Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

Mbegl~isBsa08


ja, nach 3 tagen geht es mir wieder besser, danke. alle sind verschont geblieben und wir machen jetzt mindestens 2-3 wochen kiga pause. hab 3 kilo abgenommen und der kleine wegen husten und grippe 1,5 kilo. sind beide eh viel zu leicht :(v

s*poLotky79


@ merlchen

Aber irgendwie hab ich das Gefühl das hier keiner was lernen will

klar kann man reden und reden und tips geben,aber jeder wird selbst entscheiden wann er bereit ist sich zu stellen.

du hast sicher auch nicht innerhalb von ein paar wochen dein komplettes verhalten geändert.

der lernprozessfing bei mir erst nach 3 jahren an und dauert heute noch an.

wir sind schon ein paar schritte weiter wie manch andere hier,und da ist es einfach zu sagen,boah leute merkt ihrs nicht.

aber im endeffekt waren wir alle selbst an diesen punkten und müßten wissen,das es mit ein paar zeilen von betroffenen lesen nicht getan ist.

Mtelis^sxa08


ich kann seit 2 jahren gut damit leben. hab vor allem gelernt nicht gleich in panik zu verfallen sobald ich was negatives sehe oder höre. würde aber trotzdem nie den anderen irgendwelche vorwürfe machen %-| :(v

sPhiixa


Hallo miteinander,

ich bin zufälligerweise auf den Faden gestossen und natürlich hab ich nicht alle 490 Seiten durchgelesen – aber doch so einige.

Beim lesen wechselten sich Interesse, Unglauben, Bestürzung, Mitleid (dass ihr so sehr unter dieser Krankheit leiden müsst) – und auch Wut (dass ihr es zumindest bis zu einem gewissen Grad auch zulasst, dass diese Krankheit euch so leiden lässt) ab.

Als erstes muss ich sagen: Ich bin nicht überzeugt von der hilfreichen Wirkung dieses Fadens.

Ich selber leide definitiv nicht Emetophobie – doch nachdem ich mich über eine Stunde lang mit dem Inhalt dieses Threads beschäftigt und Beiträge gelesen habe, fühlte ich mich danach regelrecht durcheinander und ganz seltsam, ich spürte diffuse Ängste in mir hochsteigen und es ging schon fast in die Richtung, dass ich selber irgendwie Angst bekam vor dem Thema.

Dies habe ich so noch nie zuvor erlebt, ich lese mich normalerweise ziemlich gefühlsregungslos durch die abartigsten, ekligsten oder unschönsten Dinge – sie gehen mir kurz durch den Kopf und sind dann meist auch schon wieder verschwunden...

Doch dieses Thema... Es scheint irgendwie eine "anziehende", bzw. "ansteckende" Wirkung zu haben – und ich habe das starke Gefühl, dass, umso mehr man sich damit beschäftigt, darüber liest, sich auch hinein steigert, umso stärker werden schlussendlich die Symptome.

Ich kann nur sagen: Würde ich selber unter Emetophobie leiden – ich wär vermutlich schon längst gestorben vor Angst.

Denn das Thema *** war (was mir irgendwie auch erst durch diesen Faden so bewusst wurde) eigentlich Zeit meines Lebens immer wieder durch ganz seltsame Zufälle präsent...

Achtung: Folgender Abschnitt kann triggern!!!

****************************************************************************

Angefangen hat es damit, dass ich eine Schwester habe, die als Kind wirklich schwerst reisekrank war.

Es war bei ihr so massiv, dass sie nicht einmal eine zehnminütige Autofahrt überstand ohne *** zu müssen.

Kaum war das Auto, der Bus oder der Zug um eine Kurve gefahren, gings auch schon los.

In unserem Auto war permanent ein ***becken zu finden und längere Reisen, oder Ferienausflüge waren aufgrund ihrer Krankheit eigentlich so gut wie ausgeschlossen.

(Ein einziges Mal sind wir mit dem Flugzeug in die Ferien geflogen – ich glaube, meine Schwester hat etwa fünfzehn ***tüten verbraucht... )

Für mich waren die Autofahrten mit ihr immer der nackte Horror – noch heute sehe ich lebhaft das Szenario vor mir, welches normalerweise stattfand: Meine Schwester schweissgebadet am würgen und ***, meine Mutter, die ihr das Becken vors Gesicht hält und mein Vater, der währenddessen am Steuer flucht...

Sämtliche Massnahmen gegen das übel werden blieben bei ihr völlig wirkungslos – Medikamente, Ablenkung, hinlegen, Musik... Sie musste einfach doch immer ***.

Ich habe sie dafür bis auf den Tod gehasst, ich war als Kind der festen Überzeugung, dass sie es unterdrücken könnte – wenn sie sich dann nur fest genug anstrengen würde.

Ich war eine grauenhafte Schwester – während sie vor Übelkeit fast starb, habe ich sie angebrüllt und beschimpft, wie hässlich sie sei und wie ekelhaft und dass dieser Geruch nicht auszuhalten wäre und sie doch einfach zu Hause bleiben solle, wenn ihr immer so schlecht werde... (Was sie, als sechsjähriges Kind, alleine natürlich schlecht konnte... )

Meine Geschwister fandens natürlich auch nicht toll – aber in mir hat es solche extremen Hassgefühle ausgelöst, dass ich sie jeweils mit blossen Händen hätte strangulieren können...

Wenn sie im Zug oder so **** musste, wo auch andere Leute waren, habe ich mich so abartig geschämt, dass ich so getan habe als würde ich nicht zur Familie gehören.

Heute weiss ich natürlich, dass es nicht ihre Schuld war – aber als Kind ist man ja nicht selten extrem unfair und undifferenziert und damals hätte ich sie jeweils am liebsten einfach aus dem Auto geschmissen...

Als ich dann vierzehn war, war ich das erste Mal richtig in einen Jungen verliebt.

Und eines Abends fand eine Party bei irgendjemandem Zuhause statt, wo auch reichlich Alkohol ausgeschenkt wurde.

Er trank dann den ganzen Abend völlig über seine Verhältnisse und einige der Älteren sagten ihm auch schon: "Pass auf, du musst noch ***!"

Ich regte mich total über ihn auf und blieb den ganzen Abend auf Abstand, weil mich sein Verhalten echt abstiess.

Und dann passierte es: Ich stand im Gang und unterhielt mich mit Jemandem – und plötzlich stolpert er an mir vorbei, will nach draussen, schafft es nicht mehr... und *** mich voll an!!!

Ich war so fassungslos, dass ich mich noch nicht mal wirklich ekeln konnte...

Ich trug meine neuen Hosen, die teuersten Hosen, die ich jemals gekauft hatte – und er *** mir einfach drüber...

Das war dann natürlich das Ende der Beziehung, es war mir auch egal, dass er selber noch ein Jugendlicher war und vielleicht nicht so gut einschätzen konnte, was er an Alk vertrug – ich fands einfach nur erbärmlich.

Und ehrlich gesagt habe ich bis heute NULL Verständnis für Leute, die vom Alkohol *** müssen – ich verstehe einfach nicht, wie man so wenig auf seinen Körper hören kann (der einem ja ganz klar signalisiert: Ich hab genug, Stopp jetzt), wieso man Alkohol in solch rauen Mengen reinschütten muss und vor allem ist es mir absolut unerklärlich, wie man es NICHT MEHR ZU EINER TOILETTE SCHAFFEN KANN!!!

Ich meine: Ich spüre doch einfach, wenn mir übel wird, ich MERKE doch, jetzt ist glaubs nicht mehr gut...

Später, mit Achtzehn, hatte ich dann leider erneut ein ziemlich ähnliches Erlebnis – welches mich noch mehr traumatisierte: Ich war in Deutschland und fuhr mit der U-Bahn nach Hause. Wenn man in einem fremden Land ist, fühlt man sich ja eh schon immer viel unsicherer und "bedrohter" als im eigenen (also ich zumindest) und man hat viel mehr Angst, dass irgendwas passiert.

Ich stand also vorne im Abteil bei der Tür – und neben mir so ein Typ, etwa Vierzig.

Mir war schon aufgefallen, dass er bisschen blass wirkt – aber ich hab mir da auch nix weiter bei gedacht...

Und dann plötzlich (mir läufts heute noch kalt den Rücken runter, ich krieg gleich wieder Panik) – *** er einfach so raus!!!

Es geschah so völlig abrupt, so unerwartet und ich erschrak so abartig... Es war wirklich grauenhaft.

Der Typ war einfach völlig besoffen, eigentlich sah er noch anständig aus, so wie ein Geschäftsmann – aber das war ein total asozialer Alki!!!

Aber nicht nur ich kriegte Panik – die junge Frau neben mir fing vor Angst an zu weinen.

Und dann geschah etwas, dass mir extrem dabei half, von diesem Erlebnis nicht völlig traumatisiert zu werden: Da war auch ein junger Mann in der U-Bahn, er sprang sofort auf, stellte sich schützend vor uns, sprach in beruhigendem Tonfall auf uns ein und meinte, es sei alles in Ordnung, er beschütze uns – und dann hielt der Zug an und er packte den Mann und warf ihn raus...

Das war wirklich ein ganz schlimmes Erlebnis.

sphiita


Teil 2

----> Achtung, kann triggern!!!!

Aber fast noch schlimmer wurde es dann schliesslich während meinem Aufenthalt in einer Psychiatrie: Ich war dort stationär für irgendwie zwei Monaten, wegen Depressionen, Drogenmissbrauch und Anorexie.

Natürlich hatte es dort dann auch mehr als nur eine Bulimikerin... (und auch ein Typ, der Bulimie hatte) und *** war ein riesiges Thema.

Ich entwickelte einen regelrechten Hass auf die Bulimikerinnen, dies aus dem Grund, weil die ganze Zeit die Toilette ver*** war und ich das absolut unverständlich fand, dass, wenn man schon so etwas ekliges macht, danach nicht wenigstens alles super ausführlich reinigt, etc...

Dies war zumindest immer das, was ich tat, wenn ich mal Magen-Darm-Grippe hatte: Stundenlang das Klo schrubben, alles mit Parfum einsprayen, mega lange Fenster auf und alles desinfizieren...

Ich würde mal sagen, dass ich Ansätze von einer Zwangsstörung habe, wenn es um das Thema putzen und Sauberkeit geht.

Bei mir in der Wohnung ist alles akribisch geordnet und ich putze jeden Tag sicherlich eine Stunde lang (aufräumen, staubsaugen, Boden feucht wischen, abstauben... )

Menschen, die irgendwie unordentlich, oder vor allem "unsauber" sind, wecken in mir extreme Aggressionen.

Ich habe beispielsweise eine regelrechte Störung, wenn es um Haare geht: Ich finde Haare so ziemlich das ekligste und abartigste auf der Welt, ich habe eigentlich bei fast allen Leuten das Gefühl, dass ihre Haare "unsauber" sind und stinken und wenn ich ein einzelnes Haar am Boden in der Wohnung sehe, muss ich gleich den Staubsauger holen.

Am allerschlimmsten ist es für mich, wenn ein Haar im Essen ist... Ich glaube ehrlich gesagt, da kommt meine Angst davor fast ein wenig an eure Angst vor dem *** ran.

Ich suche das Essen immer extrem genau nach Haaren ab und esse aus diesem Grund auch nur äusserst ungern auswärts.

Ich habe immer Angst davor – und falls es tatsächlich passiert, dass ich eines finde, muss ich danach wirklich *** und kann für drei Tage lang nichts mehr essen...

Ich reagiere auch ganz sensibel auf Gerüche (für mich "stinken" die allermeisten Leute), manchmal halte ich es schon kaum aus, wenn ich im Bus mit anderen Leuten eng stehen muss und ihren Körpergeruch rieche... Aber es gibt auch echt total viele Leute, die schlecht oder ungepflegt riechen!!!

Jedenfalls hatte ich halt dort in der Klapse dann total Paranoia wegen der ganzen Hygiene und so... Jeden Tag desinfizierte ich die Toilette mit Handschuhen und Mundschutz, aber diesen Geruch, der fürs *** ja ganz typisch ist, den kriegt man ja fast nicht mehr weg...

Ekelhaft!!!!

Und dann hatte es eine Bulimikerin auf der Station, die wirklich ganz schwer krank war.

Und dann, eines Tages in der Gruppentherapie, erzählte sie folgendes:

Achtung: Wirklich nur für Leute mit sehr starkem Magen und starken Nerven geeignet!!!!

Sie hat erzählt, dass sie – als sie dann keine Lebensmittel mehr zum fressen im Haus hatte – tatsächlich schon mal ihr eigenes **** wieder gegessen hat...

Mir wurde so krass anders, dass ich raus gerannt bin und mich in den folgenden Tagen geweigert habe, an den Gruppensitzungen teilzunehmen...

Ehrlich gesagt wird mir noch heute ganz anders, wenn ich daran zurück denke...

Fassungslos – und auch echt abartig krass, dass jemand so krank sein kann...

Sie tat mir gleichzeitig auch total leid und vor allem war das wirklich strube, dass sie eine wirklich wunderhübsche, junge Frau war – und man von ihrem Äusseren her echt NIEMALS auch nur auf die Idee gekommen wäre, dass sie Bulimie hat...

Leider war das immer noch nicht alles:

Ich lebe jetzt seit sechs Jahren in einer Partnerschaft und vor zwei Jahren geschah das für mich absolut schlimmste: Mein Freund hat sich einen MDG Virus eingefangen, er sass neben mir auf dem Sofa, dann plötzlich wurde er kreidebleich, stand auf und fing an zu rennen – und dann höre ich nur noch, wie ers nicht mehr zur Toilette schafft und in den Gang ***...

Als ich um die Ecke kam und die Sauerei sah, wurde ich ohnmächtig.

Das ist kein Witz – aber das hatte eben weniger mit einer eigentlichen Angst vor dem *** selbst zu tun – sondern mit meiner Sauberkeitshysterie.

Als ich wieder zu mir kam, fing ich völlig verzweifelt an zu weinen – ich wusste, dass er aufgrund seines körperlichen Zustandes unmöglich dazu in der Lage ist, das selber wegzumachen, es war Nachts und ich konnte auch keinen Putzdienst rufen...

...aber vor allem war ich völlig verzweifelt, weil ich dachte: Ich kriege das NIE WIEDER sauber!!!

Ich weiss nicht, wie viele Stunden ich dann im Gang sass und den Boden und die Wände schrubbte...

Ich glaube, es war dann etwa so gegen elf Uhr morgens, als ich endlich völlig erschöpft aufhörte.

Ich habe glaubs so in etwa jedes Putzmittel dieser Erde verwendet...

Und während der ganzen Zeit wo ich putze, weinte ich völlig hysterisch und schrie meinen Freund an... (Der ja auch nicht wirklich was dafür konnte.)

Ich konnte danach echt tagelang nicht mit ihm sprechen, weil ich so abartig wütend auf ihn war...

Wenn ich an diese Nacht zurück denke, wird mir noch heute übel – das war mein absoluter ALPTRAUM, das war für mich wirklich das absolut schlimmste.

*****************************************************************************

...ich kann daher also in gewisser Weise eure Angst doch sehr gut verstehen –

aber eben: Bei mir hat die Angst vor * weniger mit der * selber zu tun, als mit meiner Angst von unhygienisch, nicht sauber, eklig.

Ich werde auch heute noch völlig hysterisch, wenn sich mein Freund nur bisschen komisch räuspert, dann springe ich sofort auf und frage: "Musst du ***?"

Und dann renne ich in die Küche und hole einen Eimer und wenn er nur einen Schritt macht, trage ich ihm den Eimer nach...

Im Bezug auf mich selber habe ich aber eigentlich keine Angst vor dem *, ich hatte vor einiger Zeit mal eine Lebensmittelvergiftung – und da war ich einfach nur gottesfroh, dass ich * konnte, weil mir so übel war, dass ich das Gefühl hatte ich sterbe...

Und das *** half zumindest ein bisschen.

Aber ich kann es dafür auch sehr gut verstehen aufgrund einer anderen Angst, die ähnlich ist: Ich habe ein riesiges Problem damit, auf die Toilette zu gehen – und das ist so schlimm, dass ich eigentlich überhaupt nirgends anders kann als Zuhause...

Auch dann halte ich es immer extrem lange zurück und ich kann auch wirklich nur, wenn das Wasser dazu läuft und ich lese...

Mein absoluter Alptraum ist es, wenn ich irgendwo unterwegs bin – und ich kann es einfach nicht mehr aushalten.

Ich habe dann schon die abartigsten Bauchkrämpfe, es krümmt mich fast – und wenn ich dann auch noch auf eine Toilette muss, die oben "offen" ist, wo man noch die Geräusche von draussen hört...

Dann KANN ICH NICHT!!!

Ich bin schon mal zwei Stunden weinend auf so einer Toilette gesessen, ich bin fast gestorben vor Schmerz, aber es geht einfach nicht...

Das ist dann auch schon so extrem, dass ich mir am morgen vor einem Job überlege: Was ist, wenn ich heute muss? Und als erstes renne ich dann am Set immer zur Toilette und checke, ob es eine gute Toilette ist (abgeschlossen, mit Wasserbecken, etc... )

Und es ist beispielsweise auch so, dass wenn ich jetzt an einem Job bin und ich gehe nach jemandem auf die Toilette... und ich rieche, dass der...

Dann kann ich dem danach nicht mehr in die Augen sehen, ich gebe ihm auf keinen Fall die Hand und irgendwie hab ich dann jeden "Respekt" vor dieser Person verloren...

Das tönt jetzt echt krass, ist aber einfach so.

Auch hier Zuhause: Wenn ich auf Toilette war, darf man Freund minimum zwei Stunden nicht da rein – zum Glück tickt er in dieser Hinsicht bisschen ähnlich "gestört" und versteht das... ;-)

Ich verstehe eure Ängste somit also in gewisser Weise irgendwie noch ziemlich gut...

Aber was mich wirklich schon interessieren würde: Was glaubt ihr denn, was der Ursprung für diese Ängste sind?

Oder was ist es genau, was diese Angst bedingt?

Wovor genau habt ihr Angst, ist es eine völlig diffuse, irrationale, unbegründete Angst?

Oder ist es schon eine Angst konkret vor dem und dem?

(Eben beispielsweise wegen Krankheitserregern, wegen dem Ekelfaktor oder so?)

Ob das mit der Konfrontationstherapie wirklich funktioniert, weiss ich ehrlich gesagt nicht... Ich glaube eher, dass eine "Ablenkungstherapie" besser funktionieren würde, dass man versucht, diesen Gedanken so wenig Platz wie möglich einzuräumen, dass man sofort, wenn die Angst kommt, sich etwas zuwendet, dass die ganze Aufmerksamkeit beansprucht, etc...

Ich hatte eine Zeit lang ganz extreme Panikattacken und konnte am Schluss nicht mal mehr das Haus verlassen – was mir sehr geholfen hat, war autogenes Training, bewusste Entspannung und eben Ablenkung...

Ich wünsche euch allen alles Gute auf eurem schwierigen Weg und viel Kraft –

und dass ihr es eines Tages schafft, ein weitgehend angstfreies Leben zu leben!

Alles Liebe,

shiia

sQpookxy79


@ shiia

es überrascht mich nicht das das thema irgendwie "ansteckend auf dich wirkt.

sind doch im verhalten diverse parallelen zu erkennen.

vorallem weil auch der auslöser für dein verhalten mit großer sicherheit aus deiner kindheit stammt.

zwangshandlungen/vermeidungsverhalten geben uns "angsthasen" ein sicherheitsgefühl,reduzieren unsere angst wenn auch nur für einen kurzen moment.

und natürlich auch wieder hier kontrolle.

in deiner kindheit hattest du keine kontrolle,und jetzt versuchst du diese unkontrollierbare situation von damals sozusagen irgendwie zu kontrollieren indem du etwas vermeiden willst was dich auch nur annähernd in eine solche situation von damals zurückversetzt.

du magst deiner schwester verziehen haben und heute gibt es rational gesehen keinen grund mehr auf sie böse zu sein,aber verarbeitet hast du noch nicht.

so nun mal zu deinen fragen:

Was glaubt ihr denn, was der Ursprung für diese Ängste sind?

mmh das ist schwierig,da bin ich selbst noch nicht so ganz dahinter gekommen.

ich kenne nur den auslöser,wo der ursprung liegt tja,das bleibt mir wohl erstmal verborgen.

in der kinheit ist nix vorgefallen,es fing an als mich mein ex 2 mal ank****te.

Wovor genau habt ihr Angst, ist es eine völlig diffuse, irrationale, unbegründete Angst?

klar ist die angst vorm k**n irrational unbegründet. bei mir selbst eher die angst vorm selbstk**en

Oder ist es schon eine Angst konkret vor dem und dem?

die ursprüngliche angst die wir haben ist doch meist eine ganz andere die es gilt rauszufinden.

die ursprünglichen ängste basieren doch meist auf einer gefühlsbasis gekoppelt mit dem ereignis den man als auslöser sieht.

Ob das mit der Konfrontationstherapie wirklich funktioniert, weiss ich ehrlich gesagt nicht...

da bin ich auch skeptisch.

es mag uns für einen kurzen moment stolz machen,weil man merkt es passiert gar nix,die welt dreht sich weiter.

aber ich denke das hält nur kurz,da der ursprung der angst in dieser therapie ja nicht berücksichtigt wird.

was mir sehr geholfen hat, war autogenes Training, bewusste Entspannung und eben Ablenkung...

ja hilft mir auch sehr,wobei ich nie wirklich autogenes training oder bestimmte entspannungstechniken anwende.

ich hab einfach nur im laufe der jahre gelernt mich selbst wieder aus der panik zu holen,bzw es erst gar nicht mehr bis zur völligen panik kommen zu lassen im sinne von bewußt ruhig atmen,und ganz wichtig ablenkung.

nd dass ihr es eines Tages schafft, ein weitgehend angstfreies Leben zu leben!

das wünsche ich dir auch shiia.

wäre schön wenn wir noch mal was hören von dir.

SQeer8os<enblxüte


Hu hu,

sorry off-topic aber : was heisst triggern?

ich habe heute lachen müssen....wie geht ihr damit um, wenn sich bronchial etwas löst..also husten etc? Je nach Stärke des Lachens, kann man ja schon mal ins Husten kommen, da löst sich immer soviel bei mir, also auch Tränen. Dann soll das Lachen von Herzen kommen, heisst es.

Ja, also da habe ich auch meine Probleme, die ich ja eigentlich bearbeiten will (also früher hatte ich sie stärker). Heute war so ein Lachmoment....und ich habe gemerkt, mit meiner Entspannung könnte es besser sein. Mir war zwar bewusst...jetzt mal locker lassen, wenn was GANZ nach draußen will, dann lass es, aber irgendwie war es doch ekelig die Vorstellung...und dann ist meine Entspannung labil.

Und mit der Optik dessen was sich dann ganz nach draußen lösen könnte, löst schon die Vorstellung daran Würgereiz aus.

Und Wunsch und Ziel ist eine hunderprozentige Extrem-Entspannung...sowas wie Urvertrauen zum eigenen Körper und all seinen Reaktionen...und mit allem was da raus will....

Wunsch und Ziel: "jederzeit rauslassen können"

:)- :)- :)- :)- Ich zünd uns allen eine "wir schaffen das" und "ich denk an euch" Gedenkkerze und grüße euch......mit dem K..habe ich geschafft........da bin ich stolz drauf...alles andere werde ich auch noch in Griff kriege..Shiia wünsche ich auch alles Gute...

@:) @:) :)* :)* :)* *:)

s!poo\kyx79


was heisst triggern?

d.h. es könnte bei instabilen menschen panik oä. auslösen.

wenn man aber vorher gewarnt wird das es triggern könnte,kann man selbst entscheiden ob man weiterlesen möchte.

sLp`ooxky79


Und mit der Optik dessen was sich dann ganz nach draußen lösen könnte, löst schon die Vorstellung daran Würgereiz aus.

meinst du bei loslösen die gefühlsebene oder das k***n? sorry "malblödfrag"

Speeeros3enKbl!üxte


@ Spooky:

danke für die Worterklärung :-) Ich wusste gar nicht, das DAS triggern heisst :-)

ja, also ich meine Hustenschl***was ähnliche Panikattacken, eher noch Ekel-Panikattacken auslösen kann, in denen ich ganz verzweifelt werde, nicht nur aufgrund des Vorgangs selbst, sondern dass das so panische und Ekelgefühle auslösen kann.

Die Stärke der negativen ausgelösten Gefühle ist dabei wesentlich von meiner Gesamtverfassung und dem zugrundeliegenden Grundentspannungszustand.

Für das Gefühl von "Ekel" habe ich für mich schon herausgefunden, dass es was mit Gefühlen zu tun hat, die ich bewusst erstmal nicht erkenne, und die sich dann erstmal in dem Gefühl von Ekel äußern, so nach dem Motto - he, da ist was, was du noch nicht bearbeitet, in das Bewusstsein geholt hast. Meist ist das unterdrückte Gefühl dann gar nicht schlimm und das insgesamte Ekel-Gefühl ist dann auch weg und hat seine Gefahr für mich verloren....aber immer mir dafür halt Zeit nehmen.... %-|

*:) @:) :)* viele liebe Grüße: Seerosenblüte

D[ar2kandiCrazxy


Heute Nacht hat meine Tochter wieder gebrochen.

Das dritte mal in diesem Jahr hat sie schwierigkeiten mit Magenkrämpfen und erbrechen.

Meine Frau geht gleich zum Doc mit ihr.Im moment verfolgt mich das ganze wieder,erst am

Samstag haben wir jemanden gesehen der total laut auf der anderen Strassenseite ge***

hat :°(

MCelNchenSxB


@DarkandCrazy und nun hast du Angst das die kleine Dich mit was anstecken wird ???

D_arkVandC=razy


Nein ich habe keine Angst vor ansteckungen ich kann das Erbrechen von anderen nicht haben.Das heißt wenn jemand sich übergeben muss bekomme ich panik.

j1inkRa23


Oh Dark das tut mir echt leid. Und was ist wenn du selber erbrechen musst? Kansnt du das haben?

Ich find das grausam wenn andere erbrechen aus dem grund das ich mich anstecken könnte :-( . Hab nun aber eine Email an eine Klinik geschrieben die sich mit der Phobie wohl auskennt. Schauen wir mal was die Antworten.

Ich WILL und MAG so nicht mehr leben.

jWin#ka2x3


Oh hab Antwort hab ich gerade gefunden!

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