseits bekannten panikattacken bekommen. am mittwoch dann habe ich mich mit der situation auseinander gesetzt. und dann fiel mir ein, dass mein therapeut mir vor ein paar sitzungen sagte, dass ich solange ich mit meinem freund zusammen bin, es mir immer weiter so gehen könnte, wenn ich nicht an dem eigentlichen arbeite. tja und nun habe ich mir überlegt, ich will natürlich sobald ich von meiner angst/meinen gedanken überrollt werde, dass es weg geht (vorallem ging es mir vor ostern und das schon seit ´ner weile richtig prima wieder), liegt es dann nicht nahe zu sagen, weg mit dem eigentlichen übel....

tja ich weiß nun nicht, ob du die ganze situation verstehst, ich finde es auch unwahrscheinlich schwer, dass hier aufzuschreiben, darüber zu reden ist schon schwierig. hast du ungefähr verstanden, worum es mir geht?

ich hoffe!!

liebe grüße

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