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Erfahrungen mit Paroxetin, Insidon und Bachblütentropfen

Vmitaxlboy


hallöchen

ich nehme sertralin 150 mg morgens und muß sagen, daß es bei mir mittlerweile schon ziemlich den appetit anregt. was aber nicht ganz so schlimm ist, weil ich auch schilddrüsenhormone nehmen muß, die den stoffwechsel wiederum beschleunigen.

aber das

täglich schmerzen zb im brustbereich, im arm und herzstechen und dann denk ich immer es sei was ernstes und mache mich wieder verrückt vor angst.

kenn ich nur zu gut.... war aber eigentlich schon vor den medis da, keine ahnung ob das auch vom sertralin oder eben von paroxetin verstärkt oder ausgelöst werden kann. auch mein rücken macht mir häufig probleme, seit gestern fühlt es sich an, als sei mein rückenbereich sehr verspannt. denk dann auch immer "ist jetzt vllt was ernstes". auch im bauchbereich hab ich häufig solche schmerzen. allgemein wechseln die schmerzen immer so von der brust über den rücken zum bauch kann man sagen. irgend was schmerzt immer :-/

J}ackl#yna


hey vitalboy

ich bin ja froh dass es anscheinend jedem so geht dass man ständig überall schmerzen hat.mittlerweile kann ich paroxetin nur jedem empfelen weil es mir besonders hilft auch wenn die wirkung etwas auf sich warten lässt. :-/

habe garkeine nebenwirkungen...

bin aber trotzdem wegen der schmerzen zu tausend verschiedenen ärzten gelaufen um alles mal untersuchen zu lassen.und obwohl man sich manchmal ,,totkrank´´ fühlt ist man kerngesund.

liebe grüße jacklyna

V,ita1lboy


hi Jacklyna.

ja das nervt. dauernd meint man, man hätte irgend was schlimmes. sei es am herz, an der lunge, im magen oder gar im hirn. aber ich hab mal gehört, daß man sich die entsprechenden beschwerden nicht einbildet, sondern sie wirklich hat. das entscheidende ist aber die einschätzung. "normale" leute machen sich nicht groß nen kopf darum während wir "paniker" gleich schlimme krankheiten dabei vermuten.

und obwohl ich auch schon recht viele körperl. untersuchungen hinter mir habe (blutwerte, schilddrüse, ekg etc.) glaube ich immer noch nicht ganz, daß das reicht, damit ich sicher sein kann, wirklich körperl. gesund zu sein. naja.

LG

Jnackllynxa


hi nochmal an vitalboy

aber die schmerzen sind ja eigentlich normal, das ist es ja was diese krankheit ausmacht.man fühlt sich so krank und beim arzt erfährt man ja das man gesund ist.es ist ja ne reine kopfsache...aber klar ist es schwer sich nicht daran aufzuhalten wenn man merkt dass die lungen oder das herz schmerzt.darf ich fragen wie alt du bist und seit wann du das hast??

liebe grüße jacklyna

Vkitalbloy


hi, @Jacklyna!

ich bin 25 und ich hatte seit ca. meinem 15. lebensjahr immer wieder phasen, in denen ich das hatte! die aktuelle phase dauert jetzt schon seit über 8 monaten an, davor ging es mir schon um einiges besser! aber völlig "angstfrei" war ich eigentlich selten. nur als ich ne freundin hatte und gut abgelenkt war. 8-)

naja, ich denke daß auch "normale" leute diese körperl. mißempfindungen haben, daß da mal was im brustbereich sticht, daß beim husten der hinterkopf sticht, oder daß man das gefühl hat, man bekommt nicht genug luft. das entscheidende ist halt, wie man diese zeichen deuten. als es mir noch (psychisch) besser ging, hab ich mir um sowas eindeutig nicht so einen kopf gemacht. und nicht gleich daran gedacht, das is jetzt ne schwere herz-kreislauf-erkrankung, meine lunge hat nen schaden oder ich hab nen hirntumor etc. etc. etc.

genau ne reine kopfsache ist das.

wie alt bist du denn und seit wann leidest du drunter?

LG

J\ack"lyxna


na du!!

ich bin 18 und bin dann auch direkt ausgezogen in meine eigene wohnung und dann 2 monate später hatte ich das erste mal eine hyperventilation.seitdem hatte ich ständig panik,war mehr beim arzt als sonst irgendwo.inzwischen nehme ich ja die tabletten und eigentlich ist es besser aber diese angst ist trotzdem immer da.das problem ist das außenstehende das auch nie wirklich nachvollziehen können und man sich letztendlich nur alleine helfen kann.

:(v

naja... gruß jacklyna *:)

Vsitbalboxy


also das kommt mir alles so bekannt vor. bei mir geht so eine "phase" auch mit einem "anfall" los. hatte im august plötzlich nachts die erste angstattacke. mit todesangst, herzrasen, atemnotgefühl etc.

danach dauernd die angst vor der angst und alles ist dann noch schlimmer geworden. nun geht es wieder ganz ok. tabletten sind keine wundermittel, aber bringen schon was.

das problem ist das außenstehende das auch nie wirklich nachvollziehen können und man sich letztendlich nur alleine helfen kann.

richtig. die fragen dann "vor was hast du eigentlich angst" und das ist oft schwer zu erklären.

grüssle @:)

JKackl3yna


ja genau so ist das leider...voraalem habe ich das gefühl dass das leben nicht mehr so selbstverständlich ist obwohl dass quatsch ist, da ja nichts passieren kann bei so nem anfall.trotzdem will man nicht mehr aus dem haus gehen und man denkt so viel nach...

weisst du denn inzwischen was deine angst bzw. deine anfälle ausgelöst hat?

ich glaube es zu wissen nur sicher sein kann man nicht,weil es ja wie schon gesagt von der psyche kommt

bis dann jacklyna @:)

V~ital"boxy


ja genau so ist das leider... voraalem habe ich das gefühl dass das leben nicht mehr so selbstverständlich ist obwohl dass quatsch ist, da ja nichts passieren kann bei so nem anfall.

genau so ist es. mein leben "fühlt" sich wieder ganz anders an, seit ich wieder meine angst/depriphase habe. komme einfach nicht von dem gedanken los, daß ich gefahr laufe bald mal sterben zu müssen (schlimmstenfalls).

weisst du denn inzwischen was deine angst bzw. deine anfälle ausgelöst hat?

3 auslöser würde ich da benennen: arbeitslosigkeit, einsamkeit und fehlende soziale kontakte sowie grübeleien über gott und die welt, die einen starken hang zum negativen hatten.

aber ganz sicher sein kann man da nicht, stimmt. was war bei dir der auslöser? LG

:)*

JRacklxyna


ja das gefühl kenn ich auch man glaubt dass alles bald zuende ist und man denkt wirklich über alles nach vorallem über dinge die einem vorher gar nicht so wichtig vorkamen..

ich denke bei mir war der auslöser die einsamkeit die das alleine wohnen mit sich bringt, da ich auch keinen familiären halt habe.dachte immer nie alleine zu sein doch auch das hinterfragt man irgendwann.

ich hoffe du lässt dich nicht zu sehr hängen, denn das ist ziemlich schwer später wieder ein normales leben zu führen je mehr man sich abkapselt...

wie lebst du denn im moment?hast du leute die dich da unterstützen bzw. es versuchen??

liebe grüße

VOitalbxoy


hallo liebe jacklyna!

ja das gefühl kenn ich auch man glaubt dass alles bald zuende ist und man denkt wirklich über alles nach vorallem über dinge die einem vorher gar nicht so wichtig vorkamen..

das liegt daran, daß der körper dann in einem "kampf oder flucht"-dauerzustand ist, so dass sich die prioritäten verschieben. was mir stark aufgefallen ist, ist daß sich z.b. das "weitsichtige denken" stark vermindert, also das einem die weitere zukunft u.u. ziemlich egal werden kann.

ich denke bei mir war der auslöser die einsamkeit die das alleine wohnen mit sich bringt, da ich auch keinen familiären halt habe. dachte immer nie alleine zu sein doch auch das hinterfragt man irgendwann.

hm, ich wohne (wieder) zu hause bei meinen eltern - aber der familiäre halt ist nicht SO groß, außerdem bin ich ja schon 25. interessanterweise ist es acuh so, daß sogar das alleine sein bzw. sich fühlen im kopf entsteht. man kann viele leute um sich rum haben, und sich mutterseelenallein fühlen, oder niemanden, aber sich nicht einsam fühlen.

wird ja oft z.b. von bulimiekranken erzählt, daß sie sich vor dem essen/erbrechen schrecklich alleine fühlten, aber nach ihrem suchtritutal eine zeitlang nicht mehr.

auch das sich alleine fühlen ist kopfsache.

ich hoffe du lässt dich nicht zu sehr hängen, denn das ist ziemlich schwer später wieder ein normales leben zu führen je mehr man sich abkapselt...

nö, geht eigentlich, hab einen kleinen job, geh momentan recht viel außer haus, hab hobbys die mich interessieren etc. - das einzige ist halt, daß ich ziemlich wenige freunde habe, vor allem aus der nähe habe ich kaum welche. also nur welche von weiter weg und so.

LG und frohe ostern @:) :)* @:)

J8acHklyxna


frohe ostern erstmal!

im moment fühl ich mich ganz komisch.liegt wahrscheinlich am wetter oder so..

habe seit tagen wieder schmerzen und langsam nervt es wirklich,vorallem weil ich mich frage wie lange das so weitergehen soll.ich hab richtig angst wenn ich darüber nachdenke,ob das irgendwann mal ein ende nimmt.

naja

was mir stark aufgefallen ist, ist daß sich z.b. das "weitsichtige denken" stark vermindert, also das einem die weitere zukunft u.u. ziemlich egal werden kann.

das habe ich auch so empfunden,ich dachte mir mal ist doch egal wie alles weitergeht,weil ich fast davonausging das mein zustand sich nie bessert.aber ich versuche immer optimistisch zu bleiben,dennoch gibt es tage da würde ich am liebsten nur in meinem bett bleiben und heulen weil es mich echt fertig macht(mit den schmerzen und den vielen irren gedanken) :(v

naja wünsche dir noch ein frohes osterfest bis dann jacklyna

*:)

Vdita6lboy


dir auch frohe ostern!

also, mir geht es heut auch nicht so wirklich gut! fühle mich auch ziemlich komisch, so als würd ich das alles nur träumen oder das alles ist gar nicht so wirklich echt, also das um mich rum. derealisation nennt man das. und ich steh irgendwie neben mir. liegt vllt auch am wetter. war grad etwas spazieren.

im moment habe ich auch "reale" schmerzen: ziemlich starke zahnschmerzen an einem rechten backenzahn. da wird nämlich momentan ein zahn wurzelbehandelt. kann sein daß da irgendwas schiefgelaufen ist und der zahn auf eiter ist :-( ich überleg grad, ob ich heute noch zum zahnärztl. notdienst gehe oder morgen zu meinem "hauszahnarzt", der ja auch die WB durchführt. das problem ist nämlich, daß es im liegen schlimmer wird und paracetamol nicht wirklich hilft (obwohl ich heut schon 3 genommen habe), auch kältekompressen bringen nicht so viel. naja mal sehen.

das habe ich auch so empfunden, ich dachte mir mal ist doch egal wie alles weitergeht, weil ich fast davonausging das mein zustand sich nie bessert

genau, es ist so, daß man ja fast nur ums "überleben" kämpft, wenn es einem schlecht geht, was die angst betrifft. da ist einem natürlich leicht wurst, ob man mal karriere macht, einen festen job, frau und kinder bekommt etc. nur der moment ist dann wichtig.

aber ich versuche immer optimistisch zu bleiben, dennoch gibt es tage da würde ich am liebsten nur in meinem bett bleiben und heulen weil es mich echt fertig macht (mit den schmerzen und den vielen irren gedanken)

als es mir noch schlechter ging, bin ich auch viel im bett gelegen. teilweise fast den ganzen tag. aber auch da konnte ich nicht so richtig "abschalten" (von den irren gedanken). und diese schmerzen, schlimm.

wünsch dir auch alles gute

LG

D}an{ie*l19x82


Fragen zu dem richtigen Anti-Depressivum

Also ich habe das Problem das ich sehr sehr nervös werde im Alltag. Nehmen wir als Beispiel ein simples Date mit einer Frau oder ein Antritt einer neuen Arbeitsstelle. Ich werde dabei nicht im normalen Rahmen nervös, sondern mir wird schlecht und übel und ich übergebe mich auch öfters. Ich muss vor einem Date schon wirklich 2 Bierchen trinken damit ich etwas locker werde und nicht so einen Schiss habe. Ich habe sowas schon seit ich im Schulalter bin. Schon damals konnte ich so "neue Dinge" nicht ab, muste mich übergeben morgens, bevor es beispielsweise zum Förderunterricht ging, bei dem ich doch niemand anderes kannte. Versteht ihr meine Problematik?

Jetzt wollte ich mir verschiedene Meinungen holen.

Psychiater 1 will mit Paroxedura 20 verschreiben.

Psychiater 2 Trimipramin-neuraxpharm 25

Wem soll ich jetzt glauben? Das sind doch 2 völlig verschiedene Wege mein Problem anzugehen, oder?

Kennt sich jemand aus und kann mir den ein oder anderen Tip geben?

Danke.

J_acdklyxna


na du!

das tut mir leid mit deinen zahnschmerzen...naja du packst das schon :)^

ich finde das schlimmste ist immer das einschlafen,vorallem wenn es dann urplötzlich losgeht obwohl es einem vorher noch gut ging

naja...hoffe dass ich das bald in den griff kriege weil das leben ist viel zu kurz um es mit so nem mist zu verbringen...

ich weiss aber ich was ich noch machen soll.ich nehme tabletten,aber die helfen nur grob.

ich sollte mich vielleicht mal für ne anständige therapie umhören,dennoch bezweifel ich,dass es was bringt.

:-/

bis dann liebe grüße

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