Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

Mxeliswsa0x8


jinka, wird er nicht, wirst sehen :)_

j^inkax23


Stimmt hat er nicht....

Knathoy56581


So, ich war mittlerweile beim Psychologen und beim Homöopathen. Hab da ne Gesprächstherapie begonnen und auch Globuli bekommen. Und was ist weiterhin? Ich esse ne Kleinigkeit und könnte kotzen.

Hab um 11.10h so ne Bifisalami im Brot gegessen und zehn Minuten später fing starke Übelkeit an die grad nicht mehr auszuhalten ist. Mir ist so schlecht das ich denke ich fall gleich um. Und das geht mir nach jedem Essen so, egal was es ist.

Das kann doch so nicht weitergehen. Jeder schiebt es auf meine psychische Situation, aber was soll ich denn noch machen? Abwarten bis ich abgemagert bin und tod umfalle? Ich bin echt am Rande der Verzweiflung. HILFE!!!

jUinkax23


Naja du musst den Mitteln auch Zeit geben Kathy . Das geht ja leider Gottes nicht von heute auf morgen so schön das auch wäre.

K@ath,y58581


Aber ich glaube nicht das diese "Mittel" einen Einfluss auf mein gestörtes Essverhalten haben werden...

jhink,a23


Das ist nicht gesagt. Du musst dem zeug halt auch ziet geben.

M@elisTsa0x8


es kann natürlich sein, dass weder globulis, noch tabletten, noch sonstige medikamente dagegen helfen ... ich hatte auch so eine zeit wo es mir sehr lange sehr schlecht ging und keiner mir weitehelfen konnte. ich wollte es nicht wahrhaben, dass es kopfsache ist. ich wusste das es mir nach jedem essen schlecht wird und so war es dann auch. und warum? weil ich mein kopf so programmiert hatte. psyche kann sehr viel auslösen ... es ist immer noch so: wenn ich zu große angst habe dass mir schlecht wird und meine gedanken sich nur noch darum kreisen, dann wird es mir zu 10000% auch schlecht. {:(

darf ich fragen wie groß und schwer du bist?

ich hab damals 45 kg bei 168 cm gewogen

M2eliossax08


es ist natürlich leicht gesagt leg deine angst vor dem essen ab ":/

du darfst die geduld nicht verlieren :)*

Kda/thyn5581


Ich wiege 45kg bei 155cm. Also noch nicht sooo dramatisch.

Das stimmt schon das ich mir vor dem Essen schon Gedanken mache und denke: Ach, dir wird doch sowieso schlecht. Dementsprechend esse ich sehr wenig. Das einzige was eigentlich fast immer geht ist Brot mit Belag. Bei warmen Essen ist es sehr schwierig. Ich muss schon sehr großen Hunger haben, dann geht's meistens ohne Übelkeit. Aber ich kann Hungerübelkeit, richtige Übelkeit und Emoübelkeit nicht unterscheiden.

v1icAavic


hallo! ich bin 21 und hab unbewusst seit ewigkeiten die emo aber vor einem jahr wurde es von heut auf morgen ganz extrem. ich habe damals das abengymnasium besucht und einen abend aufeinmal bekam ich eine absolute panikattake in die schule zu gehen. mir war schlecht, schwindelig usw. (Ihr kennt das ja) ab diesem punkt ging nichts mehr nach und nach onnte ich nicht mehr in die stadt, autofahren ging nicht mehr, ich habe die anwesenheit meienes freundes nicht mehr ertragen...die einzigste die ich an mich ran gelassen habe war meine mutter. ich hatte sogar angst vorm einschlafen vorm essen einfach vorallem. wenn jemand meiner familie im bad war bin ich fast durchgedreht. ja auf jeden fall habe ich mich im Februar dazu entschlossen mich in eine psychosomatische klinik einweisen zu lassen. ich bin also dahin und dieser "nette" psychologe sagt mir das er mich wegen einer essstörung behandeln will, weil ich auf 1,74m nur 50 kilo gewogen habe (was das resultat von der emo war) ja auf jeden fall bin ich da nach ca 14h wieder gegangen. danach habe ich durch einen bekannten meine jetzige psychologin kennengelernt. Sie ist toll und die erste sie mir wirklich geholfen hat. ich gehe seit 3 wochen wieder zur schule, mein freund schläft wieder bei mir, ich war jetzt erst auf einem konzert usw! klar habe ich immernoch diese ständigen fluchtgedanken aber ich versuche mich durchzukämpfen und in diesen situationen mich mit irgendeinem scheiß abzulenken. z.B. das alphabet rückwärts aufzusagen (hilft wirklich glaubt mir und ist wahnsinnig schwer beim ersten mal) oder von 1000 in siebener schritten zurückzuzählen! %:| aber es hilft! nur zwei dinge wollen einfach nicht funktionieren und ich bin langsam am ende meines lateins...1. autofahren und 2. meine schwiegereltern! ich habe seit drei jahren meinen führerschein und habe es immer geliebt autozufahren ich fand das immer wahnsinnig entspannend nur dieses gefühl ist einfch weg und ich finde es nicht wieder! und bei meinen schwiegereltern ist das auch so ne sache. ich bin seit zwei jahren mit meinen freund zusammen und seine eltern sind wahnsinnig liebe menschen und wissen auch bescheid über meine emo und trotzdem habe ich immer angst "es könnte ja was sein" und dann könnten sie ja denken das ich nicht gut genug für ihren sohn bin. keine ahnung irgendwie weiß ich das das schwachsinn ist aber ich will doch einfach nur das sie mich gern haben und nicht als total bekloppt einschätzen!

so das war jetz bissl viel sorry :-X

L+illyxB


@ vicavic

bei mir war es so ähnlich wie bei Dir. Ich konnte auch nicht mehr in die Stadt, auf Konzerte, überhaupt Menschenmengen in geschlossenen Räumen ect...

Ich habe mich irgendwie allein durchgekämpft, aber es war sehr schwer. Das ist jetzt schon fast 25 Jahre her und ich komme mal mehr u. mal weniger gut klar.

Bei einem Psychologen war ich noch nicht da die Wartezeiten hier sehr lang sind. Dann geht es mir auch mal wieder ganz gut u. ich denke dann das muß vielleicht auch gar nicht.

Vielleicht braucht es einfach noch ein bisschen Zeit bis es mit dem Autofahren u. den Schwiegereltern auch klappt. Gib einfach die Hoffnung nicht auf. @:)

Ehrlich gesagt glaube ich so ganz geht es wohl bei uns allen nicht weg oder?

M#elissja08


meine therapeutin meint, die emo wird man nie mehr los aber man lernt damit zu leben. :-|

schon krass, wie sich die emo unterscheidet. wenn es mir sehr schlecht geht und ich kurz vorm durchdrehen bin, dann setze ich mich in mein auto (es muss aber MEIN auto sein) und fahre los, egal wohin, hauptsache losfahren. so beruhige ich mich sehr schnell und die panik legt sich wieder.

v:ica`vic


naja was bedeutet schon los werden...ich glaube jeder finden "kotzen" (entschuldigt bitte meine ausdrucksweise) nicht unbedingt toll. aber man muss einfach lernen das es keinen grund gibt immer darüber nach zu denken. bei mir ist es zum beispiel auch noch das das mein fokus schon immer extrem auf dem magen lag. das kommt auch von meiner familie, bei uns liegen einfach magenkrankheiten in der familie (oma wurde am magen operiert und allgemein legt sich stress und co bei allen von uns immer auf den magen). und durch diesen fokus auf den magen bemerke ich natürlich jede regung und jedes knurren oder so und das habe ich irgendwann immer als gefährlich angesehen. das ist heute noch so aber ich lerne immer mehr meine gedanken weg vom magen zu lenken.

meine psychotante hat mal mit mir eine sogenannte körperreise gemacht und das war echt voll krass wenn man mal den fokus auf die nase oder irgendein anderes körperteil legt. man bemerkt dinge die man sonst niemals bemerkt hätte.

oder was mir auch echt geholfen hat...ich musste mir gemeinsam mit meiner psychotante "kotzvideos" angucken. das war natürlch anfangs die hölle und die ersten stunden habe ich fast ausschließlich mit augen zu verbracht aber irgendwann versteht man, dass nichts passiert, dass es nur unangenehm ist! und ich habe es überlebt... :)= ja keine ahnung es wird besser und ich bin mir sicher, dass wenn man dran bleibt man irgenwann wieder ein normales leben führen kann.

auikskasigmxb


Hallo ihr Lieben..

Ich bin w jetzt 19 jahre alt..seit meiner frühen kindheit leide ich an der Emetophobie. Es tut mir leid, dass ich euch mit Dingen jetzt zutexte von denen ihr hier im Forum schon 1000 mal gelesen habt.

Es beeinträchtigt mein leben so sehr. 2003 bekam ich endlich eine Therapie, unter anderem wegen der angst vorm * aber auch weil ich unter anderen angstststörungen leide(die aber wahrscheinlich alle mit der emetophobie zusammenhängen). Ich hatte das gefühl die therapie hilft mir und es ging bergauf, nur dann bekam ich nacht eine lebensmittelvergiftung, um genau zu sein am 25.8.2003. Dieser tag hat wieder alles verändert und es ging nur noch bergab, ich habe die thrapie abgebrochen,ich wollte niemals über diesen tag reden und keineswegs damit konfrontiert werden. Ich hasse mich dafür, bis zu diesen tag habe ich es immer geschafft zu unterdrücken wenn mir schlecht war und ich habe versagt!

Es vergeht kein tag an dem ich nicht an diese tag denke, mein alltag ist davon bestimmt. Die angst selber * zu müssen oder das andere * müssen ist gleich stark. das schlimme ist ich weiß noch nicht mal warum ich so ansgt davor habe!!! morgens fängt es schon so an dass ich versuche ein auto zu bekommen um bloß nicht im vollen bus zu schule zu fahren und um möglichst schnell nach hause fahren zu können wenn ich mit meiner angst zu stark konfrontiert werde.

wenn ich mir einbilde mir könnte schlecht sein nur weil eine magen-darm grippe im umlauf ist, kann ich an nichts anderes denken, wasche mir zich mal die hände und halte abstand von den menschen die ich am meisten liebe. Ich habe immer tabletten mit und nehme sie auch sehr oft, wie zum bespiel schmerztabletten, kohletabletten..bei jedem kleinen anzeichen für ein ''kleines unwohlsein''.

Wie gesagt den bus meide ich eigentlich immer oder so gut es mindestens geht. ebenso die bahn..es könnte ja jemand* und ich kann nicht mal eben aus einem fahrenden bus oder zug entkommen. Bevor ich etwas esse muss ich erst auf die haltbarkeit achten und alles was nur noch 2 tage haltbar ist kommt nicht in frage.

Ich gehe sehr gerne feiern, jedoch habe ich noch nie alkohol getrunken auch aus angst * zu müssen. deshlab verfluche ich den alkohol auch. wenn ich abends feiern gehe muss ich erstmal sehen dass ich ja nicht mit dem zug hin fahren muss, sondern fahre lieber selbst oder mit dem auto meiner freundinnen, welche EIN GLÜCK keine schlimmen ''säufer'' sind :D

vor stark betrunkenen habe ich riesen ansgt und wenn sie in meiner nähe sind bekomme ich weiche knie und einen trockenen mund ich habe beklemmende gefühle und vergesse fast das atmen.

Alles was mir bevorsteht, egal ob urlaube, flüge, klassenfahrten,.........fieber ich zuerst mit viel angst entgegen und kann erst schlön auf einen tag zurcküblicken wenn keiner * musste oder sonst was.

Oft wird man damit gar nict ernst genommen, wenn jemand davon mitbekommen hatte, musste er lachen, oft haben leute die es wussten vor mir gewürgt um so zu tun als müssten sie ****, nur weil es dan witzig ist meinen blick zu sehen :-D:( lächerlich ist das doch!!!

ich würde so gerne zur polizei nach dem abitur aber wie soll ich das denn schaffen wenn ich keine betrunkenen aushalten kann !? :(

ich möchte gerne ein normales leben führen, doch diese phobie bestmmt mich! es hindert mich an so vielen dingen die für andere das normalste auf der welt sind, wie zum beispiel irgendwann mal weit reisen.

mich würde mal interessieren ob wir mit dieser phobie seltener **** kotzen als andere, wann habt ihr das letzte mal?

lg :)

v/i2ca,vic


hey aiksasgmb...

erstmal möchte ich dir sagen, dass du nich alleine bist! ich denke wir wissen alle wie das ist und haben denke ich alle angst vor dem was dir passiert ist mit der lebensmittelvergiftung. ich z.B. habe das letzte mal vor bissl mehr als einem jahr ge* und das auch nur weil sich die pina colada und die tüte pombären nicht vertragen haben aber seit diesem tag habe ich weder wieder alkohol getrunken noch pombären gegessen. aber gerade die sache mit dem alkohol...seh es doch positiv...du lebst gesünder! keine ahnung ich stehe mittlerweile drüber wenn andere es nicht verstehen wie man keinen alkohol trinken kann. vielleicht verarsche ich mich damit auch selber aber ich denke das thema sollte am wenigsten zum thema gemacht werden.

was deine ständige angst angeht das andere leute * mir hat da die sache mit den *filmen echt geholfen. ich weiß du denkst jetzt wahrscheinlich HILFE!!!! aber du wirst merken das du nicht gleichzeitig * musst nur weil du die * siehst oder jemanden würgen hörst oder so! schau einfach mal bei youtube da gibts genügend. und eins ist wichtig...nicht aufgeben, auch wenn du beim fünften mal noch fast die ganze zeit nicht hinschaust vielleicht klappt es beim sechsten mal schon zehn sekunden länger! DAS IST EIN ERFOLG! Du wirst sehen irgendwann kapierst du das es dich nicht umbringt oder so!

ja und was das eigene * angeht! es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei angst sehr viele körperfunktionen angetrieben werden z.B. das herz schlägt schneller, man schwitzt mehr usw aber die magen-darm funktionen werden GEHÄMMT! das war für mich eine ganz wichtige erkenntnis, so kann ich mir jetzt immer sagen, wenn ich eine attake habe: es ist alles ok, es KANN garnicht passieren, du kannst dich nicht übergeben weil du angst hast also komm runter und alles ist wieder gut! ich weiß das klingt komisch aber mir hilft es oft!

also steck den kopf nicht in den sand und versuche dich jeden einzelnen tag mit deinen ängsten zu konfrontieren nur so werden sie irgendwann verschwinden. und denk dran jeden tag den du dich länger von deinen ängsten bestimmen lässt macht es schwerer deine gedankenmuster zu ändern.

du wirst das schaffen, ich war nie wirklich stark als person aber ich versuche ich auch durchzukämpfen und ein bisschen stolz bin ich auch mittlerweile auf mich. glaub mir schon alleine dieses gefühl ist es wert!gerad enach dem man sich so lange zeit immer wieder "gehasst" hat für seine gedanken und so!

achso und eins noch...versuche nochmal den schritt zu einem therapeuten manchmal muss man erstmal einige reinfälle erleben aber für jeden gibt es den richtigen. nur mit dem wirst du erfolg haben.

LG Vicky :)^

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH