» »

Haben Ängste und Phobien immer eine Ursache?

Ä0negs`t}lxing


Hallo katja und grashalm!

Ich bin gerade im Forum über eure Beiträge gestolpert, rein zufällig, und ich dachte, ich lese nicht richtig! Bitte lest meinen Text hier mal, auch wenns bisschen viel ist, ich will mich einfach mal mitteilen.

So, bevor ich den Text abschicke, ersetze ich erstmal jedes "+++en" durch +++, da dieses Wot ziemlichhäufig auftaucht und damit niemandem eklig wird.

Mit geht es ganz genau so wie euch. Ich habe grauenhafte Angst vorm +++en. Diese Angst bestimmt mein ganzes Leben. Früher war das noch weitaus schlimmer, ich bin nie weiter weggefahren, aus Angst, es könnte mir aus irgendeinem Grund schlecht werden. Ich hatte eine ganze Reihe von Vermeidungstaktiken entwickelt, die alle eine zentrale Angst hatten, dass ich vielleicht +++en könnte.

Auch was Janine5 in dem anderen (verlinkten) Faden schreibt kenne ich zu gut. Als mal ein Kumpel bei mir war, in dessen Familie eine Magen-Darm-Grippe rumging, habe ich nachher die Tastatur und den Schreibtisch mit Spiritus abgewischt, um alle, von ihm eventuell mitgeschleppten, Bakterien zu beseitigen. Wenn jemand in der Richtung krankt ist, meide ich ihn ohne Rücksicht. ALLES was ihr auch sonst noch geschrieben habe kenne ich und es ist mir wie ein Wunder, dass ich zum ersten Mal Menschen treffe, denen es genau so geht! Ich dachte, ich wäre mit dieser Angst ganz allein auf dieser Welt. Ich dachte, es gäbe in meinem Leben irgendein Schlüsselerlebnis und das gibt es auch, aber ich hätte nie geglaubt, dass es irgendjemand anderem auch so geht. deshalb ist es für mich auch wichtig, dass ich euch das mal sagen kann. Ich hoffe ich schreibe nicht allzuviel.

Als Kind war diese angst so schlimm, dass ich nie in ein Ferienlager fahren wollte, weil dort immer irgendeiner ge+++t hat. Ich habe selbst diese Wörter "+++en" und "Erbrechen" komplett aus meinem Wortschatz gestrichen. Ich habe nichtmal Wörter verwendet, die irgendwie ähnlich waren. Ich habe sogar das Wort "brauchen" vermieden, weil es durch das "br" am Anfang eine Ähnlichkeit mit "Brechen" hat. Völlig idiotisch, oder? Ich habe diese angst massivst verdrängt und "+++en" gab es einfach nicht. Das durfte es nicht geben.

Heute läuft mein Leben wieder normal, aber diese Angst ist unterschwellig immer da. Ich habe mir aufgrund eures Gespräches auch gleich ein neues Login zugeleg, damit ich mitreden kann, aber völlig anonym bleiben kann.

Diese Angst zerfrisst mein Leben. Ich wusste bis vor ein paar Minuten nicht einmal, dass diese Angst benannt und erfasst, also Psychologisch akzeptiert ist! In meinem Leben klemmte es über Jahre mal stark und ich hab erst ein Jahr lang eine Psychoanalyse germacht und dann eine stationäre Therapie über drei Monate. Das hat mir sehr viel gebracht, aber ich habe sowohl die analytikerin als auch den Chefarzt aus der stationären Klinik gefragt, ob Angst vorm +++en bekannt sei und ob es Leute gibt, denen das auch so geht und was das für Ursachen hat. Beide meinten, sowas hätten sie noch nie gehört! Ist das vorstellbar? Und der Therapeut, der bei der stationären Therapie für mich zuständig war meinte, das hätte gefühlsmäßige Ursachen und an denen würden wir arbeiten. Tolle Wurscht. DAS hat mir vielleicht geholfen! Ich kam mir in dieser Beziehung mein Leben lang vor wie der einzige und verlassendste Mensch, der diese barbarische Angst vorm +++en hat. Seit ein paar Minuten weiß ich, dass es zu dem Thema sogar eine Webseite gibt!!! Und ihr unterhaltet euch darüber und ich kenne jedes Detail davon! Das ist für mich sehr beeindrucken und ich weiß gar nicht was ich sagen soll.

Erst seit ein paar Jahren habe ich den Mut, überhaupt diese Wörter zu benutzen und taste mich auch gedanklich an das Thema heran. Aber wenn ich irgendwann sehe, dass irgendjemand irgendwo hinge+++t hat, das bleibt ja in der gegend liegen, dann meide ich diese Regionen auf ewig. Ich gehe jahrelang auf der anderen Seite von einem Fussweg, wenn da mal +++e rumlag. Abartig ist das. Ich fühle mich wie ein Gefangener. Und bis ja auch.

Was ist so schlimm daran, zu +++en? Eigentlich nichts. In der stationären Therapie habe ich mich mit vielen Bulimikerinnen darüber unterhalten. Für die ist das ja alltäglich. Ich dachte mir damals, wenn ich nur einen Tag mit so einer tauschen könnte, wäre ich diese Angst los. Aber selbst du Bulimikerinnen ahben gesagt, dass wenn man von vor Übelkeit +++t, das eklig sei. Deren willentliches +++en aber sei für sie befreiend. Und ihr hier sagt auch, selbst wenn man mal ge+++t hat, verschwindet die Angst nicht. Ist das wie Angst vor Zahnschmerzen? Dass man weiß, dass es die Hölle ist? Es IST doch die Hölle! Dieses Gefühl, wenn es immer schlimmer wird. Und irgendwann panisch wird, wenn man zu glauben anfängt, dass es jetzt gleich losgehen könnte und man nichts dagegen machen könnte. Verdammte scheiße. So von so einer idiotischen Angst beherrscht zu werden. Über mir schwebt sie wie ein Damoklesschwert. Es kann jedrzeit runterkommen und mich töten. Denn DAS ist für mich wirklich so schlimm wie Verrecken. Was kann man dagegen machen? Paspertin habe ich auch immer im Rucksack. Mensch ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für mich bedeutet! Ich finde sobenen zum ersten Mal in meinem Leben Menschen, die meine gräßlichste Angst verstehen! Den schlimmsten und zentralen Feind in meinem Leben.

Na, ich will mal nicht zu viel schreiben. Ich habe erstmal noch ein paar Fragen.

Wie wirkt denn dieses Vomex? Wirkt das aufs ZNS und sediert die entsprechenden Areale im Gehirn? Ich glaube, das ist der einzig wirksame Schutz, oder? Ist das Mittel zuverlässig? Hat euch das mal über eine Situation gerettet, wo ihr ge+++t hättet, wenn ihr es nicht gehabrt hättet? Wie schnell wirkt das? Was gibt es sonst noch für Medikamente?

Wann habt ihr denn das letzte Mal ge+++t? Und habt ihr euch danach erleichtert gefühlt? Ich kann mich an ein einziges Mal erinnern, das ich ge+++t habe. Ich hatte vorher schlimme Angst, aber nachher habe ich mir gedacht, dass es doch so schlimm gar nicht war. Aber die Angst ist geblieben oder hat sich eher noch verschlimmert.

Wisst ihr irgendwas über die Ursachen? Wenn einer ne Hundephobie hat, ist er ja meinstens mal angefallen worden. So eine seltsame Angst, wie die vorm +++en, muss doch auch Ursachen haben. Sonst hätten es doch viel mehr Menschen. Ich habe Kumpels, die +++en einfach mal so. Die gehen direkt +++en wenn ihnen schlecht ist, damit es ihen wieder besser geht. Wenn ich das nur könnte... Was ist denn so schlimm daran!? Eigentlich ist es doch nur ein körperlichr Vorgang. Aber die Überlkeit ist das furchtbare. Wenn es schwupps rauskommen würde, wäre es ja nicht schlimm.

Also, wisst ihr was über die tiefenpsychologischen Ursachen?

Hallo Gras-Halm. Wenn man als 13jähriger mit ansehen muss, wie einer über den Tisch +++t, das muss doch grausam sein! Ich glaube, ich wäre eine Woche lang nicht ansprechbar gewesen.

Mir hat auch ein Therapeut gesagt, ich solle mir einfach mal den Finger in den HAls stecken, um zu lernen dass ich es überlebe. Das würde ich vielleicht auch machen, wenn es mich von dieser Angst befreien würde. Aber wenn ich mich mit dem Finger in den Hals vortaste und der erste Würgereflex kommt, ist mein ganzer Mut dahin.

Ach Mensch. Ich könnte noch so viel schreiben. Aber ich wil euch nicht langweilen.

Ich bin erstmal sehr froh, dass ich so plötzlich und unerwartet jemanden gefunden habe, der das kennt.

Ich muss auch sagen, dieser Faden hier ist der erste, der mich wirklich persönlich interessiert. Weil ich selbst Betroffener bin.

Konfrontationstherapie ... mittlerweile wäre ich in gewissen Grenzen sogar dazu bereit. Wenn ich sicher sein könnte, dass sich die Angst dadurch veliert. Im Grunde konfrontiere ich mich ja geistig immer damit. Zumindest das gelingt mir ja schon. Aber das selber machen - wie soll das gehen?

Und eins weiß ich jetzt! Ich habe noch ne Überweisung zu einer ambulanten Therapeutin, um die Sachen der stationären noch bissl nachzubearbeiten. Die werde ich auch fragen, ob sie Angst vorm +++en kennt. Wenn sie ja sagt, dann nagele ich sie auf das Thema fest. DARAN will ich arbeiten und an nichts anderem. Doch wenn sie auch nein sagt, wie die anderen vorher, dann gehe ich gleich wieder. Dann bin ich dort falsch.

Ach mir fällt noch ein! Ich hab einen Kumpel, als der klein war, war der mit seinen Eltern in einer Gaststätte essen und hat sich überfressen. Ihm wurde schlecht, er ging raus, +++te, ging wieder rein und aß seinen Eisbecher! ISt DAS vorstellbar? Es muss doch einen Weg raus geben aus diesem beschissenen Gefängnis! Ich will da nicht mehr drin sein. Das hat mein ganzes bisheriges Leben gebremst und gelähmt! Und jetzt weiß ich sogar, dass andere dieselbe Angst haben. Ich bin nicht "völlig alleine".

Ach so, Gras-Halm, du nimmst die Anti-+++-Medizin jeden Tag? Nicht nur bei Bedarf? Warum das denn eigentlich? Solange dir nicht schlecht ist, brauchst du die doch nicht!? Oder?

Ich seh grad, meine Tropfen heißen nicht Paspertin (obwohl ich das schon mal gehört hatte und auch mal besessen habe). Meine heißen MCP ... und sind schon überlagert. Sind gut bei Völlegefühl, wenns nicht nach unten nachrutschen will. Habe ich früher öfter gebraucht. Da hatte ich über Jahre das Problem, dass ich zum Beispiel nur ne viertel Pizza gegessen habe (mehr habe ich aus Vorsicht nie auf einmal gegessen) und eine halbe Stunde nach dem Essen, das im Bauch so aufquoll, dass es nach oben gedrückt hat. Es schien immer mehr zu werden und wollte nicht nach unten sacken. es war, als hätte ich einen Sperrschieber im Unterbauch. Da kriegte ich dann jedes Mal Angst und Schweißausbrüche, bin tief atmend spazieren gegangen und wenns zu schlimm wurde, habeich die Tropfen genommen. Was für ein scheiß Leben, wenn sich alles nur um so eine einzige beschissene ekelhafte sache dreht.

Na, hab euch genug Zeit gestohlen.

Bitte schreibt mir.

GLrUas-[Halxm


Hallo Ängstling! Was für ein laaaaaaaaaaanger Text :-o

ich bin übrigens weiblich, bin ja rosa. Was bist du denn?

also.

Als mal ein Kumpel bei mir war, in dessen Familie eine Magen-Darm-Grippe rumging, habe ich nachher die Tastatur und den Schreibtisch mit Spiritus abgewischt, um alle, von ihm eventuell mitgeschleppten, Bakterien zu beseitigen. Wenn jemand in der Richtung krankt ist, meide ich ihn ohne Rücksicht.

kenne ich..ich war in einer Klinik (wegen Depressionen), als meine Zimmernachbarin vom Wochenende nach Hause kam und sie mit dem üblichen Küsschen begrüssen wollte, sagte sie so: "nein, nicht, ich hab Magen-Darm-Grippe, ganz schlimm, hab total oft gek****!" ich so "neeeeeeeeeein hilfe". dann durfte ich das Zimmer wechseln, hab 2 Supradyn (hochdosiertes Multivitaminpräparat) täglich genommen, nen Liter Orangensaft getrunken, das Klo desinfiziert, alle 5 Minuten meine Hände gewaschen und danach desinfiziert, ständig Medikamente geschluckt...und ich bin nicht krank geworden. Zum Glück!!!

Ich dachte, ich wäre mit dieser Angst ganz allein auf dieser Welt.

das dachte ich auch, bevor ich ins med1 kam und per Zufall hat irgendjemand darüber geschrieben, und darunter stand, dass man das Emetophobie nennt und es eine Seite dazu gibt. Ich konnte es nicht glaube! ich hab auch immer gedacht ich sei die einzige auf der Welt mit dieser Angst. Ich meine, Platzangst und Spinnenphobie, das ist ja allen einigermassen ein Begriff, das kennt man. Aber Angst vor dem Erbrechen war mir bis dahin noch nie bei jemandem begegnet.

Ich hoffe ich schreibe nicht allzuviel.

tja..vergebens gehofft... ;-) :-p ;-D (Scherz)

Ich habe sogar das Wort "brauchen" vermieden, weil es durch das "br" am Anfang eine Ähnlichkeit mit "Brechen" hat. Völlig idiotisch, oder?

du, das kenn ich auch. Nicht mit k**** sondern einfach mit der allgemeinen Angst (nicht so schlimm wie die Phobie, aber auch recht stark) vor Krankheiten. Ich hab alles was ein "k" (für krank) drin hatte, hab ich vermieden, und auch alles was "l" und "j" drin hat, weil diese Buchstaben im Alphabet vor und nach dem "k" kommen. Also ALLES hab ich nicht vermieden, aber z.B. nur grüne Strohhalme (grün wie gesund), keine blauen (wegen dem "l"). Wir haben 2 Spülbecken, und ich durfte (von mir aus natürlich) nie Sachen ins linke Becken stellen, denn links hat ein "k" drin. Ich durfte nie die Treppenstufen berühren, auf denen Socken lagen, denn Socken hat ein "k" drin. Und so weiter. Richtig zwanghaft. :-o

Ich habe mir aufgrund eures Gespräches auch gleich ein neues Login zugeleg, damit ich mitreden kann, aber völlig anonym bleiben kann.

du bist also schon im med1? Wovor hast du genau Angst? Ist ja nichts peinliches oder so. Es ist einfach eine "normale" Phobie. Es gibt z.B. auch die Phobie vor Kleidung. Ich hab im Internet mal eine Liste gesehen mit allen möglichen Phobien. Und hier gabs mal nen Thread, wo Leute Angst vor Knöpfen und Angst vor Kaugummi hatten. Das sind Ängste, die für nichtbetroffene, am ehesten solche, die keine Phobie haben, nicht nachvolllziehbar sind ("was ist denn an einem Kaugummi schlimm?")

Beide meinten, sowas [Phobie] hätten sie noch nie gehört!

Die Angst ist auch kaum bekannt.

Ich gehe jahrelang auf der anderen Seite von einem Fussweg, wenn da mal +++e rumlag.

bei mir ist das mit dem Essen so. Nicht nur wenn ich MDG (magendarmgrippe) hatte, sondern auch normale Grippe. SAgen wir mal ich hab davor Pizza Margerita gegessen, und bin dann (natürlich nicht von der Pizza) krank geworden, konnte ich jahrelang keine Pizza Margerita mehr essen. Oder wenn ich einen bestimmetn Pulli anhatte und dann in dem krank wurde, zog ich ihn nie mehr an. :-o Selbst wenns bis dahin mein Lieblingspulli war.

Wie wirkt denn dieses Vomex? Wirkt das aufs ZNS und sediert die entsprechenden Areale im Gehirn? Ich glaube, das ist der einzig wirksame Schutz, oder? Ist das Mittel zuverlässig? Hat euch das mal über eine Situation gerettet, wo ihr ge+++t hättet, wenn ihr es nicht gehabrt hättet? Wie schnell wirkt das? Was gibt es sonst noch für Medikamente?

Vomex enthält meines Wissens Meklozin. Ich kenne es in der Schweiz unter dem Namen Itinerol B6, welches noch Pyridoxin (Vitamin B6) enthält. Auszug aus [[http://www.kompendium.ch]] :

Meklozin wirkt direkt auf das Brechzentrum, indem es seine Reizschwelle heraufsetzt; gleichzeitig wird die Erregbarkeit des Labyrinthes vermindert. Pyridoxin (Vitamin B 6 ) aktiviert den Eiweissabbau, verhindert eine Anhäufung von stickstoffhaltigen Stoffwechsel-Zwischenprodukten, welche für das Auftreten von Übelkeit und Erbrechen auch verantwortlich sind.

Naja, als "einzig wirksam" würd ich das nicht bezeichnen. Ichglaube die einzig wirksamen Medikamente dagegen sind diejenigen, die man Leuten, die mit Chemotherapie behandelt, gibt. Die verschreibt man aber gesunden Menschen nicht, hab ich mal gelesen. Ich würde sagen, es hat mich schon aus diversen Situationen gerettet. es wirkt recht schnell, zumindest mein Medikament als Kapsel. hat 25mg drin von dem Meklozin.

Sonst gibts noch Paspertin, welches Metoclopramid enthält und dasselbe ist wie MCP (Abkürzung). Es gibt auch noch Motilium, dieses enthält Domperidon. Motilium und Paspertin sind beides sogenannte Prokinetika, das sind Mittel, die die Magen-Darm-Fortbewegung beschleunigen. Auszug aus Kompendium (etwas kompliziert, frag wenn du was nicht verstehst):

**Sein antiemetischer Effekt beruht auf einer Kombination von peripheren (gastrokinetischen) Wirkungen und dem Dopaminrezeptor-Antagonismus in der Chemorezeptor-Triggerzone, welche ausserhalb der Blut-Hirn-Schranke liegt. Tierstudien und die tiefen Konzentrationen von Domperidon im Hirn deuten auf eine vorherrschend periphere Wirkung von Domperidon an den Dopamin-Rezeptoren hin.

Studien am Menschen haben gezeigt, dass orales Domperidon die Dauer der antralen und duodenalen Kontraktionen erhöht, die Magenentleerung von Flüssigkeiten und halbfester Nahrung bei gesunden Freiwilligen und die Magenentleerung auch von fester Nahrung bei Patienten mit verzögerter Entleerung beschleunigt und den Druck im unteren Ösophagussphinkter beim Gesunden erhöht. Dementsprechend beeinflusst Domperidon die Magensekretion nicht.**

Wann habt ihr denn das letzte Mal ge+++t?

an Weihnachten 1999.

danach hab ich mir vorgenommen, 5 Jahre nicht zu k****. geschafft! :-D jetzt hab ich mir 10 Jahre vorgenommen.

Wisst ihr irgendwas über die Ursachen?

nein...meine früheste Erinnerung meiner Angst war mit 5 Jahren im Kindergarten, als sich ein anderes Kind vor mir übergeben hat. Ich hab angefangen zu weinen und zu zittern und hab mich versteckt.

Ach so, Gras-Halm, du nimmst die Anti-+++-Medizin jeden Tag? Nicht nur bei Bedarf? Warum das denn eigentlich? Solange dir nicht schlecht ist, brauchst du die doch nicht!? Oder?

ich hab dummerweise von den Depressionen seit fast 2 Jahren tägliche Übelkeit (ausser letztes Halbjahr, seitdem ist es viel besser), weswegen ich die Mittel auch jeden Tag, teilweise stark überdosiert, nehme. Ich nehme MCP und Itinerol gemeinsam.

so, finger tun weh... ;-)

ÄCngstxling


He Grashalm, du hast ja mehr geschriebenals ich :-) Ich könnte jetzt schon wieder n Haufen schreiben und hab auch etliche Fragen, aber ich geh erstmal ins Bett. Ist spät. Es sit das ersteMal, dass mir auf dieses thema jemand antwortet und nicht meint "Was ist denn daran schlimm?" Von dieser meiner angst wissen nur sehr wenige Menschen in meinem Umfeld. Früher war das mein größtes Geheimniss. Um mich nicht angreifbar zu machen. Aber noch nie habe ich jemand getroffen, der das verstanden hat. Du bist echt die erste. Deshalb fühle ich mich seltsam beruhigt. Und kann morgen in Ruhe schreiben. Echt, mir ist fast wie heulen zumute. Also dass es tatsächlich noch jemand anderes nachempfinden kann wie grauenhaft das ist, was man da durchmacht. Das mich in der Beziehung mal jemand ernst nimmt. Ich habe wenns ernst wurde früher Kinetosin (wie der Name sagt, gegen Reisekrankheit) gefressen. Aber das gibts nicht mehr. Wirkte auch zentral. Jetzt hab ich noch "Rubimen" im Rucksack. Aber die müssten auch schon verfallen sein. Ich habe das Zeug nur als "Versicherung" mit. Ich weiß nicht mal mehr, ob ich je eine genommen habe und wenn, dann weiß ich nicht mehr vor wieviel Jahren.

Ich bin übrigens männlich. Und eigentlich kein überempfindlicher Mensch. Die Leute in meinem Umfeld sagen, ich würde den Eindruck machen, dass ich kriege was ich will, oder dass kein Gras mehr wächst, wo ich hinhaue. Ich muss also einen recht stabilen Eindruck auf meine Umwelt machen. Stimmt eigentlich auch. aber in diesem einen Punkt werde ich zum hilflosen Kind.

Mein frühestes Erlebnis, das ich mit dieser Angst in Verbindung bringe, war in der Kinderkrippe. Da war ich sage und schreibe 3 1/2 Jahre alt. Die "Erzieherinnen" dort haben uns zum Essen gezwungen. In meiner Kindheit hatte ich einen Hass zum Totschlagen gegen diese Frauen. Manchmal flackert das auch heute noch blass auf. Und wenn ich Zeuge werde, wie Eltern versuchen, ihr Kind zum Essen zu nötigen, muss ich aufpassen, dass ich nicht ausfällig werde. Es ist ein Jammer, wie Erwachsene aus himmelschreinender Dummheit heraus das komplette Leben eines jungen Menschen versauen können. Meine Erinerungen an diese Kindrkrippe sind tief eingegraben und waren früher schnell präsent. In der Krippe hat gab es einen bestimmten Geruch nach einer bestimmten Farbe. Selbst wenn ich jetzt nur davon schreibe, steigt der klammheimlich und entfernt in mir hoch. Seltsam. Na ja, jedesmal wenn ich später als größeres Kind oder als Jugendlicher irgendwo diese Farbe roch, hatte ich für Sekundenbruchteile die gesamte Inneneinrichtung und meine Erinnerungen dieser Kinderkrippe vor Augen. Das waren richtige Flashbacks.

Meine ganze Jugend lang war Essen für mich ein Graus. Ich habe am liebsten gegessen wenn ich allein war. Das Schlimmste waren Familienfeste mit einer großen gedeckten Tafel oder in ner Gaststätte, wo die Scheiße dann aufgetragen wurde, jeder reinhaute und mir der Hals zugeschnürt war, nur weil ich wusste, jeder erwartet jetzt von mir, dass ich den Dreck fresse. Und natürlich fragte auch immer irgendein Idiot mit freundlich grinsender Fratze, ob's denn schmeckt! Nee überhaupt nicht, ich wäre immer am liebsten gegangen. Das sit eigentlich erst später anders geworden, als icv gelernt habe darüber zu sprechen und es meinen Eltern erzählen konnte. Die haben das in vollem Umfang respektiert und das war für mich sehr wichtig.

Auch heute noch, wo ich zu der Sache Abstand habe, bin ich rigoros wenn es um Essensportionen geht. Wenn ich wo zu Gast bin und der packt mir ungefragt einen Nachschlag drauf, bleibt der stehen. Wenn ich keine Lust mehr zum Weiteressen habe, höre ich ohne schlechtes gewissen auf. Das ist die einzige Rücksichtslosigkeit, die ich mir in vollem Egoismus gönne. ICH entscheide, was in meinen Körper kommt. Schwierig ist es, wenn ich bei einem Mädchen bin, die extra für mich gekocht hat um mir eine Freude zu machen. Aber auch dafür habe ich Methoden entwickelt, die solche Situationen im gegenseitigen Verständnis regeln.

Gut. Ich überflieg nochmal deinen Text. "Rosa" heißt weiblich? Dann ist blau sicher männlich. Ich hab mich immer gefragt, wie die Farben zustandekommen. Na, muss ich mir mein Geschlecht eben noch nachträglich verleihen.

Das mit deinen Wortvermeidungen ist echt krass. Aber ich kann solche Assoziationen (so blödsinnig sie intellektuell betrachtet erscheinen) gut nachvollziehen. Ich habe z.B. mal festgestellt, dass ich, wenn ich einen Krankenwagen oder gebrechliche Menschen sehe, solange ich den oder die angucke, vermeide einzuatmen, damit ich "das Elend nicht inhaliere". Vollidiotisch.

Ja, ich bin schon im Forum angemeldet. Aber ich will mich trotzdem schützen. Mit dem anderen Login trete ich als der auf, der ich im realen Leben bin. Hier will ich über dieses "Geheimnis" reden. Und das kann ich nur, wenn ich meinen inneren Wunsch nach Geheimhaltung dieser Sache respektiere. Ich hoffe du findest das nicht feige oder unfair. Sicher klingt das gespalten, aber so ist mein wirkliches Leben auch. Es gibt den, den alle kennen und den, der mörderische Angst vor einer Sache hat, die für ALLE anderen in meinem Bekanntenkreis zwar unangenehm, aber nicht wirklich schlimm ist. Ich habe immer den Eindruck, für die ist das nicht schlimmer als mal nen Tag Kopf- oder Zahnschmerzen zu haben. Ich hab nen Kumpel, der hat ne Nahrungsmittelallergie. Wenn der zu spät merkt, dass er was falsches gegessen hat, k+++ er das wieder raus, bevor die Allergiesympthome einsetzen. Kein Problem für ihn. Hat er schon oft gemacht. Ein anderer Freund (einer der wenigen, denen ich mein "Geheimnis" erzählt habe) hat mir angeboten, vor meinen Augen zu +++, damit ich mich überzeugen kann, dass es nicht schlimm ist. Ich fand das eigentlich eine gute Idee. Es war ein Mensch, der mir sehr vertraut war und seine Sicherheit und Angstfreiheit im Umgang mit diesem Thema beruhigten mich. Ich habe das dennoch abgelehnt weil ich nicht wusste, welche Wirkung das in der konkreten Situation auf mich hat. Aber generell bin ich eigentlich immer für moderate Konfrontation. Denn nur so kann man den Feind betrachten und erkennen. Und nur so verliert er seinen Schrecken.

Ob es übrigens eine "normale" Phobie ist, da bin ich mir eben nicht so sicher. Was erlebt einer mit ner Spinnenphobie oder Höhenangst wenn er mit Triggern konfrontiert wird? Beiden Sachen kann man sich langsam und aus freier Entscheidung annähern. Geht bei den meisten objektgebundenen Ängsten. Man kann die Reizstufe erhöhen, kann es aushalten oder abbrechen. Aber die Angst vorm +++ ist etwas ganz anderes. Das ist die Angst vor dem Moment wo die Hölle hereinbricht. Wo es kein zurück mehr gibt. Wo es nichts mehr abzuschalten gibt. Es ist die Angst vor dieser eskalation. Die gibt es bei einer Spinnenphobie nicht. Die Spinne krabbelt übern Arm und der Angstreiz ist konstant.

Phobien gibt es wirklich seltsame. Bei der stationären Th. war einer, der hatte Angst vor Fischen. Konnte in kein Aquarium gucken und wenns Fisch zu essen gab ging er gar nicht in den Speisesaal. Und die Bulimikerinnen kamen da immer mit dicken Hosen raus, weil sie sich kiloweise Wurscht, Käse und Brot in die Socken gestopft hatten ;-) Kein Mist.

Ä_ngst=lijng


Oder wenn ich einen bestimmetn Pulli anhatte und dann in dem krank wurde, zog ich ihn nie mehr an. Selbst wenns bis dahin mein Lieblingspulli war.

Wirkt sich dieses Vermeidungsverhalten auch zwischenmenschlich aus? Also dass du Personen für immer meidest, die dir mal einen Infekt "weitergereicht" haben? Könnte ich mir vorstellen.

Danke für die Medikamenten-Infos. Das zweite Zitat hats in sich. Dazu hab ich paar Fragen.

1. Dopaminrezeptor-Antagonismus? Dopamin ist irgendein Hormon. Und am passenden Rezeptor dockt es an. Und der Rest?

2. "Chemorezeptor-Triggerzone" klingt nach Hirnregion, liegt aber außerhalb der BHS. Versteh ich also nicht.

3. "antrale und duodenale Kontraktionen"? Kontraktion is klar. Und der Rest?

4. "Druck im unteren Ösophagussphinkter beim Gesunden erhöht" Druckerhöhung im Verdauungstrakt klingt für mich generell nicht positiv.

4. "beeinflusst Domperidon die Magensekretion nicht." ???

an Weihnachten 1999.

Und davor das letzte Mal?

Und warum 1999? Was war da los? Und wie hast du dich unmittelbar danach gefült? War es wie ein "bloß gut, überlebt" oder wie ein "ich wäre lieber gestorben!" ? War irgendwie eine Erleichterung dabei? Eine Einsicht, dass es "so furchtbar" ja nicht war?

Ich kann mich wie gesagt nur an ein einziges Mal erinnern, dass ich +++ habe. Und da war ich 10 oder so. Aber davor hatte ich diese grausame Angst auch schon. Ich habe meinen Magen angefleht, dass er mir nichts böses tut. Hat bei mir bestimmt mit den Kinderkrippenerlebnissen zu tun. Kann mich aber nicht erinnern, ob ich dort +++ habe. Aber die haben mich mit kaltem Wasser überbraust, damit ich endlich runterschlucke. Diese F*tz*n. So was gehört für drei Jahre ins Gefängnis!

Allein das hier alles aufzuschreiben ist wie eine Gesprächstherapie für mich. Hab ich in dem Umfang noch nie gemacht.

Ich habe auch barbarische Angst vor Krankenhaus oder evtl. mal einer Operation. Vor beidem nur aus einem Grund, wweil ich vielleicht +++ könnte und odrt nicht weg könnte. Ein paar mal hab ich gehört, dass Leuten nach dem Aufwachen aus einer Narkose schlecht war. Wenn mir jemand erzählt, er sei irgendwann mal operiert worden, frage ich JEDEN, wie er die Narkose vertragen hat. In den letzten Jahren habe ich aber nur noch von einer gehört, dass ihr schlecht war und die neigt dazu. Die Mittel müssen deutlich vertäglicher geworden sien. aber trotzdem hab ich Angst davor. Wenn ich nur in einem Krankenhaus jemanden besuchen gehe wird mir ganz mulmig und ich halte mich an dem Gedanken fest, dass ich ja nur Gast bin und jederzeit wieder gehen kann.

Hast du Erfahrung mit Übelkeit nach Narkose? Und wie soll ich einem Arzt erklären, dass ich nicht operiert werden will, weil ich Angst habe danach +++ zu müssen. Aber jetzt habe ich zumindest einen Begriff und weiß, dass die Sache von der Psychotherapie erfasst und anerkannt ist, ja sogar als therapierungswürdig eingestuft ist!

nein...meine früheste Erinnerung meiner Angst war mit 5 Jahren im Kindergarten, als sich ein anderes Kind vor mir übergeben hat. Ich hab angefangen zu weinen und zu zittern und hab mich versteckt.

Stimmt. Genau so fühlt man sich da. Heulen, zittern, nischt wie weg!

Gibts in dem Forum eigentlich Shortcuts zum zitieren? Ich tippe die Tags immer per Hand ein und das nervt bissl.

Haben bisherige Therapien eigentlich etwas bezüglich deiner Depressionen genützt? Hast du persönlich überhaupt den Eindruck, dass Psychotherapie etwas ECHTES, Dauerhaftes bewirkt?

Na genug für heute. Habe langsam ein schlechtes Gewissen, dass ich dich so strapaziere.

Danke dass du mir geantwortet hast. Ich merke, dass ich ein großes Bedürfniss habe, mich dazu mal zu äußern und mich der Sache auch zu stellen. Wenn auch nur theoretisch und ansatzweise. Vermeidung schützt einen Menschen zwar vorm Grauen, aber sorgt auch dafür, dass man es auf ewig als Gauen erlebt und nagelt den Menschen auf der Stelle fest. Diese Scheiße hat mir lange genug das Leben zur Hölle gemacht ud meine Freiheit eingeschränkt.

Also machs gut und schlaf schön! :-)

Siehst du, jetzt habe ich doch gleich alles aufgeschrieben, was ich eigentlich morgen "in Ruhe" machen wollte. Und es ist soviel, dass ich den Text teilen musste, um ihn posten zu können. Aber dafür kann ich jetzt in Ruhe schlafen. Ist auch verdammt spät.

C4hamälIeoxn


Das...

"Chemorezeptor-Triggerzone" klingt nach Hirnregion, liegt aber außerhalb der BHS. Versteh ich also nicht.

ist ganz einfach. Schau' mal: Du hast eine sensitive Zone im Hirn, die dazu da ist, Schadstoffe im Blut aufzuspüren & zu messen & bei Bedarf gleich die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten. Bevor größerer Schaden entsteht.

Um Dinge aufzuspüren, die im Blut rumschwimmen, muss ich relativ blutnah messen. Wenn ich zwischen den Rezeptor & das Blut noch 10 Zellmembranen packe, geht das nicht so gut. Und wenn ich Gegenmaßnahmen einleiten will, noch bevor Schlimmeres passiert, das Zeug also Konzentrationen erreicht, die dann möglicherweise doch die Blut-Hirn-Schranke überwinden, muss ich schnell sein. Und diese Substanzen schon aufspüren, bevor sie das Großhirn beeinträchtigen.

Deswegen gibt's einige wenige Hirnregionen, in denen die Blut-Hirn-Schranke vermindert oder ganz aufgehoben ist.

Antagonismus heißt, dass ich genau das Gegenteil erreiche, wie es der Agonist (in dem Fall das Dopamin) im natürlichen Fall machen würde. Also, ich hab' eine Substanz, die zwar an den Dopamin-Rezeptor bindet, diese Stelle also blockiert, aber dort selbst keine Wirkung hat. Damit ist der Rezeptor geblockt, das natürliche Dopamin kann nicht mehr hin, weil keine Stelle mehr frei ist. Und damit ist de facto die Dopamin-Wirkung aufgehoben.

Unterer Ösophagus-Sphinkter... das ist der, der direkt vor dem Magen liegt. Wenn der zu schlaff ist, kann das eine Ursache von Sodbrennen sein, weil dann immer ein bisschen Magensaft zurückfließt in die Speiseröhre.

Antrum heißt der "untere" Teil vom Magen, von dem aus es Richtung Dünndarm geht. Und das Duodenum (Zwölffingerdarm) ist eben der erste Dünndarmabschnitt, der direkt nach dem Magen kommt.

Garasu-Harlm


Verdammtes scheiss Internetcafé..ich hab übersehen, dass ich gar keine Zeit mehr drauf hab, hab schon voll viel geschrieben, da war der Text weg! :-o :-(

dann halt alles nochmal von vorne. >:(

Zuerst zum zitieren. Du kannst einen Text kopieren, indem du mit der gedrückten Maus darüber fährst, so dass der Abschnitt, den du kopieren willst, blau wird (oder was für eine Farbe auch immer). Dann drückst du die rechte Maustaste und dort "kopieren". Dann drückst du in das Textfeld und machst die rechte Maustaste und "einfügen". oder du kannst statt kopieren auch Ctrl und C drücken, und zum einfügen Ctrl und V.

Ich finde es super, dass du die Medis zwar zur Sicherheit dabei hast, aber sie nicht nimmst und schon gar nicht präventativ, wie ich das teilweise tu (z.B. Essen steht an, und ich hab solche Angst, dass mir wieder schlecht, dass ich Tabletten nehme, obwohl mir in dem Moment gar nicht schlecht ist).

Die haben das in vollem Umfang respektiert und das war für mich sehr wichtig.

Cool! :-D :)^

meine Eltern haben dafür kein Verständnis.

Wir haben 8 Katzen, davon ist eine meine eigene. Wenn eine Katze k****, dann ist es normalerweise so, dass der, der am nächsten bei der Katze ist, ein Tuch darunterschiebt, damit nichts daneben geht, und wenn doch, dann putzt er es. Wenn ich sehe, dass die Katze anfängt zu w***** und ich am nächsten dran bin (und selbst wenn ich nicht am nächsten bin) renne ich weg und halte mir die Ohren zu. Danach hagelts natürlich Kritik und Wut. :-(

naja, und wenn meine Katze k**** dann muss ich es in jedem Fall aufnehmen, weil es ja meine Katze ist (selbst wenn ich jetzt 2 Tage nicht da bin und meine Katze in meinem Zimmer k**** lässt meine Mutter es liegen damit ICH es putze). Ich nehme immer ne halbe Rolle Küchenpapier damit ja nichts durchdrückt oder fühlbar ist und renne dann würgend aufs Klo, wo ich es runterspüle.

Einmal hat meine Katze im Flur gek*****. Meine Mutter sagte, ich solle das sofort aufputzen. Ich fing an zu heulen und setzte mich auf den Boden und erklärte ihr, dass ich total Angst hab und das nicht kann....da rastete sie aus, fing an zu schreien und mich zu treten...ich hab gesagt "hör auf, ich mach es später, ich kann jetzt nicht", sie hat nur hysterisch rumgeschrien, dass ich es JETZT machen soll...meine Güte, hab ich geheult.... :-|

Wenn ich keine Lust mehr zum Weiteressen habe, höre ich ohne schlechtes gewissen auf.

:-D :)^

"Rosa" heißt weiblich? Dann ist blau sicher männlich.

Genau, und grün sind die Zwitter. ;-) Grün ist man einfach, wenn man noch kein Geschlecht angekreuzt hat. :-)

solange ich den oder die angucke, vermeide einzuatmen, damit ich "das Elend nicht inhaliere".

langsam wirds unheimlich - genau das tu ich auch, allerdings in anderer Form - wenn jemand da ist, der krank war, dann atme ich, wenn derjenige etwa im Umkreis von einem Meter ist, nicht ein und aus. Das ist natürlich schwierig, weil man die Luft nicht ewig anhalten kann, aber irgendwie hab ich das immer geschafft ohne dass es jemandem aufgefallen ist.

Es gibt doch, wenn ein Mensch an einem vorbeiläuft, so einen Luftzug, kurz nachdem er durchgelaufen ist. Früher hab ich immer die Luft angehalten, wenn jemand vorbeilief, weil ich mir einbildete, in diesem Luftzug seien die meisten Bakterien. :-o

Das tu ich heute nicht mehr. :-)

Ich hoffe du findest das nicht feige oder unfair.

Nein - ehrlich gesagt tu ich das auch mit einem Problem, das ich nicht unter meinem jetztigen Nick preisgeben will. :-/

Ich habe das dennoch abgelehnt weil ich nicht wusste, welche Wirkung das in der konkreten Situation auf mich hat.

das ist trotzdem bewundernswert, dass du es eine gute Idee fandest - ich würde mich das nie trauen, nicht mal in Erwägung ziehen - ich wüsste auch was passiert, ich müsste auch k****.

Wirkt sich dieses Vermeidungsverhalten auch zwischenmenschlich aus? Also dass du Personen für immer meidest, die dir mal einen Infekt "weitergereicht" haben? Könnte ich mir vorstellen.

Nein, zum Glück und unlogischerweise nicht. :-)

also den Text hatte ich auch nicht komplett verstanden. :- danke, Chamäleon, für die Erklärungen! :-x

und das:

beeinflusst Domperidon die Magensekretion nicht

würde ich entweder so interpretieren, dass Domperidon weder die Säureproduktion anregt noch unterdrückt, oder aber, dass es keine Säure bindet. :- Weiss nicht genau.

Und davor das letzte Mal?

Und warum 1999? Was war da los? Und wie hast du dich unmittelbar danach gefült? War es wie ein "bloß gut, überlebt" oder wie ein "ich wäre lieber gestorben!" ? War irgendwie eine Erleichterung dabei? Eine Einsicht, dass es "so furchtbar" ja nicht war?

davor...hm. Ich weiss es nicht mehr genau. Ich schätze, da war ich 10 (bin jetzt 18). Ich wachte nachts auf, mit Bauchschmerzen. Dann kam meine Mutter rein, weil bei mir bei mitten in der Nacht das Licht brannte, und fragte, was los sei. Ich sagte, ich hätte Bauchschmerzen. Da sagte sie "oh nein, du auch...das ist die Magen-Darm-Grippe, du wirst nachher k**** müssen..." ich fing an zu weinen, und flehte sie an irgendwas zu tun...damit ich es nicht tun muss...naja, ich musste dann halt doch und die ganze Nacht durch. War schrecklich.

1999: Es war wegen einer Magen-Darm-Grippe. Eine in meiner Klasse hatte sie auch gehabt und trotz Vermeidungsverhalten wachte ich nachts auf und ich spürte: oh nein, jetzt muss ich k****. ich hab einen Plastikmülleimer (leer natürlich) genommen und da reinge*****. War schrecklich.. :-(

seitdem steht immer ein Plastikpapierkorb (leer) neben meinem Bett, für den Fall der Fälle %-|.

Es war "ich wäre lieber gestorben" und überhaupt keine Erleichterung war dabei.

So was gehört für drei Jahre ins Gefängnis!

das finde ich allerdings auch! >:( :-( schrecklich sowas! >:(

Ein paar mal hab ich gehört, dass Leuten nach dem Aufwachen aus einer Narkose schlecht war.

diese Angst hatte ich früher auch. Kann dich beruhigen, heutzutage k*** kaum mehr jemand nach einer Narkose, und ich hab auch gehört, dass man bei bestimmten Narkosen auch schon im Voraus ein Mittel gegen das K**** gibt.

ich hab mir selber im Dezember 2003 die Mandeln rausnehmen lassen und absolut keine Probleme gehabt. Im Fall einer OP könntest du sicher mit dem Narkosearzt darüber reden.

Haben bisherige Therapien eigentlich etwas bezüglich deiner Depressionen genützt? Hast du persönlich überhaupt den Eindruck, dass Psychotherapie etwas ECHTES, Dauerhaftes bewirkt?

das ist schwierig zu sagen...also ich mach erst seit Oktober Therapie. Ich hab immerhin schon ein bisschen rausgefunden, wo meine Probleme liegen, warum ich mich selbst verletze, etc.

ich glaube schon, dass Therapie etwas dauerhaftes bewirken kann. Es kommt natürlich immer drauf an wie der Therapeut ist, und was für eine Therapie man macht, und ob sie für einen geeignet ist.

Na genug für heute. Habe langsam ein schlechtes Gewissen, dass ich dich so strapaziere.

tust du nicht - je mehr ich schreibe desto schneller kann ich schreiben... ;-)

Hoffe, du hast gut geschlafen. :-)

G8ras-`Halm


ach ja...

hast du auch Angst (also weniger schlimm) vor anderen Krankheiten? Bei mir ist grad ne Erkältung im Anmarsch, Kopfweh, Halsweh, Gliederschmerzen, und ich stopfe mich schon total mit Antigrippemittel voll, weil bei mir letzten Frühling aus einer Erkältung eine ziemlich heftige Lungenentzündung geworden ist..und auch sonst, ich fresse den ganzen Tag Vitaminpräparate, damit ich nur ja nicht krank werde.. :-

kennst du das auch?

n;etpow$exr


Also um nochmal auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen, "Haben Ängste und Phobien immer eine Ursache?"

Ja, das haben sie. Phobien haben ihren Ursprung in ungelösten emotionellen Konflikten aus frühester Kindheit. Daran erinnert man sich aber nicht mehr. Im Unterbewusstsein steckt das aber noch fest, und diese "Urangst" wird bei Phobien auf andere Objekte wie Spinnen, Schlangen, bestimmte Situationen etc. projeziert. Dadurch kann die innere Angst vermieden werden weil sie nach außen verlegt wurde.

Bei Phobien lässt sich relativ schnell eine dauerhafte Heilung mit der Psycho-Kinesiologie erreichen. Mit deren Hilfe kann man das ursprüngliche Erlebnis wieder bewusst machen und entkoppeln. Meistens reichen schon ein paar Sitzungen aus und der Spuk hat endgültig ein Ende.

rJincxhen


@ netpower

so wäre das aber zu einseitig. ich hatte angst vor allem möglichen (ja, auch vorm kotzen) verbunden mit dauernden panikattacken, das ganze in kombination mit wahnvorstellungen, depressionen,... zweifellos perfekte gründe um in der psycho-schublade zu landen inkl. der suche nach schlimmen erlebnissen und auslösern für das ganze. es hat sie gegeben, aber sie spielten keine, oder nur eine sehr untergeordnete, rolle. es gab (oder gibt noch) physische gründe dafür. ich finde diese oft einseitige erklärung für alle psychischen symptome gefährlich: als betroffene/r glaubt man dieses dann irgendwann und landet in einer schublade in die man im grunde nicht möchte und auch gar nicht gehört. nicht, dass es nicht so sein kann (klar bei einem konkreten auslöser liegt die erklärung nahe), aber man muss miteinbeziehen, dass auch eine andere lösung möglich ist.

gruß

rinchen

Ä,ngsEtl!ing


Hallo an alle...

...und insbesondere Grashalm. Habe zu Hause übers WE Probs mitm DSL. Bin grad beim Kumpel und nehm den Text mit. Lese ich inRuhe. Melde mich, wenns wieder geht.

Wie man kopiert weiß ich übrigens :)^ aber ich meinte das zitieren, also das manuelle eingeben von

... ich hoffe, dass der Rest des Textes jetzt nicht als Zitat interpetiert wird. Na, ich lass den schließenden Tag weg. In anderen Foren kompiert man den zu zitierednen Text ins Fesnter, markiert ihn und drückt nen Button. Fertig.

@ netpower

Psycho-Kinesiologie? Raus mit der Sprache...oder dem Link! ;-) Weißt du was über EMDR? Soll auch sehr effizient sein in der Traumaarbeit.

@ Chamäleon

Danke für die Ausführungen. Klingt nach bestandenem 3. Staatsexamen.

ÄHngst%ling


Also doch

alles als Zitat. Also ich meinte die eckigen Klammern [] und da drinnen das z. Das muß man immer manuell eingeben. Ich dachte das könnte man einfacher bewerkstelligen.

CIhamXälexon


Zuviel...

Danke für die Ausführungen. Klingt nach bestandenem 3. Staatsexamen.

der Ehre |-o. Außerdem gibt's nach neuer AO anstatt der 3 Prüfungen nur noch ein Examen am Ende & das Physikum zählt plötzlich zur Gesamtnote mit.

Und, ja, Du musst das alles manuell eingeben. Wenn ein Zitat zu Ende ist mit

.

Geras-(Halm


Ängstling

ach so... |-o

ja, das muss man manuell eingeben. aber mit der Zeit geht das so schnell... :-D

und du könntest ja auch z und /z schreiben und das dann ein paarmal kopieren, dann musst du es nicht immer nochmal schreiben.

k#ajax1


Guten morgen Ängstling und Grashalm!

Ich bin wieder hier.Hab jetzt erstmal eure Texte gelesen.Viel zu sagen hab ich nicht dazu, ausser dass es mir genauso geht wie euch.

Ich hatte zwar noch nie Angst davor Wörter zu benutzen,die irgendwo einen Zusammenhang hatten mit Kotzen, Erbrechen etc, aber ich hatte tierische Schwierigkeiten das Wort "KOTZEN" auszusprechen. Jetzt nach langem üben, geht das ganz gut.

Jipieeeeee, ich hab's geschafft das ganze Wochenende kein Paspertin zu nehmen, obwohl ich kotzende Leute im Fernsehen gesehen habe und ich im Beisein meines Freundes total viel gegessen habe.Es ging eigentlich ganz gut, musste aber verdammt darum kämpfen, dass mir nicht Gedanken wie:Jetzt hab ich was gegessen, das kommt bestimmt gleich wieder raus, oder Passt das jetzt alles zusammen was ich gegessen habe?, nicht wieder in den Kopf kamen.

Ich weiss nicht, ob ich jetzt stolz auf mich sein soll, denn ich habe das Gefühl, dass es eh nichts bringt, weil ich heute oder morgen sowieso wieder Medis brauche.

Wir könnten aber 'ne Liste erstellen und versuchen von den Magenmitteln runter zu kommen, vielleicht motiviert uns ja, das gemeinsame absetzen. Was haltet ihr davon? *:)

Find ich eigentlich 'ne gute Idee.

Wie war euer Wochenende noch so? Alles gut gegangen?

Freu mich auf, wenn ihr wieder hier seid! ;-)

Abwarten und Tee trinken oder lieber Kaffee :)D

GLG kaja

GSras|-H(alxm


kaja

aber natürlich kannst du stolz sein! :-D :)^

guck mal,, hier ist eine Liste:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/110184/]]

ich bin dort mit SV und Tb(Tabletten). :-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH