Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

szpoomkyx79


na hoffentlich,bin mir da noch nicht so sicher.

j8inka=23


Doch ich denke schon spooky. Ich schätze das man sich dann so an das Leben klammert das einem das bisschen kotzen total egal ist.

muii%yu


wow... ihr wart ja fleissig am schreiben... mal querbeet gelesen ^^ Wünsch euch allen nur das Beste!

@ Kathy

wie siehts nun bei dir aus? Ich finde es schwierig so als Aussenstehende nen Ratschlag zu geben.. hoffe du kannst es geniessen, wenn ihr euch seht ... oder findest die Kraft "nein" zu sagen.

@ spooky

Ja, da kommen wir etwa aufs selbe hin: Ich bin 26 und habe mit 9 das letze Mal... und du in diesem Falle mit 8 ;-) Immernoch gewonnen!

Ich jedoch habe das Gefühl gar keinen robusten Magen zu haben... und zu deiner zweiten Frage.

ICH habe auf jeden Fall ein seltsames Essverhalten... es is zwar schon wieder viel besser als auch schon!

Aber ich mag ganz viele Sachen nicht... und bin unheimlich vorsichtig bei Milchprodukten, da hab ich immer Angst sie seien verdorben, oder mein Magen verträgt sie allgemein nicht.

Ich hab für meine Therapie eine Art Mindmap gemacht, mit allem was ich das Gefühl habe, dass mir gut tut oder mir schnell schlecht wird... und ist ein schön buntes Bild geworden = steckt viel in meinem Kopf drin.

Als Vegetarierin hab ichs natürlich noch etwas schwieriger... und meine Sozialphobie hilft mir auch nicht wirklich weiter (alleine und in der Familie kann ich super normal essen.... sobald andere Leute dabei sind, die mir nicht vertraut sind, hab ich das Gefühl sie starren mich beim Essen an und das verschliesst mir die Kehle (ich bin relativ schlank... und in der Kindheit wollten mir deshalb immer alle extra -viel Essen geben und ich hab immer das Gefühl die Leute wollen mich mästen). Ich spüre dann so einen Sozial-phobie-druck, der mir den Appetit ganz nimmt.

Ich nehme nicht an, dass mich da jemand versteht?

NTuLifeO20=0x9


Ich kann mir momentan auch ganz ehrlich nicht vorstellen, dass im Falle einer Krebserkrankung die Angst in den Hintergrund rückt. Ich denke oft darüber nach, was wäre wenn...

Genau wie viele Frauen anscheinend bei einer Schwangerschaft weniger ein Problem mit dem Kotzen haben...Ich würd wetten, ich wäre auch da anders gestrickt...

shpoofky7x9


@ miiyu

ich kann dich da schon verstehen.

ich versuche nämlich ständig meinen schwiegereltern abzugewöhnen meiner tochter ständig mit essen hinterherzurennen.

sie ist jetzt 3,wenn sie mal quengelt,wird immer sofort gefragt ob sie was essen möchte.

beim mittag ständig auf sie eingeredet sie soll doch noch was essen und fuchteln mit dem löffel vor ihr rum.

teilweise ist es schon passiert(als sie noch was kleiner war) das sie ihr den löffel in den mund stopften,solange bis sie anfing mit würgen.obwohl ich vorher bereits sagte sie sei satt.

das aus solchen situationen,gerade in der kindheit,und womöglich noch täglich,später essstörungen entstehen wundert mich da nicht.

@ nu life

mmmh jetzt wo du es sagst.also mit meinen schwangerschaften hat ich komischerweise keine probleme.

die erste war ja nicht geplant.

schlecht war mir die ersten wochen immer nur morgens.

die zweite war ja geplant,also hab ich mich bewußt gegen meine angst entschieden.

mmmhhh müßte dann ja auch beim krebs o.ä. funktionieren.

K}athy=558x1


@ miiyu:

Ich hab das Treffen abgesagt. Wir sehen uns also wie geplant am 06.03. bei unserer Vereinsveranstaltung. Und irgendwie ist direkt nach der Absage ein Druck von mir abgefallen... :-/

sMpo\oky7x9


@ kathy

respekt das du nein gesagt hast.

Kcath8y55801


Ich hoffe es war die richtige Entscheidung.

t.ullka69


hallo alle zusammen *:)

an eine krebserkrankung hab ich auch schon oft gedacht, oder besser gesagt an die chemo.

heute wuerde ich lieber elendig verrecken als zu kotzen. alleine dieses wort zu schreiben jagt meinen puls schon

in die hoehe! bin jetzt 40 jahre und eine schwangerschaft kam fuer mich nie nie nie in frage. hab sogar deswegen

abgetrieben :-(

aber eins muss ich sagen, ich bin ja soooo froh das so viele emo haben. na ja, was heisst froh? hatte 20 jahre keine

ahnung was ich habe und dann ploetzlich finde ich raus, das diese krankheit sogar einen namen hat. ich war so happy, das kann sich keiner vorstellen :)z

N>uLifue2009


Doch Tulla, ich glaube, das können wir uns sehr gut vorstellen. Ich muss aber sagen, dass seit ich weiß, dass die Emo eine Krankheit ist, es mir nicht besser geht, sondern eher schlechter. Man hat für alles einen Grund, eine Ausrede, man ruht sich da gewissermaßen drauf aus. Ich darf Angst haben, ich hab diese Phobie. Vorher war es irgendwie anders. Außerdem setz ich mich seitdem viel mehr mit der Phobie und allem was damit zusammenhängt auseinander. Vor der "Diagnose" habe ich mir keine Gedanken gemacht im Winter um MDG....und jetzt? Ich raste noch aus!

Ich glaub, du bist mir mir hier die einzige, die (u.a.) wegen der Emo nicht schwanger werden möchte. *:)

t}ullEa69


bevor ich wusste das es emo gibt, hab ich gedacht, ich bin die einzige die eine an der klatsche hat. bin ich nicht, ganz viele haben eine an der klatsche ;-D

mit den jahren ist die emo besser geworden. was heisst besser? ich kann besser damit leben. esse relativ normal, nehme nicht mehr ab. denke trotzdem dauernt daran.

nicht schwanger werden, nicht besoffen sein, nicht uebermaessig essen...alles wovon einem schlecht werden koennte wird so gu es geht vermieden...

und ich weiss immer noch nicht warum das so ist ???

V<ijo


Tulla69: Wir können uns die Hand geben ;-) Bin mittlerweile 41 Jahr alt und leide an diesem Mist seit dem Kindergarten. Dass das überhaupt einen Namen hat, weiss ich auch erst seit ein paar Jahren und bin auch froh, dass ich nicht die einzige bin, die in dieser Hinsicht einen Knall hat ;-D Als ich das erste Mal die Seite [[www.emetophobie.de]] gesehen habe und mich in so vielen Verhaltensweisen wiedererkannt habe, mußte ich erst mal heulen vor Erleichterung. Endlich mal "jemand", der mich versteht. Habe allerdings ein Kind. Diese Entscheidung habe ich mir aber reiflich überlegt und es dann aber auch als eine Art Therapie gegen die Emo angesehen. Die Schwangerschaft ging gut; mir war zwar die ersten 3 Monate zum Teil ziemlich übel, aber übergeben mußte ich mich nicht. Hatte interessanterweise auch keine Angst davor; ich fand es nicht schlimm, weil ich wußte, dass es dann von der Schwangerschaft kommt. Ist zwar nicht verständlich, aber genau das war mein Gefühl. Habe aber auch viel mehr Angst, wenn ich es bei anderen sehe, höre oder die Hinterlassenschaften auf der Straße {:(

Das bedeutet natürlich auch, dass ich mich bei meiner Kleinen auf einiges gefasst machen kann. Sie ist erst 10 Monate alt. Das Spucken hat mir nix ausgemacht. Sie hat bisher erst einmal ihr Essen komplett wieder von sich gegeben. Das hat mich aber auch nicht weiter gestört. Aber in diesem Alter ist es noch nicht so viel und damals hat sie nur Möhrenbrei gegessen.

Mit der Emo kann ich relativ gut umgehen, habe aber meine Vermeidungsstrategie. Und die schränkt mich zum Teil schon ziemlich ein. Essen gehen, geht so gut wie gar nicht, oder ich stochere den ganzen Abend in einer Vorspeise rum. Mein Magen ist in Restaurants wie zugenschnürt. Habe Angst vor den anderen Leuten. Könnte ja sein, dass es jemandem schlecht wird....echt bekloppt. Aber ich denke, ihr kennt das ja alle auch....

Kathy: Es war bestimmt die richtige Entscheidung :)_ (Du schreibst ja selbst, dass irgendwie der Druck von Dir abgefallen ist).

sppookxy79


ich hab damals von der emo erfahren weil eine frau bei domian anrief und da ihre geschichte erzählte.

da habe ich das erste mal von emetophobie gehört und darauf hin im www gegoogelt und bin bei get together gelandet.

diese frau war auch dort angemeldet,und wir hatten eine ganze weile e-mail kontakt.

im get together forum bin ich allerdings nicht mehr großartig,tut mir nicht so gut.

@ vijo

41 Jahr alt und leide an diesem Mist seit dem Kindergarten.

:-o :-o :-o

Hatte interessanterweise auch keine Angst davor; ich fand es nicht schlimm,

da ging es mir genauso wie dir,es war auch irgendwie ne andere übelkeit.

und ich stand sogar in der 1.ss schon vorm klo und hab nur ganz locker dagestanden und gedacht,ok wenns kommt dann kommts.

aber kam doch nix,hatte dann plötzlich hunger und hab was gegessen. ;-D

Vermeidungsstrategie.

nja so essen gehen tu ich nicht sooo gern,aber in der regel ist ja im restaurant ein klo in der nähe.

ich bin eher so,das ich ruhiger bin wenn ich weiß es ist ein klo in der nähe.

am schwierigsten für mich sind längere strecken in öffentlichen verkehrsmitteln,oder längere autofahrten als beifahrer.

selber fahren ist was anderes.das geht.

mein ständiger begleiter ist kaugummi seit ich keine mcp tropfen mehr nehme.

Vgijxo


Spooky79: Ich muss schmunzeln, wenn ich lese, dass es Dich z.B beruhigt, wenn ein Klo in der Nähe ist. Beruhigt mich nicht unbedingt, da ich schon von Fällen gehört habe, die mitten ins Restaurant gek.... haben. Und solche Geschichten lassen mich einfach nicht los. %-|

Zum Glück habe ich nie dauerhaft irgendwelche Medikamente gegen meine eigene Übelkeit genommen. Hatte mal damit angefangen, aber ganz schnell gemerkt, dass mir die nicht helfen. Dann habe ich es auch schon sein gelassen. Wenn mir schlecht ist, muss ich meistens einfach nur alleine sein. Kann dann niemanden um mich haben, der vielleicht auch noch auf mich einredet (ich weiss, dass es gut gemeint ist). Muss mich dann entspannen und irgendwann geht´s dann wieder.

Den engen Zusammenhang von Übelkeit und Hunger in Schwangerschaft habe ich auch zu Genüge kennengelernt ;-D Und da habe ich mir auch keine Gedanken gemacht, dass es mir 10 Minuten noch hundeelend ging und dann etwas gegessen.

N1ela


mein ständiger begleiter ist kaugummi

Den kann ich nicht immer kauen. Ich krieg da öfter Brechreiz davon :-(

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