» »

Antidepressiva auf Dauer?

MIaschwinenk1aZnxone


weggedopt

Fettes Wort! Das trift ins Schwarze. Könnte zu einem deutschen Unwirt werden ;-)

Vielleicht liegt es auch an unseren Erwartungen an das Leben überhaupt...

Geh ich prinzipiell mit, aber ich würde die ursächliche Schlinge enger ziehen. Ich denke, dass sind Abfallprodukte des Leistungswahns in unserer Gesellschaft. Das halte ich für primär. Daraus folgt, dass sich keiner mehr traut wirklich den Mnd aufzumachen, das "Runterschlucken" von Emotionen ist bei uns allgegenwärtig. Jeder will mehr oder weniger so sein, wie es "die Gesellschaft" (die es als konkretes Wesen ja überhaupt nicht gibt) will. Srich: Alle rennen fremdinuzierten Maßstäben hinterher, mit denen sich aber keiner identifiziert. NIEMAND ist davon frei! Es ist so ähnlich, wie sich in Deutschland keiner wirklich "neutral" zu Fragen der Deutschen Geschichte äußern kann. Irgendwie wird bei diesem Thema jedem eine Stellungnahme aufgezwungen. Ähnlich ist es mit Ansprüchen an die soziale Erscheinungsform, sprich Persönlichkeitsmerkmale.

Die stets wachsende (unbewusste) Differenz zwischen eigenem Empfinden ("Was gefällt mir wirklich?") und eigenem Bestreben ("Was muss ich machen, damit ich vor den Anderen gut dastehe?") führt zu einem immer stärkeen Zerfall der eigenen Gefühlswelt. Das geht bis zu Aggression (Anderen und sich selbst gegenüber) und zur Gefühlslosigkeit (Entkoppelung vom eigenen Empfinden im Interesse des "sozialen Überlebens").

Die Kauslae Kette der zu erfüllenden Fremderwartungen und des Unverstandenseins geht in der Regel bei den Eltern los und zieht sich dann wie ein sich stets auf neuen Ebenen neu beweisendes Geetz durch die ganze Gesellschaft. Zum Schluß steht das Resümee

"Mich versteht keine Sau!"

Mag abenteuerlich klingen, was ich hier zusammencode, aber ich schreibe das nicht von ungefähr. Mögliche Lösungsansätze (über die ich mir genaus so Gedanken gemacht habe) spare ich mir jetzt ebenfalls aus definierten Gründen.

Erst wenn wir verstehen, dass die Welt ebensowenig perfekt ist wie wir selbst und das Leben dennoch (oder vielleicht sogar deshalb) lebenswert ist - Perfektion würde es in meinen Augen lebensunwert machen - können wir dem Leben Freude abgewinnen. Vielleicht sogar ohne Medikamente.

Stimmt. Wen ich es ausgedrückt hätte, dann hätte ich gesagt: "Erst wenn wir uns von den Fremderwartungen entkoppeln (also das Streben nach perfekter Funktion und Attraktivität) können wir überhaupt HÖREN was unser Inneres will."

Und dann werden echte Gefühle wach und die verblokten, im Interesse des sozialen Ansehens weggesperrten Gefühle müssen uns nicht mehr mit Hilfescheien plagen.

Chemie adé. Ich wähle meinen Körper. Mit allem was in ihm steckt.

M#asUchinFenkanxone


Der "deutsche Unwirt" sollte natürlich ein "deutsches Unwort" sein ;-)

Mnajschintenkxanone


Und "Geetz" heißt "Gesetz". :-|

A.nsSelmo


Der Optimalfall wäre, dass Du in Absprache mit Deinem Therapeuten und Deinem Arzt das Medikament irgendwann dosiert runterfährst, dass Ihr alle Euch dann gemeinsam anschaut, was passiert, nötigenfalls wieder etwas erhöht oder ein Stück weiter runterschraubt u.s.w.

Dass die Realität etwas anders aussieht, ist klar ...

wieso sollte die Realität anders aussehen?

Ich kenne einige Leute, auch hier im Forum, die das so gemacht haben.

Doch, die Realität sieht leider oft anders aus.

Das fängt schon mal damit an, dass in den meisten Fällen ein ambulanter Therapieplatz nicht zeitnah zur Verfügung steht, wenn man ihn braucht. Wartezeiten von bis zu einem Jahr sind in Ballungsgebieten keine Seltenheit mehr.

Natürlich gäbe es rein theoretisch die Alternative, in die Klinik zu gehen.

Aber welcher Arbeitnehmer kann es sich heutzutage schon leisten, sich für mehrere Wochen (und in solchen Zeiträumen muss man wohl schon rechnen, wenn es etwas bringen soll) aus dem Arbeitsprozess auszuklinken. Das werden sich viele - nicht zu Unrecht - dreimal überlegen.

Das Ergebnis ist, dass sich viele Patienten schon lange mit AD über Wasser gehalten haben, bevor sie überhaupt das erste Mal einem Therapeuten gegenübersitzen. - Ganz zu schweigen von denen, die gar nicht erst bereit sind, einen Therapeuten aufzusuchen.

Die Meinung "Ich bin doch nicht verrückt!" ist leider auch heute noch weit verbreitet; also gehen viele Patienten fälschlicherweise davon aus, dass es ausreicht, Tabletten zu nehmen. Zum Glück machen AD's ja nicht abhängig, zumindest nicht physisch. Aber sie können, langfristig eingenommen, doch anderweitig Schäden anrichten. Und wenn ein Gewöhnungseffekt eintritt, wird eben das nächste verschrieben, u.s.w.

Was hast du eigentlich gehen Antidepressiva und Therapeuten??

Gegen Therapeuten/Psychotherapie habe ich absolut nichts! Das habe ich meines Wissens hier auch niemals geschrieben. :-)

Gegen AD's / Psychopharmaka habe ich grundsätzlich auch nichts.

Dass es in schweren Phasen solche Hilfsmittel gibt, ist sicherlich ein Segen.

Womit ich nicht einverstanden bin, ist, wenn damit seitens der Psychiatrie, aber auch manchmal seitens der Patienten allzu leichtfertig umgegangen wird. Anstatt zu schauen, ob man nicht auch erst einmal ohne chemische Hilfestellung auskommt, wird häufig einfach was aufgeschrieben, als wären es Hustenpastillen. Es handelt sich aber um Wirkstoffe, die z.T. heftige Nebenwirkungen auf Körper und Geist haben können. Um sich besser zu fühlen, nimmt man allzu schnell in Kauf, dass anderswo etwas geschädigt wird, bzw. man verdrängt es.

- was die da für Schwachsinn schreiben, so von wegen Absetzschwierigkeiten ohne Ende - wenn man ADs RICHTIG ausschleicht, und zwar ganz langsam, gibt es keine Probleme.

Was ich über das Absetzen geschrieben habe, bezog sich nur auf ein bestimmtes Medikament. Ich selbst habe damit keine Erfahrungen, habe aber von anderen nur Schlechtes gehört.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Vielzahl von AD's, die auf dem Markt sind, keines dabei sein sollte, das ähnlich wirkt, aber die "sanftere Alternative" darstellt. Dass nach dem Absetzen eines Medikamtes dieselben Symptome auftreten wie beim Drogenentzug - das kann es einfach nicht sein! Das habe ich so auch noch bei keinem anderen AD erlebt, bzw. gehört.

Übrigens, wenn ich das sagen darf: ich war doch einigermaßen erschrocken über die Lässigkeit, mit der Du in dem anderen Faden Nebenwirkungen beschreibst, die sich (jedenfalls für mich) ziemlich heftig lesen ... :-(

Ich schlucke lieber Chemie, als dass es mir jeden Tag beschissen geht. Und, JA, ich mache Therapie nebenbei.

Hm ... und wenn Du auf eins von beidem verzichten müsstest: wovon würdest Du Dich denn leichter verabschieden können?

sorry wegen dem aggressiven Ton vorhin

k.P. :-)

Ajnselmxo


Anrede vergessen :-(

Der Text oben ging an Gras-Halm.

G{ras-OHxalm


Anselmo

Wartezeiten von bis zu einem Jahr sind in Ballungsgebieten keine Seltenheit mehr.

Echt? :-o

ich habe Therapeuten in der Stadt Zürich gesucht - und hatte bei 2 Therapeutinnen eine Woche Wartezeit.

Ist das bei euch so anders? :-o

Übrigens, wenn ich das sagen darf: ich war doch einigermaßen erschrocken über die Lässigkeit, mit der Du in dem anderen Faden Nebenwirkungen beschreibst, die sich (jedenfalls für mich) ziemlich heftig lesen ...

Von welchem Faden sprichst du? ich hab ja mehrere ADs ausprobiert...hierbei ist es halt einfach so, dass die Nebenwirkungen nur von kurzer Dauer sind. Wenn die immer andauern würden, würde ich das Zeug nicht nehmen.

Entscheiden könnte ich mich nicht. Mit den ADs kann ich einigermassen normal leben, aber ohne Therapie werd ich nie gesund. Nur mit Therapie ist es auch blöd - dann gehts mir einfach immer schlecht.

Also entscheiden könnte ich mich nicht. :-

Und wenn ein Gewöhnungseffekt eintritt, wird eben das nächste verschrieben, u.s.w.

I.d.R. tritt bei Antidepressiva kein Gewöhnungseffekt ein. Ausnahmen bestätigen die Regel. ;-)

Aber sie können, langfristig eingenommen, doch anderweitig Schäden anrichten.

Die wären?

Das mit der Klinik - gibt es da keinen Arbeitnehmerschutz? Was, wenn ich ne Lungenentzündung hab und 5 Wochen ausser Gefecht bin?

Ich kenn mich da nicht aus. :-

Aknsexlmo


Maschinenkanone

"endogene Depression" ... erbliche Vorbelastung

In meinen Augen ist das der hilflose Versuch, etwas zu erklären, das jenseits der Grenzen der Schulmedizin liegt.

Hm ... ich könnte mir eher denken, dass es sich in vielen Fällen in Wahrheit um eine "neurotische Depression" handelt, die nicht als solche erkannt wurde. Oft kennt man ja als Patient die Ursache seiner Erschöpfung selbst erstmal nicht. Und wenn Du dann Deine Kindheit als "normal" beschreibst und z.Zt. eigentlich auch keinen großen Stress im Beruf oder im Privatleben hast, Dich aber auf Nachfrage des Arztes erinnerst, dass eine Deiner Großmütter zur Schwermut geneigt haben soll, hast Du Deine Fehldiagnose möglicherweise schon halbwegs weg.

Irgendwas muss schließlich auf der Karte eingetragen werden.

Würde man sich das in der Therapie näher anschauen, könnte sich mit der Zeit etwas ganz anderes ergeben, z.B., dass die Kindheit doch nicht so toll war. Aber es ist eben, wie gesagt, nicht jeder bereit, da hinzuschauen. Der Psychiater kann das auch nicht leisten. In einem Beratungsgespräch von 20 Minuten fehlt schlichtweg die Zeit, um Vergangenheit aufzuarbeiten.

Ich habe noch nie von "endogener Lebensfreude" oder "endogener Testosteronüberproduktion" oder "endogenem Tatendrang" gehört. Aber "endogene Depressive" trifft man an jeder Bushaltestelle.

*grins*

Auch das gibt es sicherlich.

Nur: wenn die "Symptome" unaufffällig sind, bedürfen diese Menschen nicht des Arztes. Darum wird das wohl eher selten diagnostiziert. ;-D

Mwasch*inenkyanonxe


@ Grashalm

ich ... hatte bei 2 Therapeutinnen eine Woche Wartezeit. Ist das bei euch so anders?

Jawohl! Deutschland ist die Heimat der Neurosen und psychischen Erkrankungen! Die Heimat des Stresses, der Hektik und Leistungsbereitschaft. Selbst die Therapeuten stehen unter permanentem Druck, Hier drückt einfach so gut wie alles. ;-D Klingt makaber und übertrieben, aber is was dran... Echt, für einen einfachen Gesprächstermin bei nem Neurologen gehen locker 2 Monate ins Land und auf nen Psychologen wartest du ohne Probleme ein halbes Jahr. Wenn er nicht von nvornherein sagt: "Tut mir leid, bin auf unbestimmt ausgebucht!" Das Fach ist eine Goldgrube. Springt mehr raus als beim Totengräber. Und absolut Krisensicher, in der Heimat der Krisen!!

@ Anselmo

Irgendwas muss schließlich auf der Karte eingetragen werden. ... In einem Beratungsgespräch von 20 Minuten fehlt schlichtweg die Zeit, um Vergangenheit aufzuarbeiten.

Du sagst es. Ritsch Ratsch, angekreuzt, Mund auf, Pille rein und raus mit dir! So geht das. Draußen steht schließlich ne Warteschlange von einem halben Jahr!

Das ist keine Psychotherapie, das ist "Psycho-Industrie".

...wenn die "Symptome" unaufffällig sind, bedürfen diese Menschen nicht des Arztes...

Stimmt. Wegen Testosteronüberproduktion würde ich auch nicht zum Arzt rennen, hähää ;-D Wär schön blöd.

MUaschyinfenkan+onxe


Ach so, das mittlere Zitat war natürlich von mir. Will mch auch mal zitieren ;-)

A$nsel~mo


Gras-halm

ich habe Therapeuten in der Stadt Zürich gesucht - und hatte bei 2 Therapeutinnen eine Woche Wartezeit.

Nachdem, was ich so gehört habe, ist das in Deutschland (jedenfalls bei Kassenpatienten) eher die Ausnahme.

Manchmal hat man freilich auch hier Glück. Bei mir dauerte es damals ca. einen Monat, bis ich meinen ersten Termin hatte.

Das ist jetzt allerdings auch schon wieder ein paar Jahre her ...

Von welchem Faden sprichst du?

Das war ein Faden unter "Neurologie" zum Thema "Trevilor".

Genaue URL weiß ich jetzt nicht.

hierbei ist es halt einfach so, dass die Nebenwirkungen nur von kurzer Dauer sind.

Was ich spontan dachte: der Körper scheint sich erstmal zu wehren ...

Hm ... ist das wirklich nur von kurzer Dauer?

Ich weiß von Leuten, die leiden noch Monate nach der ersten Einnahme an Müdigkeit, Magenproblemen, Heißhunger, Potenzstörungen, sexueller Unlust etc.

Entscheiden könnte ich mich nicht. Mit den ADs kann ich einigermassen normal leben, aber ohne Therapie werd ich nie gesund.

Das halte ich für eine gute Antwort.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Die Ausnahme habe ich selbst schon erlebt.

Quasi von einem Tag auf den anderen war die aufhellende Wirkung bei mir wie weggeblasen.

Als ob die Depression sich gegen die Chemie hätte durchsetzen wollen ...

Aber sie können, langfristig eingenommen, doch anderweitig Schäden anrichten.

Die wären?

Als Langzeitfolge sind bei vielen AD's z.B. "chronische Leberschäden" angegeben.

Und ich habe den Verdacht, dass es etliche Langzeitwirkungen gibt, die noch gar nicht bekannt sind (wie sollten sie auch ....).

Um einem evtl. Missverständnis vorzubeugen:

Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Einnahme von Antidepressiva!

Ich weiß auch, dass diese Medikamente in einigen Situationen sogar notwendig sind, um überhaupt am Leben teilnehmen zu können! Allerdings habe ich gleichzeitig die Befürchtung, dass viele Betroffene sich gar nicht bewusst machen, was sie sich damit eigentlich antun.

Mein Eindruck (aus eigener Erfahrung und aus Gehörtem und Angelesenem) ist der, dass vielen Patienten, aber durchaus auch dem einen oder anderen Fachmann der nötige "Respekt" vor dem Zeugs fehlt. Und das halte ich für fatal!

Das mit der Klinik - gibt es da keinen Arbeitnehmerschutz? Was, wenn ich ne Lungenentzündung hab und 5 Wochen ausser Gefecht bin?

Formal ja - noch ... :-/

Klar, wenn mein Gefühl mir sagt, dass es wirklich an die Substanz geht, wäre auch mir alles andere egal.

Aber bevor es soweit ist, würde ich durchaus zögern ...

Aunpselmxo


Maschinenkanone

Ritsch Ratsch, angekreuzt, Mund auf, Pille rein und raus mit dir! So geht das. Draußen steht schließlich ne Warteschlange von einem halben Jahr!

Und wen können wir jetzt dafür verantwortlich machen ... ?

Wegen Testosteronüberproduktion würde ich auch nicht zum Arzt rennen, hähää

Kommt wohl drauf an, wie sich das im Einzelfall auswirkt ... :-/

G%rams-Halxm


Anselmo

Das war ein Faden unter "Neurologie" zum Thema "Trevilor".

Daran erinnere ich mich, stimmt. :-)

hmm, ich hatte keinerlei Probleme.. :-

Hm ... ist das wirklich nur von kurzer Dauer?

Ich weiß von Leuten, die leiden noch Monate nach der ersten Einnahme an Müdigkeit, Magenproblemen, Heißhunger, Potenzstörungen, sexueller Unlust etc.

Es gibt einige Nebenwirkungen, die länger andauernd. Männer haben bei Trevilor z.B. Probleme mit dem Abspritzen. :-(

Magenprobleme - das kommt vermutlich auch drauf an, wie empfindlich der Magen ist. Heisshunger - ja, das kann leider sein. Hab ich selber erlebt (allerdings war das kein Antidepressivum, sondern ein Neuroleptikum), hab 13 kg zugenommen - pro Woche ein Kilo - war nur noch am Fressen. :-

Schon heftig, was Medikamente da bewirken können.

Eine weitere Nebenwirkung, die einige ADs haben, ist verstärkes Schwitzen. Das erfahre ich grad am eigenen Leib. :-(

Den Rest kann ich nicht beurteilen - also Müdigkeit ist eigentlich bei den neueres ADs wie SSRI etc. m.E. nicht so häufig, bzw. es sollte sich normalisieren. Bei den Trizyklika allerdings ist das natürlich was anderes.

Allerdings habe ich gleichzeitig die Befürchtung, dass viele Betroffene sich gar nicht bewusst machen, was sie sich damit eigentlich antun.

Weil viele Leute keine Ahnung von Medikamenten haben. Sie schlucken was man ihnen verschreibt - vertrauem der Fachperson meist voll. DAS finde ich fatal. Und ich hab das Gefühl, einige Ärzte neigen zu schnellem Verschreiben..ich hab vor einem Jahr, als ich meinem Hausarzt sagte dass ich Depressionen habe, Edronax verschrieben bekommen, kommentarlos. Therapie wurde mit keinem Wort erwähnt, ich dachte damals sowieso nicht daran...keine Ahnung warum. :-

Aber schön, dass es dir offenbar wieder gut geht!! :-)

M|asechineQnkanonxe


@ Anselmo

Und wen können wir jetzt dafür verantwortlich machen ... ?

Immer die moralsiche Ebene. Schuldfragen sind doch völlig Rille. Es geht um Eigenverantwortung, also um die Frage "Was mache ich mit?", oder "Was lasse ich mit mir machen?"

Wegen Testosteronüberproduktion würde ich auch nicht zum Arzt rennen, hähää

Kommt wohl drauf an, wie sich das im Einzelfall auswirkt ...

Man, du nimmsts aber genau. Du bist Deutscher, oder? "Typisch" Deutscher. ;-)

Awnsexlmo


Weil viele Leute keine Ahnung von Medikamenten haben. Sie schlucken was man ihnen verschreibt - vertrauem der Fachperson meist voll. DAS finde ich fatal.

So war ich früher auch mal drauf, Gras-Halm.

Ich habe brav alles gefuttert, was mir so verschrieben wurde. Schließlich ist der Arzt eine Autorität (hatte ich so gelernt) und weiß, was er da tut.

Umgelernt habe ich erst nach einigen ernüchternden Erfahrungen.

Inzwischen traue ich mir auch zu, den Unterschied zu merken, ob ich einen ernstzunehmenden Mediziner vor mir habe oder einen vom Typ "Doctor Feelgood". Bevor ich mich überhaupt auf Psychopharmaka einlasse, schaue ich mir die Sache erst einmal genau an und wäge das Für und Wider dann gegeneinander ab.

Zum Glück kommt man ja heutzutage dank des Internets relativ schnell und einfach an die Informationen, die man braucht.

Übrigens: wusstest Du, dass in psychosomatischen Kliniken bewusst auf den Einsatz von Psychopharmaka (außer als Bedarfsmedikation) verzichtet wird? Der Patient soll sich während der Therapie ohne künstliche Abfederung auf sich selbst konzentrieren. Auch das hat mir zu denken gegeben ...

MPaschNin4enkGano(ne


Der Patient soll sich während der Therapie ohne künstliche Abfederung auf sich selbst konzentrieren. Auch das hat mir zu denken gegeben ...

Wieso denn?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH