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Angst mich zu blamieren

kvssxk hat die Diskussion gestartet


hallo wer kann mir helfen??

ich leide unter angststörungen (bin auch schon in therapie). früher hatte ich angst krank zu werden oder sogar zu sterben.(symptome wie Kopfweh, schwindel und Herzstechen waren an der Tagesordnung). nun habe ich seit 2 Monaten ein ganz anderes Problem - es klingt jetzt vielleicht blöd aber ich habe angst mich vor andern Leuten zu blamieren indem ich brechreiz und durchfall bekomme (sogar angst dass etwas "in die Hose" gehen könnte und es jemand bemerkt).

da ich jetzt eben symptome wie oben gesagt habe weiß ich nicht was ich tun soll. einkaufen gehen, arztbesuche oder zur schule zu gehen sind für mich ein Gräuel.

kann mir jemand helfen ???

lg kssk

Antworten
T1ilellxe


naja keine wirkliche Hilfe, aber mal nen Tip

hallo!

Ich habe auch andauernd Angst mich zu blamieren. Jedoch sollten wir uns überlegen, ob das überhaupt gerechtfertigt ist.

Kommst du mit dem Therapeuten gut klar? Was meint er dazu?

Also ein Tipp, habe ihn noch nicht ausprobiert, aber meine Mitbewohnerin ist ganz hin und weg von dem Zeug. Johanniskraut, soll voll beruhigend wirken und ist natürlich. Vielleicht hilft dir das ja dich ein bisschen zu relaxen und Sachen lockerer zu sehen.

Viel Glück

k6s#sxk


ja...

ich komme ganz gut mit ihr aus. wir machen Bsp. auch Entspannungsübungen und Atemübungen.

es ist nur dass die angst selbst gar nicht so groß ist es ist nur, sobald die körperlichen symptome auftreten (und vor allem der Durchfall) - kommt mir vor ich kann mich nicht mehr vor die Tür trauen. hab schon mal was davon gehört - ich nehme auch schüsslersalze und stress und nerven tropfen(homoöpathisch) die helfen auch ganz gut.

ich krieg einfach den gedanken nicht weg, dass mein Schließmuskel mal schlapp macht, wenn ich unter leuten bin (ganz schlimm in der schule) mir kommt dann auch immer vor, dass ich aufs Klo muss, hin und wieder ist es dann auch so und dann wieder nicht.

machst du auch eine Therapie? oder was hast du schon dagegen probiert zu unternehmen??

lg

mTm10x0


Hallo KSSK !!!!!!!!

Ich habe deine Mail erst heute in meiner Box gelesen und mir gedacht es ist am einfachsten dir hier zurückzuschreiben.

Erst mal - deine grosse Angst vorm Durchfall etc kenn ich nur zu gut! Bei mir ist es aber meistens so, dass ich wenn ich einen Termin hab oder wohin muss ich meistens sowieso vorher schon soooo oft aufs Klo rennen muss, dass ich ja sozusagen völlig entleert bin. Trotzdem bleibt dieses Gefühl aufs Klo rennen zu müssen bestehen.

Ich bin im Lauf der Zeit draufgekommen, dass es mich einfach beruhigt, wenn ich weiss wo zur Not ein Klo ist.

Aber eigentlich geht da meine Angst tiefer. Denn bei mir ist es einfach so, wenn ich mich eingeengt fühl, dann kommt eben dieses "ich muss aufs Klo", weil ich einfach aus dieser beklemmenden Situation raus muss. Natürlich denk ich ich muss aufs Klo, denn mir ist ja auch dabei nicht gut (übel, Magen rebelliert,...).

Also vielleicht ist es für dich ja auch einfacher, wenn du weisst wo ein Klo für alle Fälle ist. Oder denk dir einfach: Na wenns wirklich ist dann geh ich halt aufs Klo!

Vielleicht gehts dir auch so wie mir, dass du sobald du weisst, dass du jederzeit eben aufs Klo gehen kannst oder einfach nur raus (ausn Raum, ins Freie etc) gehen kannst, du dich dadurch schon wohler fühlst.

Du darfst dich nicht so von den "Klo-Gedanken" beherrschen lassen. Lenk dich ab, denk an was anderes oder so. Das geht nicht von heut auf morgen, aber wenn es dir immer öfter gelingt den Klo-gedanken beiseite zu schieben, dann hast du auch nicht mehr so Angst davor.

Bei mir funktionierte das auch nicht gleich.

Frage nebenbei - wo aus Österreich; und wie alt bist du?

Wenn ich dir irgendwie weiterhelfen kann, dann frag einfach drauflos, vielleicht helfen ja ein paar Anregungen.

Bis dann und liebe Grüsse

MM100 *:)

ksssk


hallo mm100

das problem ist ja eigentlich vor allem das in die schule gehen (besuche ein Kolleg). ich komm mir vor meinen schulkollegen dumm vor, wenn ich Bsp. 3mal in der stund aufs WC müsst oder so.

ich weiß ich probier ihn eh zu verdrängen-eigentlich weiß ich ja das es nichts schlimmes ist und ich mir sicher nicht gleich in die hose machen werde, aber wenn mich dieses gefühl überkommt, dann bin ich mir eben nicht mehr so sicher.

ich bin 21 und komme aus der Steiermark und du??

danke schon mal - und hast du vielleicht irgendwelche Tipps für Bsp. Ernährung, dass es net mehr so oft vorkommt oder so... ???

liebe Grüße zurück *:)

Taillxle


@kssk

Gegen meine Angst- und Zwangsgefühle habe ich Seroquel verschrieben bekommen. Zudem mache ich eine Therapie. Ich hatte allerdings andere Ängste. Die Tabletten habe ich von einer Psychaterin verschrieben bekommen. War schon eine harte Zeit, denn abends was unternehmen war nicht, denn ich wurde immer total müde. Letztendlich lohnt es sich aber.

Weiss ja nicht, ob du ein Mädchen bist. Wenn ja, und du zu Orten gehst, wo du echt schon vorprogrammiert siehst, dass du wieder in so PanikAngstattacken rutschen wirst, dann nimm doch eine Binde vorsichtshalber. Hilft auf jeden Fall ein bisschen denke ich. Ich weiss, du magst jetzt denken ich bin voll verrückt, aber glaube mir, lieber ein bisschen verrückt sein, als die ganze Zeit die üble Angst zu haben. Zumindest wäre dann die Angst ja evtl abgeschwächt und du kannst so dann in Ruhe daran arbeiten.

:-)

kvssxk


he tille

ja danke. ich hoffe du hast dein Problem schon besser im Griff oder ganz wegbekommen.

meine Therapeutin hat mir nix verschrieben, meint ich würde das so auch schaffen oder so ähnlich - eigentlich eh ein gutes Zeichen, aber naja du kennst das ja.

danke für deine Hilfe und meld dich wenn du etwas brauchen würdest.

lg

mPm100


Hmmm....

.....wirklich hilfreiche Ernährungstipps kann ich dir in bezug aufs weniger aufs Klogehen nicht geben.

Hab nur mal glesen man soll bei Angstzuständen möglichst nicht zuviel süsses zeug essen und trinken. Ich war mal eine ziemliche Cola-Trinkerin ;-D , hab mir das aber abgewöhnt, hab weniger zu Süssem gegriffen und stattdessen lieber mal einen Apfel oder ein Joghurt gegessen.

Das mit dem Unterdrücken - ich weiss man probierts zu verdrängen - kommt man aber in diese Situation, in der man glaubt jetzt unbedingt aufs Klo gehen zu müssen, dann ist das mitn Verdrängen ganz schön schwierig. Versuchs dann damit, dass du vielleicht zählst. Na OK - zugegeben, wennst auf einem Kolleg bist, naja. Aber versuchs wirklich, dass du dich ablenkst, mit was auch immer. Je mehr du dich da reinsteigerst ("...ich muss jetzt") umso mehr hast das Gefühl, dass du eben aufstehen musst um aufs Klo zu gehen. Es klingt komisch, aber denk nicht ans Klogehen. Sobald der Gedanke aufkommt - gleich an was anderes denken. Also bei mir nützt die Methode an was Schönes zu denken sehr gut. Und normalerweise, wenn du wirklich in den Pausen aufs Klo gehst, kann dann ja die harnblase nicht so voll sein, dass du eine viertel Stunde schon wieder unbedingt musst. Also das sind wirklich dann nur deine Gedanken daran.

Geholfen hat mir auch noch "Johanniskrauttee". kriegst in jeder Apotheke um ein paar Euro. Wenn du den eine zeitlang morgens und abends trinkst - das wirkt ein wenig beruhigend.

An deiner Stelle würd ich auch auf deine Therapeutin hören und wenn möglich keine Medikamente nehmen. Ohne Medis bist besser dran. Und ich glaub auch, dass du das mit der Zeit dann in den Griff bekommst. Du darfst halt net zu ungeduldig sein. (war ich zu Beginn auch) Und jeder hat so seine eigenen Methoden; mit der Zeit kommst auch drauf, was da hilft.

Ich bin "schon" fast 31 Jahre (kanns selbst net glauben) und komm aus Niederösterreich (beim Semmering in der Näh)

Bis denn, machs gut :)^

MM100

kGssk


wielang hats bei dir gedauert bis du das in griff kriegt hast - weiß jeder ist da anders aber vielleicht kannst mas trotzdem sagen.

ich bin sowieso ein ungeduldiger mensch und das jez auch noch - stellt mich schon ziemlich auf die Probe.

das mit zählen funktioniert bei mir auch - aber wenn symptom schon mal da ist es sehr schwer sich abzulenken. gott sei dank wissen alle lehrer bescheid und ich darf fehlen so oft ich will - des nimmt mir schon ziemlich viel druck weg.

"Johanniskrauttee" - hab scho mal was davon gehört. ich nehm noch schüsslersalze und "stress und nerven" tropfen - aber nur Homoöpathisches.

lg

mwm1x00


Hallo!!!

Probiers mal mit dem Johanniskrauttee - ich war echt positiv überrascht. Ich nahm vorher nur homöopathische Nerventropfen und ab und zu, wenns arg war "Sedogelat" (das ist ein pflanzliches beruhigungsmittel; kriegst auch in der Apotheke).

Zu deiner Frage wie lang es gedauert hat "es" in den Griff zu kriegen. Naja, momentan ist bei mir leider wieder ein ziemliches Tief erreicht und ich muss hart an mir arbeiten um mit allem fertig zu werden. Bei mir is aber so arg, dass ich schon Panikattacken beim Einkaufen, Autofahren, Essen gehn, Kino,... krieg. Also ziemlich heftig und da zu Weihnachten familiär was war, na seitdem war bei mir nicht viel positives zu holen.

Aber ich habe es vor zwei Jahren schon mal fast geschafft, das Ganze Angstgehabe hinter mir zu lassen. Wie gesagt jeder muss da seinen eigenen Weg mit seinen eigenen Methoden finden und bei manchen ist alles natürlich schwächer oder eben so wie bei mir stärker ausgeprägt.

Jedenfalls hab ich gelernt wie wichtig es ist abzuschalten, loszulassen, sich nichtdauernd unter Druck zu setzen. Nicht dauernd daran denken, was man nicht noch alles tun muss, was man noch für andere tun muss und was andere von einem erwarten. Es war der Zeitpunkt wo ich mir dachte: so - jetzt gehts mal nur um mich, denn sonst hab ich für nichts mehr Energie!

Ich muss dazu sagen, dass ich seit über zehn Jahren mit meinem Lebensgefährten/Freund zusammen bin. Als wir uns kennenlernten war ich 20 und noch völlig beschwerdefrei. Aber der familiäre Druck, die daraus resultierenden Probleme und das ganze Drumherum mit Uni und Arbeit war dann irgendwann zuviel. Mein Körper fing zu rebellieren an (mir war dauernd schlecht, ich hatte entweder voll Durchfall oder das Gegenteil, mein Kreislauf machte schlapp und innerhalb eines Jahres wog ich dann nur mehr 40 Kilo).

Also wenn ich nachrechne - ich war 24 als es anfing, dass ich Angst hatte vor gefüllten, geschlossenen Räumen, weil ich da is gefühl hatte ich kann nicht raus und vielleicht wird mir ja schlecht oder ich muss dringend aufs Klo oder ich kipp um. Naja. Bis ich registrierte (und anhand etlicher Literatur) dass ich unter panikattaacken mit Agoraphobie litt, war ich dann schätz ich so um die 25. Bei den ganzen Untersuchungen die ich damals so hatte (von Magenspiegelung bis Schilddrüsenröntgen usw) kam nur ein entzündeter Magen raus (vom vielen erbrechen) - sonst alles gsund!!! Einer von den letzten Internisten die mich untersuchten meinte dann zu mir, ob das nicht psychisch bedingt ist und ob ich zur Zeit unter Stress steh.

Mein freund stand mir die ganze Zeit hilfreich und echt liebevoll zur Seite, denn an meinem Tiefpunkt angelangt konnte ich ohne ihm nicht einmal kurz in die Traffik rein eine Zeitung kaufen. Nicht mal alleine draussen spazieren gehen.

Ich fing dann sozusagen klein an (was ich auch jetzt wieder mach).

Ich versuchte allein Kleinigkeiten zu tun bzw zu erledigen. Dann fing ich mit Yoga an und nahm mir mindestens jeden zweiten Tag eine bewusste "Pause" vom Alltag (zB: genussvolles Badewanne liegen mit anschliessend eincremen und pflegen). In diesen Pausen lies ich es mir durch was auch immer gut gehn, ich belohnte mich, ich schaltete meine Gedanken so gut es ging ab. je öfter ich das machte umso besser konnte ich abschalten und mich entspannen. manchmal wars auch ein gutes Buch zur Entspannung. Denn an manchen Tagen wars schwer sich zu entspannen und oft musste ich dann körperlich was tun um dabei zu entspannen. Seit dieser Zeit weiss ich wie wichtig es ist abzuschalten und die Zeit zu geniessen. Dass man sich eben nicht stressen lässt und nicht kaum dass man von der Arbeit daheim ist schon wieder an die nächsten Aufgaben denkt. Der Körper braucht das einfach.

Vielleicht bist du ja auch ein wenig gestresst mit deinem Kolleg und allem was so dazugehört. Dann kann ich dir nur raten nimm dir eine Auszeit. Oft genügen schon zehn Minuten (leg dich aufs Sofa, schliess die Augen und denk an was Angenehmes - zB Urlaub ;-)

Und ich hab mich auch sozusagen belohnt - ganz trivial.

Schaffte ich zB allein einkaufen zu gehen, dann kaufte ich mir den einen Pulli, den ich wo gesehen hatte und den ich haben wollte. Oder ich lieh mir einen guten Film zur Belohnung aus. Meinem Freund fielen da auch recht einfache, kreative Sachen ein :-)

Also wenns mal stressig hergeht, mal ausspannen, Füsse hochlegen, nicht tun. Versuch auch nicht zu hastig zu essen - es bewusster zu machen. Und auch wenns dir mal gutgeht, dann geniess das in vollen Zügen (man weiss ja leider, dass auch wieder bergab geht).

WOW! Ich hab dich da jetzt vollgeleiert und weiss nicht mal ob ich dir damit irgendwie helfen kann. :-o

Vielleicht fällt uns ja noch was spezielleres ein, aber da müsst ich schon wissen wies dir so im Alltag geht, in deiner Familie; hast einen Freund/Freundin (sorry - weiss ja nicht ob männl. oder weibl.) und welche Situationen dir im Genauen zu schaffen machen. Ich kenn dich ja nicht so gut.

Aber ich helf dir gern wo ich nur kann.

Also bis bald wieder

MM100

k[ssk


also du bist mir schon eine hilfe - danke!

meine Familie weiß bescheid und unterstützt mich auch nur meine mutter wird hin und wieder ungeduldig (jez hast das schon seit 2 Monaten und noch immer ist es so...).

mein Freund!!! ist auch immer für mich da und unterstützt mi wo er kann. bin jez seit ca. Jänner mit ihm zusammengezogen.

habe auch freunde die mich unterstützen(vor allem in der schule).

das mit der schule kann i mir selber net erklären, weil ich eigentlich total gut bin in der schule (notenmäßig), versteh mich mit allen etc. deswegen versteh i net warum i net hingehen "kann".

das mitn einkaufen gehen versteh ich auch - mag das auch nicht. wenn ich bei mir zu hause bin geh ich zum ausgleich walken - komischerweise gehts da obwohl ich meistens irgendwo herumlauf (im wald und so).

mir kommt vor ich kann einfach nichts mehr genießen. Bsp. i fahr zu meiner Tante auf Besuch - das einzige was ich mach ist die minuten zählen bis i heim fahr, damit i mir beweisen kann - so jez hast as 1 Stunde geschafft dort zu bleiben - aber genießen hab ichs nicht können.

ich hetze von tag zu tag. am samstag denk ich schon was am montag wohl wieder sein wird...

bei mir hats auch vor ca. 2 1/2 Monaten eine schlechte Nachricht gegeben (meine Oma hat Krebs - und is nix mehr zu machen - aber ihr gehts jez gut.)

ich selbst würde sagen, dass ich schon immer so a "Nervenbündel" war und ungeduldig.

Ich kann mich auch am Besten in der Badewanne entspannen oder mit nem Buch.

du kommst aus deinem Tief auch sicher wieder raus. - du hast es schon mal geschafft.Ganz bestimmt.

LG

m-m100


Toll, dass deine Familie dich unterstützt (und dein Freund). Dass manche - so wie deine Mutter - ungeduldig werden oder meinen so wie oft bei mir: na die eine Stunde wirst ja aushalten - naja, schätz mal damit muss ma leben.

Dass mitn Walken gehn im Wald is wie bei mir; wenn ich rausgeh spazieren oder radfahren, dann am liebsten im Wald oder zumindest dort wo mir nicht zuviele Leute sind. Andererseits ists bei mir so, dass ich auch gern in der Stadt bummeln geh (wahrscheinlich auch weils im Freien ist).

Eine Paralelle haben wir zwei - ich muss dazusagen, dass ich bei meiner Oma aufgewachsen bin, weil mich meine Mutter mit 17 bekommen hat und da grad noch ihre Matura und anschliessend die Pädak gmacht hat. Als sich als ich acht war meine Eltern scheiden liessen war meine Oma sowieso mein Ein und Alles. Vor eineinhalb Jahren wurde sie aber sehr krank; Bauchspeicheldrüsenkrebs. Anfangs bzw nach der ersten Operation gings eigentlich wieder bergauf mit ihr, aber dann letzten Oktober gings ihr plötzlich wieder mieserabel. Der Krebs hatte sich ausgebreitet und den letzten Monat verbrachte meine Oma nur mehr im Spital bzw Pflegeheim richtiggehend vollgepumt mit Schmerzmittel. Am 10 Dezember ist sie gestorben und ich glaub ich bin deshalb wieder so sehr zurückgefallen, weil ohne meiner Oma halt eine riesige Leere da ist.

Ich find lieb von dir, dasst meinst ich schaffs schon wieder, schliesslich hab ichs schon einmal gschafft. Das hoff ich auch. ich denk mir wenn ich wieder so kleinweis anfang, dann kanns nur besser werden. Ich wär ja schon froh, wenn ich einfach normal allein einkaufen könnt oder wieder etwas längere Strecken mitn Auto fahren - allein mein ich. Ist mein Freund dabei ist das alles meistens kein Problem. Nur wenn ich einen schlechten Tag hab, dann will ich zB immer möglichst schnell wieder aus Geschäften raus und so.

Das ist glaub ich auch wichtig - dass man einfach akzeptiert, dass man mal einen schlechten tag hat, wo gar nix geht. Und wichtig ist auch, dass man nicht hundertmal drüber nachdenkt und sich daran erinnert, was man nicht gschafft hat.

Einfach gsagt - nur nicht zuviel nachdenken/negativ nachdenken. Sich an Sachen erinnern, die man gschafft hat.

Also lass dich nicht von negativen Gedanken beeinflussen. Ich machs dann so, dass ich praktisch still zu mir sag, AUS, NEIN - so auf die Art "Das denk ich jetzt nicht weiter". Dann versuch ich gleich an was anderes/Schönes zu denken; mich abzulenken.

Man denkt einfach manchmal zuviel nach, anstatt die Dinge einfach auf sich zukommen zu lassen.

Oft is bei mir auch so, dass ich mir genau das Gegenteil vom Schönen denk und das auch hilft. (Mir wird oft schwindlig) Also da denk ich mir dann - was soll schon arges sein, mein Gott, dann wird mir halt schwindlig und ich lieg dann halt am Boden oder muss mich irgendwo hinsetzen - egal, glaub kaum dass einem die Leute bös dafür anschaun (eher das gegenteil).

Meistens ist man ja leider mit den Gedanken beschäftigt - Was denken jetzt die anderen von mir?

Und da musst auch unbedingt ansetzen. Die anderen müssen da momentan wurscht sein. Du bist jetzt wichtig und das wieder alles in Ordnung kommt mit der Zeit. Und meistens unterstellen wir manchen Leuten eh das Falsche; die denken oft gar net so negativ drüber wie wir glauben. Oder sie machen sich erst gar nicht soviel Gedanken. Das sind nur wir selber, die sich zuviele Sorgen um alles Mögliche machen.

Also hör auf zum Denken ;-D Glaub du weisst jetzt schon wie ich das mein!

Ich muss jetzt wieder weiterarbeiten (Arbeite von zuhaus aus am PC - was natürlich momentan in meiner Lage voll der Pluspunkt ist)

machs gut und bis denn

LG

kHssk


das mit deiner Oma tut mir sehr leid. Meine Oma wohnt nicht bei uns zu Hause aber ganz in der Nähe von uns. die ärzte ham gsagt sie wissen net wie lang - kann monate,jahre...alles dauern.

das mit dem positiv denken ist oft leichter gsagt als getan - aber das weißt eh.

jez hab i noch a problem: mein Klassenvorstand hat gesagt, dass es egal ist wieviel fehlstunden ich hab, solange ich eine Bestätigung von meiner Therapeutin hab. - jez ist aber das problem das die erst nachschaun müssen ob des gesetzlich erlaubt ist - also es würdn mi alle lehrer durchlassen(sofern i halt die schularbeiten...schreib) aber wenns das rechtlich net erlauben, bin i aufgschmissn.

naja auch egal - wie gesagt i muss jez an mich denken. ich kenn das auch man hat einen schlechten tag und dann denkt man das es nie mehr bergauf gehen wird.

meine Therapeutin hat mich Bsp. mal gfragt, was denn so schlimm dran wär wenn ich z.B. ohnmächtig werden würde und darauf ist mir wirklich keine intelligente Antwort eingefallen.

(denn es ist ja wirklich nichts schlimmes dran - höchstwarscheinlich hilft dir jemand - aber peinlich ist das nicht) nur wer kann in diesem moment schon an sowas denken??

das mit dem klein anfangen ist eh wichtig - muss ich auch machen.

tut wirklich gut mit jemanden zu reden (schreiben) der einen WIRKLICH versteht (weißt was ich mein)!

lg wir hörn voneinander

mlm10x0


Juhuuu!!!

Wegen deiner Oma......ich hoff für sie, dass alles gutgeht, wenn man so davon sprechen kann, aber ich mein, dass sie keine Schmerzen hat oder so. Ich hoff dir liegt das nicht zu sehr auf der Seele (aber ich kenn das). Versuch halt trotzdem das Positive und Schöne am Leben zu sehen. Ich hab das damals, als meiner Oma so miserabel gegangen ist und ich jeden Tag bei ihr am Bett gsessen bin vergessen und nur mehr das Leiden und Sterben gesehn. Naja - ich wünsch dir halt einfach Kraft.

An das mit den Fehlstunden bei dir hab ich auch schon dacht - gut das du davon anfängst. Ich weiss ja auch wie das ist, wenn man fehlt. Bei mir war das zwar dann auf der Uni, wos vielleicht nicht so tragisch ist, aber trotzdem hast halt gewisse termine oder musst gewisse Dinge einhalten.

Wie kann man das eigentlich gesetzlich abklären lassen, ob du wirklich soviel fehlen darfst? Sehen da deine Leher irgendwo nach? Ich hoff nur, dass es trotzdem für dich durchgeht eine Menge Fehlstunden zu haben. Versuch aber trotzdem viel hinzugehen; ich hab schon selbst erfahren, wie das ist, wenn man irgendwie sich selbst sagt, da geht man jetzt nicht hin, weils ja eh nicht notwendig ist. Da ist man dann irgenwie erleichtert, aber andererseits (zumindest bei mir wars so) drückt einem das schlechte Gewissen, weil man wieder was nicht gmacht hat. Und das ist dann halt wieder was negatives und für die "Heilung" ja auch nicht grad förderlich. Aber ehrlichgsagt - wer geht schon immer den schweren Weg?!? Ich hab mich oft richtiggehend vor Sachen drückt, wenns nur irgendwie gegangen ist. Is aber auch nicht so gut.

Und die Frage deiner Therapeutin, was denn passieren würd, wennst ohnmächtig wirst, ist ne gute. Als ich mir die Frage eben mal selbst stellte - was soll schon sein; ok peinlich ists vielleicht, aber die Menschen sind ja eh hilfsbereit oder schrecken sich sogar, wenn da plötzlich wer zusammenbricht. Zumindest wirst kaum erleben, dass dich wer zusammen - äh - scheisst (tschuldige ;-) Also alles halb so wild. Und meistens ist es so, dass man ja eh nicht ohnmächtig wird, zumindest wirklich nicht so oft.

Ich kann halt dann die Blicke der anderen nicht leiden; vielleicht auch nur deshalb weil ich nicht weiss was sie dann denken. Die Kontrolle über sich zu verlieren ist halt nicht so leiwand!

Übrigens find ichs auch toll mit jemanden so drüber zu plaudern, denn irgendwie in den anderen Threats wars net so........

Also dann *:)

k.ssk


also 1. wegen schule= eigentlich 60% da sein, aber eben wie gesagt mit bestätigung gehts so auch(hoffentlich)

2. oma = ja die ärzte haben gesagt sie operieren nicht mehr, aber man kann nicht sagen, ob sie mal schmerzen haben wird oder so - kann auch sein (haben ärzte gesagt), dass sie gar nicht am krebs stirbt sondern Bsp. an altersschwäche oder so.

3. schlechtes gewissen = kenn ich nur zu gut. heute hätt i a sa nachschreiben sollen (mit einer schulkollegin) mir is so scheiße gangen, dass i gfragt hab ob ma verschieben, da lehrerin wars auch lieber und meiner schulkollegin auch - und trotzdem schlechtes gwissn weil mal wieder net geschafft.

(heut ist mal wieder so a sch...tag) aber jez fahr i bald heim (also ganz zu mir heim - bin ja noch in der wohnung in graz und immer wenn i frei hab dann fahr i heim).

grüß dich

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