» »

Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

j)inka2x3


Hallo zusammen,

wollte mal wieder was von mir hören lassen. Nächste Woche ist wieder ein Gerichtstermin. Mal schauen wie es diesesmal verläuft sollte es wieder nicht klappen werde ich nicht mehr weiter machen. Kann ich auch nicht mehr weil dann habe ich alles versucht. Aber ein scheiss Gefühl bleibt es dann trotzdem. Letzte Woche Sonntag hab ich mit meiner Freundin eine Flasche Wein getrunken. Sassen den ganzen Abend auf dem Baklon und natürlich gab es den mega Vorschlag Hammer als wir rein sind. Runter in meine Wohnung hab ich es noch ohne Sturz geschafft. Dafür hab ich dann bei mir in der Wohnung sämtliche Türrahmen mit genommen ;-D . Naja bin dann auch so wie ich war ins Bett und oh wunder es drehte sich. Da wusste ich wieder warum ich Karussell fahren nicht mag ;-D . Und klar mir wurde natürlich übel also bin ich ins Bad und musste mich ...... Aber es war definitiv nicht schlimm, klar unangenehm aber das wars auch. Das einzige was mich genervt hat, das mein Hund vorm Klo sass und am fiepen war, weil er nicht wusste was los ist. Und am nächsten tag hab ich auch völlig normal gegessen, klar ich hatte nen Mordsschädel aber und war super müde aber sonst ging es mir gut. Also keine Angst haben ihr lieben. Alles vergeht :) und man kann alles schaffen. Wenn ich mir überlege was ich alles gemieden habe nur wegen dieser doofen Angst ohje :(

LKeonZa"ii


Hallo. Auch ich leide seit 4 Jahren an Emetophobie und habe besonders momentan große Probleme in die Schule zu gehen. Bei mir gab es allerdings einen Auslöser. Ich bin seit 1 Jahr in Therapie und hoffe dass es bald besser wird. :)z

J\ulCi-S?onne_


Ich wünsche dir, dass dir die Therapie hilft. Ich versuche, seit Jahren bzw. Jahrzehnten gegen meine Phobie anzukämpfen, erfolglos. Ich schreie nicht mehr vor Panik, aber besser wird es nicht.

Seit drei Wochen hängt der berüchtigte Magen-Darm-Grippe Zettel im Kindergarten aus. Anfangs hatte ich regelrecht Panik und ich brachte ihn dennoch in den Kiga. Anfang der dritten Woche musste ich ihn zu Hause lassen, weil ihn eine Bronchitis mit Auswurf erwischt hat. Er ist 5 Jahre alt und hatte noch nie einen Magen-Darm-Infekt.

Gestern Abend erwischte es meine Kleine. Sie spukte und spukte. Ich dachte, ich halte es aus. So ein kleines Kind hat einen kleinen Magen und viel kann da nicht kommen. Irgendwann erwischte mich der Brechreiz und ich rief meiner Großen zu, sie soll mal Oma informieren. Sie kam dann und erledigte alles. Nahm mir auch die Kleine über Nacht ab, was ich ihr sehr hoch anrechne. Aber ich bleibe mit einem Gefühl des Versagens zurück. Es ging nichts mehr, ich rannte auf die Toilette, hyperventilierte, fiel fast in Ohnmacht.

Ich hasse diese Phobie wie nichts anderes auf der Welt. Und ich hasse die Macht, die sie auch mich hat. >:(

Ncela


Juli-Sonne, hast du mal eine Therapie gemacht?

Jiuli=-SonDnxe_


Nela, ja, schon mehrere. Seit Jahrzehnten versuche ich, diese extreme Phobie loszuwerden.

V|ijxo


Wie sind Deine Therapeuten dabei vorgegangen?

J;uli-SQoBnnex_


Wie die ersten Therapien waren, weiß ich nicht mehr. Die letzten drei wollten mir erklären, dass da nichts dabei ist, es dem Körper hilft, schlechtes loszuwerden usw. Einer wollte eine Konfrontations Therapie oder wie auch immer, mit mir machen. Erst sollte ich mir Bilder ansehen, wo sich Leute übergeben haben. Mir wurde so schlecht. Sehr unschön. Später versuchten sie es, mit Filmen. Da ging überhaupt nichts mehr. Diese Geräusche, das Gewürge usw. Sorry, möchte da nicht mehr daran denken.

V}ijo


Im Grunde haben sie ja recht, die Therapeuten ....

Leide an dieser mistigen Phobie seit mehr als 40 Jahren. Im Februar war das Leiden und der Druck so groß, dass ich keine andere Wahl mehr hatte als eine Therapie. Und hier hilft wohl nur Konfrontation.

Mein Therapeut ist mit mir raus in die Stadt gegangen, um die entsprechenden Flecken zu suchen bzw. haben wir dann gemeinsam Orte aufgesucht, die ich aus Angst vor Begegnung mit diesen "Sachen" gemieden habe. Habe dann zum Teil heulend dagestanden, aber letztendlich hat es geholfen. Also ich musste zum Teil konfrontieren und habe mich auch außerhalb der Therapiestunden intensiv damit auseinandergesetzt. Und was soll ich sagen: es ist tatsächlich besser geworden :-o Den ganz großen Schrecken hat das Thema verloren: Ich hatte letzte Woche in der Stadt gleich zwei solcher Flecken gesehen (und einen davon auch gerochen...örks) und ich fand es nicht schlimm. Es war auch nicht schön, aber das muss es auch nicht sein.

Ich weiss, ich habe noch viel vor mir. Zum Beispiel Filme mit k***tzenden Leuten traue ich mir noch nicht zu. Aber ich habe den großen Widerstand aufgegeben und ich denke, das war für mich der wichtigste Schritt. Gibt es Kotzszenen in Filmen schaue ich hin (Auftrag von meinem Therapeuten) und es geht tatsächlich. Aber da weiss ich ja, dass das nur gespielt ist und finde es dann nicht so schlimm. Allerdings habe ich mir früher bei solchen Szenen immer die Ohren zu gehalten und weg geguckt.

Magen-Darm hängt bei uns auch schon wieder seit Wochen aus. Aber da ich arbeiten gehe, habe ich keine andere Wahl als meine Tochter hin zu bringen. Die andere Tochter geht in die Schule, da hängen zum Glück keine Krankheitsmeldungen aus. Ich will es auch gar nicht wissen, macht einen ja nur verrückt.

z%wergki25


Hallo zusammen. *:)

Melde mich nach langer Zeit auch mal wieder zu Wort.

Juli-Sonne_ ich denke es wäre wichtig das du dich wieder in Therapie begibst. Natürlich ist es nicht angenehm und auch keinesfalls einfach. Aber du kannst nur dazu gewinnen.

in dem Fall hat Vijo recht. Konfrontation ist unumgänglich wenn man diese sch... Phobie loswerden möchte.

Bei mir hat sich einiges getan. Die emo hat sich unsoweit verbessert, das ich nicht mehr amok laufe und in Panik verfalle, wenn sich in meiner Gegenwart übergibt oder mir erzählt, das er sich übergeben hat.

Mein Sohn hatte vor einigen Wochen Scharlach und musste mehrmals brechen. Ich blieb ruhig.

Vorgestern ging es einer Freundin schlecht, hatte Durchfall, Husten, schmerzen beim Atmen und zu guter letzt musste sie sich übergeben.

Als sie zum Notdienst musste, hab ich mich angeboten zu fahren, da ihre kleine auch krank war ihr Mann somit schlecht losfahren konnte.

Auch gestern morgen hat sie noch erbrochen und trotzdem habe ich nach langem Überlegen einfach gefragt ob wir zusammen spazieren gehen wollen mit den Babys. Das wäre vor einem bzw. zwei Jahren noch nicht möglich gewesen. :)=

Natürlich mache ich mir jetzt heute schon den ganzen Tag die Gedanken, was ist wenn ich mich anstecke? Wenn es doch nicht an der Bronchitis lag, sondern evtl. doch Magen Darm ist?! %-| :(v

Aber ich habe zumindest Fortschritte gemacht. :)= :)z

Meine Therapie wird aktuell verlängert und im kommenden Jahr möchte mein Therapeut nun das noch bestehende Problem, die Angst davor selber erbrechen zu müssen, angehen. Er möchte mit mir eine Fantasiekonrontation durchführen, am liebsten mit Kamera für seine Kollegen und ein paar Studenten, da bald eine Fortbildung/ Studie bevorsteht.

Das mit der Kamera muss ich mir wirklich noch überlegen, kann mich damit absolut nicht anfreunden.

Und nun bin ich auch noch etwas verwirrt, aber auch ein bisschen stolz, das ich mich meiner Freundin heute total spontan, aber endlich, anvertraut habe, und sie hat total verständnisvoll reagiert, sich sogar dafür interessiert und sie schrieb mir, das sie mich total verstehen kann.

Hatte ja schon vor einigen Monaten überlegt ihr es vorm Urlaub zu sagen. Ergab sich für mich aber irgendwie nie passend, das Thema anzufangen, und zudem habe ich ja unwarscheinlich probleme damit offen umzugehen.

Aktuell durch die Krankheit von ihr, hielt sie mich heute wieder über Whatsapp auf dem laufendem, das ihr immernoch schlecht sei, und ich schrieb einfach drauf los... :-/ :)=

4Bl=inxa


Hallo *:)

habt ihr irgendwelche hilfreichen tipps, um sich bei einem panikanfall zu beruhigen?

Wenn ich merke dass mir übel ist, dann bekomme ich immer herzrasen, mir wird richtig heiß und das führt dazu, dass mir noch übler wird.

Was hilft euch in diesen Situationen am meisten?

Viele Grüße

SZabine-16011z982


Hallo

Ich habe wohl seit 2004 emetophobie und 2 erfolglose Therapien

Habe dennoch zwei Kinder geboren und in den Schwangerschaften nie *** müssen

Ich lebe damit , irgendwie

Im kiga ist das schlimmste wenn ich den Magen Darm Infekt lese.

Die große hatte es schom mehrmals

Mein Mann macht das meist auseoer ist nicht da, ich kann doch mein Kind in der Situation alleine lassen

Ich hab viel Gewicht verloren, weil ich essen meide und es haben sich Zwangsstörungen eingeschlichen

E]mm%i92


Wenn ich merke dass mir übel ist, dann bekomme ich immer herzrasen, mir wird richtig heiß und das führt dazu, dass mir noch übler wird.

Was hilft euch in diesen Situationen am meisten?

Mir auch! Richtig mistig. Also leichte Übelkeit geht ja, das ist egal, aber es gibt ja diesen Punkt wo man merkt: "Scheiße, da muss jetzt mal was raus."

Ich hatte letztes Jahr ne Magendarmgrippe wo ich auch aufgestoßen und gewürgt habe, aber es kam nichts, Halleluja. Ich sah die ganze Zeit da mit dem Mantra: "Ich übergeb mich nicht, ich übergeb mich nicht..."

Ich muss sagen ich hab mich seit 2001 nicht mehr übergeben, trotz Alkohol, Krankheiten ect. da gibt mir die Sicherheit auch Magen Darm zu überstehen weil ich weiß es passiert nichts...

Sobald irgendwo jemand stark hustet bekomme ich Panik... und halte mir dann sofort Augen und Ohren zu :-( Dann geht es...

Trotzdem versuchen ich gerade schwanger zu werden , der Hoffnung mich dann langsam ranzutasten. Babygespucke stört mich z.B. gar nicht... oder die Hunde. Die kotzen ja auch ab und zu mal, das ist mir total egal...

svorro}w10


Beim schwanger werden ist meine größere sorge aber auch mich selbst übergeben zu müssen allerletzte das sich das kind übergibt. Liegt sicherlich dran da die erste Schwangerschaften im freudeskreis so gar nicht emo geeignet waren...blöderweise weiss man vorher ja nie obs einem erwischt oder nicht.

G+olde.nOl:die


Ich habe in nächster Zeit eine Knie OP unter Vollnarkose und auch etwas Angst vor dem Erbrechen danach. Vor vier Jahren hatte ich eine große Kiefer OP unter VN, da ging's mir prima danach. Werde aber dem Anästhesisten schon von der Emo erzählen bzw. das mir schnell schlecht wird.

Bin aktuell auch bei meinem Hausarzt in Behandlung wegen der Übelkeit, die in den letzten Monaten wieder sehr stark ausgeprägt ist. Er hat jetzt einen kompletten Ultraschall und ein großes Blutbild gemacht, war alles vorzüglich. Wahrscheinlich ist nun mal wieder Zeit für eine Magen-Darm Spiegelung...Schilddrüse wurde nun auch ausgeschlossen. Es nervt einfach.

Ewm6mi9/2


Beim schwanger werden ist meine größere sorge aber auch mich selbst übergeben zu müssen allerletzte das sich das kind übergibt.

Ich weiß: Ich übergebe mich nicht! Scheiß egal wie schlecht mir ist! Ende! ;-D

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH