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Umgang mit Hypochondern?

m(ari\a23 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Habe jetzt gerade keinen Faden gefunden, in dem das Thema so schon mal angesprochen wurde.

Also: Eine meiner engsten Freundinnen (und auch Mitbewohnerin, daher krieg ich vieles mit) steckt gerade wieder in einer extrem hypochondrischen Phase (nicht das erste mal). Zur Zeit hat sie auch wieder viel Stress und sonstige Probleme, die das wahrscheinlich noch begünstigen. Sie rennt von Arzt zu Arzt, durch sämtliche Fachbereiche, ist völlig am Ende, wenn die ihr nicht helfen können (oder zudem aus Unverständnis noch unfreundlich werden) und fühlt sich von der Medizin und eigentlich allen im Stich gelassen. Natürlich hatte sie bisher nicht eine einzige ernste Krankheit und ich bin mir recht sicher, dass es auch diesmal nicht der Fall ist! Nur sehe ich, wie sie leidet und ihr Leben gerade wieder völlig darauf ausrichtet und sich sonst auf nichts mehr so wirklich konzentrieren kann!

So, und mein Problem bei der ganzen Sache ist eigentlich, dass ich nie so wirklich weiß, WIE ich denn nun mit ihr umgehen soll, wenn sie mir wieder von ihren neuesten Ängsten oder schlechten Erfahrungen bei Ärzten erzählt. Ich habe immer das Gefühl, dass es egal ist, was ich sage - falsch ist es sowieso... Aufmunternde Worte kommen nicht an und besänftigen sie überhaupt nicht, und sie in ihren Vorstellungen zu unterstützen wäre ja wohl auch eher kontraproduktiv... Ich weiß, dass ich sie sicherlich nicht von ihrem Problem befreien kann, aber ich würd sie einfach so gern ein bisschen unterstützen, dass es ihr besser geht! Vielleicht könnt ihr ja von euren Erfahrungen berichten oder Betroffene evtl. erzählen, wie sie am liebsten von Freunden und Bekannten in der Hinsicht 'behandelt' werden möchten.

Vielen Dank euch allen! *:)

Antworten
dXanyxca


Puhh, ich bin zwar nicht betroffen...

Aber, tatsache ist, das Hypochonder tatsächlich glauben ernsthaft krank zu sein und auch angst haben. Diese Ängste müssen ernst genommen werden. Das beste wäre ein verständisvoller Hausarzt, der bei Beschwerden auch die nötigen Untersuchungen einleitet, weil es ja auch mal tatsächlich was sein könnte und außerdem, um zu beweisen, das wirklich alles in Ordnung ist.

Motiviere sie, in eine Psychotherapie zu gehen. Hypochondrie ist eine Krankheit und ihre Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt.

Versuche sie ernst zu nehmen und sprich mit ihr über ihre ängste. Zeige ihr aber auch, das nicht jedes Zeichen des Körpers krankhaft ist und kein Körper perfekt ist.

Sluqse12x02


genau, da hast du recht. meine beste freundin ist hypochonder, zwar wohnen wir weiter auseinander, dennoch kriegt man bissel was mit.

wichtig ist, dass du sie ernst nimmst und ermutigst, dass es auch für sie einen weg da raus gibt.

psychotherapie ist auf jeden fall angebracht und hilfreich!

versuche sie zu stützen!

lseyla(7


Wie definiert sich diese Krankheit eigentlich?

Ich habe seit kurzem das Gefühl zu ersticken und glaube, dass ich einen Herzfehler oder so habe - im Grunde weiß ich dass es Schwachsinn ist, bekomme aber diese Angst nicht los - ist das auch schon Verhalten eines Hypochonders?

Ich habe mal gehört, Hypochonder reden sich diese Krankheiten so sehr ein, dass sie am Ende wirklich krank werden.

S^uMs&e12x02


ja das mit dem einreden und die symptome dann wirklich bekommen stimmt.

kurze frage, was hilft es dir, wenn du weißt, dass du hypochonder bist?

ich glaube so eine diagnose darf und sollte eh nur nen arzt stellen..

lzey3lxa7


Suse, es war eine Frage aus reinem Interesse. Es ist bei mir ja nicht so schlimm, dass es mich belastet. Ich wollte lediglich wissen, ob man an meinen Symptomen sofort merkt ob ich Hypochonder bin, um dann einen Grnd zu haben, zum Arzt zu gehen.

dtahnyxca


Das ganze ist ein sehr sensibles Thema. Und ich denke schon, das es einem hilft, zu wissen, ob man hypochondrisch veranlagt ist. Einfach, damit man selbst sich bewußt ist, das man dazu neigt, Symptome des Körpers überzubewerten.

Wenn man Beschwerden hat, sollte man trotzdem zum Arzt gehen. ES könnte ja auch tatsächlich etwas sein. Ich denke aber schon, das es ein guter Schritt von einem Betroffenen ist, wenn er beruhigt ist, wenn der Arzt sagt, es sei in Ordnung. Es gibt ja auch Luete, die dann sagen, er nehme sie nicht ernst oder er habe nicht richtig untersucht.

Hypochonder sind krank - aber psychischer Natur. Das kann sich auf jeden Fall auf den Körper auswirken.

LG

Squse1x202


ab zum arzt, ich glaube man braucht keinen wirklichen beweis für nen ansatz, um zum arzt zu gehen!

geh hin, schilder dein problem. der wird auf alle fälle mehr zu dem gebiet wissen!!

alles liebe

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