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Angststörungen - Immer wieder andere Symptome!

M@inoxtaur


@Lupo049

Hallo!

Vor den Nebenwirkungen habe ich schon ein bischen Bammel. Habe schon einiges gelesen (auch den Beipackzettel). Eine Verschlechterung kann ich ja nun nicht gebrauchen. Da muss man wohl hart sein und durch.

Allerdings frage ich mich ob ich es überhaupt anfangen sollte, weil ich eben schon eine erhebliche Verbesserung ohne jede Therapie beobachtet habe. Vieleicht noch ein Jahr und ich merke nichts mehr. Das ist eine schwere Frage, die ich wohl nur selbst beantworten kann. :-/

4) Ich hab es ca. 1 Jahr eingenommen, obwohl es mir sehr schnell besser ging (wird auch empfohlen) und gleichzeitig eine Verhaltenstherapie gemacht.

Deine Antwort klingt ja also ob Du keine Medi mehr nimmst. Stimmt das?

Eine Erfolgsstory mit Beschwerdefreiheit nach Absetzen der Medikation würde mich (und viele andere) doch mal aufbauen, weil es quasi einer Heilung gleichkommt. Nicht jeder wird seine Probleme vollständig loswerden aber ich habe die Hoffnung auf ein Leben wie vorher (aber mit mehr Erfahrung!) noch lange nicht aufgegeben.

Minotaur

L"upox049


@ Minotaur

Hallo Minotaur,

O.K., meine Geschichte ("Erfolgsstory" klingt so nach Wunderheilung - das ist es nicht) oder auch die von "Lucylein" kannst Du evtl. hier [[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/34529/1/]]

…. nachlesen.

Um ehrlich zu sein, habe ich ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Paroxetin. Einerseits war es für mich die entscheidende Wendung und ich würde es unter gleichen Voraussetzungen wie damals auch wieder einnehmen. Andererseits hatte ich grösste Probleme, es wieder abzusetzen, aber es hat im 2. Versuch, bei einer Absetzzeit von 8 (!) Monaten geklappt und mir geht es heute gut.

Fazit, ich persönlich halte das Medikament für angebracht, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, aus einem ganz tiefen Loch (z.B. der Angst) rauszukommen, um überhaupt wieder klaren Kopf fassen zu können, um für eine Therapie empfänglich-, also überhaupt therapierbar zu werden. Und nur dann !

Sorry, dass ich gestern nicht ganz so offen war, aber Du hattest Dich offentsichtlich schon für eine Einnahme entschieden und man sollte auch fairerweise erwähnen, dass es auch viele Leute gibt, die mit dem Medikament offenbar keine Probleme haben/hatten.

Viele Grüsse

Lupo

D[aJu?ghterX mof T{wilNight


Hallo

Hi Leute,

ich leide auch seit ein paar Monaten an Angstattacken.

Irgendwie komm ich mir voll blöd vor mit 18 schon solche Probleme zu haben...

Meine Symptome beschränken sich bis jetzt auf die üblichen, Übelkeit, das Gefühl jeden Moment umzukippen und das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.

Wenn ich mich nicht schnell ablenken kann, steigere ich mich so extrem in die Angst hinein, dass ich das Gefühl habe na ja... gleich tot umzufallen, um es mal ein bisschen locker zu vormulieren.

Und fast jedes Mal denke ich, dass diese Symptome doch nicht nur psychisch bedingt sein können.

Mein Arzt hat mir zwar ein Notfallmedikament (Diazepam) gegeben, aber da es sehr schnell abhängig macht und meine Mutter schon Alkohol- und Tablettenabhängigkeit durch hat, bin ich da skeptisch...

Na ja, danke, dass ihr mir zuhört.

Würde mich über Antworten oder andere Erfahrungsberichte freuen.

Ciao

M9intotJaur


@Lupo049

Hallo!

Habe heute mit Paroxetin angefangen (10mg). Ich habe überall gelesen, dass eine Wirkung erst 3-4 Wochen nach Beginn der Behandlung eintritt. Ich habe nun aber das Gefühl schon nach der ersten Tablette was zu merken.

Nebenwirkung: Plötzlich war ich für ca. ein viertel Stunde sehr gut drauf und dann schon ein bischen zu überdreht (Herzklopfen, zittriges Gefühl), so dass ich mich erstmal versucht habe zu beruhigen (was gut klappte). Das überdrehte Gefühl war bis jetzt nie ein Symptom und ich kenne das eigentlich nur von der Zeit lange vor meinen Panikattacken. Den Rest des Tages hatte ich zwar ein komisches Gefühl mit Schwindel, usw. aber alles war nur leicht ausgeprägt und ich kam nicht in Rückkopplungsendlosdenkschleife. So konnte ich alle meine Tagesaufgaben problemlos erledigen. Das ist jetzt noch nicht repräsentativ (nur eine Diosis, eigentlich ein Witz), aber wenn es so weiter geht dann ist es toll.

Minotaur

MkiDnoLtauxr


@Daughter of Twilight

Hallo!

Bin gerade in einer ähnlichen Situation. Allerdings lange keine 18 mehr. Ich denke das Alter ist nicht der Punkt. Man kann sowas mit 18 oder mit 48 bekommen. Aber mit 18 ist man bestimmt überrascht sowas zu haben. Insgesamt habe ich jetzt 2,5 Jahre damit zu tun. Anfänglich wollte ich es auch nicht glauben (schliesslich bin ich doch ein harter Brocken ;-) dem sowas nicht passiert ;-)) und auch nicht das all die Symptome psychisch bedingt sein können. Aber der Geist kann so einiges bewirken!

Anfänglich hatten die Ärzte bei mir gemauert. Keiner wollte das Thema anpacken oder sich mehr als 10 min damit abgeben. Ich hatte das Gefühl die Ärzte versuchen das zu verdrängen und nicht ich. Also habe ich sozusagen alleine weitergemacht und es hat sich innerhalb von 2 Jahren ohne jede Therapie schon eine erhebliche Verbesserung ergeben (das ist aber lange nicht bei jedem so!). Empfehlen würde ich aber den Weg solange den Arzt zu wechseln bis Du Dich gut aufgehoben fühlst. Man muss denen echt auf die Füsse treten. In meiner Heimatstadt ist die Versorgung mit Psychologen allerdings extrem schlecht (Wartezeit mindestens 1 Jahr).

Letztlich bekomme ich jetzt eine medikamentöse Therapie (siehe Posting oben) vom Hausarzt. Ich denke das ist bei mir der richtige Weg, allerdings hatte ich das Gefühl er verschreibt Bonbons und keine Antidepressiva %-|.

Ich will sagen: Bleib dran. Es gibt verschiedene Wege. Es gibt auch Medikamente, die nicht abhängig machen.

Minotaur

D>aughterN oUf Twilxight


@Minotaur

2,5 Jahre schon??

Wow, dass du das so lange allein durchgestanden hast!

Ich muss aber sagen, dass ich mit meinem Hausarzt da echt super viel Glück habe.

Ich vertraue ihm vollkommen.

Er hat mir dann auch (auf meine Bitte hin, da er trotz allen Untersuchungen nämlich keine körperliche Ursache für meine Probleme gefunden hat) die Überweisung zu einem Psychotherapeuten gegeben.

Das mit den Therapeuten kann ich aber bestätigen.

Entweder man erreicht sie gar nicht oder sie haben erst Termine im nächsten Jahr frei.

Als mir ein Arzt sagte, er könne mich im Januar 06 aufnehmen, hab ich erstmal wieder eine Attacke bekommen.

Ich dachte, wenn ich das so lange mitmachen muss, dreh ich durch.

Nach einiger Zeit (Anfang April) hab ich dann endlich eine Therapeutin gefunden, die einen Termin (11.05.) für mich hatte.

Na ja, der erste Termin war noch nicht sehr aufschlussreich.

Hat mich nur zu meiner Vergangenheit so ein bisschen befragt.

Sie meinte, dass könne vielleicht von den ganzen Problemen mit meiner Mutter kommen.

Sie meinte aber auch, dass die Therapie ziemlich schmerzhaft für mich werden könnte, da wahrscheinlich in vielen unverarbeiteten Kindheitserlebnissen rumgerührt wird.

Ich hoffe, sie kann mir helfen damit ich es schaffe aus diesen Angstattacken herauszukommen.

Minotaur, machst du eigentlich nur eine medikamentöse Behandlung oder auch eine psychische?

Hast du dadurch vielleicht schon Erfahrungen mit Psychotherapie?

Na gut, ich muss los.

Ich hoffe, dass ich heute ohne Probleme mit meinen Freunden weggehen kann (die Angstattacken haben mich oft von Treffen abgehalten, wodurch ich mich dann einsam gefühlt und mich noch mehr in meine Angst reingesteigert hab...).

Ich wünsche allen, die mit gleichen oder ähnlichen Problemen zu kämpfen haben viel Kraft.

Und wir werden die Angst besiegen (positiv denken!! :-)

Tschüßi *:)

lWoexwenFzahn7x5


paroxetin

Also, ich kann jedem von Paroxetin wirklich nur abraten. Ich habe vor fast 11 Jahren das erste Mal mit Angstattacken zu tun gehabt. Nach Therapie usw. hatte ich jahrelange Beschwerdefreiheit erreicht. Als ich vor ca. 3 Jahren einen ziemlich plötzlichen Rückfall hatte, hat mir mein Arzt Paroxetin verordnet. Ich kann für mich nur sagen, dass es mir nichts gebracht hat ausser 12 kg Gewichtszunahme in ca. 7 Monaten. Mit dem Absetzen hatte ich keine Probleme. Ich wollte das Medikament auch so schnell wie möglich wieder los werden. Meine symptome haben sich mit dem Medikament aber auch kaum gebessert. Da hat mir die Therapie, die ich auf eigenen Wunsch gemacht habe, wesentlich mehr geholfen. Ich bin zwar noch nicht ganz angstfrei, aber insgesamt geht es mir gut.

M3inoxtaur


@Daughter of Twilight

Hallo!

Ich bekomme z.Z. nur eine medikamentöse Behandlung und keine Psychotherapie. Ich hatte auch noch nie eine PT. Das ist nicht optimal weil das eigentliche Problem wahrscheinlich nicht behoben wird (welches das auch immer ist).

Ich habe jedenfalls 2,5 Jahre damit mehr recht als schlecht leben können. Das Thema PT muss ich nochmal angehen.

Langsam verstehe ich auch warum mir der Neurologe, den ich vor 2 Jahren konsultiert habe mit dem Hinweis auf Nebenwirkungen keine Medikamente geben wollte. Paroxetin hat Nebenwirkungen, die ähnlich den Symptomen von Panikattacken sind. Da ist man dann irritiert. Aber bis jetzt komme ich ganz durch.

Minotaur

Bsast+ie192R3


Hallo Leute ich kenne das nur zu gut vor kurzem Ging es mir noch richtig gut keine angst und vor 1 1/2 Wochen sagte meine mutter das sie gehört hat wie ein junger Mann mit 20 Jahren

beim Fussball spielen umgekippt ist und Tod war er erliett einen Herztod und dann merkte ich es ein Komisches Bauchgefühl jetzt denke ich den ganzen Tag über nach und fasse mir an den Halls und messe meinen Puls jetzt spüre ich Immer wieder Pulsveränderungen und meine das mein Herz gleich stehen bleibt und ich Tod umfalle. eine Frage hätte ich da noch mann sollte ja eigentlich zu einem Psychologen gehen und der findet ja auch zum teil raus woran das liegt das mann eine Angststörung hat aber das glaube ich schon zu wiesen den ich hatte früher als kleiner junge einen Herzfehler und dann mit 12 13 Jahren ging ich nicht mehr zum Arzt biss vor 3 Jahren ich hatte auch wieder mal angst ich ging zu meinem Hausarzt der Überwiess mich ins Krankenhaus der Kardiologe untersuchte mich und es kam heraus das mein Herzfehler verwachsen ist und ich glaube es kommt von dem das ich Früher immer im Krankenhaus war und das hat mir damals schon angst gemacht kann ich da nicht selbst irgendwie was machen den zurzeit kann ich mir keinen Psychologen leisten den ich habe meine Arbeit Verlohren wäre nett wenn ihr ein Par Tipps für mich hättet Danke

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