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Angst vor der Autobahn

l#oewe)nzahxn75


Hallo mal wieder an alle *:)

Ich will einfach nicht, dass dieser Faden abstirbt, weil er mir hilft, deswegen bringe ich ihn jetzt noch mal selbst in Gang! :-)

Ich habe jetzt einiges vor mir, mein Therapeut setzt auf Konfrontation. Wir haben jetzt noch zwei Gesprächstermine und dann will er mit mir auf die ... Autobahn... :-o

Bei mir wird es auch nicht besser. Ich habe jetzt als Beifahrer auch wirklich Angst auf der Autobahn und ich habe auch inzwischen generell beim Autofahren ein ungutes Gefühl. Dazu, geht es mir beim S- oder U-Bahn fahren auch nicht mehr gut und ich fühle mich generell so, dass es mir unwohl wird, wenn ich aus meiner Wohnung muss. Extreme Angst habe ich auch noch vor Höhe, ganz schlimm ist es bei Brücken.

Ich warte immer noch auf eure Antwort... was meint ihr... baut man unter Panikattacken beim Autofahren vielleicht wirklich einen Unfall oder ist die Angst unbegründet und man sollte einfach fahren...

Komisch ist, dass

l;oe]weenzaxhn75


Hupsss ;-/ geht noch weiter...

also, komisch ist, dass es mir eigentlich an sich gar nicht so schlecht geht, aber eben in den beschriebenen Situationen total schlecht...

Ich hoffe, dass sich ein paar Leute melden, die genau das kennen... Bei mir steht die Anghst vor der Autobahn noch immer im Vordergrund, alles andere ist irgendwie schaffbar, aber die Autobahn ist der reinste Horror für mich... Angst habe ich jetzt echt vor der Konfrontationstherapie... Ich werde es einfach nicht schaffen, ein größeres Stück Autobahn alleine zu fahren....

lUoewe+n1zahn7x5


Jaaaaa!

ich versuche auch noch mal den Faden in die Diskussion zu bringen! Würde mich freuen, wenn irgendwer was schreibt - ist halt einfach mein Thema! :-)

MjaverikkMS20g0x1


Habe das selbe Problem

Allerdings tritt es bei mir nur sehr selten auf. Also auch nur wenn ich müde oder schlecht drauf bin und seltsamerweise nur wenn ich alleine bin. Und trotzdem fahre ich jeden Tag 50 km Autobahn. An der Geschwindigkeit liegt es nicht fahre Porsche und nicht gerade langsam. Wenn das andauert werde ich auch eine Therapie machen müssen.

ldoewenzQahnx75


Hallo

Dass dieser Gaden noch mal wiederbelebt wird...

Ich kann inzwischen immer noch nicht wieder Autobahn fahren, aber ich arbeite daran...

rgeRise&expe_rte


interessante diskussion

ich habe ebenso von zeit zu zeit panikattacken.

das problem kann ich jedoch relativ klar eingrenzen.

betroffen sind bei mir nur längere fahrten über 30-40 km insbesondere zur rush hour mit massivem lkw verkehr. ein riesengraus sind fahrten über 100km länge.

mein paranoia ist eine zweispurige lkw wand auf einer dreispurigen autobahn, die sich gegenseitig überholen und nur die linke spur freilassen. fahre ich auf der linken spur(von dreien), habe ich riesenängste, dass ich nicht in die nähe der rechten spur kommen kann, um notfalls am seitenstreifen anzuhalten. fährt man im rahmen einer attacke mit 90 auf der rechten spur, wundern sich nicht nur alle mitfahrer sondern auch alle lkw fahrer im umkreis.

einmal habe ich auf der mittleren spur eine attacke bekommen, schweissnasse hände, rasender puls, konnte aber nicht rüberfahren, da tausende von riesigen lkw´s rechts und mittig fuhren. ich musste einen lkw ausbremsen, und bin an den seitenstreifen gefahren, um mich zu beruhigen. das war super gefährlich. fahre längere strecken nur noch mit der bahn oder landstrasse.

angst habe ich ebenso in stickigen, überfüllten fahrstühlen und s-bahnen, die hoffnungslos überfüllt sind. aber da fühlt sich keiner so recht wohl.

grüsse

reiseexperte

hiolOyghojst


empfehlung meines therapeuten ( ich hab neben dem anderen scheiss auch probleme mit autobahn fahren)

-eine woche , also 5 - 6 tage jeden tag 1 h auf die autobahn. bzw solang fahren bis das angstgefühl verschwindet.

und zwar allein , und wirklich 5 tage hintereinander , sonst bringt es dir nichts.

lg

holy

W.emmelrina2


Hallo,

bin heute das erste Mal auf dieser Seite.

Eigentlich erschreckend und traurig, wie viele Menschen sich mit diesen Problemen quälen müssen.

Gibt es denn keine etwas "sanftere" Methode, das zu überwinden? Oder evtl. in kleineren Schritten, so daß man nicht im Berufsverkehr zwischen LKW die Megapanikattacke bekommt und damit evtl. sogar in Lebensgefahr gerät?

Fakt ist ja nun einmal, daß man dann ziemlich neben sich steht, und anhalten auf der Bahn ist ja auch nicht gerade ungefährlich.

Mein Autobahnproblem tritt nämlich (zum Glück) "nur" auf, wenn ich alleine (ohne erwachsenen Beifahrer) in einen Stau oder Baustelle oder so etwas gerate. Das Risiko bei einem der ersten 10 Versuche, die Angst zu überstehen einen Unfall zu haben ist mir glaub ich zu groß, zumal ich IMMER zumindest mein kleineres Kind dabei haben muß, da keinen Babysitter.

LG

Wemmelina

Byi'rk


loewenzahn75

Ich habe Angst vor einem Bungeesprung. Also lass ich es.

Du kannst vollkommen ohne Autobahn an dein Ziel kommen.

S8tra'uxch


Hallo ich habe irgendwie auch ein wenig schiss vor der Autobahn... diese geschwindigkeit... ich fahre zwar selber nicht aber als beifaherer habe ich genug Angst...

s7chmxitzo


Tach auch!

Aufgrund von mehrfachen solchen Problemen im Bekannten/Verwanntenkreis bin ich auf diesen Thread gestossen. Es ist sehr interessant, wie unterschiedlich und dennoch teilweise ähnlich die Fälle zu sein scheinen.

Was mir auffällt ist, dass eine Vermeidung der angstbringenden Situationen das Problem anscheinend nicht lösen kann, da die Angst sich anscheinend ihren Weg suchen wird, anders auszubrechen. Desshalb ist vermutlich die Vermeidung der Situationen nicht richtige Weg. Aggressive und unvorbereitete Ausetzung der angstbringenden Situation scheint mir ebenfalls das falsche Mittel zu sein. Davon ab ist es im intensiven Strassenverkehr zu gefährlich für sowas!

Was tun?!

Als erstes sollte sich mit dem Thema Entspannungsübung befasst werden. Ich denke erstmal an so banale Dinge wie richtiges Atmen, Selbstanweisungen, etc. Jeder Mensch -ich eingeschlossen-, der in einer für sich stressigen Situation befindet, kann zumindest die körperlichen Erscheinungen, wie Zittern, Schweiss, Herzrasen, Wortfindungsstörung, etc. damit lindern. Dieses sollte man vielleicht vor der Attacke intensiv üben:

1. Atmung mit gleichmässiger Ferquenz: Einatmen - Ausatmen - Atempause - Einatmen - Ausatmen - Atempause....

2. Muskulatur entspannen: Beginnend bei den Zähnen!!!! NICHT zusammenbeissen sonder bewusst öffnen, ja sogar vielleicht den Mund öffnen

3. Reden: Selbstanweisungen geben: ich bin ganz ruhig (oder wie oben im Thred: Komm doch Angst, ich bin vorbereitet)

etc.

Normalerweise kann man auch die Augen schliessen. Das sollte hier aber nicht gemacht werden, da wir ja irgendwann das im Strassenverkehr anwenden müssen. Stattdessen sollte der Blick weit voraus gehen, da bei defensiver Haltung immer der Blick in den Nahbereich sinkt.

Vermeidung von krampfhaften Stellungen, besonders an sensiblen Schnittstellen: Beide Hände LOCKER am Lenkrad, vielleicht sogar so locker, dass die Hände das Lenkrad nur ganz leicht, wenn sogar kaum (nur bei Geadeausfahrt) umfassen. Vermeidung von FESThalten! Unterarme locker, Ellenbogen nach unten zeigend. etc.

IN den Sitz setzen. Vermeidung von spitzen Pobacken, die einen nur auf dem Sitz siten lässt.

Radio aus. Vermeidung von Schreck. Schreck ist der Feind!!!

Und wieder Kontrolle von oben an: Atmung, Blick, Zähne, Hände, Arme, Po, etc....

Das alles erstmal schön zu Hause auf'fe Couch üben! Fahrt mental die Stecke im Kopf durch, die euch beängstigt. Versucht den Punkt zu finden, die Angst zu locken und dann mit den Entspannungsübungen dem entgegen zu wirken. Mental können alle Situationen (die z.B. oben beschrieben sind) durchgespielt werden. Ich würde sogar mich mit ungewöhnlichen Situationen mental beschäftigen, um bei einem realen Auftreten eventuell ein Handlungsmuster verfügbar zu haben (Beispiel: Geisterfahrer und dem Mut lieber mit einem etwa gleichschnellen Fahrzeug in gleicher Richtung zu kollidieren anstelle dem Frontalaufprall ausgesetzt zu sein).

Wenn man nun das Mentale und die Entspannungsübung im Realen, vielleicht nicht direkt in der angstbringenden Umbebung anwendet, könnte eine Vorbereitung auf künftige Attacken und dem Entgegenwirken durch die Entspannungsübung getestet und geübt werden.

Vor jeder Fahrt vielleicht einige Minuten im stehenden KFZ entspannen und mental die vorliegende Strecke durchfahren.

Es wird die Angst nicht beseitigen können. Das muss jeweils individuell Theapiert werden, dennoch kann man sicherlich einiges der auftretenden negativen Wirkungen lindern. Und wer weiss, ob die Angst dann nicht Angst bekommt und sich aus dem Staub macht?!

Bis die Tage

schmitzo

jIaZnoschx79


Hallo zusammen,

ich bin ebenfalls von einer Autobahnphobie betroffen. Hier wurde öfters von einer Therapie geredet. Was kann man sich darunter Vorstellen und was kostet der Spaß?

Ich muss zunehmend Beruflich unterwegs sein und komme Kurz oder lang um die Autobahn nicht mehr herum.

Quäle mich jetzt schon seit 4 Jahren um alles Autobahnartige herum. Bin früher von Stuttgart nach Wien in einem Stück gefahren und hatte dabei sogar Spaß. Heute kenne ich mich selber nicht mehr. Blaue Schilder erzeugen bei mir schon Adrenalin.

M`elbF7x0


Hallo , noch jemand mit A -phobie

Ich sehe gerade hier wurde schon lange nicht mehr geschrieben. Wußte garnicht das so viele Leute das Problem haben. Keiner versteht mich und es ist mir auch langsam peinlich. Habe 20 jahre meinen Führerschein und fast so lange diese Angst :-(. Ich war aber schon an der Ost-und Nordsee mit dem Auto aber es ist eine Qual für mich. Ich fahre nur Autobahn wenn ich muß. Mir ist dann übel und mein Herz schlägt bis zum Hals. Das ist fast wie Todesangst.Morgen soll ich meine Bekannten wegbringen .Sie würden das für mich auch machen . Aber am liebsten hätte ich abgesagt.Es sind nur 60 km aber das reicht mir schon . Mir ist jetzt schon schlecht. Die blauen Schilder lösen die Angst schon aus und das Herzrasen. Help :-|

M,icha x1804


Vielleicht würde es dir helfen mal wieder bei einer Fahrschule ein paar Stunden zu nehmen. Meine Tante hat en Führerschein gemacht, als man noch nicht Autobahn fahren musste. Allein hat sie sich da nie rangetraut, aber mit nem Fahrlehrer gings dann.

Hast du sonst auch Panik?

MUelb7x0


Hallo Micha

Nein , sonst habe ich keine Panik.Es ist die Angst vor dem überholen ,LKWs auf der Fahrbahn und der Geschwindigkeit.Aber ich mußte ja in der Fahrschule auf die Autobahn.Ich verstehe auch nicht woher das kommt ???

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