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Angst vor der Autobahn

l1oew9enzahxn75 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe panisce Angst davor, über die Autbahn zu fahren (vor allem, wenn ich selbst fahre)...

Ja... ich habe eigentlich eine lange Geschichte zu erzählen, aber ich versuche mich auf das derzeit Wichtige zu beschränken. Ich hatte vor ca. 11 Jahren schon mal mit Angstsyptomen (Panikattacken und dergelichen zu tun). Ich habe eine Therapie hinter mir und war jahrelang beschwerdefrei. Vor etwa 3 Jahren hatte ich einen ziemlich plötzlichen Rückfall, und zwar mit einer Panikattacke auf der Autobahn. Ich habe ca. 6 Monate Paroxetin genommen, was mir nicht wirklich geholfen hat. Es wurde zunächst so schlimm, dass ich auch ein paar Wochen gar kein Auto mehr gefahren bin und auch mit allem, was außerhalb meiner Wohnung war, schon Probleme hatte. Ich habe dann eine Verhaltenstherapie gemacht und Paroxetin abgesetzt (auf eigenen Wunsch). Jetzt, nachdem eine ganze Zeit vergangen ist, geht es mir eigentlich gut. Ich habe in der Zwischenzeit meine Abchlussprüfung an der Uni geschafft. Was ich aber immer noch habe ist zum einem die Derealisation, was ich immer ganz massiv während einer "Angstphase" habe. Zum anderen habe ich sehr große Angst vor der Autobahn. Die Panik vor der Autobahn hat sich nicht verloren. Am schlimmsten ist die Angst, wenn ich alleine im Auto bin und selbst fahre. Aber auch als Beifahrer habe ich Probleme. Mit Leuten, die von meinem Problem nichts wissen, fahre ich inzwischen gar nicht mehr. Das Ganze ist so, dass ich nur noch das Nötigste an Autobahn fahre, dass ist etwa 1 km Autobahn zur Arbeit. Ich denke aber jedesmal, dass ich sterbe und habe nur unter äußerster Willensanstrengung überhaupt den Mut, das Stück Autobahn zu fahren. Ich habe das Gefühl, es hört nie mehr auf, dabei bin ich früher sogar gerne Autobahn gefahren...

Antworten
KBorresp8o(ndent


Hallo loewenzahn75,

habe Dir eine Nachricht in Deine Mailbox geschickt.

Alles Gute,

f]antDagixrl


wo vor genau hast du angst? Vor den anderen autos und das es zum unfall kommen könnte? Weil eine autobahn so groß ist, 3-manchmal 4-spurig? weil man so schnell fährt? Hast du auch angst wenn du von einer autobahnbrücke runter auf die autobahn schaust?

Ich bin heute an nem sonntag morgen um 06:30 Uhr Autobahn gefahren. Es war herrlich! Ganz allein auf der 3-spurigen Autobahn, die aussah wie ne 1A Rennstrecke. Bin aber ganz gemütlich mit 80 kmh entlang getuckert, die lieblingsmusik eingelegt und habs einfach nur genossen.

l:oewenazahzn7x5


Toll für dich...

... dass du die Autobahn geniessen kannst!

Ich habe Panikattacken beim Autobahnfahren, falls du davon schon mal ghört hast...

NMik?oläXusixn


Ich denke nicht, dass dich fantagirl beleidigen wollte!

Sie wollte doch nur wissen, vor was genau du beim Autobahnfahren Angst hast. Wenn es z.B. die andren Autos, oder die Geschwindigkeit sind, dann wäre ein Sonntag morgen ja eine gute Gelegenheit zum Üben, nicht wahr? :-)

Leider kenne ich mich mit Panikattacken nicht aus, von daher weiß ich auch nicht, ob man das überhaupt alleine überwinden kann...

Angst vor Autobahnfahren hatte ich früher nämlich auch. Mit Hilfe von meinem Freund hab ich das in den Griff gekriegt, und fahr mittlerweile sogar ganz gerne.

L%a_Be|llatdeo(nxna


"Ich habe Panikattacken beim Autobahnfahren, falls du davon schon mal ghört hast"

Genau da kannst du auch schon ansetzen!

Du wartest ja schon auf die Attacke!

Ich kenne das Problem, nicht beim Autofahren sondern beim S-Bahn fahren.

Ich wußte vorher schon, daß ich am Bahnsteig Panikattacken bekomme und -oh Wunder!- kamen sie auch immer.

Ich fand den Ansatz von Fantagirl nicht schlecht.

Geh doch mal Sonntag Morgens freiwillig ein bischen Autobahnfahren, ohne Stress, dann kanst du auf den Parkplatz fahren wenn du willst etc.

Und hinterher bist du stolz auf dich :-)

l oewennz ahn7x5


Danke für die Reaktionen!

Mag sein, dass ich auf den Beitrag von Fantagirl etwas überreagiert habe, aber ich kam mir etwas verarscht vor. Wenn ich ausführlich davon berichte wie es mir geht und dass ich fast gar keine Autobahn mehr fahren kann, weil die Panikattacken dermaßen schlimm sind und mir dann jemand zurück schreibt, dass es sonntags um 6.30 Uhr auf der Autobahn so richtig herrlich war, was soll ich denn davon halten ??? Na ja…

Jedenfalls habe ich weder vor anderen Autos noch vor dem Verkehr Angst. Das Blöde an Angstzuständen und Panikattacken ist ja gerade, dass sie normalerweise nicht auf einen real vorhandenen Grund zurückgehen. Ich weiß nicht, wovor ich Angst habe. Vielleicht ist es das Gefühl, nicht jederzeit anhalten zu können, ich weiß es nicht. Früher hatte ich jedenfalls keinerlei Angst vor dem Autofahren oder vor der Autobahn. Ich bin überall alleine hingefahren, auch weite Strecken. Autobahn bin ich früher sogar gerne gefahren. Die Geschwindigkeit hat mir gar nichts ausgemacht, sondern ich fand es eigentlich sogar immer eher entspannend auf der Autobahn. Das Ganze kam dann ganz plötzlich und ist sicher nicht auf einen bestimmten Grund, der mit der Autobahn als solcher zu tun hat, zurückzuführen.

Sicher ist es ein Problem, wenn man quasi schon auf die Angstattacke wartet. Aber gegen die Angst vor der Angst kommt man halt nur schwer an. Ich habe schon zig Male geübt, mit meinem Therapeut im Auto, mit meinem Therapeut, der in seinem Auto hinter mir her fährt, mit meinem Freund, auch schon alleine. Hat aber alles bisher nix geholfen, ebenso wenig wie das Paroxetin. Ich habe zwischendurch immer mal Phasen, in denen es schlimmer oder weniger schlimm oder auch mal einigermaßen gut läuft. Aber dann kommen die Panikattacken immer wieder – auch wenn es mir mal gelingt, nicht daran zu denken. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich überhaupt noch machen soll. Jetzt ist demnächst evtl. wieder üben mit Therapeut angesagt, weil es derzeit wieder besonders schlimm ist. Außerdem hatte ich jetzt auch schon zweimal Probleme als Beifahrerin, weswegen ich jetzt wieder ganz verstärkt etwas dagegen unternehmen will. Man darf sich halt trotzdem nie einschüchtern lassen, und vielleicht geht es ja doch irgendwann wieder, dass ich ganz entspannt am Sonntagmorgen über die Autobahn düse… :-)

CHhiccLab3oys83


Autofahren ist eh nicht gut für die Umwelt und kostest viel Geld.

Zug fahren ist eh viel interessanter mit all den Menschen.

MYar7ie-The{r^es


Wenn bei dir die Verhaltenstherapie nicht anschlägt, hast du schon einmal an eine tiefenpsychologische Therapie gedacht? Da würde man versuchen, die Ursache für die Panikattacken zu finden und daran zu arbeiten.

lKoewhenzaxhn75


Hallo Marie-Theres...

... ich hatte schon mal vor einigen Jahren mit Panikattacken zu tun. Zum Glück hatte ich dann, bis das Ganze jetzt wieder auftrat, eine recht lange beschwerdefreie Zeit. Damals habe ich ca. 4 Jahre lang eine analytische Gesprächstherapie gemacht. Ist denn eine tiefenpsychologische Therapie noch mal was anderes als eine analytische Gesprächstherapie? Das was ich derzeit mache, ist eine kognitive Verhaltenstherapie (allerdings auch mit Ansätzen zur Konfrontation, d.h. gelegentliches Üben in der realen Situation). Punktuell geht es mir immer mal wieder besser, aber ganz scheint das mir auch nicht zu greifen... ???

Mjarie=-T6heres


Hallo loewenzahn *:)

Laut netdoktor (www.netdoktor de) gibt es folgende Definition:

Eine etwas abgekürzte Version einer analytischen Therapie ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Auch hier forschen Therapeut und Patient gemeinsam nach der Wurzel der Störung.

Das heißt, es ist dasselbe. Habt ihr denn bei der Psychoanalyse nicht herausgefunden, woher deine Ängste kommen? Denn dann hätte man doch da ansetzen können. Verhaltenstherapie mit Konfrontation führt, soweit ich gelesen habe, oft schneller zum Ziel, bringt aber nicht in allen Fällen langfristig "Heilung".

f[antnagirl


@ löwenzahn

tut mir leid, ich wollte mich keinesfalls über dich lustig machen !!!

Ich finde Autofahren auch oft stressig wegen dem ganzen Verkehr und den Dränglern aber an diesem Sonntag morgen war es ein wirklich schönes gefühl. Vielleicht fällt es dir ja leichter wenn gar kein druck da ist, kein gefährdungsrisiko, keine rumstressenden anderen autofahrer. Wenn die autobahn leer ist hast du alle Zeit und alle Ruhe der Welt und du kannst schön langsam fahren.

Ich hatte jahrelang schlimme flugangst, da gingen die panikattacken schon los als ich grad mal den terminal betreten hatte. Die Stewardessen haben mich dann oft ins cockpit gebracht was aber nicht wirklich viel geholfen hat. Meine Freunde erzählten auch immer fliegen is doch sooo schön und besonders wenn die um die kurve fliegen (für mich das aller schlimmste!!)

Ist nun viel viel besser aber immer noch nicht ganz weg. Naja bin ja auch lange nicht geflogen. War damals auch beim Therapeuten, das hat mir schon sehr geholfen. Ich wollte nicht einsehen dass ich wegen so ner angst nicht mehr in urlaub fliegen könnte.

Kann mir schon vorstellen, dass du da schwer mit dir zu kämpfen hast weil du ja, wie du geschrieben hast, öfters autobahn fahren musst, und vor allem auch du selber aktiv. Ist nicht das erste mal dass ich von sowas gehört habe also du bist da bestimmt nicht alleine. Da du mal angstfrei autobahn gefahren bist bin ich mir sicher dass du das irgendwann wieder schaffen wirst, mach deine therapie fleißig weiter und bleib dran!! Lass dich von rückfällen nicht zurückschrecken! Ich wünsch dir alles gute!!

schau vielleicht hier mal rein:

[[http://www.m-ww.de/krankheiten/psychische_krankheiten/angst.html?page=3#symptomatik_und_untertypen]]

lRoew"enzarhn7x5


Hallo! *:)

Danke Marie-Theres und fantagirl für die Reaktionen. fantagirl, ich bin wieder versöhnt! :-)

Ich habe leider kaum Zeit, weil ich gleich los zur Arbeit muss... d.h. auch über die Autobahn :-( (aber das schaff ich schon). Ich melde mich mal wieder, sobald ich Zeit habe! Bis dann...

l^oewVenzHahxn75


Ich noch mal *:)

@ Marie-Theres

Ja, also… in der psychoanalytischen Therapie wurden schon einige Gründe offensichtlich, aber die tieferen Ursachen auch wieder nicht…

Ich bin generell eher ängstlich. Schwer fallen mir immer Situationen, in denen ich nicht so genau weiß, wie es weitergeht.

Als die Panikattacken das erste Mal bei mir auftraten, stand ich gerade kurz vor dem Abi und hatte keinen Plan, was ich danach machen sollte. Dazu kam, dass es in der Beziehung zu meinem damaligen Freund (war auch mein erster), mit dem ich zu dem Zeitpunkt ca. 3 Jahre zusammen war, Schwierigkeiten gab. Er hat mich dann auch bald darauf verlassen, was ich vielleicht schon irgendwie geahnt habe. Jedenfalls hatte ich auf ganzer Linie das Gefühl, dass ich nicht weiß, wie es weitergehen soll. Das war, nach Meinung meines Therapeuten, der Auslöser für das Ganze.

Jetzt stecke ich auch wieder in so einer Situation. Meine Beziehung läuft zwar gut, aber jobmäßig ist es die reinste Katastrophe. Ich habe letztes Jahr meinen Abschluss an der Uni gemacht und bisher ca. 80 Bewerbungen umsonst geschrieben, habe auch versucht, freiberuflich was zu machen, was aber auch kaum Erfolge gezeigt hat. Jedenfalls ist jetzt der Punkt erreicht, wo ich anfange zu zweifeln, ob ich überhaupt noch was finde. Ich habe zwar momentan einen kleinen Job, wo ich ca. zweimal in der Woche arbeite (besser als nichts), aber zufrieden bin ich natürlich nicht. Ich frage mich auch wie es weitergehen soll, ob ich vielleicht irgendwas annehme, egal was, oder ob ich noch Zeit in ein Volontariat o.ä. stecken sollte oder, oder…

Als das Ganze anfing, stand mein Uniabschluss kurz bevor (so wie damals das Abitur) und natürlich war die Frage schon da, was wird danach, weil ich ja auch da schon wusste, dass es heute zutage sehr schwierig werden würde, einen Job zu finden.

Jedenfalls habe ich immer mit solchen Umbruchphasen im Leben meine Schwierigkeiten. Soviel habe ich in meiner Therapie schon mal rausgefunden. Außerdem auch, dass ich ein sehr hohes (übertriebenes) Sicherheitsbedürfnis habe, was aber damit zu tun hat.

Auf einen Punkt gebracht, kann man vielleicht sage, dass ich mit mehr Gelassenheit durchs Leben gehen müsste und auf Veränderungen überempfindlich reagiere. Warum das nun aber so ist, habe ich in der Therapie nicht rausbekommen. Meine Kindheit war super, meine Eltern leben heute noch glücklich zusammen, es gab nichts Traumatisches in meinem Leben…

Ich frage mich immer, ob man vielleicht auch einfach von seiner Persönlichkeit so oder so ist (z.B. ängstlich und übervorsichtig) ohne dass es tiefere Ursachen dafür geben muss. Von der Verhaltenstherapie hatte ich mir versprochen, eher zu lernen, wie man mit seinen persönlichen Schwächen umgehen kann. Das gelingt auch ansatzweise, aber anscheinend irgendwie nicht ausreichend. In der psychoanalytischen Therapie hat mir der Praxisbezug komplett gefehlt. Ich glaube der Ansatz war, dass man verstehen soll, wie man ist und dass dann die Erkenntnis darüber alleine ausreichen soll, um etwas zu ändern…oder vielleicht war der Therapeut damals nur nicht so gut? Keine Ahnung, ich versuche es jetzt erst noch mal mit der Verhaltenstherapie weiter und hoffe, dass es doch noch was bringt. Zum Glück beschränken sich die Attacken ja (fast) komplett auf die Autobahn und auch da gab es schon bessere Phasen…ich gebe auf jeden Fall nicht auf! :-)

@fantagirl

Hab das wohl irgendwie in den falschen Hals bekommen…

Ich weiß auch nicht, ich kann bei mir nicht sagen, dass mir der Verkehr etwas ausmachen würde. Bei mir ist es bei der Autobahn inzwischen wirklich die Autobahn an sich, die die Angst auslöst. Vielleicht ist es eher das Gefühl, nicht jederzeit anhalten zu können, was mir Probleme macht. Ich fahre auch gar nicht mal so langsam, weil ich schnell wieder von der Autobahn runter will – ich habe wohl eher eine Autobahnphobie… ;-)

Ich bin noch nie geflogen, daran denke ich derzeit aber auch gar nicht. Ich würde mich derzeit auch nie freiwillig in ein Flugzeug begeben. Das Gefühl, nicht jederzeit wegzukönnen wäre mit da auch total unangenehm, zumal mir Fliegen irgendwie schon immer suspekt war…

Freut mich, dass die Flugangst bei dir nun viel besser ist! :-)

Als ich vor einigen Jahren mit den Panikattacken zu tun hatte, hatte ich noch gar keinen Führerschein, da hatte ich vor allem Probleme in der Bahn oder auch in Menschenmengen. Ich hatte damals immer Tavor dabei, was mir sehr geholfen hat. Mit so einem Tranquilizer ist eine Attacke ganz schnell weg. Ich habe das Zeug fast nie wirklich genommen (vielleicht eine Tablette pro Woche, in der schlimmsten Zeit), aber alleine, das Zeug in der Tasche zu haben, hat mir sehr weitergeholfen. Das geht beim Autofahren natürlich nicht so leicht, erstens soll man damit nicht fahren und zweitens geht es ja gar nicht so leicht, dann eben mal bei Tempo 80 eine Tablette aus der Tasche zu holen und zu schlucken. Beim autofahren ist auch noch besonders schlimm, dass sich reale Ängste in die irreale Angst mischen. Kann man mit einer ausgewachsenen Panikattacke wirklich noch sicher ein Auto steuern? Mein Therapeut meint ja, aber ich frage mich das trotzdem immer wieder…

Nun ja, ich werde sehen, wie es weiterläuft, ich gebe auf jeden Fall nicht auf (werde weiterhin zur Arbeit tapfer Autobahn fahren und meine Therapie machen)!

M.ariex-TNhe+rxes


@Löwenzahn

Ja, kann wohl schon auch ein Persönlichkeitsmerkmal sein, dieses Sicherheitsbedürfnis. Und ein leicht nachvollziehbares noch dazu. Hast du mit dem Therapeuten (dem jetzigen) mal über entspannungstechniken gesprochen? Die dir vielleicht zu einer gelasseneren Grundhaltung verhelfen könnten?

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