Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

Mvelis6sza198x2


sky

du hast seit 25 jahren nicht mehr gek.. ? das hast du sicherlich von deinem papa geerbt :)^

PDiniLiOsi


also ich habe jetzt genau 8 jahre nicht mehr gekotzt.... :)^ aber wahrscheinlich auch nur dank mcp....

Gsrask-H alm


Ich glaube nicht, dass MCP das Erbrechen verhindern kann...also wenn man z.B. eine MDG hätte, würde man durch MCP wohl kaum das Erbrechen verhindern können. Ebenso wie in solchen Fällen Imodium häufig überhaupt nicht hilft..

PsinbiLixsi


hm keine ahnung, aber es ist doch gegen erbrechen.... ich hab mich halt auch immer super dagegen gesträubt und mich lieber tagelang mit übelkeit gequält...

G>r^as-HEalxm


"Gegen Erbrechen" heisst nicht "verhindert jegliches Erbrechen". :-


übrigens bin ich momentan ganz froh darüber, dass ich "nur" Emo und sonstigen psychischen Kram habe. Klar, ist scheisse und oft genug verfluche ich es. Aber: Mir ist z.B. grad eingefallen, dass in der Berufsschule eine Mitschülerin ein Rückenproblem hatte. Diverse OPs schon hinter sich, ihr grösstes Hobby - Sport - war fortan verboten,. ein halbes Jahr durfte sie NUR liegen, nicht aufstehen, nicht sitzen, wegen dem Rücken. Bekam dadurch auch psychische Probleme. Oder gestern habe ich ein Buch über Multiple Sklerose gelesen. Die Frau konnte sich zwar trotzdem wieder aufraffen, ritt wieder, nahm an den Paralympics teil, etc. - ABER: Beide waren körperlich krank. Sie hatten keine Chance, da was zu verändern. Der Rücken der Mitschülerin war für immer kaputt, sie konnte später zwar wieder laufen, aber das Risiko, dass eine erneute OP anstand, war sehr gross. Diejenige mit MS - dasselbe. Sie hatte immer wieder neue Schübe, konnte die Hände plötzlich nicht mehr bewegen etc. Und wir? Wir haben psychischen Kram. Auch schlimm - aber wir haben nicht die Garantie, dass wir das lebenslang haben. Wer weiss, vielleicht gehts jemandem von uns in 5 Jahren derart gut, dass er komplett normal am Leben teilnehmen kann. Wir können was TUN (Therapie, dagegen kämpfen etc.) - die anderen 2 aus den Beispielen sind ihren Erkrankungen quasi ausgeliefert. Können zwar versuchen, damit umzugehen...mehr auch nicht. Ehrlich gesagt macht mir das momentan Mut. Ich bin froh, dass ich körperlich gesund bin.

PkiniLxisi


man, ich will net mehr krank sein. mir ist übel und ich hab keinen hunger, muss mich aber zum essen zwingen, damit das antiobiotika mir net den magen angreift und dann hab ich wieder angst spucken zu müssen.... toll, noch 16 tabletten und montag muss ich trotz allem wieder zur schule.... *seufz*

M6elvissa1.982


ich habe immer nur die ersten 3-4 tage antibiotikum genommen, danach einfach abgesetzt. wurde trotzdem schnell gesund. empfehlenswert sind ja 10 tage, aber ich hielt es nie solange aus.

PSiniLhixsi


ich hab das auch oft so gemacht, aber ich habe diesmal angst, da es mich richtig erwischt hat.... ich hab halt auch angst, dass es meinen magen ganz kaputt macht... da steht häufige magen-darm-problem mehr als 1 von 100. da könnt ich schon grad die krise kriegen....

s\kyefelowAexr


du hast seit 25 jahren nicht mehr gek.. ? das hast du sicherlich von deinem papa geerbt

Das hoffe ich ;-D Ich glaub es allerdings nicht, weil, ich hab ja geschrieben, dem ist NIE schlecht. Mir schon, und ich war oft in Situationen, wo ich beinahe gemusst hätte. Konnte es nur immer irgendwie unterdrücken, auch oft mit MCP.

Ich glaube nicht, dass MCP das Erbrechen verhindern kann... also wenn man z.B. eine MDG hätte, würde man durch MCP wohl kaum das Erbrechen verhindern können. Ebenso wie in solchen Fällen Imodium häufig überhaupt nicht hilft..

Bei mir haben MCP-Tropfen auch bei den Salmonellen geholfen, die ich mal hatte 1996. Ohne hätt ich mit Sicherheit k*** müssen! War SEHR nahe dran! So nah wie danach eigentlich so gut wie nie wieder. Die Tropfen sind schon gut. Aber ich nehm die höchstens einmal im Jahr, wenn überhaupt. Meist ist es ja eh doch nur psychische Übelkeit.

Garas-Hxalm


Ist das nicht gefährlich, wenn man in so einem Fall (oder auch bei einer Vergiftung) das Erbrechen unterdrückt?

naja, ich darf MCP eh nicht mehr nehmen, wegen Nebenwirkungen - habe es insgesamt fast 2.5 Jahre lang täglich genommen. Würgen musste ich damit trotzdem (Magen war leer, kam nix raus).

s~kyeWfloxwer


Ist das nicht gefährlich, wenn man in so einem Fall (oder auch bei einer Vergiftung) das Erbrechen unterdrückt?

Keine Ahnung, kann sein. Mir war halt einfach mörderschlecht, so schlimm wie noch nie zuvor, ich hatte Durchfall bis zum Geht-nicht-mehr, sowas kannte ich gar nicht. Ich wollte halt einfach nicht zusätzlich auch noch k*** und hab MCP genommen. Dass es Salmonellen waren, habe ich eh erst hinterher erfahren.

Bei Vergiftungen ist Erbrechen auch nur teilweise gut, glaub ich. Kommt drauf an, mit was man sich vergiftet hat, oder so? Ich kenn mich da nicht so aus.

Ich hab früher mal, als ich so 11, 12 oder so was, Gastrosil täglich genommen über Monate. Irgendwann dann nicht mehr, Gott sei Dank. Ich glaub, das ist dasselbe wie MCP.

EXmm/aMariGe


Hallo ihr,

ich bin jetzt wieder im Lande und habe die Urlaubsreise hinter mich gebracht. Zum Glück ist alles gut gegangen, wenn man von einer kleinen Panikattacke am Flughafen absieht.

Zur Zeit geht es mir eigentlich ganz gut - im Urlaub habe ich so viele neue Eindrücke gewonnen, dass ich gar keine Zeit hatte, mich allzu intensiv mit meinen Problemen zu beschäftigen. Es hat mir echt gut getan, Abstand zu allem zu gewinnen.

Natürlich ist mein Problem jetzt nicht weg, aber ich kann zumindest die letzten Tage ganz locker damit umgehen und sehe es eben als einen Teil meines Lebens an, der zwar nervt, aber mir ansonsten nicht groß weh tut.

Gestern habe ich bei der Therapeutin angerufen, die mir mein Arzt empfohlen hat. Habe ihr auf den AB gesprochen, aber sie hat sich leider noch nicht zurückgemeldet.

Aber irgendwie hat mir der Urlaub jetzt auch gezeigt, wie gut es mir eigentlich - trotz allem - geht. Ich habe z. B. jemanden kennengelernt, der quasi rund um die Uhr arbeitet, um eine Operation für seine kranke Mutter bezahlen zu können. Von 7.00 - 24.00 Uhr war er im Hotel arbeiten, danach ging er noch zwei, drei Stunden zu einem anderen Job. Irgendwie relativiert das die eigenen Probleme, wenn man so etwas hört.

Wie geht es euch so?

Lieben Gruß, EmmaMarie

srkye*flo-wer


Hallo EmmaMarie, das hört sich doch super an!!! :)* Freut mich für Dich, dass Du Deinen Urlaub so genießen konntest! Und dass Du Deine Sichtweise auf Deine Probleme ein bisschen relativieren konntest. Es stimmt schon, wenn man sowas hört, wie Du dort, von jemandem, dem es noch viel schlechter geht, dann weiß man wieder zu schätzen, wie gut es einem selbst eigentlich geht. Das passiert mir auch manchmal, und es hilft.

Was Deine Therapie angeht, mach Dich darauf gefasst, dass die meisten Therapeuten lange Wartezeiten haben. Das ist leider bei fast allen so. Aber es lohnt sich zu warten! Meine Therapie ist fast abgeschlossen, drei Termine habe ich noch. Momentan geht es mir auch gut! Nachdem ich eine große Stressphase überstanden habe mit allen Symptomen, geht es jetzt aufwärts. :-)

LG,

Skye

E0mmaM3arixe


Hallo Skye,

vielen Dank für deine lieben Worte. Ich setze auch sehr große Hoffnungen in die Therapie. Und ich freu mich auch darauf. Ich hoffe, dass die Wartezeiten nicht allzu lange sind - aber es ist schon ein tolles Gefühl, dass ich mich endlich entschlossen habe, etwas zu unternehmen. Bei mir hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich zu diesem Schritt durchringen konnte.

Ich weiß nicht wie das bei dir war?

Ich hoffe auch, dass ich da Anregungen bekomme, wie ich im Alltag mit diversen Situationen umgehen soll, z. B. ist es ja jetzt so, dass ich bestimmte Dinge nicht mache, weil ich Angst habe und sie schon im Vorfeld derart viel Stress für mich bedeuten, dass ich fix und fertig bin, bis es soweit ist. Ich weiß dann nie, ob ich so etwas besser meiden soll, wenn es so schlimm für mich ist - oder ob ich es noch schlimmer mache, WENN ich es nicht mache.

Haben sich deine Ängste seit der Therapie verändert? Sind sie weniger geworden?

Lieben Gruß, EmmaMarie

s%kyeflxower


EmmaMarie

Bei mir hat es ziemlich lange gedauert, bis ich mich zu diesem Schritt durchringen konnte.

Ich weiß nicht wie das bei dir war?

Nein, bei mir war es das genaue Gegenteil. Im Oktober 2006 hatte ich ein Erlebnis, woraufhin ich völlig mit den Nerven fertig war. Mein Hausarzt schrieb mich krank und fragte sehr lieb und vorsichtig an, ob ich mal an eine Psychotherapie gedacht hätte. Hatte ich, und ich wollte das auch unbedingt. Daraufhin haben wir das sofort in die Wege geleitet. Ich hatte drei Monate Wartezeit, was aber vergleichsweise eher kurz ist. Deswegen - lass Dich bitte nicht entmutigen, wenn die Wartezeit länger ist!!! Bleib dran!

Haben sich deine Ängste seit der Therapie verändert? Sind sie weniger geworden?

Schwer zu sagen. Weniger geworden sind sie im Prinzip nicht, ich habe bloß gelernt, anders mit ihnen umzugehen. Am wichtigsten war wohl die Einsicht, dass ich meine Angst nicht loswerden KANN (Angst ist eine Art Überlebensinstikt, den man nunmal hat, ob man will oder nicht), sondern dass ich sie sozusagen "mitnehmen" muss, oder anders gesagt, in mein Leben integrieren. Für Panikattacken bekam ich Tips, wie ich diese in den Griff bekommen kann. Hat auch einige Male funktioniert. Nicht immer, aber häufig. Allerdings hat die Zahl der Panikattacken in letzter Zeit nachgelassen. Momentan geht es mir recht gut.

Die Emo allerdings werde ich nie los. Die war auch nicht das Hauptthema in der Therapie, sondern generell Angst, und eine bestimmte andere Phobie. Die habe ich noch nicht im Griff, aber auch da habe ich viele Dinge erarbeiten können, die es mir irgendwann sicher ermöglichen, das auch noch anzugehen. Ich bleibe hier ein bisschen vage, weil ich darüber nicht reden möchte.

Jedenfalls kann ich alles in allem sagen, die Therapie hat mir geholfen! Und das wünsche ich Dir auch bzw. bin überzeugt davon, dass es so sein wird. :)*

LG,

Skye

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