» »

Sprititualität, Meditation, geistige Klarheit

M<aschionenkanonOe


"Schlaft" schön, selbstverständlich...

...und solltest du mal in Indien, sein, zieh dir eine der Palmblattbiblioteken rein! Da pfeifts dir echt die Birne weg! Beruhigungsmittel nicht vergessen ;-D

CXosUmix


@Maschinenkanone

Also ich mach ja jede Wette, dass son Meister in jedem Menschen schon von Geburt an drinsteckt Wanderweg: Hinsetzen, Klappe halten

Ich gehe sogar so weit zu behaupten das wir alle Göttlich bzw. Götter sind. Dadurch das wir unsere eigene Welt in unserem Inneren erschaffen können, nur durch unsere Gedanken und Fantasie sind wir Göttlich. Wir könne Welten und Universen erschaffen, die es nirgendwo gibt.

Der Meinung bin ich ja auch, nur das ich das anders beschrieben habe. Wir sind von Geburt auf Göttlich, nur das das Göttliche in uns glummert und erweckt werden muss und dafür ist ein Mensche der ein "Wegwieser zum Glück/Meister/Guru/Lehrer gut, um den richtigen Anstoß zu geben.

Auf die Frage wegen dem Bund, bin ich gekommen, aus dem Grund um zu erfahren, ob du jemals im Einsatz warst irgendwo im Ausland oder "nur" (nicht falsch verstehen !) hier in Deutschland bei den normalen Truppenübungen? Des weitern wollte ich dann wissen, wenn du im Ausland warst ob ihr jemals in eine brenzliche Situation gekommen bis in der zu beschossen wurdest oder ob du auch jemals auf andere Personen aus Sicht der Selbstverteidigung schießen / töten musstest.

@alle

Wichtig nur lesen wenn ihr einen guten Magen habt!!!!!!

Ich frag das weil eine sehr guter Freund von mir damals in Kosovo 1997/98 stationiert war. Er war begeisterter Soldat mit Leib und Seele (so wie es bei dir auch zu sein scheint), dann kam er aus dem Kosovo wieder und war ein absolut anderer, er war nur noch verschlossen und hatte Nachts Albträume. Er hat sich geschworen nie wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen. Erst vor 2 Jahren hat er den Mut gefasst über das zu reden, was damals passiert ist.

Sie waren Nachts mit 5 schweren Bundeswahrjeeps auf Patrolie als sie hörten das hinter ihnen geschossen wurde. Sie wusten nicht werden Sie beschossen oder jemand anderes. Sie wendeten und fuhren mit durchgeladenen MG oder was sie da hatten, den Schüsen entgegen. An einer Straßenecke sprangen plötzlich 7 Männer aus einem Eingang hervor und eröffneten sofort das Feuer auf die Soldaten. Eigentlich waren die Befehle nicht zu schießen, aber in so einer Situatuion sind dir Befehle scheiß egal, da zählt nur das Leben. Sie schossen also zurück, meine Freund stand oben am großen Maschienengewehr und die Kugeln flogen nur so durch die Luft. Er sah wie die erste Maschinegewehrsalve einem der Angreifer den kompletten Schädel zersiebte. Diesen Anblick wird er nie wieder vergessen. Als vier von den Angreifern tot am Boden lagen gaben die anderen drei auf und legten sich und ihre Waffen auf den Boden. Doch damit war die gefahr noch nicht geband, den es hieß das einige dieser "Befreiungskämpfer" Handgranaten bei sich tragen. Gott sein dank kann dan eine weitere Patrolie von Bundeswehrsoldaten von der anderen Seite und gemeinsam wurde dann die Situation gesichert. Es wurde zwar keine Soldat getroffen, aber die sache das er einen Menschen erschossen bzw. seinen Kopf zersiebt hat lässt ihn nicht mehr los. Als sie das Haus durchsuchten musten sie zu diesem übel auch noch ein erschossenes Albanisches-Ehepaar auffinden. Dem Mann wurde der Schädel förmlich eingeschlagen und überall war Blut. Die Frau wurde von mehreren Schüssen aus einem Maschinengewehr fast in der Mitte durchgeteilt.

Solche Bilder wirst du dein Leben nicht mehr vergessen und ich glaube wenn die jemals (ich hoffe du musstest sowas noch nie in Wirklichkeit sehen) sowas sehen müstest, wirst du genauso handeln und nie wieder eine Waffe in der Hand haben wollen. Es ist jetzt übrigens gläubiger Buddhist georden und verabscheut Gewalt in jeder hinsicht!!

Also an alle die jetzt sich freiwillig zum Bund melden, lest es euch bitte nochmal genau durch, denn so ist die blutige Wirklichkeit. Die Bundeswehr ist kein Spiel und Krieg erst recht nicht! Nehmt euch diese Geschichte zu Herzen!

Czosmxix


...nur das das Göttliche in uns glummert....

...es heißt natürlich "in uns schlummert"!

Kzleixo


Cosmix

Glaube: Ich glaube nicht!!!! an Gott als eine Manifestierte Person oder etwas ähnliches. Gott ist überall, es ist eine Macht die in uns allen ist. Ich gehe sogar so weit zu behaupten das wir alle Göttlich bzw. Götter sind. Dadurch das wir unsere eigene Welt in unserem Inneren erschaffen können, nur durch unsere Gedanken und Fantasie sind wir Göttlich. Wir könne Welten und Universen erschaffen, die es nirgendwo gibt. Es ist sehr schwer zu beschreiben, denn noch nicht mal die besten Pfilosofen konnten es jemals richtig erklären. Aber wichtig ist was man selber glaubt. Buddha hat z.B. im Grunde auch an nichts anderes geglaubt als an sich dh. Körper und Geist und die Essenz des Lebens.

Spiritualität: ist für mich nichts greifliches und eigenlich nicht zu erklären. Es ist der Zustand meines alltäglichen Lebens, so wie Rituale die ich vollziehe, wenn ich einschweres Telefonverhandlung vor mir haben mache ich eine kurze Meditation (ca. 2 Minuten). Es funktioniert, ich bin ruhiger und weiß mein Gegenüber zu überzeugen durch gute Argumente. Übrigens war das nicht immer so. Früher lief fast garnichts in dieser Richtung. Ok ich schweife an. Vielleicht muss ich darüber noch mal meditieren und werde dir morgen eine genauere Antwort darauf geben. Also morgen mehr...

Darum auch meine Frage, denn "Spiritualität" ohne einen Glauben an einer höheren Instanz, oder wie man es auch beschreiben will (da gibt es Definitionen so viele Gläubige es gibt), ist für mich völlig überflüssig, wenn letztlich der Mensch damit gemeint ist, denn dann ist Mensch = Gott oder göttlich und nur seine Charakterisierung oder Definition ist anders – dafür brauche ich das Wort "göttlich" nicht. Das ist aber natürlich eine der Definitionen von Spiritualität. Es hätte aber auch sein können, dass Du an eine Wiedergeburt glaubst, oder ähnliches und das sind Dinge, die für mich eben mit Spiritualität beschrieben werden.

In diesem Sinne kann ich auch auf Deine Eingangsfrage beantworten – nein, ich kann mit Spiritualität gar nichts anfangen. Meditation hat für mich auch nichts mit Spiritualität in diesem Sinne zu tun.

Geist: ist mein Inneres, was ich durch eine unbeschreibliche Wärme erpfinden kann, die durch meinen gesamten Körper fließt. Auch das ist eigentlich nicht zu beschreiben. Falls du eine gute Beschriebung des Geistes hast, wäre ich dir sehr dankbar darüber, den solche Gefühle die mein Geist auslöst kann man meines erachtens nicht beschrieben. Auf deine Frage ob positiv oder negativ, kann ich nur sagen eine kranker Geist ist negativ, ein gesunder Geist ist positiv. Da ich beides schon durchgemacht habe negativ/depression, positiv/glück weis ich darüber aus Erfahrung bescheid.

Ich verstehe Dich so, dass für Dich der Zustand des Glücklichseins ein positives Erlebnis ist. Das ist es für mich nicht – Glücklichsein ist für mich ein Zustand ohne positiver oder negativer Bewertung, sondern reinste Sinnlichkeit und intensive Wahrnehmung.

Geist hingegen ist für mich ein anderes Wort für Vernunft, Phantasie, Vorstellungskraft – eben etwas, das sich im Kopf abspielt – eine geistige Erschaffung, die gerade oft auf Abwägungen und Bewertungen und Logik beruht und nicht nur auf Wahrnehmung, wobei ich auch das zum Geist zähle. Geist brauche ich zur Reflexion.

Meine Definition entspricht der wikipedia-Definition "Geist als mentale Fähigkeit":

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Geist]]

Deine Definition dürfte "Geist als Bewußtsein" entsprechen.

Glück: leider bin ich kein Pfilosov (falsch geschrieben!) sonst könnte ich den Zustand des Glücks besser beschreiben. Glück ist wärme, geborgenheit im göttlichen, zufriedenheit mit sich selbst.

Frage: was definierst du mit Glück / "wahrem Glück".

Ich finde Kirkegaard hat es schon so schön formuliert und nachdem ich es auch sehe, hier die Definition:

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks

und der Anfang der Unzufriedenheit.

Noch eines gefällt mir sehr gut und auch das trifft auch meine Auffassung:

Selig, die das Glück in ihrer eigenen Lächerlichkeit finden.

Sie werden immer glücklich sein

was ich erreichen will ist Glück und die Befreiung des Geistes (was übrigens nichts mit Erleuchtung oder Erlösung zu tun hat). Wenn du das Mantra gelesen hast (ich frag mich ob du es schon verstanden hast? wenn ja bitte ich dich um Erörterung und um Definition!) wirst du wissen was ich mit dieser Meditiation erreichen will. Ja ich spreche das Mantra laut aus, aber nach einiger Zeit denke ich nur noch das Mantra und danach gibt es das Gefühl, was ich als Geistverbindung beschreiben würde.

Durch die Meditation werden die Übungen mit dem Bo-Tao-Stab unterstützt, die Bewegungen werden genauer/präziser, was du aus dem Tai Chi kennst. Nur zur Info: Das kämpfen und meditieren mit dem Bo-Tao-Stab ist über 3.000 Jahre alt und wie bei den meisten asiatischen Kampsportarten kam die Meditation vor dem Kämpfen um einen klaren und reinen Geist zu haben.

Nein, ich weiß nicht sehr viel über den Buddhismus in der Theorie. Ich habe zwar die 12 oder 10 Schritte zur Erlösung gelesen, aber das war mir zu theoretisch, wie alle Sachbücher. Was ich allerdings sehr gerne lese, sind Koans - Geschichten. Ich stöbere auch sehr gerne in Tao the King und denke gerne darüber nach, wie ich generell auch Aphorismen und Zitate mag. Eines der Zitate findet auch da meine völlige Zustimmung:

Man braucht das Haus/Dorf nicht zu verlassen, um die Welt zu verstehen.

C[osmixx


@Kleio

ich kann dir leider heute nicht ausführlich antworten, da ich heute sehr viel zu tun habe, aber auf deine Frage nach Wiedergeburt / Inkarnation möchte ich auch antworten.

Ja ich glaube fest an die Inkarnation und an das Karma was davon abhängt, als was man wiedergeboren (als Mensch/Tier/niedere Lebensform) wird. Ich finde die gesamte Buddhistische Lehre äusserst interessant, aber es wäre nichts für mich (noch nicht, vielleicht später!). Die Buddhisten glaube ja ganz fest daran bzw. Sie wissen es! und darum versuche ich auch mein Karma zu verbessern indem ich ein besserer Mensch werde.

Mit der Definition "Geist als Bewustsein" liegst du schon ganz richtig, möchte aber momentan nicht wieter darauf eingehen (aus Zeitgründen!).

Zum Thema Glück wolltest du eine Beschreibung von mir, aber wie Kirkegaard (leider noch nie gelesen, muss ich mal bald tun!) schon sagt, man kann Glück nicht beschreiben, weil man es nur vergleichen kann mit einem anderen Zustand, und wenn man es vergleicht ist es das Ende des Glücks.

Hast du schon mal "die Autobiografie eines Yogis" von Pramahansa Yoganada gelesen. Wenn nichtsolltest du es man tun. Dieses Buch wird sogar in Havard im Unterricht gelesen und ist seit 50 Jahren in den Top 10 der Besten Bücher der Pfilosovie (schon wieder flasch!).

Ok schluss für heute ich muss arbeiten!!!

lg Cosmix

PS: nochmal die Frage: hast du das Mantra verstanden? wenn ja bitte ich um eine definition deinerseits! Wenn du mich bittest, das Mantra zu erklären werde ich dir keine Antwort geben, denn mir ist es nicht erlaubt es anderen zu erklären, die es noch nicht verstanden haben. Das ich mit meiner Erklärung richtig liege weiß ich dadurch das ich meine Erklärung meiner "allerliebsten Freundin" gesagt habe und die weiß das Mantra ja bekanntlich von ihrem "Wegweiser".

MPasGcghinenhkanonxe


@ Cosmix

Da hast du Recht. Das ist die blutige Wirklichkeit. Wenn man Zeitsoldat ist und sich zu einem Auslandseinsatz meldet und mit unterladener Waffe in einem Kriegsgebiet patrouliert, muss man mit so etwas rechnen. Wie grausam das ist lernt man erst, wenn man in sowas verwickelt wird. Wenn man mit der typisch deutschen Einstellung "Das wird mir schon nicht passieren" da hingeht - am besten nur wegen dem Geld - das geht ins Auge. Man ist SOLDAT - also "Kriegshandwerker". Und im Angriffsfall darf auch ein deutscher Soldat immer sofort gezielt scharf schießen.

Die Camps der Nato-Truppen '93 in Mogadishu sind ca. zweimal die Woche beschossen worden. Immer abends. "Tottottock" klopften die Mumpel an die Mauer. Die Amis und Franzosen lagen jedes Mal sofort in Stellung und die Deutschen haben erstmal - bsssst - den Schlafsack aufgezogen und vorsichtig geguckt. Das hat für Trouble gesorgt. Viele deutsche Soldaten gehen da aus Abenteuerlust hin und wenns Ernst wird, werden sie sehr klein. Auslandseinssatz IST Krieg. Darüber muss man sich klar sein.

Dein Freund hatte doch "Glück" gehabt. Er geriet in eine gefährliche Situation, stand an der schwersten Waffe und hat diese geistesgegenwärtig bedient. Er hat einen Angreifer getötet und damit sein eigenes Leben und auch das seiner Kameraden gerettet. Für genau solche Situationen ist ein Maschinengewehr da. Das war "gute soldatische Arbeit" - so abartig das für zivile, luxusverwöhnte Deutsche klingen mag. Aber so geht's in solchen Regionen eben zu. Da herrschen andere Gesetze. Da fragt keiner nach psychischer Belastbarkeit. Da knallts einfach. Der Mann, den er erschossen hat, hätte sonst ihn und seine Kameraden getötet und war vermutlich auch beteiligt am Mord des Ehepaares. Und erst in solchen Situationen zeigt sich, ob ein Mensch belastbar genug ist, um als Soldat im Kriegseinsatz Dienst tun zu können. Darauf kann man niemanden vorbereiten.

Das ist auch irgendwie eine andere Mentalität dort unten. Da schleppen sich alte Opas, die sich mit zwei Krücken gerade so auf den Beinen halten können, an den Gartenzaun, um die vorbeifahrenden deutschen Truppen mit Hitlergruß zu begrüßen, wie sie es als junge Männer wahrscheinlich schon mal taten. Da denkst du, du bis im Film :-|

Es gibt Leute, die haben dort weit Schlimmeres gesehen. Ich hatte nen Kameraden, der war allerdings Sanitäter. Kosovo. Der hat einen einheimischen Soldaten mit Bauchschuss unter die Dusche gelegt, um die rausquellenden Eingeweide feucht zu halten, bis irgendwann ein Arzt kam. Der hat abgesprengte Füsse in Stoffbinden gewickelt und überhaupt Sachen gesehen, die ich nicht hätte sehen wollen. Der war ein paar Wochen mit amerikanischen "Navy Seals" unterwegs, zur med. Versorgung. Die haben im Wald auf alles geschossen was sich bewegt. Vor seinen Augen ist ein Kind erschossen worden, weil es weglief und einer der Amis probieren wollte, ob er ein "laufendes Ziel" mit dem ersten Schuss erwischt. Die deusche Dienststelle hat daraufhin die Patroulien-Zusammenarbeit mit den Amerikanern abgebrochen. Eine Untersuchung ist nicht eingeleitet worden. Solche Sondereinheten sind keine "Soldaten". Das sind 18-20-jährige Jugendliche, die im zivilen Leben in gepimpten Autos durch die Gegend heizen und "die Größten" sind. Deren Seargents sind die "Oberharten" - Ende 20 und eben die unanfechtbaren Häuptlinge. Vor denen haben die mehr Respekt als vor ihrem eigenen Vater. Da ist nichts mit "Lass das, wir sind hier zu Sicherung!", da geht es statt dessen "Los, zeig mal was du kannst!" Wenn du solchen selbstherrlichen jungen Leuten ein Sturmgewehr in die Hand drückst, sie körperlich hart trainierst, damit sie über sich selbst hinauswachsen, und ihnen einhämmerst, sie wären die Besten der Welt und würden die Welt vom Übel befreien, kriegst du perfekte Söldner und menschliche Teufel. Solche Leute sammeln sich in sogenannten "Spezialkommandos" der US-Streitkräfte. Da werden räudige Verbrechen im Schutz der Uniform begangen. Für die ist das Töten eines Menschen ein Auftrag. Mehr nicht. Im Gegenteil, es gilt als "hart" und "männlich", solche "Arbeiten" "technisch", also "professionell" und vollkommen unbeteiligt "durchzuführen". Erfahren tut solche Perverionen niemand. Oder nur die, die es miterleben, wie der, der mir das erzählt hat. Dieser Kamerad hat das übrigens auch nicht verkraften können. Er war bis vor zwei Jahren in psychologischer Behandlung.

Heute sehe ich das ganze Thema vollkommen anders. Ich würde mich eher nach Tasmanien verpissen, als irgendwo hingehen um mich und andere zu verheizen. Menschen gehen in den Krieg, weil sie dumm sind. Weil sie nicht wissen was auf sie zukommt. Weil sie nicht wissen, dass jeder dort seine Seele verzecht, egal auf welcher Seite er steht oder was er macht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man da Sklave des Teufels wird. Von denen, die wirklich im scharfen Einsatz waren (und nicht rückwärtig beschäftigt) kommen sehr viele wirklich als ander Menschen wieder. Die können einem leid tun. Und deren Frauen auch.

Man, ganz schöner Batzen Offtopic geworden :-/ .

Ach übrigens Cosmisx, die "Autobiografie eines Yogis" von Paramahansa hatte ich beim Bund sogar im Spind stehen! ;-D Kein Mist! Aber ich bin nie über die ersten 20 Seiten hinausgekommen. Lohnt sich das? Und wenn ja, warum? Blöde Fragen, die man eigentlich nur durch "Selberlesen" beantworten kann, aber gib mal n Tipp!

Und hast du schon mal bei "Vivekananda" reingeguckt? Den habe ich verschlungen!

C!os~mix


@maschinenkanone

klar was du schreibst ist natürlich auch harte Tobak, z.b. was dein Kamerad als Sanitäter erlebt hat. Mir ist schon klar das ein Krieg auch tote und Verwundete bringt und das war meinem Freund auch bekannt, aber wenn du erstmal in so einer Situation bist ist es schon ein höllischer Unterschied ob du dir das nur vorstellst oder ob das real ist. Das schlimme ist, das er meint das die ganze Situation für ihn in Zeitraffer ablief und da kann eine Sekunde schon sehr lang sein und wenn du dan siehst wie ein Kopf wegfetzt und nur noch der Rumpf langsam zu Boden sackt ist das schon eine echt harte angelegenheit. Klar war ihm schon, wenn er nicht schießt, dann schießt der andere (was sie zwar getan haben aber sie waren gott sei dank keine allzu guten Schützen!). Da heißt es nur töten oder getötet werden, im Krieg sieht man wie wenig das Leben eines einzelnen wert ist!!

"Autobiografie eines Yogis" solltest du echt mal lesen (und nicht nur 20 Seiten), OK es fängt zwar etwas langsam an, aber so ab Seite 50 wird es schon interessanter. Warum es interessant ist, kann ich wirklich nicht sagen, man muß es einfach lesen. Es ist sehr einfach geschrieben und somit für jeden zu verstehen und ich mag Bücher wo nicht so häufig irgendwelche deutsche "Fremdwörter" drinnen sind wo man erstmal einen Duden holen muss um das Buch/Satz zu verstehen. Das Buch erzählt einfach eine sehr spannende Lebensgeschichte. Ob man die Geschichten da drin immer glaubt, ist jedem selbst überlassen, aber ich würde mindestens 90 % der Geschichten als wahr deuten.

Und hast du schon mal bei "Vivekananda" reingeguckt? Den habe ich verschlungen!

Ich muss zugeben das mir dieses Buch nicht geläufig ist. Man kann ja auch nicht alle kennen. Es hört sich aber sehr interessant an wenn du es verschlungen hast. Kannst du kurz anreißen um was es geht?

lg Cosmix

K=leio


Cosmix

ich kann dir leider heute nicht ausführlich antworten, da ich heute sehr viel zu tun habe, aber auf deine Frage nach Wiedergeburt / Inkarnation möchte ich auch antworten.

Es läuft uns nichts davon.

Ja ich glaube fest an die Inkarnation und an das Karma was davon abhängt, als was man wiedergeboren (als Mensch/Tier/niedere Lebensform) wird. Ich finde die gesamte Buddhistische Lehre äusserst interessant, aber es wäre nichts für mich (noch nicht, vielleicht später!). Die Buddhisten glaube ja ganz fest daran bzw. Sie wissen es! und darum versuche ich auch mein Karma zu verbessern indem ich ein besserer Mensch werde.

Wann wärst Du ein besserer Mensch?

Mit der Definition "Geist als Bewustsein" liegst du schon ganz richtig, möchte aber momentan nicht wieter darauf eingehen (aus Zeitgründen!).

Dann warte ich einmal ab.

Zum Thema Glück wolltest du eine Beschreibung von mir, aber wie Kirkegaard (leider noch nie gelesen, muss ich mal bald tun!) schon sagt, man kann Glück nicht beschreiben, weil man es nur vergleichen kann mit einem anderen Zustand, und wenn man es vergleicht ist es das Ende des Glücks.

Ich habe Kirkegaard auch nicht gelesen – wie schon erwähnt – Sachbücher sprechen mich nicht besonders an. Ich finde es interessant, welche Weltanschauungen andere haben, aber für meine eigene Weltanschauung spielt es keine Rolle, wie andere die Welt sehen. Ich vergleiche andere Weltanschauungen nicht mit meiner, weil ich nicht nach einer anderen suche. Darum schrieb ich, dass das Zitat genau dem entspricht, wie ich es sehe und dieses Zitat von mir sein könnte. Aber jetzt formuliere ich es einmal anders, sonst führt es zu einem Missverständnis, dass ich so denken würde, wie Kirkegaard. Das ist nicht so. Ich denke, wie ich denke. ;-) Vergiss bitte Kirkegaard, wenigstens, wenn es um meine Definition von Glücklichsein geht. Glücklichsein ist für mich ein Zustand, indem ich sinnlich wahrnehme und nicht vergleiche, intensiv genieße, was im Augenblick ist. Ich lebe den Augenblick, nehme das an, was ist und das ist für mich Glücklichsein – Glücklichsein ist Sein.

Ich stimme natürlich zu, wenn man die eigenen Gefühle miteinander vergleicht und sie positiv oder negativ bewertet und die negativen nicht annimmt, sondern sich wünscht ein anderes Gefühl zu haben, dann sorgt man dafür, dass man unzufrieden ist oder unglücklich – je nachdem, wie man Glücklichsein definiert und wovon man es abhängig macht. Der Gedanke ist mir aber noch nie gekommen, meine Gefühle miteinander zu vergleichen – ist aber interessant.

Hast du schon mal "die Autobiografie eines Yogis" von Pramahansa Yoganada gelesen. Wenn nichtsolltest du es man tun. Dieses Buch wird sogar in Havard im Unterricht gelesen und ist seit 50 Jahren in den Top 10 der Besten Bücher der Pfilosovie (schon wieder flasch!).

Ok schluss für heute ich muss arbeiten!!!

lg Cosmix

Nein, habe ich nicht gelesen. Die Erkenntnisse anderer erfahre ich lieber persönlich – da kann ich nachfragen, wenn mir etwas nicht klar ist.

PS: nochmal die Frage: hast du das Mantra verstanden? wenn ja bitte ich um eine definition deinerseits! Wenn du mich bittest, das Mantra zu erklären werde ich dir keine Antwort geben, denn mir ist es nicht erlaubt es anderen zu erklären, die es noch nicht verstanden haben. Das ich mit meiner Erklärung richtig liege weiß ich dadurch das ich meine Erklärung meiner "allerliebsten Freundin" gesagt habe und die weiß das Mantra ja bekanntlich von ihrem "Wegweiser".

Was meinst Du mit verstehen? Mantra spielt in meinem Leben keine Rolle, somit geht es darum, wie Du Mantra vestehst. Ich verstehe Deine Logik und worauf es hinausgeht. Spiritualität existiert für mich nicht.

CIostmxix


@kleio

nur ganz kurz (maschinenkanone hat mich schon zu lange aufgehalten) *:)

Nein, habe ich nicht gelesen. Die Erkenntnisse anderer erfahre ich lieber persönlich – da kann ich nachfragen, wenn mir etwas nicht klar ist.

Da wirst du leider Pech haben, den Pramahansa ist schon tod und das seit 50 Jahren. Aber wenn du die Erkenntnis lieber persönlich von gewissen Leuten (die für dich evtl. interessant sind) erfahren willst must du aber sehr viel reisen und ich glaube das viele nicht so viel zeit und lust haben jemanden (hergelaufenden) seine Lebensgeschichte zu erzählen. Aber ich weis worauf du hinauswillst, denn persönlich erzählte dinge (ereignisse, geschichten, biografien) sind natürlich spannender und man kann bei unklarheiten nachfragen.

KPlexio


Cosmix

Da wirst du leider Pech haben, den Pramahansa ist schon tod und das seit 50 Jahren. Aber wenn du die Erkenntnis lieber persönlich von gewissen Leuten (die für dich evtl. interessant sind) erfahren willst must du aber sehr viel reisen und ich glaube das viele nicht so viel zeit und lust haben jemanden (hergelaufenden) seine Lebensgeschichte zu erzählen. Aber ich weis worauf du hinauswillst, denn persönlich erzählte dinge (ereignisse, geschichten, biografien) sind natürlich spannender und man kann bei unklarheiten nachfragen.

Genau darum unterhalte ich mich ja lieber über die Denweise mit Lebendigen. ;-D ;-D Es gibt keinen Gedanken, der nicht schon einmal gedacht wurde. Sicher sind die Kombinationen verschieden. Natürlich hängt es auch davon ab, warum man etwas liest und mir ist Belletristik lieber.

M}aschiOnqenzkanoxne


Hi Cosmix

Hab grad nachgeguckt. Von "Swami Vivekananda" hab ich "Karma-Yoga und Bhakti-Yoga" (ein Buch) und "Raja-Yoga". Das erste hab ich gelesen, das zweite nicht. Vm ersten Buch hat mich eigentlich auch nur die erste Häfte interessiert, weil es da - wie der Titel sagt - um den Karma-Weg des Yoga geht. Ist bestimmt 10 Jahre her, als ich das gelesen habe, aber was ich in dem Buch gefunden habe, hat isch mit meinen damaligen Entwicklungsprozessen gut gedeckt. Deshalb hat es mich auch so beeindruckt. Sehr schön einfach geschrieben. Man hat nicht den Eindruck, dass es von einem "Nicht-Europäer" verfasst ist. Da geht es um ganz konkrete Sachen wie Eigenverantwortung, Freiheit, Pflicht, Arbeit usw.. Und natürlich um den Begriff "Kamra". Klingt unspektakulär, aber war sehr spannend. Kam damals 20,-DM.

Und was ich noch förmlich gefressen habe war "Buddhistische Reflexionen" von "Lama Anagarika Govinda", einem tibetischen Lama. Der hat mich eigentlich am meisten beeindruckt. Sehr lebensnah und praxistauglich. Das Buch hat bei mir so ins Schwarze getroffen, dass ich es kaufen wollte (war aus der Bibo), es war aber vergriffen und so habe ich es eingescannt und mit Texterkennungssoftware in ein Word-Dokument gestopft. So ne Arbeit hab ich mirt deswegen gemacht ;-D Nee, das war wirklich gut.

Eben diese Praxisnähe hat mir am Paramahansa gefehlt (ohne dass ich deinen Literaturtipp entwerten will!). Wobei ich das bei 20 Seiten wohl gar nicht beurteilen kann... Aber ich erinner mich, da wurde ziemlich am Anfang eine Geschichte erzählt, in der er als Junge einem Weisen begegnete, dem von einem Soldaten mit einem Beil von oben der Arm halb abgehackt wurde und der Weise heilte sich vor Ort und Stelle, verzieh dem Soldaten und ging weiter. Das hat sich recht negativ auf meine weitere Lesebereitschaft ausgewirkt ;-) Aber das Buch war mir am Anfang beim Bund immer vergnüglich von Nutzen, wenn die strengen Uffze beim Stubendurchgang in die Spinde guckten und dann in meinem Schrank vom selig lächelnden Yogananda begrüßt wurden (der ist ja groß vorne drauf) - Da wussten die immer gar nicht wie sie tun sollten. Hähää ;-D

Ich hab übrigens noch ein zweites Buch von dem im Regal stehen: "Wissenschaftliche Heilmeditationen". Damit konnte ich aber auch nicht viel anfangen. Ha! Und ich sehe gerade noch ein drittes Buch von ihm: Moment... "Religion als Wissenschaft". Wusste gar nicht, dass ich drei Bücher von dem hab :-/

Kierkegaard ist mir übrigens vor ein paar Tagen übrigens auch empfohlen worden. Und zwar hier, um 19:47:

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/151714/5/]]

Kenne das konkrete Buch zwar noch nicht, aber Kierkegaard ist echt ein Tipp.

C.osBmix


@Maschinenkanone

Irgendwas sag mir jetzt der Name "Swami Vivekananda" etwas, ich glaube ich habe sogar auch ein Buch von ihm, hat er nicht auch "meditiere" geschrieben? Das habe ich mal gelesen aber leider irgendwo im Haus verlegt (hat bestimmt unsere Hund gefressen, darum kann er auch so gut meditieren! ;-D)

Bei gelegenheit werde ich mich mal deinen Empfehlungen mal annehmen, aber im moment lese ich ein Spannungs-Roman den ich als echt gelungen bezeichne "Das Buch der toten Tage" von Marcus Sedgwick. Von der ersten Seite an fand ich es klasse geschrieben.

Ja, das dein Uffze (Unteroffizier?) blöd bzw. erstaunt geschaut hat kann ich mir gut vorstellen, aber eigentlich müsste es doch dann ein lächeln auf den Lippen gehabt haben, oder nicht? Ich finde selbst dieses Bild löste jedesmal wenn ich es sah eine wärme und ein lächeln bei mir aus.

Es gibt leider so viele gute Bücher die man lesen müsste, aber dann müsste man über 100 Jahre alte werden oder sehr, sehr viel zeit haben! (die habe ich leider nicht!)

PS. hast du das Buch "Tiger fressen keine Yogis" von Helge Timmerberg gelesen? schöne kurzgeschichten, absolut lesenswert!

MXascUhiTnebnkanoxne


(hat bestimmt unsere Hund gefressen, darum kann er auch so gut meditieren! :-D )

Du, der Satz ist gar nicht so blöd wie er aussieht! Mit dem Buchfressen hat das natürlich nichts zu tun, aber Tiere verbringen ihr ganzes Leben in einem Samadhi-Zustand. In einem Zustand des "Hier und Jetzt". Nur ist es eben die Form von beiden (es gibt zwei Arten Samhadi: positives und absolutes), in welcher das Individuum sich seiner Selbst nicht bewusst wird. Diesen Zustand gibts bei Tieren und Menschen. Aber er führt nicht zur "Erkenntnis" weil es ein Zustand ohne Selbstreflexion ist. Ähnlich einem Besuch im Kino, wo man so gefesselt ist, dass man die reale Wirklichkeit um sich herum vergisst und erst später "feststellt", dass man im Kino gesessen hat.

Ach so, Ungedienter ;-) , richtig geschlußfolgert:

Uffz = Unteroffizier; Stuffz = Stabsunteroffizier.

Aber, "warm ums Herz" ist denen beim Anblick des Paramahansa nicht geworden ;-D Die haben nur kurz gestutzt, festgestellt, dass sie nichts dagegen sagen können und dass es sie eigentlich auch überhaupt nicht stört und dann gings weiter:

Gut. Stuben- und Revierreinigen FORTSÄTZÄÄÄÄÄN! In 10 Minuten Gnazer zug OHNE KOPPEL auf dem Flur ANTRETÄÄÄÄN!

Das waren noch Zeiten! :)^

"Tiger fressen keine Yogis" kenn ich nicht. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich's mit dem Lesen nicht so habe. Ich arbeite lieber praktisch. ;-)

Warum unterhaltet ihr eucht eigentlich so viel über Definitionen? Also "Geist", "Glückseligkeit" usw.? Benutzt doch einfach euren Geist. Und seid doch einfach glücklich ;-)

A$na4is


Mensch, da werd ich ja fast etwas ehrfürchtig, was Ihr so alles gelesen habt |-o

Guter Faden übrigens, wollt ich bloss mal so gesagt haben (ausserdem taucht er jetzt bei mir in den "Eigenen Beiträgen auf ;-D )

@ Maschinenkanone:

Wolltest Du nicht Stochastik machen? *stichel* ;-D

Azna>ixs


Maschinenkanone

Benutzt doch einfach euren Geist. Und seid doch einfach glücklich

Zu Befehl ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH