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Sexueller Missbrauch, Verstoßung von Eltern usw.Will sterben

RKauchischwalxbe


Janine

Das habe ich wirklich nicht gewußt, weil es nicht besonders erwähnt wurde- es tut mir wirklich leid. Du schriebst von "in den Arm nehmen usw" und das hätte ich nicht erwartet.

Nimmst Du meine Entschuldigung an? Ich hatte nur das Gefühl, das wir etwas forciert hatten- war nicht so, und wenn, dann ist das natürlich Deine Sache. Magst Du noch mehr über dein Alltagsleben erzählen?

Grüße

J<anin>eH5


@Rauchschwalbe

ob mein Mann Verständnis für diese Treffen hat, ist mir echt egal. Ich will jetzt nicht egoistisch klingen, aber wir sind bis jetzt nur auf freundschaftlicher Basis zusammen. Soll ich ihn da um Erlaubnis bitten? Sehe ich nicht ein. Gerd war schon Jahre vor meinem Mann mit mir zusammen und wir kennen uns somit länger. Er fragt ja auch nicht danach, wenn er jeden Tag von seinen Weibern in den Backshops erzählt. Es ist ihm doch auch egal, ob er mich damit verletzt oder nicht. Nein, ich habe lange genug Rücksicht genommen, ich lebe, wie es mir gefällt und werde den Kontakt, den ich so lange herbeigesehnt habe, auf keinen Fall abbrechen. Und wenn es meinem Mann nicht gefällt, kann er gehen, ich werde ihn nicht aufhalten. Und mein Mann und ich haben eine klare Regelung: "Treffen mit einem Mann sind mir erlaubt. Sollte ich aber fremdgehen, wird er Schluss machen" also ich weiss, woran ich bei ihm bin und er hat keinen Grund, sich von mir zu trennen. :-)

Alles Liebe

J&anVines5


Rauchschwalbe

habe deinen Text nicht gelesen. Deshalb hier meine Antwort.

Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen. War doch mein Fehler, wenn ich nur die guten Seiten meines Mannes beschrieben habe.

Nein, ich möchte keine weiteren Geschichten aus meinem Alltag schreiben. Ich hoffe auf dein Verständnis.

Danke

R+au"chsZchwgalbxe


Na klar

Grüße Dich

f]amdiloyporCtraixt


Oh je, dieser Thread spaltet ja sämtliche Gemüter

Habe jetzt lange zeit mitgelesen, und die braucht man auch wenn man hier mal posten möchte, und habe mich dazu entschlossen jetzt auch mal was dazu zu sagen!

Lange Geschichte, also Kaffe ;-) bereit stellen :)D

Ich habe in meiner Kindheit einiges mitmachen müssen, was sich in der Pubertät fortsetzte und bis vor 5 jahren noch andauerte. Es geht um dasselbe wie bei dir, janine5!

Im Grundschulalter wurde ich mehrmals missbraucht, von meinem Onkel. Das zog sich über Jahre hinweg, ich dachte immer es sei richtig. Als ich dann alt genug war, lernte ich dazu und merkte das ich mich auch wehren kann und darf, weil ich JETZT die Kraft dazu besitze. Ich habe mir ständig Vorwürfe gemacht und mir dadurch das Leben sehr erschwert! Als ich alt genug wurde, hörte es dann auch auf und ich konnte mir meine Schutzmauer bauen. Im Grundschulalter habe ich unter der Scheidung meiner Eltern sehr leiden müssen. Es ging nicht nur um die Scheidung, nein, mein Vater hatte meinen Bruder wohl mehrere Jahre sexuell missbraucht was sehr weit ging (ich muss das nicht ausführen, kann sich wohl jeder denken!)! Das zog ebenfalls vors Gericht. Dieser Mensch hatte nur das einzige Ziel:

Meine Mutter fertig zu machen und sie mit allen Mitteln an den Rand des Wahnsinns zu treiben. Er selbst wurde irgendwann Bisexuell, hat meine Mutter dazu genötigt in einer offenen Ehe zu leben und war sehr, sehr brutal! Sie hatten auch ein gemeinsames Geschäft das pleite ging, woraufhin er es meiner mutter zuschusterte (obwohl ER schuld an allem war!!!!!) und dessen Schulden wir jetzt noch zu tragen haben, ER aber nicht!

Dem nicht genug! Als er sah, das er meine Mutter nicht mit dem alleinigen Sorgerecht "kaputt" (gott bewahre) machen konnte, entführte er mich prompt (3mal)! Für meine Mutter ging die Hölle los, für mich ebenso! Sie musste kündigen, auf Sozialhilfe setzen und versuchen mich dort rauszukriegen! Die Entfernung der Städte betrug 800Km! Jedenfalls war es eine ständige Rennerei! Mein "Vater" hat mir, im Grundschulalter, ständig versucht einzureden das meine mutter mich nicht lieben würde u.ä., mir aber widerum jegliche kindlichen Spielzeuge oder den damit verbundenen Spaß verboten (ich war nur Mittel zum Zweck)

Dumm war ich nicht, mit 6 oder 7 wollte ich einmal abhauen, habe es nicht geschafft, war zu müde!

Jedenfalls wurde ich mit 8 Jahren vom Richter gefragt bei wem ich denn bleiben wollen würde...meine Entscheidung, bei "Mami" zu bleiben, wurde akzeptiert und war keinesfalls eine Entscheidung, die täglich so getroffen wird! Ich hatte Glück und die richtigen Richter!

Jedenfalls lief in dieser Zeit noch eine Sache ab, mit meinem Vater. Nur bis zu einem gewissen PUnkt weiß ich noch was dort lief, dann ist es wie ein Filmriss! Aber, nach psychologischer Betrachtung, ist das auch ein Selbstschutz vor Dingen, die einen zu sehr mitnehmen würden.

Ich komme nie zum Ende...sorry!

Jedenfalls hatte das ein Ende, dann die Sache mit meinem Onkel. Als ich dann alt genug war, als ich mich auch wehrte, las ich durch Zufall die Geschichte (Akten oder auch Anhörungen) mit meinem Bruder. Meine Mutter hielt sie stets geheim vor mir, wollte sie erst offenbaren wenn ich alt genug dazu bin. Sie war geschockt das ich wusste was Missbrauch ist. Dann erzählte ich es ihr Jahre später...

naja, dann kam die Pubertät und die ersten Freunde. Dummerweise war ich, bei meinem ersten Mal, mit einem Arschloch (sorry) zusammen, der mich so fertig machte, wie kein anderer. Beim ersten Mal hielt er mir den Mund zu (ich hatte Schmerzen, keine Gefühle!). Da hätte ich schon laufen müssen, jedoch war ich jung, naiv und hatte keinen Schimmer! naja, End vom Lied war das er mich regelrecht verprügelte und mich mehrfach vergewaltigte! Es störte ihn nicht das er mir weh tat.

Als ich, erst nach 2-3 jahren, Schluss machte, fingen die Verfolgungen an und somit auch die härteren Schläge. Ich war schon mit ihm auseinander und die Anzeige war am laufen, da lief er mir durch die Stadt hinterher. Überall wo ich war, war auch er. Nach der gerichtlichen Verfügung war dann Ruhe (ein Glück)! Während dieser Zeit fing ich mit der Bulimie an, also am Anfang der Beziehung. Je schlimmer er mich behandelte desto häufiger erbrach ich. Das ging sogar soweit das ich mir das Glas mit Salz vollmachte und etwas Wasser hineingoß, nur damit ich noch einen Würgereflex zustande bekam!

Zu dieser Zeit, als meine Mutter es merkte und für mich da war, habe ich den Weg zu einer Psychologin gefunden. Ich redete, jedoch redeten wir nicht auf einer Ebene miteinander. Ich hatte das Gefühl das ich ihr was von ihrem Job erzählen sollte. also ab zur nächsten...die war auch ein wenig komisch, ich konnte mit ihr ebenfalls nicht reden...dann kam ein Mann. Der war so klinisch tod und so schroff, das er mir nach 5 Minuten Nummern von anderen gab, weil er meinte nach der Kennenlern"stunde" erfahren zu haben, das wir nicht miteinander könnten (??? an mir lag es nicht, ich habe im Nachhinein dicht gemacht!)

DAnn, endlich(!!!) kam ich zu einer sehr, sehr netten Frau. Diese Frau war die Ruhe in Person, ihr konnte ich mich öffnen und mit ihr arbeiten! Sie wusste was das Problem ist. Wir fingen mit dem üblichem Kram an. Welche prägenden Ereignisse ich aus der Kindheit noch wüsste, negativ wie positiv. Bei bestimmten Stellen fing ich an zu weinen, was sie dazu veranlasste erst die jetzigen Probleme zu lösen und erst später immer weiter zurückzugehen.

Sie verhalf mir auch dazu, zu erkennen das dieser Mensch falsch für mich war. Sie gab mir Lektürentipps die ich mir besorgen sollte, damit ich neben den Stunden ein klareres Bild davon bekommen würde, was sich in Wirklichkeit abspielt. Jedenfalls wurde das alles irgendwann zuviel, ich brach ab (leider). Ich übergab mich noch mehr als sonst, weil alles aufgewühlt wurde. Jedenfalls wurde ich den Typen irgendwann los! Aber ohne diese Psychologin hätte ich nie den Mut gefasst und auch nie realisiert das es nicht okay ist, was er da mit mir macht.

Als ich meinen jetzigen freund kennenlernte, konnte ich das Kapitel komplett abschließen!

So, warum erzähle ich dir das ganze? Gute Frage... nein, war schon wohl überlegt.

Ich habe ein ziemlich chaotisches Leben was mich auch schon mal zu suizidgedanken (und ängstlichen umsetzungen) gebracht hat, weil man ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr kann. Es schmerzt zu sehr in dieser Rolle zu leben, das GEfühl kommt einer ohnmacht gleich, wenn sich täglich dieselben Bilder zeigen.

Man denkt das es aus dieser Situation keinen Ausweg mehr gibt, als sich selbst aus dieser Situatin zu bringen.

Ich habe mich sehr in mein Schneckenhaus zurückgezogen und habe versucht dort mit dem nötigsten auszukommen. Nach dem schlimmen freund war es extrem. Ich hatte nicht nur Freunde verloren, sondern auch mein Selbstwertgefühl und den Glauben an wahre Liebe bzw. die Menschen! Ich stand somit alleine da. Ich weiß immer noch nicht ob ich meinen Freund zu früh als Freund angenommen habe, schon 2-3 monate danach waren wir zusammen und sind es jetzt noch (5Jahre schon!)

Er hatte sehr viel Geduld mit mir, weil ich ständig depressive Phasen hatte und die Bulimie war noch nicht überwunden. Als meine Blutwerte immer schlechter wurden und meine Speiseröhre sowie mein Magen immer dünner wurden, wusste ich das ich etwas ändern muss, wenn ich weiterleben will!

Ich meldete mich zu einer stationären Behandlung an. Am Tag der Einweisung bekamen meine Mutter und ich einen Plan vorgelegt. Dort stand wirklich ungelogen morgens, mittags und abends bestimmte Medikamente, die mir verabreicht werden würden. Das hat uns schon ein schlechtes Bauchgefühl gegeben! Dann zeigte man mir das Zimmer, nebst Zimmerkollegin. Ich werde diesen Augenblick nie vergessen!

Ich sah eine völlig apathische Frau dort liegen die wahrscheinlich an permanentem Realitätsverlust litt. Ich weiß nicht mehr was sie hatte, aber meine Mutter sah mich an und wir beide haben durch dieses SChockerlebnis die Flucht ergriffen!

fyamAilyTpohrt:rait


Forsetzung

Ich wusste ich schaffe das auch alleine ohne das ich dort unter Drogeneinfluss stehen müsste, ich wollte nichts mehr was mit stationärer Behandlung zu tun hätte! Die Bulimie habe ich ohne Psychologen geschafft, jedoch eine Ersatzsucht-> das Rauchen(ist wieder ein thema für sich)!

Im Laufe der Jahre habe ich mit meinem Freund geredet und mit meiner Mutter. Sozusagen "Ersatztherapie". Da ich schon volljährig war, konnte die Behandlung bei meiner "heißgeliebten" Psychologin nicht mehr fortgesetzt werden. Sie empfahl mir weitere Psychologen, obwohl sie das nicht darf, weil sie von ihnen viel hielt.

Ich habe versucht erstmal ohne Psychologen weiterzumachen, ich hatte Angst in die Bulimie zurückzufallen. Mir ging es gut, aber heute weiß ich das ich alles nur verdrängt habe und zu diesem Zeitpunkt eine Psychologin gebraucht hätte!

Bis vor ein paar Monaten noch litt ich selbst an schlimmen Depressionen die mich in meinem Alltag total eingeschränkt haben. Ich habe mich hängen lassen und mich ihnen ergeben. Ich habe mir selbst gut zugeredet, indem ich mir ständig vor Augen hielt wie scheiße mein Leben doch ist und wie wertlos ich doch sei...

Irgendwann bekam ich dann einen Arschtritt der mir die Augen öffnete. Es tat zwar weh, aber ehrlich, ohne diesen Arschtritt wäre ich wohl niemals aufgewacht. Ich habe erfahren das ICH an der zukünftigen Situation einiges ändern kann. Die Vergangenheit wird sich nie ändern, aber meine Zukunft lässt sich gestalten. Wenn ich mich weiterhin in das "Schicksal der Vergangenheit" ergeben hätte, dann hätten wohl alle Menschen die mir je Leid zufügten, "gewonnen" und das wollte ich nicht.

Ich wollte wieder stark sein und mein Leben selbst in die Hand nehmen. Es ist gut einfach mal schwach zu sein, ich habe Jahrelang die Starke makiert, jedoch wurde ich dadurch immer gebrechlicher. Jeder braucht dann eine Auszeit um schwach zu sein, aber nur in gewissem Maße!

Man kann immer ausbrechen und ich finde es toll das du es geschafft hast. Den ersten Schritt hast du schon hinter dir!

Als ich den Thread mitverfolgte, erlebte ich auch stimmungsschwankungen. Erst war ich schockiert über deine Situation und es tat mir leid. Als du dich aber, ich glaube das war auf der 2. oder 3. Seite, hartnäckig in dein Schneckenhaus zurückziehen wolltest, wurde ich richtig sauer (nicht falsch verstehen, erklärung folgt!). Ich war in der Hinsicht sauer, das du den Arschtritt nicht wahr nahmst. Ich dachte das du jetzt entgültig zumachst und wir dich gar nicht mehr erreichen können.

Ich dachte nur an mich und malte mir aus, was wäre wenn, würde ich jetzt noch weiter versauern, vielleicht schon nicht mehr sein. Ich wollte nicht das du dich aufgibst und endlich wieder das Leben genießen kannst, zumindest die schlimmsten Dinge erst einmal zu verarbeiten versuchst, anstatt davon zu laufen oder sie ständig zu erwähnen. Du hattest, wie ich, nur deine "Mitleidsohren" offen bzw. hast abgeblockt, sobald dir jemand die Realität nahe legen wollte! Bei dir kommt nur noch erschwerend hinzu das du eine Familie hast und 4 kleine kinder die zu dir aufsehen. Diesen Aspekt hatte ich nicht, was mir wahrscheinlich eine Last weniger war!

Ich war umso erfreuter das du dich gefangen hast und den Arschtritt (sorry, aber diesen Begriff verbinde ich ständig mit wachrütteln) wahrgenommen hast. Nicht nur das du dabei bist, Dinge zu bewältigen, die mit der Vergangenheit zu tun haben bzw. Dinge die noch nicht abgeschlossen waren zu beenden oder fortzuführen (im positiven Sinne!) Du schreibst auch ganz anders. Anfangs verstand ich gar nicht was du gemeint hast, jetzt ist eine sehr klare Linie in deinen Beiträgen! Nicht nur das, man kann lesen das du neue Kraft getankt hast und dabei bist es zu schaffen!

Ich finde den Ansatz super, und ich wünsche dir soviel Kraft dafür, ich weiß wie schwer das alles ist und wieviel Kraft dich kleinsten Dinge gekostet haben.

Das Wichtigste war der Anfang, der Rest wird aber ebenso hart.

Ich bin auch wieder "hingefallen" und musste Rückschläge einstecken und ich musste einen weiteren Arschtritt kassieren, jedoch war das was grundsätzlich anderes zum ersten!

Ich würde dir empfehlen einen anderen Therapeuten, Psychologen (keine Ahnung was das jetzt genau war, und wo die Unterschiede liegen!ihr wisst da schon bescheid!) aufzusuchen. Erbitte immer eine Vorstellstunde, damit du für dich weißt ob es zwischen euch funktioniert! Ich habe mindestens 15 Psychologen abgeklappert, und nur 1 habe ich wirklich in Anspruch genommen, weil es von Anfang an klappte!

Du wirst vielleicht über Jahre hinweg dort in Behandlung sein und DU musst dementsprechen mit ihm oder ihr klar kommen.

Ich suche auch noch, aber ich fange definitiv mit der Therapie wieder an! Ich habe wieder einige hinter mir, aber das wird schon!

Zugegeben ist sehr nervig, aber es lohnt sich!

Tut mir leid wenn ich jetzt den Rahmen gesprengt habe, aber ich wollte dir einfach nur mal zeigen das man es schaffen kann aus diesen Tiefen des Lebens rauszukommen. Auch wenn es so aussieht als hätte es das Schicksal gerade auf dich abgesehen.

Das wichtigste ist das du den Mut nicht verlierst und dir ständig vor Augen hältst wofür es gut ist. Sei egoistisch und denke dabei mal nur an dich, weil du die Person bist, mit der du arbeiten musst.

Das mit deinem Mann schockiert mich jetzt nur ein wenig (sorry, bin nur ehrlich!). Ich weiß ja nicht in wiefern es täglich ausartet, aber ich denke herauszulesen das du auch von ihm vielleicht Abstand brauchst. Zumindest für die Zeit, in der du dich wieder "auf Vordermann" bringst. Ich maße mir jetzt nicht an zu diagnostizieren (bitte nicht!), ich sage einfach nur was ich dazu empfinde.

Auch wenn es jetzt sehr viel zu lesen war, hoffe ich das du mich richtig verstanden hast und siehst das man es schafft. Ich bin zwar erst 23 und habe mein Leben noch vor mir, habe keine Familie, aber ich denke im Kern ähnelt es sich ein wenig, jedenfalls was die Selbstaufgabe und das Wiederfinden seiner Selbst betrifft!

Das meine Geschichte jetzt so lang geworden ist, bitte ich zu entschuldigen, ich wollte mich auch nicht selbst präsentieren oder ähnliches. Ich wollte einfach, wie gesagt, nur zeigen das alles geht egal wie schlimm es ist, wenn man nur will!

Liebe Grüße

lEovelyybexe


@ familyportrait

Ich bin zwar erst 23 und habe mein Leben noch vor mir, habe keine Familie, aber ich denke im Kern ähnelt es sich ein wenig, jedenfalls was die Selbstaufgabe und das Wiederfinden seiner Selbst betrifft!

:)^ !

Ich möchte dir nur sagen, dass ich deine Beiträge gelesen habe und finde, dass du eine sehr tapfere junge Frau bist, die ihren Weg mit Sicherheit meistern wird!

Ich wünsche mir, dass du einen Therapeuten / eine Therapeutin findest, die wirklich zu dir passt und drücke dafür fest die Daumen!

Allerliebste Grüße @:)

K,lexio


Janine5

Du schreibst hier ständig an Lyra und betonst, dass es nicht um mich geht. Dann mache bitte einen eigenen Thread auf, denn deine Beiträge, was euch beide angeht, gehen mich nichts an und sind deshalb hier fehl am Platz. Danke.

Das sehe ich doch etwas anders. Es geht um das Thema inneres Kind, womit Du Dich noch nicht wirklich bereit bist, Dich auseinanderzusetzen, um für Dich etwas zu ändern. Dieses Thema hat mit Dir zu tun - allerdings bist Du (noch) nicht bereit, Dich mit ihm auseinanderzusetzen. Wärst Du und wirst Du es eines Tages sein, dann geht es an diesem Thema nicht vorbei, dann geht es ohne Konfrontation mit Deinem inneren Kind nicht, mit Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstwert, usw. usw. Wenn Du Dich mit diesen Themen auseinandersetzen willst dann kannst Du es unter anderem in folgenden Fäden:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/148970/1/]]

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/149822/1/]]

J8amni.nxe5


@familyportrait. Deine Geschichte hat mich wirklich zutiefst erschüttert :°( Mensch, was musstest du alles durchleiden, da ist meine Geschichte reiner Babykram. Es hat nicht den Rahmen gesprengt. Keineswegs und ich finde gut, dass du deine Lebensgeschichte hier aufgeschrieben hast. Hat es dir nicht gutgetan, alles von der Seele zu schreiben. Du warst doch mit einer Psychologin sehr zufrieden. Weshalb gehst du nicht wieder zu ihr? Mir selbst fehlt die Kraft, noch ,einen elften zu suchen. Mir reicht es Momentan, dass er mir Tabletten verschreibt. Natürlich wollte ich aufhören, vor allem, als er letzten Mittwoch, als ich zum ersten mal über die beiden Männer und ihre ständigen Missbräuche schrieb, sagte, dass ist doch Vergangenheit. Ja, es ist Vergangenheit, ja, es ist geschehen, ja, man kann die Zeit nicht mehr zurückdrehen. Aber ich dachte, die Psychiater sind dafür da, um die Vergangenheit mit den Patienten aufzuarbeiten, damit man damit abschliessen kann und sich für die Gegenwart und Zukunft öffnen kann. Scheinbar nicht. Dir wünsche ich auf jeden Fall alles Gute. Mensch, du bist so mutig und tapfer. Da schäme ich mich sehr für meine Schwachheit. Mach weiter so, du bist auf dem richtigen Weg. @:)

@ Kleio. Ich habe nichts dagegen,

dass die beiden sich schreiben, auch hier in diesem Thread nicht. Aber die Kommentare sind ziemlich lang und Maschinenkanone hat klipp und klar geschrieben, dass er nicht mich meinte, sondern sie. Könnten sie das dann wirklich nicht woanders klären. Soll nicht böse gemeint sein.

Und was soll das dauernde Gerede vom inneren Kind? Bin jetzt sehr angespannt und hoffe, dass es nicht falsch rüberkommt, aber das Thema kleines Kind sehe ich hiermit als erledigt an. Es nervt mich so langsam aber sicher, sorry.

MWaschTinenkdanone


@ Janine

"Inneres Kind" meint nicht "kleines Kind". Also nicht die "Vergangenheit".

@ family

Meine Fresse. Bin froh, dass ich dir noch nicht geantwortet habe. Was du geschrieben hast, wirft ein völlig neues Licht. Ich brauch bissl Zeit. Nun um so mehr. Aber ich vergess dich nicht! ;-)

Mal n Kompliment! Sauber geschrieben. "Sauber" im Sinne von klar erkannt und exploriert. Zielstrebig, selbstkritisch. Sehr konstruktiv. Gefällt mir sehr.

Und ... ein Leben ohne Zigarette ist schööööön! ;-D Glaubs mir. Aber darüber reden wir ja so wie so noch!

Bis später!

JZa-nbinex5


@ maschinenkanone. Ich weiss,

dass mit kleinem Kind nicht die Vergangenheit gemeint ist. Genau deshalb möchte ich ja nicht mehr darüber diskutieren. Die Vergangenheit ist für mich vorbei. Ich werde sie verdrängen. Jetzt zählt die Gegenwart u. die Zukunft und ob ich jetzt ein kleines Kind in mir habe oder nicht, tut dabei nichts zur Sache. :-)

JdanFinex5


Was schreibe ich denn jetzt schon wieder für einen Mist. Ich widerspreche mich schon selber im Text. Vergesst es einfach. Bin wohl heute nicht in der Lage, über irgendetwas zu schreiben. :-/

JPanixne5


Da gebe ich Maschinenkanone vollkommen Recht. Ohne Zigaretten ist das Leben schöner. Und die Küsse schmecken auch besser ;-D

p-hoxebe


du wirst deine vergangenheit nicht verdrängen können..wenn du sie verdrängst dann bist du immer noch nicht drüber weg. du solltest lernen damit zu leben!

K@estrxa


Janine5

Die Vergangenheit ist für mich vorbei. Ich werde sie verdrängen.

Das halte ich für gefährlich, Janine5. Es ist für mich eine bedrückende Vorstellung sein inneres (und oftmals sehr verletztes und verängstigtes) inneres Kind quasi in den Keller zu sperren. Es wird sich immer wieder unter Schmerz bemerkbar machen, verzweifelt an die Tür klopfen :°(

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