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Angststörungen - Immer wieder andere Symptome!

Nyico le Kexlly


[[http://www.panikattacken.at/hyperventilation/hyperventilation.htm]]

EVsth.er6x7


Ich kann auch nur jedem Angsthasen empfehlen, das mit der richtigen Atmung zu lernen und zu trainieren. Eine vernünftige Atmung muss einem in Fleisch und Blut übergehen.

Ich mache z.B. jeden Morgen ein paar Übungen, die mir meine Therapeutin gezeigt hat. Es gibt auch ganz gute Bücher, in denen man Übungen gezeigt bekommt (schaut mal bei ebay unter atmen/Atmung).

Es hilft zwar nicht, die Ursachen der Angst zu bekämpfen, aber man kommt mit den Symptomen einfach besser zurecht und kann das auch in Ausnahmesituationen anwenden, wenn's mal eng wird.

N{iKcole3 Kellxy


Ich glaube, da hast du gar nicht mal so unrecht. Ich schaue mich mal um, nach einem Kurs für Autogenes Training. Denn, das ist nicht nur gut bei Panikattacken, sondern auch für mein Asthma. Ich habe meinem Arzt, ich war eben da, geschildert, wie ich das Kribbeln empfinde, also Achterbahnbeispiel, und gefragt, ob es von der erhöhten Dosis Kortisonspray kommen kann. Er sagte gleich Hyperventilation lol. Ich wollte das nicht hören, aber ich ahnte, dass das kommen würde. Also, eine typische Kortisonnebenwirkung ist es nicht, aber. Ich nehme das Spray jetzt in der Höchtsdosis und dann kann es schon mal passieren, dass, ich weiß leider das Wort nicht mehr, das er benutzte, es durch....(?) zur Hyperventilation kommen kann. Daher sei es sinnvoll, das nach einer gewissen Zeit wieder niedriger zu dosieren. Aber es sei auch nicht tragisch, wenn man erst mal bei der Maximaldosis bliebe. Er sagte da was von "übertherapiert".

Ist nicht sehr berauschend der Gedanke, dass es mit Hyperventilation zu tun hat. Wer hatte damit schon zu tun und wie kam er aus dem Teufelskreis Hyperventilieren wieder raus?

E2stheqr67


Da bleibt nix als ÜBEN ÜBEN ÜBEN....

Das ist so ähnlich wie mit einem Muskel. Trainierst Du ihn regelmässig, dann bleibt er schön stramm und macht keinen Ärger.

Trainiert man eine Weile nicht mehr, dann erschlafft das alles wieder ganz schnell.

Ohne Essen kann man lange leben, ohne Trinken auch ne Weile, aber ohne Atmen ???

Daher sollten wir unserer Atumung einfach mehr Beachtung schenken, sie (und wir) hats verdient.

EWmatmxa


hallo ihr....

das mit dem hyperventilieren kenne ich auch, allerdings kann ich mich da selber reinsteigern, manchmal passiert mir das, eher aus versehen, wenn ich mich aufs atmen konzentriere, dann habe ich irgendwann das gefühl, dass ich nicht genug luft bekomme, naja und dann atmet man bewusst immer tiefer und irgendwann fangen meine hände & füsse an zu kribbeln... gut zu wissen, dass das mit dieser mehratmung zusammenhängt, dann brauch ich mir da keine sorgen machen, dass ich was ernsthaftes habe...

habe auch schonmal wegem autogenen training überlegt, aber bei mir ist das problem, ich habe eine kleine tochter, die muss ja beaufsichtigt werden und mein freund ist unter der woche(LEIDER!!!) nicht da, so dass ich garnicht zu so einem kurs komme....

trotz allem nicht versagen, es kommen auch wieder bessere zeiten...

ECsth"er6x7


Neben autogenem Training ist auch Yoga sehr gut. Denn auch nur da geht alles mit der richtigen Atmung. Und es macht auf Dauer fit und ist gut für's Ego.

Gibt es in Deiner Nähe kein Fitness Studio. Bei uns wird z.B. auch stundenweise Kinderbetreuung angeboten und die Mamis können sich was gönnen.

Nwico*le Ke|llxy


Hi,

muss man für Yoga nicht schon fit sein und sehr beweglich? Wenn man das so im TV sieht, können die Leute sich mächtig biegen. Wo kann man denn sowas lernen? Wer bietet das an? Oder Autogenes Training.. Bieten "nur" Volkshochschulen so etwas an?

C2arm$enxn


Hallo zusammen

Glaube ich bin bei euch auf der Seite endlich mal richtig gelandet.

Habe genau die selben Symptome wie ihr.

Bin Mitte letzten Jahres zum ersten Mal in Ohnmacht gefallen.

Ab da fing alles an: ständiger Schwindel, Erschöpfung, Unruhe.

Bin zwei Monate später dann erneut umgefallen. Da begann dann auch verstärt dieses "komische Gefühl im Bauch" was NK vS so treffend als Gänsehaut beschreibt. Ich muss dazu sagen, dass dieses Gefühl bei mir so heftig war, dass ich Todesangst hatte hinzu kam noch eine Muskelverkrampfung im Nacken, so dass ich meinen Kopf nicht mehr entspannt und gerade halten konnte. :°(

Ebenfalls hatte ich Krämpfe in den Händen. Ich hab zig Untersuchungen hinter mir. Erst diagnostizierte man bei mir Epelepsie. Jetzt 3 Monate und zwei Ärzte weiter, ist die Diagnose: Stress- und Nervenreaktionen. Ich habe jetzt "Cipramil" verschrieben bekommen. Kennt das jemand? ??? Das ist wohl ein Neuroleptika. Da diese ganzen Medikamente ja aber nicht ohne sind und der Körper eine gewisse Abhängigkeit entwickelt, habe ich jetzt einen Termin bei einer Homöopathin vereinbart.

Hat schon jemand Erfahrung mit diesem Weg gemacht? ???

Würde nämlich gerne auf dieser Schiene weiterfahren.

Ansonsten schreibt ihr von Joga und autogenem Training.

Was versteh ich eigentlich unter autogenem Training und hilft es wirklich? ???

Zum Schluss möchte ich noch bemerken, dass es einerseits echt beruhigend ist, zu wissen, dass ich nicht alleine mit dieser Krankheit bin. ;-)

Andererseits schockiert es mich schon, zu lesen, dass einige von euch echt schon über Jahre drinstecken. :-o Steckt diese Krankheit denn so tief in einem, dass man sich vielleicht gar nicht von ihr befreien und sich nur mit ihr arrangieren kann? ???

suchroe6d/i7x0


Generalisierte Angsstörung

hallo,

ich leide seit fast einem jahr an GAS, symtome wie benommenheit, schwindel, herzrasen, gefühl die kontrolle zu verlieren, zittern und und und sind alltäglich, gibt es jemanden den es auch so geht oder der mir tipps zur bekämpfung geben kann, oder jemanden mit dem man es zusammen schaffen kann, meldet euch, ich wünsch euch allen gute besserung, gruss thomas

A'thene.19890


Hallo ihr!!! *:)

Und hier ist noch ein Angsthase!

Eure Symptome kenne ich nur zu gut. Genau dasgleiche verspüre ich auch. Ängste bei jedem kleinsten Anlass, Ohnmachtsangst, Angst vor jedem ungewöhnlichen Körpersignal, Übelkeit, Benommenheitsgefühl, Schlafprobleme, Schwindel usw.! Gehe seit über einem Jahr nicht mehr allein aus dem Haus. Termine oder Familienfeste werden für mich zum Horrortrip. Selbst wenn ich daheim bin, begleiten mich diese unerträglichen Gefühle und Ängste + den zahlreichen körperlichen Reaktionen, und das alles schon seit 2 1/2 Jahren.

Ich war vor 2 Wochen beim Neurologen und der diagnostizierte bei mir verschleierte Depression mit Angststörungen. Der Körper ist das Sprachrohr der Seele, daher die ganze Palette an Symptomen. Jetzt nehme ich Citalopram, wobei ich mächtige Nebenwirkungen ertragen muss. Eine Wirkung hat noch nicht eingesetzt, aber ich nehme es ja noch nicht so lange! Ich hoffe nur, daß ich dadurch etwas entspannter werde und somit den Kampf gegen die Ängste beginnen kann!!! Hat jemand Vorschläge, wie man die Angst besiegen kann ???

V'ectmrQa


Generalisierte Angststörung

Hallo Thomas,

bei mir hat es ganz seltsam angefangen:März 2003 war ich auf der Arbeit wo mir aus heiterem Himmel speiübel wurde,ich konnte nicht mehr reden,mich nicht mehr bewegen und ich war kurz vorm umkippen.Mit aller Mühe habe ich mir etwas zu essen hinunter gewürgt und nach 15 min.ging es mir besser.Dieser Zustand hielt bis September 2003 an und es kam diese fürchterliche Angst hinzu.Seitdem lebe ich damit, habe 18 Kilo zugenommen und die Symptome machen mich ganz kirre.Hast du auch so seltsame Probleme mit deinem Herz?Würde mich noch gerne mit dir über dieses Thema unterhalten.Gruss Tina

NHeNssi8x0


Hallo zusammen!

Ich bin auch eine Leidensgenossin :°(

Bei mir begann der ganze Mist im Dezember 04, wie bei Carmenn, mit einer Ohnmacht. Mir wurde im Kaufhaus plötzlich total übel und dann wurde mir schwarz vor Augen.

@ Carmenn,

weißt Du, woher bei Dir die Ohnmacht kam?

Ab da ging es mir immer schlechter, ich habe vor allem körperliche Symptome, wie ständig krank fühlen, Kraftlosigkeit, schnelle Erschöpfung, Herzklopfen, das Gefühl umzukippen, schlechten Geschmack im Mund (Hat das auch jemand?)..

Und ich habe immer das Gefühl, die Ärzte haben bei den Untersuchungen irgendetwas übersehen!

LG

Nessi

CRarmexnn


Hallo Nessi,

nein, ich kann dir leider nicht genau sagen, woher diese Ohnmachtsanfälle kamen. Bei mir vermutet man ja mittlerweile, dass das ganze nervlich und stressbedingt ist.

Mittlerweile ist man der Meinung, das bei mir so ne Art "Vergangenheitsbewältigung" abläuft.

Hatte nämlich ne ziemlich harte Kindheit und Jugend.

Mutter mit 9 verloren und Vater mittlerweile trockener Alkoholiker.

Na ja, da staut sich halt ne Menge an. :-(

Und jetzt meldet sich halt der Körper. :-/

Werde jetzt am 23. eine Homeopathin aufsuchen und versuchen auf diesem Wege die Sache zu regeln.

Hab nämlich keine Lust auf diese Tabletten mehr. Der Körper wird ja eh davon abhängig, denke ich. Und mit 24 Jahren will ich versuchen die Sache anders in Angriff zu nehmen.

Werde mich auf bei einem Joga-Kurs oder autogenes Training oder ähnliches einlassen.

Bin der Meinung, dass ist ne ganz gute Methode und hoffe das es hilft. ;-)

Meine Symptome sind deinen übrigens sehr ähnlich.

Hatte anfangs auch Angst, es könnte was körperliches sein und die Ärzte könnten was übersehen haben.

Mittlerweile glaube ich aber auch das es sich hierbei um Panikattacken und Angstgefühle handeln muss, die sich halt nervlich äußern.

Melde mich auf jeden Fall nach dem 23. noch mal und berichte hier wie's war.

Bis dahin wünsche ich dir schon mal gute Besserung. *:)

MkinIoXtaur


Endlich!

Endlich kann ich mein Problem einsortieren. Die starken Symptome meiner Angststörung fingen mit einem stark emotionalen Erlebnis an - der Geburt meines ersten Kindes. Verrückt nicht war?! Aber während meine Frau in den Wehen lag, bin ich ohnmächtig geworden. Das war irgendwie zuviel für mich. Danach hatte ich oft ein starkes Schwindelgefühl. Es ging immer auf und ab - tageweise, wochenweise. Manchmal auch ein paar Tage ganz normal. In den letzten 2,5 Jahren gings es halt immer auf und ab aber auch permanent immer ein bischen besser. Leider haben sich die Symptome aber auch diversifiziert. Vorallem unter emotionalem Stress stellen sich Bauchschmerzen ein. Und wie schon jemand vorher ausführte: Die Angst das die Ohnmacht mich überkommen könnte. Die Angst, dass ich etwas abwegiges tun könnte. Die Angst vor der Angst. Und vieles von dem was hier schon beschrieben wurde.

Früher waren auch verschiedene stressige Situationen schon Auslöser (eine Besprechung mit Kollegen, ein Gewitter), aber das scheint ganz von alleine verschwunden zu sein.

Da ich nun aber immer wieder unter Bauchkrämpfen leide hat mein Hausarzt mir Paroxetin verschrieben. Er meint Männer reagieren oft mit Bauchbeschwerden wenn sie den Stress in sich rein fressen. Ich fange morgen damit an. Hat schon jemand mit Angststörung Erfahrung mit dem Mittelchen?

L6upNo049


@ minotaur

Hat schon jemand mit Angststörung Erfahrung mit dem Mittelchen?

Ja, also ich veruche mich kurzufassen.

1) Es dauerte einige Wochen (2-3), bis es wirkte.

2) In dieser Anfangszeit kam zu Nebenwirkungen bzw. zur Verstärkung bereits vorhandener Symptome.

3) Als es wirkte, wirkte es gut.

Vom Gefühl her, es macht cool und verhindert, nicht alles zu Ende zu denken, was in einer akuten Angstphase sehr hilfreich ist. Also, starke Reduzierung der Angst (bei mir Krankheitsangst) und aller dazugehörigen Symptome (bei mir v.a. Schwindel), für mich die Wende nach monatelangem Teufelskreis von Angst und vielfältiger Symptome.

4) Ich hab es ca. 1 Jahr eingenommen, obwohl es mir sehr schnell besser ging (wird auch empfohlen) und gleichzeitig eine Verhaltenstherapie gemacht.

5) Beim Absetzen kann es Probleme geben, ähnlich wie in der Anfangszeit, deshalb sehr langsam ausschleichen...

PS: Gerade jetzt am Anfang lieber öfter mit dem Arzt besprechen.

Alles Gute

Lupo

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