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Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

D=rausxi


*:)

:)D

sschZneewifttmscxhn


bin ich zu doof? bei mir kommt bei der seit nichts? :-/

G9ras-Hyalm


wurde wohl rausgenommen. Es war wohl das Bild von Beckham wie er auf den Rasen *** hat.

Skk'i8ppi


Boah, das habe ich zuletzt im TV gesehen. Die fanden das wohl alle so witzig, dass sie es nochmal in den "Highlights" zeigten :(v Hab zu spät weggeguckt und meine Freundin (die nicht weiß, dass ich auch an Emo leide) hat dann die ganze Zeit auf dem Thema rumgeritten.... warum er ge*** hat usw. >:(

MlelSxB


hab mal ne frage..sind deshalb einige von euch in therapie ???

GLG MEL

Grras-Hxalm


ich bin zwar in Therapie, aber nicht (nur) deshalb. Deswegen wurde es auch nicht so besonders thematisiert bzw. daran gearbeitet, die Phobie zu bekämpfen..

M'e!lS?B


mmh.....

naja...aber oftmals hängt es ja mit einer anderen sache zusammen...emo hat man ansich selten alleine....

t~ommxy R


Hallo Leute

Ich befasse mich sehr intensiv mit dieser Phobie, da ich selber darunter leide. Allerdings habe ich festgestellt, dass es hier sehr unterschiedliche Stufen gibt. Ich nehme beispielsweise weder Medikamente gegen Übelkeit noch irgendwelche Antidepressiva.

Ich habe die Angst vor dem Erbrechen sehr früh erkannt, seit ich 7 bin leide ich darunter. Meine Mutter hat damals als ich bei einer Lebensmittelvergiftung mich übergeben musste (leider über meine Spielsachen) einen ziemlichen Terror gemacht weil sie das putzen musste. Danach habe ich versucht zu verheimlichen wenn ich mich übergeben musste und habs jeweils selber geputzt. Mit der Zeit habe ich dann versucht es zu unterdrücken weil ich angst hatte meine Mutter würde wieder wütend werden. Tja und heute (22 Jahre alt bin ich jetzt) leide ich unter dieser Phobie. Ich hab Erinnerungen an das Übergeben wie ich noch detailiert weiss wie das Gefühl ist und vor allem wie befreit man sich fühlt kurz nach dem Akt. Deswegen ist meine Angst völlig unverständlich und wenn ich rational darüber nachdenke komme ich mir doof vor. Es ändert aber nichts daran das ich Situationen ausweiche bei denen es ums *** geht. Ich führe ein völlig normales Leben, mache eine Ausbildung, habe eine super hübsche freundin (der ich das Problem voll umfänglich erzählt habe, dies aber keinen Einfluss auf unsere Lebensqualität hat), sprich ich bin glaube ich noch ziemlich weit von einer "phobie" entfernt. Ich hatte allerdings auch schon 2 3 mal Erlebnisse wie ich panische Angst hatte vor dem Erbrechen, diese sind allerdings schon ziemlich lange her.

Ich bin kürzlich in Italien in den Ferien gewesen für 2 Wochen und ich habe dort gemerkt als es meiner Freundin sehr schlecht ging, das ich damit sehr starke Probleme habe und ihr dann ausweiche, statt ihr zu helfen und bei ihr zu sein. Das nervt mich mehr als meine eigene Übelkeit wenn ich mit jener oder Erbrechen konfrontiert werde.

Ich laber und laber, meine einzige Massnahme gegen die emo Übelkeit (die ich mittlerweile sehr gut unterscheiden kann von einer normalen Übelkeit durch zuviel essen oder schlechtes essen) ist, dass ich immer Eistee bei mir hab. Wenn ich aus dem Haus gehe, dann hab ich Eistee bei mir, einfach falls eine Situation eintritt bei der es mir schlecht werden könnte. Das habe ich aber schon seit ich ca. 14 Jahre alt bin, immer etwas zu trinken dabei. Nunja, seit den Ferien in Italien und ausführlichen Gesprächen mit meiner Freundin will ich dieses Problem nun endlich angehen.

Meine Methode? Ich glaube ich kann meine Angst überwältigen, wenn ich einfach übe, mich zu übergeben. Ich hol mir in einer Apotheke einen sogenannten "Ipecac-Sirup" welcher das Erbrechen auslöst und übe es mit meiner Freundin. Ich bin noch nie in eine Therapie deswegen und versuche es jetzt auf diese Weise.

Meine Freundin leidet sehr oft unter Bauchbeschwerden und Übelkeit, für sie ist das völlig normal das sie sich ab und an übergeben muss, sie meint sie würde mit mir zusammen ****. :-) ich finde den gedanken irgendwie cool, mit ihr zsuammen werde ich das schafen :-) ich war bis jetzt aber noch nie in die situation verwickelt, dass sie sich in meiner anwesenheit übergeben musste. (was aber definitiv noch kommen wird)

was haltet ihr von meiner version von bekämpfung, durch üben mit einem brechmittel? könntet ihr das? würdet ihr das machen? ich meine, erbrechen ist ansich nichts schlimmes, unangenehm, aber nichts lebensbedrohliches etc... ich möchte einfach damit umgehen können.

danke euch

M5elSxB


Also ich würde nieee im leben brechmittel nehmen...egal was käme.....ich hab auch gehört das brechen befreiend sein kann...aber trotzdem iss meine panik davor so groß das mir lieber übel iss....

aber brechmittel...neeeee sowas noch zu planen....ich denke wenn du das kannst dann leidest du ehrlich nit unter dieser phobie....

trotzallem hoffe ich das es dir hilft... :-)

GLG MEL

G:ras--Halm


brechmittel ist sowieso gefährlich, kann aufs Herz gehen. Wenn, dann andere Methoden. Aber ich würde das nie machen. :-o

Ich hab auch immer was zu trinken dabei - damit ich allenfalls Tabletten schlucken kann. Essen/Trinken während Angst und Übelkeit verschlimmerts bei mir meist nur noch...

tjommyx R


ich freue mich über die schnellen antworten. :-)

MelSB, gesagt ist das ganze leichter als getan. Mir läuft es kalt den Rücken runter wenn ich dran denke mir den Finger in den Hals zu stecken. Deswegen brauche ich wohl ein Brechmittel um das mal zu "üben"... Nun die Methode ist brachial und natürlich kann das auch fehlschlagen, aber damit finde ich mich lieber ab, als wenn ich irgendwann täglich damit zu kämpfen habe und mich nur noch verkrieche. Die Angst soll ja stetig zunehmen und deswegen möchte ich unbedingt jetzt etwas tun. Jetzt wo ich das noch kann, mich mit dem Gedanken abfinden, Brechmittel zu schlucken. Ob ich es dann wirklich schafe, weiss ich jetzt noch nicht, aber ich denke in einem günstigen Zeitpunkt werde ich es schafen.

Was für Tabletten nimmst du den genau Gras-Halm? Solche die Übelkeit lindern?

Was ich aber empfehlen kannst ist reden! Redet mit allen darüber denen ihr das anvertrauen könnt. Familienmitglieder, gute Freunde, Lebenspartner etc... setzt euch mit dem Thema auseinander. Vor allem: versucht es anzugehen, nicht davor wegzulaufen.

GVras-Hxalm


@ tommy:

Jap. Sowas ähnliches wie Vomex.

Ich rede doch schon dauernd drüber. Bin seit über nem Jahr in Therapie (aber nicht nur deswegen) und bin auch im Emo-Forum...

t4oOmmyx R


und wie gedenkst du das problem zu überstehen?

G<ras-DHdalm


gute Frage. Gar nicht, vermute ich. Ich hab die Emo schon seit ich denken kann...vielleicht lerne ich irgendwann, damit umzugehen...

t4ommWyx R


ich versteh nicht warum man solche angst hat, wenn ich rational darüber nachdenke während es mir nicht grad übel ist oder ich mit einer situation konfrontiert werde bei dem es jemandem übel ist oder sich übergeben muss... komplett keine ahnung, weil ich das erbrechen ansich garnicht so schlimm finde... ich check echt nicht warum sich so eine angst davor entwickelt wenn es mir übel wird. ich könnte jetzt sofort erbrechen, wenn das irgendwie ginge, aber sobald es mir übel wird, dann kann ich das nichtmehr... ohje :-) naja. wie gesagt, ich mach jetzt ne eigentherapie bevor das ganze ausmasse annimmt wie bei einigen hier in diesem forum, davor hab ich mehr angst als vor dem erbrechen.

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