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Sexueller Missbrauch, Verstoßung von Eltern usw.Will sterben

MeaDs(chTine]nkanxone


@ Janine

Die Vergangenheit ist für mich vorbei. Ich werde sie verdrängen.

Dann bleibt alles wie es ist.

Jetzt zählt die Gegenwart u. die Zukunft und ob ich jetzt ein kleines Kind in mir habe oder nicht, tut dabei nichts zur Sache.

Doch. Nur mit Kontakt zu deiner Gefühlswelt kannst du dich weiterentwickeln und alte emotionale Blockaden auflösen. Dazu gehört in meinen Augen "Bestand aufnehmen", "abrechnen" und dann kann man auch verzeihen. Ja, schon gut ... wer sich an dem Begriff "abrechnen" stört - meinetwegen. Man muss mit den Leuten, die mit einem früher Schindluder getrieben haben gefühlsmäßig ins Gericht gehen. Erst dann kann sich entweder vollkommen abwenden, oder aber verzeihen. Das meine ich mit emotionaler Ehrlichkeit. Man muss die damals empfundene Ungerechtigkeit ernst nehmen. So. Ich hoffe mir werden jetzt nicht wieder Fußbälle ins Gesicht geschossen.

un

an alle

Eins will ich noch loswerden. Nochmal Zitat Janine:

Mensch, was musstest du alles durchleiden, da ist meine Geschichte reiner Babykram.

Na Leute? Was nun! Fällt auf einmal euer Gebäude von der Unvergleichlichkeit von Leidenswegen zusammen? Aber mein Vergleich mit den Krebspatieren, der war von vorn bis hinten verurteilungswürdig, was?

Ja, ich wollte mir diesbezüglich mal Luft machen. Und es ist schön, dass jetzt endlich auch mal von der anderen Seite reingeleuchtet wird und diese pathetische Einseitigkeit einen Riß kriegt. Das hilft Janine nämlich nur insofern, als das sie sich getröstet fühlt. Doch nur wenn man die Sache von allen Seiten beleuchtet, kann für Janine ein wirklicher Nutzen herausspringen. Nur mit Verständnis und Kritik wird etwas produziert!

JAani5ne5


Schon wieder das Thema inneres Kind. Seid mir nicht böse, aber darüber möchte ich im Moment nichts mehr hören. Bin heute gereizt, gebe ich zu. Meine Gefühle sind im Moment sehr, sehr durcheinander.

Ich habe einen Mann, vier Kinder. Es ist Sonntag und ich werde hier vollkommen ignoriert. Habe nichts zu mittag gegessen, hätte keinen Sinn.

Bitte lieber Gott, lass es Montag werden.

M"as0chin9enkanoxne


Janine

Ich habe einen Mann, vier Kinder. Es ist Sonntag und ich werde hier vollkommen ignoriert. Habe nichts zu mittag gegessen, hätte keinen Sinn.

Warum sitzt du dann vorm Rechner? Iss doch nen Happen und dann nimm deine Kids und gehe mit ihnen bissl spazieren. Dafür ist ein Sonntag doch da, oder?

Ich klink mich jetzt auch wieder aus...

J,aniYne5


Maschinenkanone. Muss dir jetzt was schreiben. Du drückst dich sehr klar aus. Keiner kann dir dafür einen Fusstritt verpassen, denn was du schreibst, ist richtig. Aber ich will mit der Vergangenheit abschliessen. Es nützt doch nichts, sich immer wieder damit zu quälen. Ich habe für mich einen Teil des Neuanfanges gefunden und der Rest wird sich irgendwie auch noch geben. Es gibt doch auch folgenden Spruch "Siehe nicht zurück, es wird dich verletzen, schaue nach vorne" und das werde ich tun.

Jyanixne5


Genau deshalb sitze ich vor dem Rechner!!!!!! Meine Familie lässt mich links liegen. Aber ich werde jetzt mal an meine Fernkurse gehen.

Krestr]a


Janine5

Ich habe einen Mann, vier Kinder

Ja, und? *nixversteh* Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern? Und nun? Ich hab auch schon die grösste Sch*** hinter mir. Aber hier gehts nicht um den Preis, wers am Schwersten hat bzw. hatte, sondern um die Aufarbeitung (nicht Verdrängung!) vom alten Mist und um die Arbeit an der Gegenwart und Zukunft.

MJaschineZn&kanoxne


Janine.

"Siehe nicht zurück, es wird dich verletzen, schaue nach vorne

Deine Vergangenheit hängt an dir wie ein Rucksack, den du nicht absetzen kannst. Du kannst ihn nicht "ignorieren". Das heißt, das geht schon, aber nur eine gewisse Zeit. Irgendwann bricht das Elend immer wieder über dich herein. Das wird erst anders, wenn du den Rucksack Stück für Stück ausräumst. Dann wird er leichter und die alten Kadaver da drin, die du ewig mit dir rumgeschleppt hast, verstinken dir nicht mehr "von hinten" das Leben.

Ich habe für mich einen Teil des Neuanfanges gefunden

Wie sieht der denn aus? Mir geht das bissl schnell. Vor ein paar Tagen warst du noch völlig am Boden. Was hat sich denn seit dem so positiv verändert?

K^leino


Maschinenkanone

Ja, ich wollte mir diesbezüglich mal Luft machen. Und es ist schön, dass jetzt endlich auch mal von der anderen Seite reingeleuchtet wird und diese pathetische Einseitigkeit einen Riß kriegt. Das hilft Janine nämlich nur insofern, als das sie sich getröstet fühlt. Doch nur wenn man die Sache von allen Seiten beleuchtet, kann für Janine ein wirklicher Nutzen herausspringen. Nur mit Verständnis und Kritik wird etwas produziert!

Das sehe ich nicht ganz so. Es gibt die Gefühlswelt von Janine5 und die bekommt keinen Riss - soll sie ja auch nicht. Sicher kannst Du oder ich und sämtliche User hier unser Feedback geben, wie wir es sehen, wie wir damit umgehen würden, aber wie schon oben erwähnt, wenn es zu weit von ihrer Denkweise ist, dann kann sie damit überaupt nichts anfangen. Es bleiben ganz einfach die verschiedenen Denkweisen übrig und Janine5 sieht im inneren Kind keinen Nutzen. Kritik ist auch kein Problem, aber wenn man ihr jetzt noch ein 15es mal vorschlägt, sich mit ihrem inneren Kind auseinanderzusetzen, wird es genausowenig etwas bringen, wie beim ersten mal - sie will nicht. Wenn man also weiterhin darauf "herumreitet", wird sie sich (meiner Meinung nach, zurecht) nicht ernst genommen fühlen, ignoriert fühlen, usw. usw. Das, womit sie etwas anfangen kann, greift sie ja auf. Man kann sie nicht zwingen etwas zu sehen, was sie nicht sieht.

KEleio


Janine5

Schon wieder das Thema inneres Kind. Seid mir nicht böse, aber darüber möchte ich im Moment nichts mehr hören. Bin heute gereizt, gebe ich zu. Meine Gefühle sind im Moment sehr, sehr durcheinander.

Ich habe einen Mann, vier Kinder. Es ist Sonntag und ich werde hier vollkommen ignoriert. Habe nichts zu mittag gegessen, hätte keinen Sinn.

Das ist alles in Ordnung und wenn Du es so haben willst, ist es auch in Ordnung.

Du darfst aber nicht vergessen, dass es hier viele Menschen gibt, die selbstverständlich nicht dasselbe wie Du, aber für sie selbst genauso schreckliche Dinge erlebt haben, wie Du für Dich schreckliche Dinge erlebt hast und sie genauso den Weg daraus gefunden haben, bzw. dabei sind, diesen Weg da heraus gehen. Sie haben alle ähnliche Erfahrungen, auch wenn sie für sich die verschiedensten Wege gefunden haben, wie sie sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigen, aber sie haben es alle getan, weil es sonst nicht funktioniert. Darum - daran geht kein Weg vorbei, wenn Du etwas ändern willst. Ich respektiere aber, dass Du Dich nicht mit Deiner Vergangenheit auseinandersetzen willst.

l%oGvely"bere


@ Janine

Einerseits kritisierst du deinen Psychiater:

als er letzten Mittwoch, als ich zum ersten mal über die beiden Männer und ihre ständigen Missbräuche schrieb, sagte, dass ist doch Vergangenheit. Ja, es ist Vergangenheit, ja, es ist geschehen, ja, man kann die Zeit nicht mehr zurückdrehen. Aber ich dachte, die Psychiater sind dafür da, um die Vergangenheit mit den Patienten aufzuarbeiten, damit man damit abschliessen kann und sich für die Gegenwart und Zukunft öffnen kann. Scheinbar nicht.

Und andererseits sagst du selbst:

Die Vergangenheit ist für mich vorbei. Ich werde sie verdrängen.

Ich habe dir ja schon mehrmals gesagt, dass ich das Verhalten des Psychiaters inakzeptabel finde, aber vielleicht solltest du mal für dich selbst herausfinden, ob du nun an deiner Vergangenheit arbeiten willst oder nicht...

Dann kannst du dir nämlich einen neuen Psychotherapeuten suchen, der dir wirklich helfen kann...Ein Therapeut ist ja immer nur ein "Katalysator"...An deiner Vergangenheit kann ja auch nur gearbeitet werden, wenn du es möchtest...

M;aschiAnenkuanoxne


@ Kleio

Sie haben alle ähnliche Erfahrungen, auch wenn sie für sich die verschiedensten Wege gefunden haben, wie sie sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigen, aber sie haben es alle getan, weil es sonst nicht funktioniert . Darum - daran geht kein Weg vorbei, wenn Du etwas ändern willst. Ich respektiere aber, dass Du Dich nicht mit Deiner Vergangenheit auseinandersetzen willst.

Das selbe habe ich doch sinngemäß auch gesagt. Warum kritisierst du mich? *wunder*. Verdrändung akzeptiere ich hingegen tatsächlich nicht, weil es dann Beliebigkeit wird. "Jeder kann tun und lassen was er will." Ohne Öffnung kein Wandel. Daran ändern auch Selbstbestimmungsrecht nichts. Man kann eine Weile verdrängen, ganz klar. Das macht jeder. Aber man muss sich bewusst sein, dass das keine Dauerlösung ist. Mehr sage ich nicht.

Und bitte leg mir nichts in den Mund. Ich habe zum inneren Dings meine Sicht geschildert. Und zwar aus Verständnisgründen. Ich bin nicht 15 mal drauf rumgeritten. Ich indokriniere hier nichts.

Die Gefühlswelt übrigens muss irgendwann sogar einen Riß kriegen, sonst kommt nichts zum Vorschein. Verdrängte Gefühle sind sorgfältig zubetoniert. Raus wollen sie so wie so, sonst würden sie den Menschen nicht immer wieder quälen. Also müssen sie irgendwann raus, wenn der Mensch frei werden will. Wie soll das ohne Riß gehen? Das ist wie ein Granatsplitter, den man jahrelang mit sich herumträgt und der in guter Regelmäßigkeit immer wieder die selben Schmerzen verursacht. Wenn der raus soll, geht das nicht ohne Schnitt, ohne Öffnen der alten Wunde. Aber danach kann alles verheilen...

Das Katalysator-Beispiel von lovelybee ist sehr schön.

Ein Therapeut ist ja immer nur ein "Katalysator"...An deiner Vergangenheit kann ja auch nur gearbeitet werden, wenn du es möchtest...

K4leixo


Maschinenkanone

Das selbe habe ich doch sinngemäß auch gesagt. Warum kritisierst du mich? *wunder*.

Es mag sein, dass Du es sinngemäß so gemeint hast - geschrieben hast Du etwas anderes. Du hast Deine Erkenntnis als absolut angesetzt, als sei es das einzig richtige - auch für Janine5. Was richtig für Janine5 ist, kann nur sie herausfinden.

Verdrändung akzeptiere ich hingegen tatsächlich nicht, weil es dann Beliebigkeit wird. "Jeder kann tun und lassen was er will." Ohne Öffnung kein Wandel. Daran ändern auch Selbstbestimmungsrecht nichts. Man kann eine Weile verdrängen, ganz klar. Das macht jeder. Aber man muss sich bewusst sein, dass das keine Dauerlösung ist. Mehr sage ich nicht.

Du brauchst Verdrängung auch nicht zu akzeptieren, aber es geht eben auch nicht um Dich und Deinen Zugang zu diesem Thema, auch wenn er informativ ist und einen möglichen Weg aufzeigt. Das ist ja auch völlig in Ordnung. Janine5 aber kann im Moment damit nichts anfangen. Ich finde, man sollte schon nicht vergessen zu differenzieren. Du bist nicht Janine5. Du akzeptierst Verdrängung nicht, für Janine5 ist es im Moment richtig. Das kann sie jederzeit ändern. Sie beschäftigt sich ja mit ihren Schwierigkeiten. Welche sie zuerst angeht und mit welchen sie sich auseinandersetzt, liegt an ihr. Sie schreibt doch, was sie im Moment macht - warum kann man das nicht respektieren, auch wenn man es selbst anders machen würde?

Und bitte leg mir nichts in den Mund. Ich habe zum inneren Dings meine Sicht geschildert. Und zwar aus Verständnisgründen. Ich bin nicht 15 mal drauf rumgeritten. Ich indokriniere hier nichts.

So ist es. Du hast Deine Sicht der Dinge dargelegt. Janine5 sieht es anders. Allerdings habe ich nicht geschrieben, dass Du 15mal darauf herumgeritten bist. Da hast Du falsch verstanden, was ich geschrieben habe. Du kannst ja nachlesen.

Die Gefühlswelt übrigens muss irgendwann sogar einen Riß kriegen, sonst kommt nichts zum Vorschein. Verdrängte Gefühle sind sorgfältig zubetoniert. Raus wollen sie so wie so, sonst würden sie den Menschen nicht immer wieder quälen. Also müssen sie irgendwann raus, wenn der Mensch frei werden will. Wie soll das ohne Riß gehen? Das ist wie ein Granatsplitter, den man jahrelang mit sich herumträgt und der in guter Regelmäßigkeit immer wieder die selben Schmerzen verursacht. Wenn der raus soll, geht das nicht ohne Schnitt, ohne Öffnen der alten Wunde. Aber danach kann alles verheilen...

Das ist völlig in Ordnung, wenn das Deine Erkenntnis ist. Meine z. B. ist es nicht, denn ich finde nicht, dass die Gefühlswelt einen Riss bekommt, sondern durch das Selbstbewusstsein und die Selbsterkenntnis, die Dinge anders bewertet werden, weil man sich ihrer und seiner selbst bewusst wird - eben meine Sicht. Andere sehen es anders. Jeder hat eine andere Vernunft und eine andere Wertung.

Was Janine5 für sich erkennen wird, liegt an ihr. Wir hatten ja die Diskussion im Angst-Faden schon. Janine5 kann sich jederzeit mit diesem Thema auseinandersetzen, wenn sie dazu bereit ist - sie hat ja die Link, genauso geht es in vielen Fäden um Angst und Schmerzen. In diesem Faden geht es ihr bisher um etwas anderes.

MMaschinfenk,anone


Kleio, du hast Recht. Ok?

MNasch}inenkOanonxe


Allerdings habe ich nicht geschrieben, dass Du 15mal darauf herumgeritten bist. Da hast Du falsch verstanden, was ich geschrieben habe. Du kannst ja nachlesen.

Mach ich.

aber wenn man ihr jetzt noch ein 15es mal vorschlägt, sich mit ihrem inneren Kind auseinanderzusetzen...

Hat da außer mir sonst noch jemand Verständnisprobleme?

pfe/acefuxll


maschine ich denke du warst nicht der einzige.. kleio meinte alle insgesamt.. ;-D .. kleio ist da sehr präzise in ihrer wortwahl.. ;-)

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