Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

M+elissla19x82


piniLisi

hab heute in einem anderen thread gelesen du möchtest schwanger werden?

PWinihLxisi


@ melissa:

ja das ist richtig.... nur im moment bin ich so erkältet und muss antibiotika nehmen, dass wieder ganz viel angst vorm brechen habe und mir der kopf nicht nach.... (du weißt schon was ;-) )steht.... warum fragst du? soll ich dir mehr von meinem kinderwunsch erzählen? @:) *:)

M+e6lissca19x82


ja gerne :-)

ich frag dich das weil fast alle emos furchtbare angst vor schwangerschaft haben ...

G<ras-oHaHlm


Mmh. Ich hätte nicht nur Angst vor der Schwangerschaft, sondern auch vor den nächsten Jahren - ich will nicht, dass das Kind die Emo von mir "lernt". Ich meine, wenn ich jedesmal flüchte oder anfange zu heulen, wenn es sich übergibt, wird es womöglich später selber zum Emo...nein, danke. :-(

Mein Glück, dass ich mit Kindern nichts anfangen kann..

Puini"Lixsi


@ melissa:

also ich habe panische angst vor der übelkeit und dem erbrechen in der schwangerschaft. also meine mutter hat nie erbrochen, meine freundin 4 monate lang durchgehend. bin da wirklich sehr unsicher, aber ich denke mir, wenn ich schwanger bin, bin ich ja nicht krank. das heißt, ich weiß, das mir schlecht sein wird und ich vielleicht auch mal spucken muss, aber weil ich schwanger bin und nicht weil ich ne grippe hab.... irgendwie ist es anders. außerdem wenn ich mal schwanger bin, muss ichs ja wohl oder übel durchstehen.... ich habe die hoffnung, dass es mich stärker macht, kann das sein?

und außerdem wünschen wir uns halt schon länger ein kind und es passt auch alles, da kann ich ja schlecht meinem schatz sagen: nee, ich will nicht, weil angst hab, spucken zu müssen... ich glaub der lässt mich dann einweisen. wie bist du denn damit umgegangen, mit deiner angst und der ss?

o}ut-stide-xx


das ist wirklich kein leben... ständig hat man angst und das blödeste ist, die kacke ist bestimmt nicht heilbar. therapie kann bisschen helfen, aber ich denke sobald man damit konfrontiert wird im späteren leben, kommt die angst wieder.

schlaf gut, es wird nichts passieren

Kann es sein, dass uns die Angst viel mehr zermürbt, als das, wovor wir Angst haben?! Hab heute auch mal wieder darüber nachgedahct (wann nicht?!). Der "Akt" an sich ist zwar schrecklich, aber direkt danach geht´s mir besser. Aber später geht´s mir dann wieder total scheiße. Hab mir überlegt, ob ich das ganze besser verkraften würde, wenn ich nichts spüren würde. ??? Vielleicht hab´ ich´s ja schon mal gesagt, aber nochmal: nachdem ich operiert wurde, habe ich mal ein Mittel bekommen, das ich nicht vertragen habe und worauf ich mich übergeben musste. Das damals empfand ich als überhaupt nicht schlimm. Meiner Meinung nach deswegen nicht, weil ich noch von Narkose und Schmerzmitteln zugedröhnt war. Und dieses Mittel hab ich öfters als 1x bekommen... bis sie mal geschnallt haben, dass ich´s nicht vertrage. %-|

Ach ja: ich hab den Kampf gegen die Angst erstmal "verloren". Hab mir von meiner Hausärztin Baldrian verschreiben lassen. Keine Ahnung, ob´s hilft. Ich nehme es halt "nur", wenn ich (mal wieder) Angst/Panik habe. Das dürfte so ziemlich jeden Abend sein. :-( Ich muss es wohl meinem Thera sagen ... nur noch 2 Termine. :-/

die frau über die gestern berichtet wurde, sagte noch dass es ganz schlimm sei und sie hat es SCHON seit 2 jahren.

Ach... doch schon so lange... *Ironie* Naja, vielleicht packt sie´s ja, wenn´s sie´s erst 2 Jahre hat.

gibt es bei dir tage wenn du keine angst davor hast?

Ich schreib auch einfach mal ne Antwort. ;-)

In letzter Zeit ist es bei mir sogar oft so, dass ich mir denk, dass ich mich nicht gut fühlen "darf", weil die Enttäuschung dann wieder zu groß wäre, wenn ich mich doch übergeben müsste. Das heißt: an Tagen, an denen ich mich psychisch gut fühle, denke ich mir "hey: du solltest nicht all zu euphorisch sein. Wenn du dich doch übergen musst, dann ist die Enttäuschung noch größer, als wenn du dich mittelmäßig fühlst". :-(

o^ut-sLidex-x


was hat man getan um so bestraft zu werden

Das frag ich mich auch oft... Auch auf diese Frage habe ich bisher keine Antwort gefunden.

sakyefFlowexr


@Gras-Halm

Sorry für die Nachfrage, aber was war denn bei dir der vermutliche Auslösefall?

Da gab´s mal was, als ich vier Jahre alt war. Meine Mutter war schwanger mit meiner Schwester. Wir waren allein zuhause, mein Vater war arbeiten, da bekam meine Mutter plötzlich höllische Nierenkoliken. Sie lag auf dem Boden und krümmte sich, ich Kleine stand daneben und war natürlich total durch den Wind. Meine Mutter musste dann unaufhörlich brechen und hat sich noch ins Bad geschleppt. Wegen der Schmerzen, die bei Nierenkoliken ja höllisch sein müssen (hab ich gehört von verschiedenen Leuten), schrie sie immer "ich sterbe, ich sterbe", ich allerdings hab das mit meinen vier Jahren wohl im Unterbewusstsein mit dem Brechen zusammengebracht. Seitdem ist wohl bei mir das Brechen mit Sterben "verankert", ob ich will oder nicht :(v

Eine Sache war ihr noch eingefallen, das war aber wohl noch davor, wie sie sagte. Da hatten wir Verwandtenbesuch und mein Onkel hatte soviel gefuttert, dass er sagte: "Ich bin so voll, ich glaub, ich muss gleich kotzen" und ich hätte ganz verschreckt hochgeguckt und hätte ihn immer gefragt: "Musst du jetzt kotzen?"

Sachen gibt´s... das verdammte Unterbewusstsein kann einem manchmal das Leben echt zur Hölle machen!

Jedenfalls dachte meine Mom seit dem Vorfall damals, sie sei schuld an meiner Phobie!

Lg,

Skye

Mmelis!sa19x82


PINILISI

die angst vor der schwangerschaft war viel schlimmer wie die ss selbst. mir war schon die erste zeit schlecht und ich musste ... aber eher würgen. und wenn man schwanger ist, dann tickst du ganz anders. warscheinlich ist es eine schutzfunktion v. unserem körper dass dann die emo in den hintergrund rückt. ist wirklich so, wirst selber sehen. Wenn du dann zu den ganzen untersuchungen gehst und siehst wie so ein häufchen wächst und später strampelt, ist es unbeschreiblich. wenn ich .. musste, dachte ich immer ich spucke nicht weil ich krank bin sondern weil das baby in mir wächst. übelkeit ist ein gutes zeichen , dass alles ok ist und das ist ja schließlich das wichtigste. mir ging es in der ss 1000 mal besser. ich hatte nicht so oft angst wie jetzt. irgendwie sind das alles widersprüche aber man denkt ganz anders darüber, wenn man ss ist. ist gar nicht so schlimm wie es die meisten denken. als ich diesen thread aufgemacht habe, schrieb ich auch : barbygirl-du bist schwanger? für mich kommt ne ss nicht in frage. keine 2 jahre später war mein sohn schon da.

was auch ein wichtiger punkt war, ich wollte mir selber beweisen, dass nicht emo mein leben bestimmt, sondern ich selber !!!

ich hab mich getraut, habs geschafft und ich bereue keine einzige sekunde dass ich mich dazu entschlossen habe. ich bin stolz auf mich selber :)^

tja, wenn das baby da ist, fängt das ganze erst an. mein sohn spuckt auch ab und zu. beim ersten mal, bin ich rausgerannt, hab gezittert und beinahe geheult. dann musste ich es wegmachen. es war unangenehm. ich nahm ganz viele tempos und weg damit. beim zweiten mal hab ich nur kurz angst bekommen und nach und nach verschwand die angst davor. es war sogar so ne art therapie. mittlerweile mache ich es ohne hintergedanken. wie wird es später sein? ich denke mal so. man wächst in die situation rein. du kennst es dann schon so lange und der ekel ist dann nicht mehr so arg. klar, eine person ohne kind kann sich das nicht vorstellen. k.. igitt aber ich kenne es ja schon seit monaten und habe gelernt damit umzugehen. das schlimmste ist ja die angst, aber bis dahin verschwindet die, weil die jetzt kaum vorhanden ist ... verstehst du wie ich es meine? das wird nicht schlimm sein, und auch die ss an sich auch nicht. dafür hast du dann das wertvollste i. deinem leben aufm arm. ich möchte später nicht sagen, scheiss emo, wegen dir bin ich kinderlos geblieben.

MZel,issBa198x2


out-side

das sehe ich genauso ... ich habe mehr angst vor der angst wie v. erbrechen selber... komischer satz aber ich kriegs nicht anders hin ;-)

M>elisBsal1982


gras-halm

ich denke nicht, dass er das vererben wird. ich renne nicht mehr raus und es wird irgendwie zum alltag. es ist jetzt nicht so dass babys oft spucken, aber mir ist bewusst dass es von jetzt auf gleich passieren kann. man lernt damit umzugehen

P@iniLixsi


@ melissa,

danke für deinen langen beitrag ;-) ich findes es echt stark, dass du das geschafft hast. möchtest du noch ein zweites kind? also wenn babys spucken müssen macht es mir überhaupt nichts aus. bei älteren kindern dann schon... ich möchte wegen der emo auch keinesfalls kinderlos bleiben. ich möchte mein leben nicht mehr von angst bestimmen lassen... ich hatte diese angst als kind schon und weiß gar nicht mal warum... es kam ganz plötzlich, ohne einschneidendem erlebnis... jedenfalls ist es schon so, dass ich mein leben nicht unbefangen und frei leben kann. hast du eigentlich angst davor, dass dein kleiner dir später ausm kindergarten mal nen fetten virus mitbringt und dich ansteckt? meine mutter hat sowas immer von mir bekommen... davor hätte ich noch mit am meisten angst.

MMeloisVsa/1982


sky

ich hatte vor 3 jahren nierenkoliken bzw nierensteine. es waren höllische schmerzen, aber ich musste nicht brechen. mir war nur ganz übel. als ich im kh ankam fragte der arzt wie oft ich brechen musste, ich sagte gar nicht, er meinte es ist untypisch. ich hatte schon richtige koliken, aber zum glück ohne kotzerei

M2eliissmaY19x82


pinilisi

ja davor hab ich schon angst. aber ich kann mir genauso m-d-g einfangen wenn ich kurz zum bäcker gehe. und auch wenn ich dann kotzen muss, dann werde ich es nicht verhindern können. ich kann kinderlos bleiben und zb beim bäcker mich anstecken dann hat ich m-d-g. genauso ist es mit dem kind, er steckt sich an, wird dann aber nach paar tagen gesund aber dafür habe ich ihn.

ich möchte schon ein zweites kind aber erst wenn mein sohn größer wird. ca 5 oder so, damit er bisschen selbstständiger ist...

sSkyeflPower


sky

ich hatte vor 3 jahren nierenkoliken bzw nierensteine. es waren höllische schmerzen, aber ich musste nicht brechen. mir war nur ganz übel. als ich im kh ankam fragte der arzt wie oft ich brechen musste, ich sagte gar nicht, er meinte es ist untypisch. ich hatte schon richtige koliken, aber zum glück ohne kotzerei

Hi Melissa,

da hast du wohl richtig Glück gehabt. Scheinbar ist das wirklich üblich, wenn man diese Koliken hat. Meine Eltern hatten das beide schon, wie gesagt damals meine Mutter. Und mein Vater bekams vor zwei Jahren, der hatte auch mega Schmerzen, musste aber auch nicht k***. Allerdings liegt das bei ihm wohl dran, dass der irgendwie NIE k*** muss. Dem ist einmal in 10 Jahren schlecht und selbst dann muss er nicht. Du glaubst gar nicht, wie ich den beneide!!! Ich musste zwar auch seit 25 Jahren nicht, aber das war mehr den MCP-Tropfen und eiserner Willenskraft zu verdanken. Gelegenheiten, wo ich hätte müssen und wo ich es dann irgendwie geschafft hab, das zu unterdrücken, gab´s wahrlich genug in all den Jahren!

LG,

Skye

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