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Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

s!orXrow}10


Wie geht es euch derzeit. Ich muss sagen seit meinem Infekt bin ich etwas gelassener. Ich zucke nichtmals wenn ich es im tv sehe...

NMela


Hallo sorrow *:)

Also, was die Emo angeht, geht es mir echt gut. In den vergangenen drei Wochen hatten wir echt verdammt viele MDG-Patienten in der Praxis, manchmal war mir nicht so ganz wohl, wenn ich mit diesen PAtienten zu tun hatte, aber Angst hatte ich keine :-D :)^

Zu Weihnachten habe ich sogar auch mal wieder Alkohol getrunken (vor dem ich ja auch immer Anhst hatte), sogar über meine "Sicherheitsgrenze" hinaus.

Mit meiner Übelkeit ist es so eine Sache, mal ist sie stärker, mal schwächer, aber an sich kommen wir gut miteinander aus ;-)

ssorr@ow10


Das klingt doch sehr gut. So würde ich es bei mir auch beschreiben.

Leider gehts mir ansonsten nur so naja und es wechselt sich seit ca einem Jahr verschiedenstes ab und ich bin nervöich echt durch.

V9ijxo


Hi Ihr,

mir geht es mittlerweile richtig schlecht. Meine Therapie ist vor 1 Woche zu Ende gegangen und ich gehe auf dem Zahnfleisch. Es gibt Situationen, die mir nicht mehr so viel ausmachen (Flecken in der Stadt oder TV Szenen).

Anfang Dezember aber musste sich meine Tochter übergeben und seit dem bin ich völlig am Ende. Überall, aber wirklich überall werde ich im Moment mit dem Thema "Magen-Darm" konfrontiert. Mache mir nur noch Sorgen und jede Kleinigkeit wird zu einer immensen Belastung. Zum Glück war mein Freund zu im Dezember relativ oft zu Hause (er ist meistens auf Dienstreise), so habe ich den Monat halbwegs überstanden. Aber es ist mir ein Rätsel wie es weiter gehen soll :°(

Mein Therapeut meinte, dass es wohl chronisch wäre (ach was, nach über 40 Jahren wundert es mich nicht) und hat mir den Tipp gegeben, es mal mit Hypnose zu probieren. Bin nun auf der Suche nach einem Hypnotherapeuten.

Nela, Du hast meine volle Bewunderung. :)^

siorUr|ow1x0


Ohje das tut mir leid, da weiss ich auch nicht so richtig weiter. Das deine Therapeutin dich einfach so stehen lässt finde ich ganz schön übel.

Meinst du nachdem dein Kind krank war ist es wieder schlimmer geworden?

V ijo


Ja definitiv! Seit dem sie sich übergeben musste, bin ich völlig aufgeweicht, nicht mehr belastbar und habe schon darüber nachgedacht mir Medikamente dagegen verschreiben zu lassen. Zumal ich jetzt auch Ängste in Situationen habe, die ich vorher nicht hatte.

Habe mal gegoogelt, was da wohl so in Frage kommen könnte. Allerdings sind die Nebenwirkungen ja zum Teil so heftig, dass ich nicht den Eindruck habe, dass es mir da besser gehen könnte.

Das Übergeben meiner Tochter ist vor der allerletzten Therapiestunde passiert und ich hatte den Eindruck, dass die letzte Stunde eher dafür gedacht war, sich quasi mit etwas Smalltalk von einander zu verabschieden. Er konnte mir auch keine "Hilfsmittel" an die Hand geben, was ich machen soll, wenn ich in einer für mich äußerst beklemmenden Situation bin und an nichts anderes als Flucht denken kann. Sein Mantra war: Aushalten, irgendwann wird es besser. Was die Kotzflecken in der Stadt angeht, hat er recht gehabt. Aber bei dem "Ernstfall" zu Hause, leider nicht. Oder die Mädels müssten öfter mal K****. Vielleicht würde ich dann wirklich abhärten. Keine Ahnung, die beiden sind bisher nicht sonderlich anfällig für Magen-Darm gewesen, worüber ich nicht traurig bin ;-)

s^orroxw10


Bekommen deine Kinder deine Angst mit?

Wie geht dein Partner damit um?

Ich merke schon das es mit jedem kotzenden kind in der schule leichter wird aber wegmachen musste ich es glücklicherweise noch nie.

Anfang Dezember hatte mein Neffe mit sechs das erste mal in seinem Leben Magendarm. Er hat meinen Schwager, meine Schwester und meine Mutter angesteckt und alle lagen flach. Leider auch direkt mehrere Tage. Ich war so froh es zwei Monate vorher gehabt zu haben und zu wissen man überlebt es.

VYiGjo


Unbewusst bekommen meine Kinder meine Angst bestimmt mit. Interessanterweise bekomme ich Kotzgeschichten aus der Schule in dem Kindergarten haarklein und detailverliebt erzählt. Meinem Freund erzählen sie nix davon. Die Kleine findet es auch nicht schlimm, wenn sich ein anderes Kind übergibt. Die hat sich das genau angeschaut und auch genau erklärt, wie das aussah, was der Junge da von sich gegeben hat. Ich muss dann natürlich Fassung bewahren, was mir rein äußerlich wohl auch gelingt. Aber ich bin mir sicher, dass die Kinder spüren, dass es innerlich ganz anders aussieht.

Die Große findet das Thema wohl ähnlich schlimm wie ich. Und ich weiss nicht, wie ich ihr helfen soll. Ich versuche, es natürlich zu verharmlosen: Magen-Darm ist nicht schlimm, etwas unangenehm, geht aber im Vergleich zu einer Erkältung ziemlich schnell wieder weg usw.

Mein Freund kennt mein Problem schon ziemlich lange (ca. 13 Jahre). Vermutlich habe ich ihm schon im ersten Jahr unseres Zusammenseins davon erzählt. Er hat es erstmal gar nicht verstanden und dann im Internet danach gesucht. Er war es auch der mir den Namen dieser Phobie genannt hat. Vorher war mir gar nicht bewußt, dass ich nicht die einzige bin, die dieses Problem hat.

Er geht damit ziemlich gut um: macht kein Thema draus, kennt meine Verhaltensweisen, hat sie respektiert. Er sieht auch oft, wenn ich leide und versucht zu helfen.

Leider ist er oft weg und ich sitze dann alleine zu Hause und habe Angst, dass die Kinder was haben könnten...

NIe~la


Nela, Du hast meine volle Bewunderung. :)^

Vijo, danke, aber für was? ;-) Ich mag die Emo im Griff haben, aber ansonsten hat alles andere gerade mich im Griff... Meine Therapeutin geht davon aus, dass die Ursache all bei meiner psychischen Probleme eine genetisch bedingte Zwangsstörung ist. Damit hab ich nicht gerechnet, aber als ich mir ein Buch durchlas, das sie mir gegeben hatte, habe ich mich so oft darin wiedererkannt, dass es echt fies war... Nun beginnt also noch einmal die genaue Diagnostik, noch einmal die Therapie von vorne. Und die ernüchternde Erkenntnis: Heilbar ist das nicht, man kann nur lernen, damit zu leben...

VEijxo


Liebe Nela,

ich weiss, dass Du viele, viele Baustellen hast. Habe mal in Deinem Faden quer gelesen.

Meine Bewunderung bezog sich vor allem darauf, dass Du in einer Hausarztpraxis (?) arbeitest und dort direkt mit dem Thema Magen-Darm bzw. Emetophobie konfrontiert wirst und es Dir damit "gut" geht.

Auch ansonsten habe ich den Eindruck, dass Du unglaublich viele Hindernisse zu überwinden hast und, wie Du gerade geschrieben hast, immer wieder neue Probleme vor die Füße geworfen bekommst. Jedoch scheinst Du immer wieder aufzustehen und diese Probleme anzugehen. Das finde ich unglaublich stark von Dir.

siorFrow1x0


Ohje wenn es die Kinder mitbekommen dann solltest du dir wirklich dringend andere Hilfe suchen.

Ich muss ab Montag wieder arbeiten. Grundschule. Uns fehlen derzeit 4 Kräfte. Wir sind zu 7. Und haben 180 Kinder und die Stadt eine Norowelle....juhu so liebt man es doch.

V=ijo


Bin dabei mir Hilfe zu suchen; im Moment habe ich keine Ahnung, wie ich die nächsten Monate überstehen soll :°( So schlimm hatte ich es noch nie und ich verstehe auch nicht, wieso es schlechter statt besser wird nach einer Therapie.

Wie Du das in der Schule schaffst, ist mir das Rätsel schlechthin. Nur für das Abholen meiner Großen aus der Mittagsbetreuung brauche ich schon Überwindung, vom Kindergarten ganz zu schweigen.

storrIow1x0


Ich tue es einfach. Es ist nicht immer leicht und an manchen Tagen ein Kampf aber die Kinder entschädigen mich für vieles und grade wenn es ihnen dreckig geht brauchen sie mich. Was mich ärgert ist wenn sie schon krank geschickt werden oder man beim abholen lassen erfährt das sie morgens svhon kränkelten und die ganze Familie ka eh Magendarm hat.

Letzlich ist es aber wohl vorallem die Erkenntnis das es immer rumfeht und irgendwer es immer grade hat.

Ich hatten in den letzten drei Jahren 2x Magendarm. Zweimal im Urlaub, ausgeschlossen also das ich mich in der schule angesteckt habe.

N7ela


Jedoch scheinst Du immer wieder aufzustehen und diese Probleme anzugehen. Das finde ich unglaublich stark von Dir.

Danke, Vijo. Ja, das tue ich. Ich stehe immer wieder auf, da hast du Recht. Manchmal dauert das Aufstehen etwas länger, aber aufrecht stehen tut dann doch etwas weniger weh ;-)

Vijo, kann es sein, dass dein Therapeut einfach nicht der richtige für dich war? Manchmal gibt es das. Meine erste Thera war auch nicht die richtige für mich, ich habe die Therapie bei ihr abgebrochen und mir dann - allerdings viel zu spät - eine neue gesucht. Bei ihr bin ich nun auch schon seit 2007/2008. Aber sie ist die richtigte :)^

sQor/roxw10


Bei mir scheinen sich andere Krankheitsängste zu bilden. Was immer dahibter steckt ist die Angst irgendetwas nicht zu schaffen was ich oder andere von mir erwarten oder meine Pläne durchkreuzen könnte. Zum kotzen. Die Gedanken kreisen...

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