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Manisch-depressiver Partner/ wer hat damit auch Erfahrungen

MboYndInBlcauemWasxser


@GDo

Finde ich bewundernswert von dir...allerdings muss ich dir sagen,auf baldige Heilung solltest du nicht hoffen..Meine Mutter schlägt sich seit jetzt 12 Jahren damit rum,meine Tante bedeutend länger.Die konventionellen Therapien (und die haben sie schon ALLE versucht),schlagen nicht an und die Medikamente machen auch viel kaputt (beide sind stark Übergewichtig,weil die Medikamente bei ihnen den Appetit anregen).Die Ehe meiner Eltern leidet unter der Krankheit sehr,sie ist sozusagen schon kaputt,aber man kann sich nicht trennen (nich der Liebe oder sonstigen wegens,Geldangelegenheiten..).Also toi toi toi weiterhin..vll wirds bei euch anders..

GUDo


@MondInBlauemWasser

Dank dass Du mich bekräftigst! Hab’s auch nötig. Auf Rat meiner Arzt habe ich Lorazepam genommen, und hat auch gewirkt. Nun sehe ich etwas klarer und kann mehr objektiv alles beobachten. Mann sollte auch seine eigenen Gefühle erforschen und anhand der Ergebnisse handeln. Bei mir wirkst. Die depressiven Phasen hab’ schon im hand, muss nur noch ein paar Strategien für die manischen Phasen entwickeln. Außerdem hoffe ich, dass die medikamentöse Behandlung auch wirken wird!

Man muss auch bedenken das der betroffene Person, über alles bescheid weis. Am besten zu vergleichen ist es mit Rauchen. Jeder weis dass es schlecht ist, trotzdem macht man weiter und fühlt sich eventuell später auch Mies, wenn man etwas anstellt.

Wenn Deine Eltern nur noch wegen die Finanzen noch zusammen leben, tut mir echt leid. Ich glaub, dass dies eine Extra-Belastung für Sie ist, und könnte auch ein Faktor sein, das die Symptome hervorrufen kann.

@Alle

Nur mut! Kürzlich habe ich den Satz gehört das "Gott nur Bürden auf einem legt, die man auch Lösen kann". Also nicht ist aussichtslos! :)^

Gruß

MBondcIInBlau4emW|asser


@GDo

von Psychopharmaka halt ich gar nichts mehr..Ich bekam "etwas leichtes" von der Nervenärztin meiner Mum (hab auch Depris,aber leichte) und sie sagte mir extra,ich solle jaaaaaaaaaaa nicht in die Packungsbeilage gucken,um mir keine Nebenwirkungen einzubilden und die Tabletten würden ja nuuuuuuuuuuuuur auf den Serotoninspiegel Auswirkungen haben.Ich hab das Zeug zwei Wochen genommen,hatte ich mehr Antrieb ?? Kein Stück..dafür ein paar "nette" andere Sachen..Ich habe beim Sex nichts mehr gespührt,ich bekam egal wie keinen Orgasmus mehr (war schon so verzweifelt,dass ich zum Frauenarzt wollte) und hatte oft so merkwürdige Kopfschmerzen und war immer noch müde..Dann war mir egal was die Frau Doktor gesagt hat und ich hab in die Packungsbeilage reingeschaut und ALLE Dinge die ich neu an mir bemerkte wiederentdeckt darin.Ich hab alleine die Tabletten abgesetzt und nach einer Woche waren diese Beschwerden weg...Was ich damit sagen möchte,die Dinger können auch mehr Schaden anrichten als gut machen

GxDo


@MondInBlauemWasser

leider haben wir auch dieselben Erfahrungen gemacht mit verschiedenen Psychopharmaka, meine Frau hatte über 3 Tage lange Halluzinationen!>:(

Das Problem ist, das viele Ärzte leichsinnig extreme Medikamente in hohen Dosen verschreiben.

Meine Frau nimmt jetzt Citalopram, welches auch sehr gut ist bei Depressionen, und auch noch die Libido senkt. Trotzdem lieben wir uns des Öfteren und haben beide Spaß an der Sache. Ich hoffe nur, das etwas auch für die manischen Phasen gibst (was hat sich eigentlich mit Lithium auf sich?). In den manischen Phasen muss ich halt selber ran, ich hoffe nur dass diese nicht heftig sein werden, da ich auch Grenzen habe.

Gruß

MdondInBJlauemxWasser


@GDo

Das Citalopram nimmt meine Mutter glaube ich auch.

Och, trotz Medikamenten können manische Phasen übel sein... meine Tante war trotz Medis mal so manisch, dass sie eigenwillig alle Medikamente abgesetzt hat, im Vertrauen auf die Gottesmutter Maria. Was danach kam ?? Psychiatrie...

GnDxo


Citalopram

Citalopram wird in der depressiven Phase als Medikament verwenden wie ich weis, das einzig bisher existierende sanfte Medikament in der manischen Phase ist Lithium.

[[http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/manisch_depressive.htm]]

Zum Glück ??? haben die Ärzte / Notärzte nie meine Frau so erlebt dass sie Ihr in die Psychiatrie eingewiesen hätten. Sie stellt sich dann ganz normal für 10-15 Minuten, bis die Ärzte / Sanitäter da sind, und dann fällt sie wieder zurück in eine noch schlimmere Lage.

Zumindest in den normalen Phasen sprechen die Ärzte

Stationäre psychiatrische Behandlung

an, welche sie natürlich ablehnt.

Ich glaub' die nächsten Tage werden bei mir schlimm, die ersten Anzeichen der manischen Phase haben sich schon gezeigt.

Gruß

Mjon{dwInVBlauemiWas9sexr


@GDo

Meine Mutter war immer in superschicken Privatkliniken, die nichts gebracht haben. Darum hat meine ganze Familie immer abgelästert, sie sollte mal in ne Psychiatrie müssen (weils meiner Tante mit manisch-depressiv ja gut geht). Ahso, nur dafür, meine Mutter nimmt halt ständig ne Menge Medikamente (ihre supertolle Frau Nervenärztin hat an ihr schon ALLES auf'm Markt ausprobiert, nichts hilft von Dauer...)

GfDxo


@MondInBlauemWasser

Das sind ja nicht die besten Erfahrungen, die Du gemacht hast! Ich bin auch skeptisch gegen Neuroleptika, Psychopharmaka etc. Die Begriffe sind ja auch schon Furcht erregend!

Meine Frau wurde heute früh in die Psychiatrie eingewiesen. Ich als Unerfahrener hab erst jetzt begriffen, was hinter den Begriffen Irrenhaus und Klapse steht. Wie und wieso jemand darein kommt und was für seelischen Qualen man erleiden muss, wenn eine geliebte Person eingewiesen wird :°(, trotz das jeder sagt, dass das richtige war.

Gruß

McondIWnBlauFemW)asse r


@GDo

Psychatrie is übel, die Leute da machen mit dir teilweise was sie wollen (laut meiner Tante), "muckst du auf", wirst du fixiert (ich mein, das hat sie mir erzählt, kurz nachdem sie drin war, also wieder so ne schlimme Phase hatte...). Aber für die Angehörigen ist's wirklich auch nicht toll, wenn du auf der Straße drauf angesprochen wirst "ey, is deine Tante in der Psychiatrie" und alle denken, du seist genauso drauf... Ich hab mir eins geschworen, egal wie dreckig es mir geht, ich nehm nie mehr Psychopharmaka, seh ja jeden Tag, was das Zeug aus meiner Mutter und meiner Tante gemacht hat.

l:a&li2x1


Hallo alle zusammen, ich habe dieses Forum schon vor einigen Monaten entdeckt, es aber scheinbar nicht für nötig gehalten, mich anzumelden, da ich gedacht habe , ich werde mit meiner Situation nur durch das Lesen eurer Beiträge besser fertig...leider ist es nicht so.Ich möchte euch kurz meine Situation schildern und um eure Hilfe bitten. Also: Ich habe vor 6 Monaten einen Mann kenengelernt auf einer Party. Ich waren uns sehr sympathisch, wenn wir uns nicht schon in einander verliebt haben. Wir trafen uns wieder und kamen auch zusammen, obwohl ich in der ersten Woche bereits merkte, dass etwas mit ihm nicht"stimmte". Er hatte tausend pläne, eine Aktion folgte der nächsten und er wollte von anfang an bei mir übernachten. Mir wurde es schnell zu viel, so dass ich am fünften Tag zurück zog.Ich war verwirrt und wollte wieder zu mir kommen. Als ich einen seiner Freunde auf der Straße traf, erzählten die mir, dass er manisch-depressiv sei und sich deshalb so verhalte.Ich war noch mehr verwirrt, ich hatte mich noch mit diem "Krankheitsbild" beschäftigt. Ich las Fachartikel und zog meine Freunde zu Rate.Nach ein PaarTagen meldete ich mich bei ihm, um mit ihm zu reden. Er erklärte mir, dass er bereits 2x in der geschlossenen Abteilung der Psychatrie war, weil er vor 9 Jahren einen manischen Schub hatte und letztes Jahr auch.Die Ärtze diagnostizierten eine "bipolare Störung". Die Zeit dazwischen(7 Jahre) sei er allerdings symptomfrei gewesen. Ich war beeindruckt von seiner Sachlichkeit und Ehrlichkeit. Wir versuchten einen Anfang in Sachen Beziehung. Es lief gut. Nach drei Wochen rief er mich allerdings ganz panisch an, er mache sich sorgen um mich und wollte mich unbedingt sprechen. Wir trafen uns und er sagte mir, dass er gemerkt habe, nicht in mich verliebt zu sein. Ich war total enttäuscht. Eine Woche später rief er an und wollte sich erneut treffen. Wir gingen in ein Cafe. Wir redeten und er erzählte mir ganz beiläufig, dass er jetzt wieder mit seiner voherigen Affäre zusammenn sei. ich war stinksauer. Ich stellte ihn vor die Wahl: Beziehung oder Kontaktabbruch. Er war traurig und das Wochenende darauf bemühte er sich sehr um mich und sagte mir, dass er mich doch will. ich ließ es etwas misstrauisch zu. Und es begann von neuem. So läuft es vor sich hin seit 6 Monaten, er wil mich, er will mich nicht. Wenn ich mich nicht melde, ruft er an, wenn ich anrufe, ist er meist abweisend. Wenn er etwas tut, was mich verletzt, merkt er es meist nicht und entschuldigt sich auch selten. Er spricht von anderen Frauen in meiner Gegenwart usw.Auf der anderen Seite sagt er dass er mich sehr ag, ja liebt und das merkt man auch. Ich weiß langsam nicht mehr, was ich tun soll. Ich habe ihn sehr gerne, er ist ein toller Mensch, aber oft genug benimmt er sich, wie ein ignorantes A.... Ist das alles auf die Krankheit zurückzuführen? Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, wie damit umzugehen ist. Soll ich mit ihm reden? Bringt es überhaupt etwas ihn vor die Wahl zu stellen. Über euren Rat würde ich mich sehr freuen, denn ich weiß wirklich nicht was ich tun soll und bewege mich auf diesem Gebiet total auf unbekannten Gewässern. Vielen lieben Dank, die lali

ZMwa|ck4x4


Ich habe einen manisch-depressiven Freund und weiß, was passiert, wenn er alle pasar Jahre übermütig wird und seine Medikamente wegläßt. Zu Deiner speziellen Frage habe ich keine Erfahrung, aber ich gebe trotzdem mal einen Schuß ins Blaue ab: Man kann manisch-depressiv und gleichzeitig ein "ignorantes A...." sein.

Z5wa$cZk44


paar

l^ali2*1


hi, also sollte ich nicht versuchen alles mit der krankheit zu entschuldigen?! Das passiert nämlich häufig, wenn man zu wenig ahnung davon hat. Was es auch schwierig finde, ist, dass ich ihn ja noch nicht lange und nur mit dieser Krankheit kenne. Ich kann zwar abschätzen, wie er in den jeweiligen momenten so drauf ist, er redet auch offrn darüber, trotzdem ist es manchmal schwer zu sagen, was er und was die krankheit ist...hm.alles nicht so leicht! Und noch eine Frage:Ist es denn möglich mit jemanden der dieses Krankheitsbild hat eine intakte Beziehung zu führen? Brennt möan da nicht total aus? ich bin jedenfdallas schon manchmal echt k.o. und dsas nach nach so wenigen Monaten...LG

ZOwalcxk44


Selbst kenne ich mich nur mit depressiven Phasen aus. Da wird dann natürlich auch der Partner stimmungsmäßig tangiert, und wenn andere sich ihres Lebens freuen, zieht sich der depressive Patient gerade das Kopfkissen über den Kopf und findet die Gegenwart anderer Menschen unerträglich. In solchen Fällen besteht die Gefahr, dass der Partner dies auf sich persönlich bezieht - dabei ist es ein Symptom der Krankheit. Persönliche Kränkungen sind aber NICHT Anzeichen einer depressiven Phase. Manische Phasen kenne ich nur durch meinen Freund. Ich konnte dabei aber schon beobachten, dass seine Frau sehr darunter litt, weil ja manische Patienten oft einen Drang zu öffentlicher Selbstdarstellung haben. Direkte persönliche Kränkungen habe ich aber auch da nicht erlebt, obwohl mit manischen Phasen ja ein Verlust an Selbstkontrolle einhergeht. Deine Lage ist nun besonders schwierig, weil Du die symptomlose Zeit nicht erlebt hast und Du daher auch nicht weißt, was "übrig bleibt", wenn Dein Freund medikamentös gut eingestellt sein wird. Eines ist aber gewiß: Es wird Dich viel Kraft kosten, und das Endergebnis ist offen. Wenn Du meine Tochter oder Enkelin wärst, würde ich zu Zurückhaltung raten, denn ob Dein Nervenkostüm der Belastung gewachsen ist, weißt Du erst hinterher.

lmali2x1


Vielen Dank für deine Einschätzung. Ja meine Eltern, Freunde und Bekannten sind nicht so glücklich über meine neue Bekanntschaft. Es hört sich für sie natürlich schlimm an, da niemand jemals in Berührung mit dieser Krankheit gekommen ist und alle denken er ist "verrückt". :-( :(v Ich glaube, es ist auch was anderes, wenn man die Person kennt und er dann krank wird. Er hatte voher eine 12 Jahre lange Beziehung gehabt, die leider vor 11 Monaten durch seine Freundin beendet wurde. Er vermutet ,dass der Grund die Krankheit war.Und das traurige ist, dass ich weiß, er wäre ein toller Freund, wenn diese Krankheit nicht wäre. Jetzt muss ich halt abwägen, was ich tue.Was mich ebenso verunsichert, ist, dass ich auf der einen Seite weiß, dass er in mich verliebt ist, auf der anderen Seite, kann ich es nicht ausschließen, dass er sich mit anderen Frauen trifft und auch einschätzen kann, wie sehr mich das verletzen würde. Er macht manchmal den Eindruck als wüßte er nicht, wann und womit er seine Mitmenschen verletzt, denn natürlich hat5 man in einer Bezihung keine anderen Frauen...

Ich merke, ich habe zu lange nicht geredet ;-) So, fürs erste leergequatscht ;-)

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