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Angst vor der Arbeit

MTaste"rdoxni


Ich habe das gleiche... In einer Woche beginnt mein Zivildient im Altenheim und das Vorstellungsgespräch fing richtig gut an... Der Chef hat mit mir gelacht hat sich über Wehrdient LEute lustig gemacht das das alles ein schmarn wäre und bla...

Aber naja ich hab so ne angst weil ich weiß das es bald los geht und ich etwas falsch machen könnte das ich was nicht verstehe und mich dann lächerlich mache oder das die leute in meiner station dann unfreunlich sind und mich garnicht mögen...

Bin ja halber türke könnte ja sein das die das auch nicht mögen... :(

Ehm ja... Ich hab da so schiss... Ich kenne das... Aber ich kann nichts dagegen tun.. muss seit einigen tagen immer daran denken das es bald los geht und ich kann nichts dagegen tun weil die zeit immer knapper wir und ich nicht machen kann... Och warum ist das so?

Meine mutter hat mir da auch immer so beruhigungs tropfen gegeben(pflanzlich) aber irgentwie bringts das auch garnicht...

Ich bin nun 19 Jahre alt... Und ich verstehe das nicht... Hab ich vielleicht depresionen und weiß es nur noch nicht?

Meine Eltern meinten nur immer stell dich nicht dumm an zeige nicht das du angst hast mach was aus dir bla...

Kann mir vielleicht jemand tipps geben? Oder noch besser mich anschreiben und mit mir reden? Wäre sehr net...

Mfg

Oni

x\boxx


hallo,

habe durch recherchieren hier dieses forum und die beiträge gefunden. ich schreibe hier mal rein, weil ich hier ähnliche symtome bei euch entdecke wie ich sie erlebe.

ich finde das leben (eigentlich das arbeitsleben) zuletzt einfach zum ko**en. sorry für den ausdruck, aber dieses phänomen vermiest mir das ganze leben. denn der job zb. der ist gar kein schlechter, aber mein befinden macht irgendwie alles zur qual.

auch ich habe so ein gefühl der angst vor meiner arbeit. ich will mal kurz meine symtome beschreiben ....

ich denke oft während der freien zeit an meine arbeit. an den wochenenden, wo man eigentlich entspannen und frei von belastenden gedanken sein soll, da denke ich schon an montag. ich schlafe auchgerade an den nächten auf montag sehr schlecht. hin und wieder träume ich auch mal von der arbeit, allerdings eher nix gescheites.

mich zermürbt das alles. ich benötige eigentlich meine konzentration für den job, aber nein, ich bin auch so unkonzentriert, daß ich wegen kleinigkeiten 4 oder 5 mal hin und wieder zurück laufe, schlimm.

ich denke oft nach woran das liegen könnte, woher das ganze rührt. ich komme auf keinen ursprung.

ich hatte mal einen job, da wurde ich gemobbt, auch da bin ich dann mit magenschmerzen täglich zur arbeit, bis es dann endlich zu ende war mit dem arbeitsverhältnis.

mit wem kann man über dieses thema hier schon reden!? die einen denken du bist vielleicht ein drückeberger vor der arbeit, die anderen sind mit dem thema eh überfordert. ich bin nun zu meiner hausärztin und fühle das das ein erster richtiger schritt ist. ich hatte ein erstes ausführliches gespräch mit ihr und sie übwerweist mich die tage zu einer kollegin(psychologin) um mein problem mal professionell an zu gehen.

viele grüße

w9eibclichx90


Hallo!

Ich habe seit ca. einem Jahr eine Ausbildung zur Bürokauffrau angefangen und habe einen kompletten Aufgabenbereich übernommen, den ich selbstständig ausführen soll. Ich werde auch nicht wie ein Azubi behandelt, sondern wie eine feste Angestellte. Mein Problem ist: Nun, nach einem Jahr, indem ich eingelernt wurde, kann ich immer noch nicht alles komplett, ich hab noch sehr viele Fragen und manchmal sitz ich mit Arbeit vor mir, wo ich am liebsten losheulen könnte, weil ich nicht weis was ich tun soll. Die Leute bei mir sind alle total nett, gut, manchmal herrscht keine so gute Stimmung, da wir zum größten Teil Frauen sind... ;-) Aber damit hab ich mich eigentlich abgefunden!

Ich will doch einfach meine Arbeit komplett können, aber manchmal hab ich das Gefühl, dass ich es nie lerne... Mir fehlt auch sehr viel selbstvertrauen, ich trau mir nichts zu und manchmal hab ich dazuhin noch das Gefühl, dass meine Kollegen über mich lästern, weil ich evtl. zu schlecht für diese Arbeit bin. Aber am nächsten Tag, hab ich wieder das Gefühl alles richtig gemacht zu haben und dass mich meine Kollegen mögen, aber wie gesagt, ich hab das Gefühl, ob es so ist weis ich nicht?!? Ich hab auch schon mit meiner Mum darüber gesprochen, die meinte auch, dass ich mir das alles nur einbilde, ich soll mich nicht immer so fertig machen... Aber das ist leichter gesagt als getan.

Nun haben wir Samstag und ich denke schon wieder an Montag, so geht das jede Woche... Das ist doch nicht normal?!

Mich macht die Arbeit so fertig, obwohl eigentlich gar nichts ist, keiner beschwert sich über mich, wenn ich ja was falsch machen würde, würde man ja auf mich zukommen... Aber nichts, nur dass ab und zu einfach nur alle gestresst sind und eine "Bombenstimmung" im Büro herrscht, aber ich denke das ist überall so!

Meine Arbeit würde mir auch spaß machen, wenn ich sie einfach mal richtig könnte.. Ich fühl mich richtig schlecht, wenn ich Kollegen oder den Chef fragen muss, wie Das und Das geht, aber es geht nicht anders, ich muss fragen und das macht mich fertig!

Ich hab mir auch schon überlegt, zum Arzt zu gehen, aber die Antwort kenne ich schon, der würd sagen, ich soll mir eine andere Arbeit suchen, aber ich finde das auch nicht besser, da mir die Arbeit ja spaß machen würde, wenn ichs könnte und vielleicht wäre es woanders schlimmer... Ich denke halt auch, dass es nicht an der Arbeit direkt liegt, sondern an mir! Ich kann einfach nicht mit Stress umgehen!

Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Was kann ich machen?

Ich hab auch schon mit nem Anderen Azubi darüber geredet, der versteht mich zwar, aber der sagt halt auch, dass ich das nicht so an mich ran lassen soll, ich soll rauslaufen und abschalten. Der steckt das einfach besser weg wie ich. Aber ich kann das nicht!!! Bitte helft mir! :-(

KSär5bho<lz


Hallo zusammen,

ich habe auch Angst vor dem Arbeiten gehen und mittlerweile hat es sich zu einer Angst vor der Angst entwickelt. Aber ich will auch von meinen Fortschritten berichten und denen Hoffnungen machen, die gerade ähnliches durchmachen!

Ich bin fast 21 Jahre, habe eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel abgeschlossen (letztes Jahr) und danach noch drei Monate in dem Beruf und gleichen Betrieb gearbeitet. Innerhalb der Probezeit wurde ich dann aber gekündigt. Ich habe mich in den drei Monaten nicht mehr wohl gefühlt, da ich in einer anderen Filiale gelandet bin und diese Kollegen da für mich ein Problem waren (oder ich für sie). Jedenfalls lief da mit der Kommunikation etwas gehörig schief, ich wurde gerne mal von den anderen als Sündenbock dargestellt und als ich dann zum zweiten Mal eine Krankmeldung innerhalb von zwei Monaten abgag (man bedenke, jeweils nur für 2 Tage!), haben sie mich gekündigt. Natürlich vornerum nicht wegen des Fehlens, sondern "ohne Angabe von Gründen", aber ich weiß insgeheim, dass sie mich als Problem sahen. Während meiner Ausbildung vorher (und in der anderen Filiale) habe ich meine Arbeit gut gemacht und ich war im Team integriert. Es lief alles eigentlich super. Aber auch während meiner Ausbildung hatte ich (meiner Meinung nach) unbegründet manchmal Bauchschmerzen vor der Arbeit und auch konnte ich selten einen Gedanken von meiner Arbeit lassen. Auch habe ich viel erzählt von der Arbeit, es schien, als hätte ich nichts anderes in meinem Leben. Dazu muss ich sagen, dass ich seit vier Jahren mit meinem Freund zusammenwohne und bei uns läuft es gut, trotz meiner Probleme.

Nachdem ich also gekündigt wurde, habe ich schon einen Monat später eine neue Stelle bekommen. Ich wusste es etwa eine Woche vorher und habe mich total drauf gefreut. Den Vertrag hatte ich auch schon unterschrieben. An dem Morgen, an dem ich anfangen sollte, war ich allerdings so furchtbar ängstlich, dass ich es nicht geschafft habe. Es kam so plötzlich (wieder). Ich kannte das nur von früher aus der Schulzeit, diese Angst. Aber es war auf einmal wieder da und ich habe den Arbeitsplatz abgesagt.

Während meiner Schulzeit früher wurde ich geärgert (heute würde man sagen "gemobbt", ich mag aber den Ausdruck nicht) aufgrund meines Aussehens. Es waren überwiegend Jungs, die meine geringe Oberweite lustig fanden und sich über sonstiges an meinem Aussehen lustig gemacht haben. Auch heute noch leide ich darunter und muss manchmal weinen, wenn ich daran denke. Ich sehe mich selber als hässlich. Viele wollen mich vom Gegenteil überzeugen, aber das ist in mir drin. Mein Selbstbewusstsein ist also auf 0.

Das wars mal zu meiner Vorgeschichte.

Jetzt zu meinem heutigen "Problem".

Seitdem ich diese Arbeitsstelle also nicht angetreten bin, im November letzten Jahres, habe ich schreckliche Angst davor, dass diese Angst wieder auftritt. Es geht mir den Rest der Zeit (alles was sich nicht ums Arbeiten dreht) wunderbar. Aber sobald sich ein mögliches Arbeitsverhältnis wieder nähert, kriege ich Panik. Insgesamt hätte ich jetzt noch drei Mal eine Stelle antreten können (nicht nur im Einzelhandel, es waren unterschiedliche), aber immer hat meine Angst über mich gesiegt.

Irgendwann hatte ich dann den Mut zum Hausarzt zu gehen. Er empfiel mir eine ambulante Klinik in meinem Wohnort. Als ich dann dort angerufen habe, bekam ich auch sehr kurzfristig (im Gegensatz zu den selbstständigen Psychologen) einen Termin.

Seitdem gehe ich regelmäßig dort hin und spreche mit einer Psychologin dort. Es ist zwar keine Therapie, aber es hat mich schon wirklich weitergebracht in meinem Denken und Handeln. Ich kann es JEDEM empfehlen, denn es ist wirklich etwas anderes, wenn man das, was man eigentlich weiß, nochmal gesagt bekommt. Erst kam mir die Psychologin wie mein "innerer Schweinehund" vor, weil sie alles deutlich machte, wovor ich mich aufgrund meiner Angst sträubte.

Gestern Morgen bekam ich unerwarteterweise einen Anruf. Es war ein Arbeitgeber, der mich zu einem Probetag einlud und zwar am selben Tag noch! Ich habe mich riesig gefreut und es sofort wahrgenommen. Ich bin also mit normaler Angst (keine schlimme Angstattacke) gestern dorthin gefahren und habe gearbeitet. Und siehe da, es ist gut gelaufen und sie wollen sich nächste Woche melden, ob es was wird.

Und was ist heute? Heute Morgen ging es mir absolut beschissen, ich habe alles Negative, was mir gestern in dem Laden aufgefallen ist (seien es Mitarbeiter oder sonst was) in meinem Kopf aufgezählt, quasi habe ich nach schlechten Dingen gesucht um meine Angst wiedermal zu rechtfertigen und um mich dazu zu bringen, wieder einen Rückzieher zu machen. Nachdem ich dann heute mit meiner Mutter geredet habe (ich hab ein sehr gutes Verhältnis zu ihr), geht es mir schon wesentlich besser. Das Wichtige ist, dass man sich selber eine Pro- und Contraliste machen muss. Und was fällt mir Contra ein? Richtig, nur meine Angst.. was wäre wenn ich dem nicht gewachsen bin, was wäre, wenn die Kollegen mich nicht mögen, was wäre wenn.............

Und das muss ich mir vor Augen halten.

Was ich aber gerne wissen würde, wäre, wie man sein Selbstbewusstsein stärken könnte. Ich meine, es gibt genug Leute, die meinen, ich sei hübsch, ich hab ja auch nen Freund. Aber irgendwie zählt für mich nur, was andere Negatives über mein Aussehen sagen, alles Positive wird von mir sofort weggeschoben, weil ichs selber eben einfach nicht finde. Aber was kann man da machen? Ich meine, ich kann mich ja nicht selbst belügen und das würde auch nicht klappen. Es muss doch was Sinnvolles geben, was man machen kann.

Ich habe schon an einen Hund gedacht, weil ich Hunde liebe, aber ich darf keinen (mein Freund hasst Tiere). Und Sport machen müsste ich mal mehr, ich denke, das würde mir sicher auch gut tun, nur hab ich da null Antrieb. Ich bin eben ein Stubenhocker, sitze am PC oder der Playstation. Das ist wahrscheinlich auch so ein "Todesurteil" fürs Selbstbewusstsein.

Naja, jetzt reichts aber erstmal. xD

w2e8ijblixch90


Hallo Kärbholz,

ich habe nun herausgefunden an was es bei mir lag... Ich hatte 6 Jahre lang einen Freund, einen Stubenhocker! Wenn ich weg wollte, war er nie begeister und überredete mich, dass wir daheim bleiben und uns einen "chilligen Abend" machen. Daheim kommt man ins grübeln. Montag – Freitag arbeiten, ab Freitagmittag bis Sonntagabend bei ihm oder bei mir rumsitzen, super!

So ging es immer. Anfang des Jahres ging es mir total schlecht, ich wurde 20. Dann habe ich mir überlegt, so, entweder lebst du jetzt endlich dein Leben und bereust es vielleicht irgendwann mit deinem ersten Freund schluss gemacht zu haben oder du bleibst bei deinem Freund und bist weiterhin am Boden. (Man muss dazu sagen, wir haben Tag und Nacht gestritten und im Bett lief gar nichts mehr, von seiner Seite aus schon, aber von meiner halt nicht, weil ich immer den HASS hatte, da er mir mein Leben versaut, weil er nur daheim rumhockt und keine Rücksicht nimmt). Aufjedenfall habe ich mich für das Schlussmachen entschieden, habe sehr schnell wieder einen neuen Freund gefunden, mit dem ich jetzt wirklich sehr sehr glücklich bin, es passt einfach alles. Nun bin ich glücklich und freu mich auf das Arbeiten (bin nun auch ausgelernt), und wenn es beim Arbeiten nicht so läuft, dann freu ich mich einfach aufs Wochenende und mir gehts wieder gut... Ich lebe endlich! Das war mein Problem, mein EX- FREUND! Soll natürlich jetzt nicht heißen, dass du mit deinem Freund schluss machen sollst. Bei dir liegt es vielleicht an was anderem!

Ich hatte auch null Selbstvertrauen, aber ich hab mir gedacht, Mädchen, du hast einen Schulabschluss, du hast einen Führerschein, du hast eine abgeschlossene Ausbildung, du hast einen tollen Freund... Ich mein, was will man mehr?! Trau dir einfach mehr zu, geh raus. Du musst ja nicht am Wochenende auf Partys gehen, geh joggen, Radfahren, Inliner fahren, treff dich mit Freunden, lern neue Leute kennen, geh in einen Kletterwald, sehr gut übrigens für das Selbstwertgefühl!!! Das tut verdammt gut. Und denk nicht, wenn dich einer mal schief anschaut, dass er was gegen dich hat! Jeder Mensch kann und ist was! Aber geh raus und du wirst merken, wie schnell du ein Selbstwertgefühl bekommst!!

Liebe Grüße :)*

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