Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

aIleHa66x9


Hallo Ihr Lieben,

ich war überrascht, wieviele Zuschriften es zu dem Theme "Angst vor dem Erbrechen" gibt. Ich war aber auch erstaunt, was hier alles geschrieben wird und es wirklich ganz dolle ins Privatleben und auch ins tägliche Leben geht. Das ist bei vielen Dingen ganz ganz weit vom Thema entfernt und ich glaube nicht, dass es irgendwie helfen kann wenn man hier lesen muss, dass eine Mutti Angst hat dass ihr Sohn krank wird und man so nicht auf die Hochzeit gehen kann. Das sind Probleme, mit denen wirklich jeder zu kämpfen hat und das der normale Wahnsinn ist, Peanuts des Lebens mit denen alle – aber wirklich alle – zu kämpfen haben. Manche Fässer macht man eben selbst auf durch solche banalen Aktionen. Mücke wird zum Elefant – das ist ne Gratwanderung die schnell mal in die falsche Richtung geht.

Hier werden wirklich ganz banale Themen so aufgebauscht – hey, das ist ganz normal und gehört dazu.

Viele Schreiben auch ihre Probleme auf – die, die es schreiben sollten sich das ganz einfach mal durchlesen. Das Problem ist bekannt – ihr schreibt es ja selbst hier auf. Also – in die Hände spucken und gegenwirken – ohne Rücksicht auf Verluste – denn an erster Stelle steht ihr und dann erst die anderen, Kinder inklusive. Geht es Euch nicht gut, geht es dem Rest auch nicht gut insbesondere Eurer Kinder

Nun zum eigentlichen Thema. Ich habe das auch, ich habe Angst davor zu erbrechen. Es ist die Höchststrafe vor allem was es im Leben bei mir gibt. So kam der Tag, als es mir auf einmal jeden Tag hammermäßig übel wurde und ich nichts mit anfangen konnte. Hölle Hölle – doch so eine Hölle war es nicht. Es war ein Alarmsignal, dass was nicht stimmte und meine Psyche zeigte es mir an der absolut empfindlichsten Stelle – am Magen und der Magen drohte mir damit, sich in die nicht wirkliche Richtung zu entlehren.Ying und Yang paßten nicht mehr aufeinander. Der Verstand suggeriert "Das musst Du schaffen, das können auch!" Der Körper sagt Die aber "Spinnst Du jetzt komplett?"und fängt an es Dir so richtig zu zeigen. Ja, die anderen – kurz über lang bekommen sie auch einen ab oder haben es schon und sagen nix aus reiner Scham!

Ich habe bisher auch das ganze Programm durch und immer wieder war der Magen im Spiel. Migräne inklusive – aber immer Glück gehabt. Ekelig war es dennoch.

Das Ergebnis war aber immer das gleiche: Ich habe es selbst veranstaltet und ich war es, die nicht den Vorschlaghammer genommen hat um bei meiner Umwelt einen Kahlschlag zu veranstalten und mir auch noch eins ordentlich vor die Rübe geben.

All das habe ich jetzt aber gemacht und ohne meinen Magen wäre ich da nie hingekommen. Nehmt die eine oder andere Sache einfach mal positiv.

Die Angst vor dem Erbrechen ist wirklich eine ganz ganz gemeine Geschichte. Ich verstehe alle, die genau auf das Essen gucken, was sie gegessen haben, wo sie gegessen haben und und und. Aber ganz ehrlich – genau das macht das noch viel viel schlimmer. Das muss aufhören immer daran zu denken, dass ein popeliges Butterbrot wieder raus will. Das ist so an den Haaren herbeigezogen – ist ja keine Mayonaise von der Pommesbude, die bei 35 Grad im Sommer den Eimer auf der Theke stehen haben. Selbst ein ganz normaler Mensch geht da nicht dran. Wenn was ist, dann könnte ihr dagegen eh nichts machen. Wenn euch ein Virus erwischt, dann hat er Euch. Vermeidungsverhalten verschlimmert nur und auf die oben beschriebene Mayo zu verzichten ist einfach nur ok und dieses Verhalten hat seine Daseinsberechtigung.

Es gibt Dinge, bei denen kann man sich auch selbst austricksen. Wenn ich essen gehe und danach dieses ekelige Völlegefühl den Schalter wieder auf Angst umlegt – dann mache ich was gegen das Völlegefühl. Ich esse deswegen nicht weniger und lasse es auch nicht bleiben. Ich nehme eine Artischockenkapsel und die wirkt Wunder. Kein Völlegefühl also auch kein Auslöser der Angst. Einfach nur wohlfühlen. Sicherlich gibt es tausend Tricks dieser Art – her damit – alle Betroffenen hier werden dankbar sein.

Nach dem Essen versuche ich mich zu beschäftigen und schalte das Gehör des Magens einfach damit ab – muss ja nicht alles mithören. Und schwups merkt man gar nicht, das der Mageninhalt schon lange im Darm ist.

Ich habe diese Angst nun schon seit 20 Jahren. Aber in den 20 Jahren ist aber auch nichts passiert – ES PASSIERT WAHRSCHEINLICH AUCH EUCH NICHTS . ODER? Nur je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr verankert sich das im Hirn. Den Spruch "ein Ende mit Schrecken (also raus damit) ist besser als ein Schrecken ohne Ende (sich in jeder verdammten Minute damit beschäftigen, dass das Essen wieder hoch kommt) trifft hier den Nagel auf den Kopf. Wie grausam es ist, sich damit das ganze Leben in jeder Minute zu beschäftigen könnte glatt wieder nen Auslöser für ne Panikattacke sein. Das kann ich auch alles verstehen und nachvollziehen und ich finde es grausam und mir tut das auch unheimlich Leid. Man wird im täglichen Leben sowas von de Sache beherrscht – aber genau das dürft ihr nicht zulassen. Sonst kann man nicht mehr genießen! Nehmt den Holzhammer! Ehrlich, der wirkt!

Phobien sind auch gerne an ander Dinge geknüpft, die im Leben nicht stimmen. Das Eine baut sich auf das Andere gerne auf und bauscht sich schneller auf, als einem lieb ist. Das kenne ich alles. Aber es gibt auch Dinge, die man von sich abverlangt, die einfach zuviel sind. Man verlangt von sich Perfektionismus – hey, Du bist nur ein Mensch und der Mensch ist nicht perfekt!!!! ZUM GLÜCK ABER AUCH! Ich dachte es auch immer – doch jetzt stelle ich fest, dass zum Beispiel das Tragen eines Rollkragenpullis mich total beklemmt – aber tausend andere auch!!! Ich zieh das nicht mehr an und nehme nen Halstuch. Aber anscheinend ist das vollkommen normal und auch wirklich nicht schlimm. Schlimm ist nur, dass man es versucht von sich abzuverlangen obwohl totaler Quatsch ist. Sind denn Rollkragenpullis überlebenswichtig? Nein, sind sie nicht. Lernt Wichtiges von Unwichtem zu unterscheiden! Rollkragen – total unwichtig – Zufriedenheit – richtig wichtig! Ich denke hier gibt es kein Veto.

Dies ist nur ein kleines Beispiel wie so etwas geht und anfängt eine Eigendynamik zu entwickeln, die dann wirklich zum k.... ist. Auch die Sache mit der Angst vor dem Erbrechen.

Hier auch die Blinddarmgeschichte. Es zuppt im Bauch – das ist ganz normal, das kann auch nur eine kleine Luftblase sein, die Euch ärgert und das gerade mal in der rechten Seite. Und nur weil man weiß, dass es dazu kommen kann, dass man seinen Magen auf dem falschen Weg entleeren kann, wenn der Blinddarm raus will!!! Das Zuppen spricht alle Sinne an und setzt Euch in Alarm. Das kenne ich und es ist zum Heulen. Also aufhören sich von innen zu betrachten. Bringt eh nichts, wird nicht besser und was kommt, das kommt. Und nen Blinddarm zuppt nicht, der tut richtig böse weh und auf dem Bein hüpfen kann man dann gar nicht mehr und nicht im Ansatz auf die Bauchdecke packen – da geht man die Wände hoch. Mir hat man die Gallenblase rausgenommen – das tat auch richtig böse weh. Aber es ist nichts passiert – absolut nichts – gar nichts! Geht doch!

Ich lese hier auch, dass einige Menschen den oder die jenige noch richtig ärgert. Bitte bitte laßt es und steckt Euch nicht den Eisstiel in den Hals um den gegenüber zu ärgern. Das bauscht nur auf und macht in der betroffenen Person ein kaum zu ertragende Panik. Nicht hilfreich.

Da wir Hierzulande nicht wirklich gute Chancen haben als Kassenpatienten wirkungsvolle Hilfe zu bekommen, müßt ihr selbst die Ärmel hochkrempeln. Es geht nicht darum, seine Phobie zu beseitigen oder zu überlegen, wo sie herkommt. Wichtig ist, dass ihr lernt, damit ein einigermaßen schönes Leben zu leben. Denn wie gesagt – wenn es passiert, dann passiert es eh und ihr könnt einfach nix dran tun. Nur bitte lebt die Phobie nicht, sonst lebt Euch die Phobie und nicht Ihr Euer Leben. Hört auf zu übertreiben, denn dann hat Euch die Phobie in der Hand und alles andere auch. Egal wobei! Das ist eine Konditionierung die hinterher nur sehr sehr schwer zu beseitigen ist – wie bei allen Konditionierunen egal bei wem und bei was.

Wie bereits erwähnt – ich habe echt die gesamte Bandbreite durch und habe bitterlich genau die Erkenntnis machen müssen, dass man es nur allzuschnell zuläßt, sich davon beherrschen zu lassen. Und das nicht nur von Phobien und Panikstörungen etc. sondern auch von seinen Mitmenschen egal in welcher Position man zu diesem Menschen steht. Das fängt an beim Nachbarn, der einen nervt weil er jeden Tag einen Blick in die Mülltonnen wirft. Laßt Euch davon nicht ärgern. Es ist sein Problem! Aber man macht es schnell zu seinem Problem – aber wer hat nun das Problem? Drüber nachdenken ist hilfreich. "Der Lauscher an der Wand hört seine eigene Schand!" Also weiter ruhig nackig durch die Wohnung rennen, denn das darf man ohne Wenn und Aber. Auch über diesen Spruch mal bitte genau nachdenken und dann versuchen ins Leben zu integrieren. Wirkt manchmal mehr als der Psychologe! Ist wirklich wahr!

Ich will hier niemanden angreifen, niemanden beleidigen oder belehren. Ich möchte nur Denkanstöße geben und ab und an tut es auch gut, den dicken Hammer zu nehmen – meine Mitstreiter waren nach anfänglicher Wut dann meistens doch sehr sehr dankbar und verdamt – ich auch! Damit meine ich aber nicht ärgern und aufziehen und provozieren. Das geht nicht und ist einfach nur gemein. Denn es kann jeden erwischen – in jedem Alter, in jeder Lage, egal ob Mann oder Frau, ob arm oder reich! Solche Probleme gibt es bei König wie auch bei Meier. Die am meisten schreien erwischt es auch kurz über lang – ich rede da auch Erfahrung! Also – Ärmel hoch und selbst dran arbeiten. Gejammert werden darf nur, wer auch was tut!

In diesem Sinne – ich wünsche Euch, dass Ihr alle Euren Weg finden werdet damit umzugehen und dass das Leben durch Euch bestimmt wird und somit auch wieder seine Qualitäten bekommt – auch ohne Rollkragenpulli! JAWOLL!

Gruß Alea @:)

aXlea6x69


Ich bin noch nicht fertig!

Alsoooo – das Kinder gerne krank werden wenn was vor der Tür steht ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Es ist eben die berühmte A...karte! Nicht drüber nachdenken, man ändert nichts an der Situation – das Einzige was dann passiert ist, dass Muttern total daneben ist und total verzweifelt ist und damit die ganze Familie madig macht und vor allem – sich selbst! Es ist nicht zu ändern – mehr gibt es hier nicht zu "denken"!

Aber nochwas – auch wieder der dicke Hammer! Sorry – aber es wirklich so und es ist sooooowas von grausam, was manche Damen und Herren mit sich selbst veranstalten. Folgendes Beispiel ist wirklich wahr – auch wenn es sich echt total bescheuert anhört.

"Eine Mutter von zwei kleinen Kindern meint Perfektionismus ausleben zu müssen. Zu Weihnachten hält ein Lineal neben das Lametta am Baum und schneidet jeden Streifen Lametta exakt auf 12 cm ab. Sie geht in die Küche, macht eine Tüte Milch auf, nimmt ein Post-It und schreibt exakt das Datum mit der Uhrzeit auf die Sekunde auf, wann sie die Milch geöffnet hat. Denn nach 24 Stunden sollte man die offene Milch nicht mehr trinken. (Woher sie die Erkenntnis hat, ist mir ein Rätsel!!). Dann schreibt sie einen Einkaufzettel. Verschreibt sich, zerknüllt den Zettel und wirft ihn weg. Sie schreibt einen neuen Zettel und verschreibt sich wieder. (wie es weitergeht brauche ich nicht auszuführen!) An Ostern haut sie zig Eier in den Müll, weil sie sich beim Malen der roten Farbe vertan hat und auch bei der grünen Farbe und bei der blauen Farbe! Als sie zum Einkaufen ging, stellte sie fest, dass das Shirt nicht zu ihrer Hose paßt, welches sie vor einer Stunde sauber angezogen hat. Sie wechselt das Shirt, wirft es in den Wäschepuff, zieht sich ein neue Shirt an, greift die Winterjacke und den Schal und geht Einkaufen (kein Mensch sieht das Shirt!)! Am Tag danach steht sie stundenlang am Bügelbrett! Warum wohl?"

Diese Dame, die so lebt gibt es wirklich und es ist wirklich Comedy-Reif. Nur leider muss darunter wirklich ihre ganze Familie leiden. Das Ergebnis ist bekannt. Zu den unmöglichsten Zeitpunkten werden die Kinder krank und es kracht regelmäßig in der Familie, weil keiner ein Einsehen dafür hat – aber von ihr dazu mehr oder weniger gezwungen wird.

Das ist wirklich haarsträubend und auf alle Fälle sehr ungesund und für meine Begriffe vollkommen übertrieben und extrem. Doch haben wir nicht alle so Leichen im Keller liegen? Vielleicht nicht in der Masse – aber vollkommen ausreichend um sich das Leben selbst und seiner Umwelt schwer zu machen. Hier geht es auch nicht um die Mutti allein – auch um die Kinder und die Väter – denn die können sowas auch.

Gestern ging ich einkaufen, vorgestern schrieb ich den Einkaufzettel. Hups, da habe ich mich aber verschrieben! Da ich mit Bleistift schreibe, nahm ich den Radierer und verbesserte es. Nach dem Einkauf landete der Zettel im Müll! Auch Backe – selbst erwischt! So ein Mist aber auch! Eine Kleinigkeit – aber mit ganz großer Wirkung. Ich bin also genauso blöd.

Schaut mal bei Euch auf solche Dinge. Es sind wohl ganz banale Dinge, aber die haben es wirklich in sich. Und irgendwann kommt der Punkt, da kann man nicht mehr aufhören die Post-It-zettel auf die Milch zu kleben. Warum? Weil man Angst hat schlechte Milch zu trinken und sich dann vielleicht übergeben zu müssen.

Ich denke der Tenor ist klar – der Post-it und die Milch und die blöde Idee, dass die Milch nach 24 Stunden schlecht wird wird zu einer Konditionierung und der Grundstein allen Übels (im wahrsten Sinne des Wortes!) Die Milch wird ihren Geschmack recht brutal zeigen, wenn sie schlecht ist und wir spucken sie einfach aus.

Das sind die kleinen Puzzle-Stücke, die dahin geführt haben, wo wir jetzt sind. Sowas überträgt sich natürlich auch auf die Familie und auf die Umwelt.

Wenn die Milch schlecht wird, hilft der Post-it nichts genauso wie die Kinder immer krank werden, wenn was Schönes vor der Tür steht. Das ist Murphys Gesetz und lebt sich leichter, wenn man es als genau dieses hinnehmt. Es gibt Dinge im Leben, die ändert ihr einfach nicht. auch wenn Ihr Euch noch so aufregt. Also lieber grinsen und "shit-happens" denken.

Versucht kein Wasser vom Mond zu holen – das geht einfach nicht und bedarf keiner Diskussion – oder?

Macht mal Tabularasa bei Euch! Ich bin mir sicher, da ist soviel was man beseitigen kann, was das Leben schöner macht. Manchmal sind es Details, die Euch madig machen, ihr sie aber vollkommen unterschätzt.

Ihr seht – es gibt Dinge, die sind der normale Wahnsinn und manche Dinge – sehr kleine Dinge – die sind einfach Wahnsinn. Erkennt objektiv die Schwelle zum Wahnsinn und es geht besser! Das Butterbrot kommt nicht wieder hoch – aber die Mayo auf jeden Fall.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht und verzeiht mir bitte den Holzhammer! Ich will helfen und ich hätte mir gewünscht, ich hätte zu ganz bösen Zeiten genau diese Hilfe bekommen – auch wenn sie manchmal bitter schmeckt!

Alea

sDorrXow1x0


Ich versteh nicht richtig, was du uns mitteilen willst.

Wir Leiden alle unter einen irrationalen Angst, das da einige Verhaltensweisen rein logisch betrachtet keinen Sinn machen, das wissen wir sicherlich alle. Das Problem ist aber ganz einfach das eine Angst nicht logisch agiert und es dem angsthabenden auch äußerst schwer fällt die eigene Angst rein logisch zu betrachten...

Einige Dinge die du schreibst entsprechen auch einfach nicht der Realität, Stichwort Blinddarm...

Es wäre außerdem hilfreich gewesen, wenn dein Post in irgendeiner weise strukturiert gewesen wäre...

NKela


ALso ich hab jetzt nich alles gerafft, ich finde es ganz schön diffus geschrieben und unübersichtlich. Aber das hier:

Geht es Euch nicht gut, geht es dem Rest auch nicht gut...

lasse ich so hier nicht stehen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich daran "Schuld" bin, wenn es meiner Familie nicht gut, weil es mir nicht gut geht?? Da gehören immer noch zwei dazu! Das ist die Entscheidung meiner Familie, ob sie sich schlecht fühlt deswegen. Ich lasse mir mit Sicherheit kein schlechtes Gewissen einreden :-|

Veijo


Alea, hast ja einen richtigen Roman geschrieben, aber so ganz verstehe ich nicht, was Du uns damit sagen willst.

Macht mal Tabularasa bei Euch!

Was meinst Du konkret damit? Wie sollen wir es Deiner Meinung nach anpacken? Bin für alles offen....

Geht es Euch nicht gut, geht es dem Rest auch nicht gut...

lasse ich so hier nicht stehen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich daran "Schuld" bin, wenn es meiner Familie nicht gut, weil es mir nicht gut geht?? Da gehören immer noch zwei dazu! Das ist die Entscheidung meiner Familie, ob sie sich schlecht fühlt deswegen. Ich lasse mir mit Sicherheit kein schlechtes Gewissen einreden :-|

Ich habe es nicht so verstanden, dass sie uns damit ein schlechtes Gewissen einreden möchte. Es geht vermutlich darum, dass die Mitmenschen, die miterleben, dass es einem nicht gut geht, auf eine gewisse Art und Weise mit einem "mitleiden"; allein dadurch, dass z.B. der Familie daran gelegen ist, dass es jedem Familienmitglied gut geht. Bsp.: Wenn es meinem Freund etwas bedrückt, versuche ich ihm natürlich zu helfen. Kann ich das nicht, leide ich schon auf eine bestimmte Weise mit ihm und mir geht es nicht so gut, wie es ansonsten sein könnte.

Das aber bringt das miteinander leben mit sich und ich sehe es nicht als weiter tragisch an, zumindest bei den Erwachsenen. Die haben ja eher eine Möglichkeit einen Weg zu finden, wie sie damit umgehen.

Bei kleinen Kindern sieht das nochmal etwas anders aus. Sie sind ja von den Eltern in hohem Maße abhängig und können sich nicht bewusst von der Stimmungslage der Eltern abgrenzen.

z6wer'gix25


Guten Morgen. :-)

Dem kleinen scheint es gut zu gehen.

Momentan schläft er noch tief und fest.

Wir müssen nun los zum böllern. ;-D mein Vater kommt und passt auf den kleinen auf.

Das wird heute ein langer Tag. Freue mich riesig darauf. :)z

Wünsche ein schönes Wochenende. *:)

VCigjo


Zwergi, viel Spass heute!

z8we)rgi2x5


Danke vijo. :-)

Wir haben das Brautpaar aus dem bett gebollert. ;-D

Gleich gehts zum Friseur.

Nur leider scheint das Wetter nicht so mitzuspielen. :-/

sYor9rowx10


Ich schein traditionsmässig unterirdisches wissen zu haben...was ist böllern? Wirklich Böller also Silvesterkracher...die Armen Nachbarn, wenn das gemeint ist!

Gut das es dem kleinen gut geht...sieh's du gar nichts passiert!

Naja ein bisschen ist es ja schon so, geht es mir nicht gut, dann geht's den anderen auch nicht so Dolle. Das ist für mich in einer Familie ganz normal und auch in einem Freundeskreis. Schwierig wird es dann, wenn es über eine lange Person in einer Familie / Freundeskreis ist der es immer schlecht geht oder die immer irgendwas hat, dann bekommt sie natürlichn automatisch die größte Aufmerksamkeit und die anderen Leiden sicherlich mit und je nachdem um wen es geht auch dadrunter. Ich würde schon sagen, das mein Freund manchmal unter meiner Angst leidet oder auch meine Familie, weil ich bewusst oder unbewusst etwas vermeide zb. Eine lange reise, einen lange Flug, eine lange Zufahrt, früher auch das essen gehen oder Kino oder oder oder....das schränkt die anderen ja selbstverständlich mit ein. Den logischerweise ist es für sie eben nicht das selbe ob ich dabei bin oder nicht!

C5hels]eax90


Hallo Zusammen :-D

Ich bin neu in diesem Forum. Es hat für mich viel überwindung gebraucht, mich hier anzumelden, will das Problem nicht noch mehr verstärken. Nun habe ich aber das Gefühl, dass es mir evtl hilfreich sein könnte, mit anderen Menschen darüber zu schreiben, die *zum Glück* das gleiche Problem haben wie ich und so nicht alleine bin...

Ich habe seit ca. 9 Jahren Bauchschmerzen, fast täglich und seit 4 Jahren einiges stärker, mit Übelkeit, Schweissausbrüche, zittern und eben der Angst vor dem Erbrechen... Ich würde lieber meine beide Beine brechen oder weis ich was, als zu ****.

Ich habe begonnen eine ganze Reiseapotheke mit mir rumzutragen, denn man weis ja nie was alles kommt.. Heute kann ich es mir nicht mehr Vorstellen ohne Medikamenten aus dem Haus zu gehen!! Habe mir auch jenste Spagyrika angefertig und im natürlichen Bereich von A-Z so ziemlich alles ausprobiert. Doch die Angst die klebt mir im Nacken... FURCHTBAR, bin teilweise so eingeschränkt im Leben, dass gurkt mich so an!!

Hat es von euch irgendjemand geschafft mal zu *** und dann zu sagen, ist gar nicht so schlimm? Oder hat irgendjemand eine erfolgreiche Therapie hintersich gebracht? Ich wäre euch extrem dankbar um Feedbacks, Tipps etc.

Das Problem bei mir ist eben auch, dass ich Selbständig bin. Das heisst wenn ich so eine *Attacke* habe, dann kann ich nicht einfach abhauen und an die frische Luft oder aufs Klo gehen oder meinen Pat. absagen, wie ich es am liebsten einfach machen würde.. :-|

Lg Chelsea90

l6enchmen8x8


Hallo chelsea....

Ich bin auxh noch nicht lange in diesem forum....mir gehts etwa gleich wie dir....ich musste mal erbrechen und danach dachte ich das war ja gar nicht so schlimm....es ging so schnell und danach gings mir besser....aber das komische an der ganzen sache ist,die emo ist jetz viel schlimmer als davor...erst seit dort nehm ich regelmässig medikamente und kriege panickattaken.... ":/ diese phobie ist schlimm....sie schrenkt das leben ein....bei den einen mehr,bei den andern weniger :-(

Hmmmm mein freund leidet manchmal schon auch daran...weils mir dann nicht gut geht oder ich nicht grade die beste laune han :(v

Allen einen guten wochenstart morgen :)*

M/e$lissxa08


hallo chelsea, *:)

als ich diesen faden eröffnet habe, ging es mir richtig schlecht. ich konnte nicht weggehen, auswärts essen, nicht bei fremden schlafen usw. das ist mittlerweile 8 jahre her und ich würde schon sagen, dass ich zu 99% ein normales leben führe. therapie hat bei mir einiges gebracht und ich habe es irgendwie schritt für schritt geschafft aus dem mist rauszukommen. früher litt mein mann natürlich mit, jetzt unternehmen wir vieles spontan und durch viele konfrontationen ist die angst so gut wie verschwunden. viele von uns haben eine "komische" angewohnheit, bei mir war es früher die zitrone. wenn es mir schlecht ging, habe ich daran gerochen und es ging mir gleich besser. keine ahnung warum, aber ohne zitrone ging ich nicht aus dem haus :-D

am besten hat mir die therapie geholfen. ich hatte jeden tag hausaufgaben und musste diese erledigen. manchmal kam ich an meine grenzen und hab die therapeutin gehasst aber mit der zeit merkte ich, wie die angst tatsächlich verschwand. das war ein langer und harter weg, aber es hat sich gelohnt :)^

sLo"r9row#1X0


Zwergi, alle fit geblieben? Wie war die Hochzeit?

Gummibärli, heute war doch der wichtige arzttermin oder? Wie ist er gelaufen? Macht das Praktikum noch Spaß?

GyolYdenOldxie


@ alea669:

Klasse Posting...Was willst du uns damit sagen? ":/

l0enchce3n8x8


Melissa... als du therapie gemacht hast, wie war da dein tagesablauf? Gingst du arbeiten?

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