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Wie bekomme ich diese scheiß Zwänge weg?

oklga<le


@bethablocker

Hallo Bethablocker!

Ich kann Deine Verzweiflung gut verstehen! Ich selbe leide auch unter Zwänge, und Sie machen mir zum Teil auch den Alltag schwer!

ICh würde Dir zu einem Therapeuthenwechsel raten, da diese seltsamen Andeutungen wohl nicht gerade sehr professionell sind. Ich selber nehme Paroxetin, und muss sagen, es hilft mir schon bei meinen Zwängen..mache aber auch eine Verhaltenstherapie welche auch hilft!

Eine Zwangserkrankung ist auf jeden Fall eine Angsterkrankung...deswegen halte ich eine Therapie am sinnvollsten, um der Ursache auf den Grund zu kommen, dann werden auch Deine Zwänge besser! Gebe nicht auf! Versuche einen Sinn in dieser Erkrankung zu sehen, Du erfährst mehr über DIch und wirst daraus wachsen! glaube mir! Ich bin auch oft verzweifelt durch meine Zwänge versuche trotzdem aber das positive darin zu sehen! Lieben Gruss und Alles Gute..

A-nsexlmo


marcee (Sammelantwort)

Hi Erstmal, wollt nur mal sagen ein besser-drauf-sein ist immer vom hirnstoffwechsel diktiert bzw... Glück ist n ur eine chemische Reaktion!!!

Ja, genau genommen hast Du natürlich Recht.

Auch die Depression selbst ist ja eigentlich nichts anderes als eine vom Hirnstoffwechsel diktierte Niedergeschlagenheit.

Was ich meinte, war folgendes: sofern eine Depression keine endogenen Ursachen hat, handelt es sich um eine Reaktion des Gehirns auf äußere Ereignisse / Reize. Ähnlichee Prozesse entscheiden wohl auch, ob ein gesunder Mensch grad fröhlich oder traurig ist. Die gehobene Stimmung hingegen, welche Dir die Einahme von Antidepressiva beschert, hat nichts mit der Außenwelt zu tun, sondern ist quasi "hausgemacht". Das Gehirn tut sich damit selbst was Gutes, ohne dazu unbedingt auf äußere Reize angewiesen sein zu müssen. Wenn die Einnahme von einem kompetenten und verantwortungsvollen Mediziner verordnet und überwacht wird, ist das ja auch absolut o.k.! Dennoch hat eine Stimmungsaufhellung durch Medikamente für mich persönlich nochmal einen völlig anderen Stellenwert, als wenn es mir auf natürlichem Wege besser geht.

Dabei möchte ich betonen, dass meine Einschätzung selbstverständlich rein subjektiv ist und damit zu tun haben könnte, dass ich die medikamentös erzeugte "Hochstimmung" immer als etwas Unnatürliches erlebt habe. Das muss bei allen anderen Patienten nicht so sein!

Zwangserkranklung ist medizinisch ngesehen eine Angsterkrankung (Panikstörung),

Könnte stimmen. Zwänge haben auch nach meiner Einschätzung viel mit Ängsten zu tun.

Sie geben eine Art "innere Struktur". Sie lenken den Blick nach innen, wo normalerweise eine Hinwendung zur Außenwelt gefragt wäre, fordern Verzögerung und Langsamkeit ein u.s.w.

Und Ängste hängen wohl wiederum sehr eng mit Depressionen zusammen.

Insofern sehe ich ein, dass ein angstlösendes Medikament geeignet ist, die Neigung, einem inneren Zwang nachzugeben, abzuschwächen.

Bethablocker dass mitn den Haaren: dein Psychologe wollte damit wohl nur andeuten dass es Dir deutlich besser gehen würde in ner Beziehung und dass Du vielleicht mehr aus Dir machen könntest (Haare), was ebenfalls zu Glück führt... Er denkt eben einen Schritt weiter...

Wenn der Therapeut was in dieser Richtung vorhatte, dann hätte er das auch durchaus anders rüberbringen können / müssen - nämlich unpersönlicher. Und zwar wesentlich unpersönlicher.

Offenbar lautete die Aussage des Therapeuten: "das nächste mal will ich Sie mal mit offenen haaren sehen"

Was der Therapeut sehen will und was nicht, das hat m.E. in einem sauberen Therapiegespräch nichts zu suchen!

Es geht in einer Therapie um die Bedürfnisse des Patienten, nicht um die des Therapeuten! Würde ein/e Thera thematisieren, "wie er/sie mich das nächste Mal sehen will", so würde ich das ebenso als klaren Übergriff auf meine Persönlichkeit empfinden wie bei jedem anderen.

Warum eigentlich sollen einem Therapeuten da Sonderrechte eingeräumt werden?

Weil er ein Studierter ist?

Weil beide wissen, dass nach einem Abbruch für den Patienten wieder monatelanges Warten auf ein neues Erstgespräch angesagt wäre, während der Therapeut einfach nur zum Telefon greifen und jemanden von seiner Warteliste anrufen müsste?

Weil der Therapeut davon ausgeht, dass BethaBlocker als Frau gern den Männern gefallen möchte und das Vertrauen hat, es werde ihr in der Therapie dafür ein "geschützter Rahmen" zur Verfügung gestellt?

Nein, ich bleibe dabei.

So eine Aussage kommt mir bei einem Therapeuten komisch vor.

zBucgksuse


Wie höre ich damit auf?

Hallo, ich bin ganz neu hier und weiß garnicht so recht wo ich anfangen soll.

Ich hatte schon damals immer die doofe Angewohnheit mich zu räuspern oder mit dem Kopf zu wackeln oder mit dem Arm zu schlagen. Alles bewußt und oft vor Nervosität. Aber seit letztem Jahr November zucke und verkrampfe ich am ganzen Körper. Aber wie gesagt, ich tue das alles bewußt. Ich mache das bei jedem kleinsten Geräusch,weil ich denke ich muß das tun,weil sonst irgendwas passiert. Das macht mich so fertig und kostet auch ein Haufen Kraft. Am schlimmsten ist es wenn ich allein bin. Wenn ich abgelenkt bin und nicht dran denke zucke ich nicht. Was ist das bloß ??? Ich weiß auch das nix passiert wenn ich nicht zucke aber dann kommt wieder der Gedanke"ach einmal kannst du noch, aber dann hörst du auf" und dann ärger ich mich über mich selbst, das ich es wieder getan habe. Bitte helft mir...

Mfg Sus8

MwarcSeee


AN ANSELMO

Alles was Du schreibst ist absolut richtig, wirklich!

Zwangserkrankung ist eine Panikstörung, weiss ich nur zu gut, war oft dem Tod nahen wegen diesen Dingen....ABER...Es gibt auch eine reine Zwangskrankheit, die nichts mit ANgst zu tun hat, hat mir zumindest ein Arzt erzählt...Also ich hatte früher 8 JAhre lang, bestimmt 70 % jeden Tages selbstverletzende und extrem gefährliche Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, bin so oift knapp am Tod vorbei...Aber ichn hab das geschafft, was 9ichz nicht für möglich ghalten hätte: ivch bin komplett frei davon seit ca. 1 JAhr....Dank Fluoxetin und Gesprächstherapie, vor allem das Erlernen, wie ein Zwqang entsteht, wie man die Angst die Ihn auslöst, aushält und somit nach und nach gewinnt....Ich nehmen auch noch Tilidin aber net jeden Tag...net wegen Schmerzen aber mir gehts super damit!

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