Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

NRejla


Nela hat ein Foto von sich gepostet.

Ja, aber auch nur, weil ich nicht wirklich zu erkennen war ;-) Allerdings war das tatsächlich etwas unvorsichtig bzw. unbedacht von mir. Nähere Infos zu mir gebe ich über Fäden dann aber auch nicht preis :)z

syorrxow10


Es muss ja auch jede selber wissen, was sie von sich Preis gibt. Mir ist die Anonymität vielleicht auch einfach besonders wichtig!

Niela


Hm, also ich habe das Gefühl, dass ihr mehr am Erfolg der anderen interessiert seid. Ich gebe auch anderen Tipps und das auch gerne. Dennoch der Grund warum ich hier bin ist in erster Linie der Austausch und mein individuelles weiterkommen mit der emo.

Ja, das stimmt. Ich bin am Erfolg der jeweils anderen interessiert. Auch ich bin hier mit dem Wunsch nach meinem Weiterkommen, aber ich orientiere mich auch am Erfolg der anderen. Es interessiert mich, wie die anderen zum Ziel kommen, um für mich zu filtern, ob das auch ein Weg für mich sein könnte. Oder zumindest Teile davon. So hole ich mir meinen Input. Ich fiebere mit den anderen auch mit, denn ich weiß, wie schlimm die Emo sein kann.

sNorruow10


Vielleicht ist das der Unterschied. Ich habe sehr früh erkannt, dass mir die Psyche einen Strich durch die Rechnung gemacht und mir schnell Tipps im Internet geholt. Die emo hat noch nie die macht ganz von mir ergriffen. Sie ist mein treuer und überaus nerviger Begleiter nun bald seid vier Jahren! Aber es wird immer besser langsam und Schritt für Schritt. Für mich kam aber nie in frage mir dabei professionelle Hilfe zu suchen, was sicherlich auch daran liegt, dass ich meinen Alltag immer leben konnte. Anfangs mit einigen vielen Einschränkungen, inzwischen wieder weitgehend selbstbestimmt!

Naelxa


Ich habe nicht nur die Probleme mit der Emo, bei mir kommt ja noch ne ganze Reihe anderer Krams dazu. Die Selbsterkenntnis war schon da und ich hatte dann ja auch ab 2004 meine erste Thera. Nur leider konnte sie mir nicht so helfen, wie es hätte sein müssen. Ich habe seit 2002 hier im Forum geschrieben, was mir sehr geholfen hat. Nur das Forum allein konnte meine Probleme leider nicht beheben. Aber immerhin: Mir geht es ja mittlerweile viel besser :)z Glücklicherweise :-D Und davon möchte ich gerne was abgeben, wenn ich kann :)z

sFor@romw10


Hm...ja für mich ist sehr schwer nachvollziehbar, warum man es so weit kommen lässt. Man hat sein leben ja immer selbst in der Hand, egal was um einen rum passiert. Ich war 11 als mein Vater starb und 14 als meine Schwester starb. Ich hab angefangen wenig zu essen, als ich merkte das wird eine Essstörung war mir klar, das kann nicht die Lösung sein. Ich hab getrunken und mir war klar das kann nicht die Lösung sein (da war ich dann auch schon was Eltern). Dann hab ich einmal geritzt und mir war klar, das kann auch nicht die Lösung sein und mit den Narben wäre es auch etwas, was ich nie wieder los werde. Mir fehlt da sicherlich ein Stück Empathie gegenüber Menschen, die sich nicht so gut im Griff haben!

Mfelis+sax08


für mich sind 4 jahre gar nichts. ich hab die kacke schon seit ich denken kann. also mindestens 28 jahre! ich kannte es nicht anders und dachte mir, ich bin halt nicht normal weil es sonst niemanden gab, der es verstehen konnte. an dem tag, an dem ich diesen faden eröffnete, erfuhr ich , das diese kacke einen namen hat. ich war soooo froh nicht die einzige zu sein und erst als ich wusste was ich hatte, fing ich an darüber zu lesen und nach ursachen zu finden. nach jahrelanger therapie ( ich schäme mich nicht dafür) würde ich sagen, ich hab die emo zu 99% im griff.

suorro,w10


Die emo hat eben ganz verschiedene Seiten und Ausprägungen, deshalb sind unsere Ängste wohl auch so verschieden!

jSink{a23


Ich hätte wohl noch Hnger auf nen Salat oder so aber ich habs heut nich zum einkaufen geschafft. Mein Mann is heut ja extrem arbeiten und mein Zwerg war so schlecht drauf das nich daran zu denken war , den Wocheneinkauf zu stemmen. Nu muss ich das morgen noch machen, aber ich frag mich schon was ich noch essen kann.

N4elxa


Ja, warum lässt man es so weit kommen? Das ist eine gute Frage... Ich erzähle mal die Kurzfassung: Die Übelkeit begann vor 24 Jahren, die Emo vorher schon. Ab dem Zeitpunkt der beginnenden Übelkeit fingen auch die anderen Ängste an... Meine Eltern erkannten, dass etwas nicht stimmte. Aber die Ärzte fanden nichts. Alles gut. Auch die zwei Psychologinnen, denen ich vorgestellt wurde, fanden nichts. Alles gut, Kind wächst in einem stabilen Umfeld auf, kann gar nicht krank sein. Hänseleien und Mobbing in der Schule gabs dann auch irgendwann. Übelkeit hörte nie auf, Ängste (als solche nicht erkannt) wurden stärker. Aber Ärzte blieben dabei: Alles gut. Und da ja alles so gut war, verhärtete sich alles und das sensible Kind suchte sich anders Abhilfe. Der neue Hausarzt erkannte, da passt was nicht. Schickte mich zu meiner ersten Thera. Und das war 2004 und ich war bereits 20. Es hatte sich alles festgefahren. Aber diese Thera war nicht sooo empathisch, die Chemie stimmte nicht so ganz... Es brachte mich nicht wesentlich weiter. 2006 starb mein Papa und als sensibles Papakind mit Selbstvorwürfen trieb mich das fast in den Tod.. Da folgte dann mein erster geplanter und freiwilliger stationärer Aufenthalt.

N'ela


jinka, wie wärs mit nem Brot oder nem Joghurt? *:)

j"inuka23


hm is so ziemlich ebbe. Letzten Joghurt hab ich vorhin gegessen Brot muss ich morgen früh frisch holen ??die Kinder und ich hatten heute abend mcdonalds auf couch mit kika ;-) ?? aber ich stöber mal im bonbonschrnak was ich da gutes finde :D

siorIrow1x0


Ja nela, so hast du das gemanagt und ich haben eben schon sehr früh erkannt, dass ich das so nicht will. Mir war nach dem Tod von meinem Vater gan schnell klar, dass ich nichts aufgeben darf und mich das nicht umreisen darf. Ich wusste früh, dass ich studieren will und selbstständig leben will und mir war klar, dass mir meine Psyche da einen ordentlichen Strich durch die rechnung machen kann. Jeder geht irgendwie anders damit um. Für mich ist es aber kaum nachvollziehbar...warum man nicht gegen sich selber ankämpft und warum man zu lässt, dass die Psyche so viel macht über einen gewinnt. Irgendwann ist der Zug vermutlich abgefahren...und das was du schreibst ist dann ja klassisch...es folgt eine Therapie auf die nächste...mal Medikamente mal keine...Schule klappt nicht gut, Ausbildung erst recht nicht etc. Auch das ist natürlich bei uns allen verschieden ausgeprägt. Ich mache auch niemandem Vorwürfe, dass es bei ihm nicht ist wie bei mir. Ich kann mich da nur eben kaum reinführen! Das ist sicherlich in der Diskussion um jinka auch ein wichtiger Faktor.

sgorr^ow1x0


Vielleicht ist grade das nicht bzw schwer nachvollziehen können der große knacks den ich mitbekommen habe ??? ":/

Nvelxa


Ja nela, so hast du das gemanagt und ich haben eben schon sehr früh erkannt, dass ich das so nicht will.

Naja, dass ich das so nicht will, wusste ich auch. Aber was hätte ich machen sollen? Ich war nie sehr selbstbewusst, hätte da schon Hilfe gebraucht, aber für die Ärzte war ja alles gut. Sie konnten nichts finden :-( Als die erste Thera begann, war das Kind schon lange in den Brunnen gefallen. Plötzlich war nichts mehr gut, aber da hatte ich meinen "eigenen Weg" schon gefunden :-(

Ausbildung und Fachabi habe ich aber trotzdem gut gewuppt :-D Danach gings dann leider richtig abwärts ":/

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