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Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

M(arJianxdl


@ lilablassblau

Danke! :-o Wusste gar nicht dass das so "einfach" geht!

hm und... wie "versteckt" man "sowas" vor Verwandten und Bekannten (enge Freunde mal ausgenommen)?! Denn ehrlich gesagt hab ich keine Lust, das jedem x-beliebigen (eigentlich nicht mal meinen Eltern) auf die Nase zu binden, um mir dann permanent dummes Gelabere anhören zu müssen. So von wegen "Du spinnst echt, wenn du jetzt schon zum Irrenarzt gehst" ???

Wie habt ihr diesen ersten Schritt zum Arzt geschafft? Ich stell mir das so oberpeinlich vor irgendwie ???

L@iflabUlassxblau


Mariandl

Das muss doch keiner mitbekommen. Du hast halt ab und zu (normalerweise einmal pro Woche) einen Termin. Aber gelingt es dir derzeit wirklich, deine Emetopgobie komplett vor deiner Umwelt zu verbergen? Wenn nein, dann würden es doch sicher alle positiv sehen, wenn du Schritte dagegen unternimmst ???

Bei mir wusste/weiß die Familie (der engere Kreis), dass ich zur Therapie ging/gehe. Und vor einem guten Hausarzt sollte man sich auch nicht fürchten oder schämen. Ist mir früher aber auch nicht sooo leicht gefallen ;-). Für den Hausarzt ist das aber wahrscheinlich auch ein einleuchtender und positiver Schritt, wenn du dich zu deiner Phobie "bekennst" und gegen sie angehen willst!!:)^ Nur Mut!

m!aurere0n


Therapie

Hat jemand von euch so eine Therapie schon hinter sich?Hat´s geholfen?Hab ende August einen Termin beim Psychotherapueten..

Die Phobie macht mir mein ganzes Leben kaputt..Ich will sie loswerden,hab so Angst mein Leben zu verpassen..

Lg

I vi2


hi maureen

Ich hab mal eine angefangen. War aber sozusagen noch in der Probezeit. Ich hab sie aber abgebrochen, weil mir die therapeutin mit der zeit unsympathisch wurde und ich mich nicht verstanden gefühlt hab.

Deshalb kann ich dir nur raten (und auch allen anderen die eine therapie machen wollen) dass du nicht bei dem erstbesten Therapeuten bleibst, sondern bei dem du dich wirklich ! wohlfühlst.

Ich dachte dann, dass ich das auch schon alleine schaffen würde, aber wie ich jetzt feststellen musste, stimmt das nicht.

Und nun steh ich wieder davor, mir einen therapeuten zu suchen.

Und diesmal werd ich das durchziehen, denn genau wie du, will ich sie auch loswerden.

Ich wünsche dir viel glück!!!

LG

SMhivxa2


Krankenschwester mit Emetophobie

Hallo -schön zu wissen daß ich nicht die einzige bin mit Emetophobie... ich habe schon seit ich denken kann eine unnatürliche Angst vor dem Erbrechen... aber erst als ich vor 4 Jahren mein Examen zur Krankenschwester machte wurde daraus ein richtiges Problem für mich...Tröstlich aber zu wissen daß es auch andere gibt die das durchmachen müssen...

Gibt es jemanden von euch der es erfolgreich geschafft hat die Angst loszuwerden ???

Nzela


Shiva2

Kannst du denn dann überhaupt arbeiten?

SNhiv4a2


Nicht jeder der Patienten leidet an Magen Darm Grippe - und ich weiß selbst nicht warum...im Berufsleben komme ich besser damit zurecht wenn jemand brechen muß wie privat... ich habe zwar immer die Angst daß ich mich anstecke, aber solange nur die Pat. krank sind geht es...werden jedoch Mitarbeiter von mir krank bekomme ich Panik daß ich auch krank werde... ziemlich paradox, ich weiß, aber so ist es...

aFlles-wirydguQtx.


ich kenn das

Hallo ihr lieben,

habe diese BEschwerden jetzt auch schon seit 2 Jahren.

Viel besser ist es noch nicht geworden, aber man lernt langsam damit umzugehen :-(.

Mit ist auch eigentlich täglich übel, ich habe angst in geschlossenen Räumen, oder vor Orten an denen sich viele MEnschen aufhalten. Hab dann Angst mich zu übergeben, sprich mich zu blamieren.

Eine Frage habe ich mal an euch:

Hat sich einer von euch denn schonmal tatsächlich in der Öffentlichkeit übergeben??

Im NOrmalfall passiert es nämlich eigentlich nicht. MIr ist es noch nie passiert und mein Psychologe sagt, das die Warscheinlichkeit das ich mich übergeben muß nicht größer ist als bei allen anderen "normalen"Menschen auch. Also eher gering.

Ich weiß das ist so leicht gesagt, denn man hat ja wirklich das gefühl als müsste man... ,aber man muss es sich vielleicht mal vor Augen führen: Wie oft war mir schlecht und wie oft habe ich ich mich von diesen ganzen malen wirklich übergeben.

Ihr müsst euch auch überhaupt nicht doof vorkommen,wenn ihr eine Therapie anfangen wollt, denkt daran das es euch besser gehen soll, und nicht was die anderen davon halten.

Mein Therapeut hat mir gesagt das die Übelkeit oder die Angst, ganze andere Probleme überschatten. Ich müsste mich mit den Problemen beschäftigen, die sich hinter den Symptomen verstecken beschäftigen.

Wenn ihr eine Therapie anfangen solltet, müsst ihr aufjedenfall geduld mitbringen. Man findet in der Therapie soo viel über sich heraus und entdeckt Dinge auf die man von selbst nicht gekommen wäre.

Außerdem soll progressive Muskelentspannung sehr sehr hilfreich bei Angstattacken etc. sein. Man lernt, sich bewußt auf sich selbst zu konzentrieren und somit die Angst in den GRiff zu bekommen.

Medikamente haben bei mir eigenltich noch nicht geholfen, vielleicht könnt ihr mir hier etwas sagen was euch geholfen hat??

Meine Bekannten/Freunde/familie habe ich größtenteils eingeweiht, wei ich keine Lust habe mich dauernd zu verstellen, außerdem nimmt man sich selbst den Druck und die Anspannung. Viele haben verständis dafür auch wenn sie es nicht nachvollziehen können, aber sie akzeptieren es. Die die es nicht akzeptieren, haben eben pech gehabt, man sollte darauf keinen Wert legen.

Es ist schon verrückt wie sich psychische Probleme auf den Körper auswirken und was der Körper so mit uns macht oder??

Ich habe mich auch ziemlich eingeschränkt und das ganze geht mir auch ziemlich auf den Keks :-), manchmal habe ich das GEfühl ich schaffe es nicht daraus zukommen und wünsche mir mein"altes"Leben zurück. Aber dann denke ich mir, mein Körper kann doch mit mir nicht machen was er will und ich darf nur nicht aufgeben. Irgendwann ist das auch vorbei. Man muß nur an sich arbeiten und es nicht einfach so hinnehmen, nach dem MOtto: das habe ich schon solange, das geht eh nicht mehr weg.

Naja, ich kann euch nur von mir erzählen, aber ich hoffe das es vielleicht dem einen oder anderen hilft.

Ncela


Hat sich einer von euch denn schonmal tatsächlich in der Öffentlichkeit übergeben??

Ja, ich... :-/ Es war furchtbar und seit da wurde meine Angst nur noch größer...

dzoIstoijjewskxi


Ich lese jetzt hier soeben zum allerersten Mal, daß diese panische Angst vorm Erbrechen auch einen Namen hat. Ich mache das schon seit mindestens 20 Jahren durch (ich bin indes 26) und habe immer gedacht, ich bin einfach nur durchgeknallt. Nie konnte ich mir bisher erklären, warum gerade ich so in Panik gerate, sobald sich nur ein winziges bißchen Übelkeit bemerkbar macht, während alle um mich herum es einfach wegsteckten, wenn sie sich mal übergeben müssen. Ich kann es auch bei anderen nicht sehen, hören oder riechen. Wenn mir schlecht ist, esse ich nicht mehr bis es mir wieder besser geht, nach dem Motto "Wenn nichts rein, dann auch nichts wieder raus!". Dadurch bin ich vor vielen Jahren in die Magersucht gerutscht und hatte starke Eßstörungen. Ich bin sehr psychosomatisch veranlagt. Mir wird also bei jeder kleinen Sorge und Aufregung schlecht. Also aß ich wenig, weil ich, wie hier ja offensichtlich so viele, unmenschliche Angst davor hatte, mich in der Öffentlichkeit zu übergeben.

Heute bin ich von der Magersucht weg, aber die Panik bleibt, obwohl ich mich noch nie unter Menschen übergeben habe.

Übrigens bin ich seit 11 Monaten Mama. Mir war in den ersten drei Monaten furchtbar schlecht, habe es aber erfolgreich ohne Erbrechen durchgestanden. Nur Mut also...

NWelxa


"Wenn nichts rein, dann auch nichts wieder raus!".

Ohja... das kommt mir soooo bekannt vor %-|

SNhiva)2


Ernährung

Mal ganz ehrlich...dank der Emetophobie haben wir doch schon ein leichtes Ernährungsproblem oder? Ich zum Beispiel bin schon sehr schlank... würde mich mal interessieren ob ihr auch vorwiegend schlank bis sehr schlank seid... ich bin aber bestimmt nicht magersüchtig...ich esse alles was ich will...vornehmlich Süßigkeiten... und auch wann ich will und gegen ein paar Kilo mehr hätte ich auch nichts einzuwenden...aber ich höre halt auf zu essen wenn ich satt bin und stopfe das dann nicht mehr in mich rein nur damit der Teller leer ist... zugegebenermaßen aus Angst daß mir sonst schlecht wird - aber immerhin brauche ich mir wohl keine Gedanken darüber zu machen dick zu werden... Alles hat eine positive Seite...

MGarifanxdl


also ich bin weder schlank noch dick... Gr. 38/40. zu hause kann ich nämlich so ziemlich alles essen. nur wo anders nicht oder unterwegs nicht %-|

Niela


ich esse alles was ich will... vornehmlich Süßigkeiten... und auch wann ich will und gegen ein paar Kilo mehr hätte ich auch nichts einzuwenden... aber ich höre halt auf zu essen wenn ich satt bin und stopfe das dann nicht mehr in mich rein nur damit der Teller leer ist...

Dito.

nur wo anders nicht oder unterwegs nicht

Jep.

Ja, ich bin schlank, mittlerweile nicht mehr sehr dünn.

Es agb eine Zeit, da hatte ich zusätzlich schwere Probleme durch eine Helicobacter Infektion. Mir war nur noch schlecht, ich hatte ständig Brechreiz und smoit konnte ich kaum was bis gar nichts essen... So wog ich dann, als das Ganze überstanden war, gerade noch so 45 kg bei einer Größe von 1,62 m... Mein damaliger Hausarzt war kurz davor mich in eine Klinik einzuweisen, wegen Zwangsernährung %-| Mittlerweile habe ich mich davon wiederholt und habe auch wieder zugenommen. Im MOment habe ich somit so um die 54 kg. :)^ Da macht es mal nichts, wenn ich unterwegs bin und nix essen kann, oder nur einen Laugenbrezel oder so, das fällt dann nicht so ins Gewicht. Ich hätte aber auch nichts gegen ein paar Kilos mehr, nur weniger sollten es nicht mehr werden...

OCbSWeSsIoxN


hallo ihr!

ich war vor 2 wochen im urlaub und hab mir da am letzten tag irgendwie n virus oder sowas eingefangen. auf jeden fall musste ich 8 mal ***. seitdem hab ich totale angst davor zu *** und mir wird ganz oft schlecht nach dem essen, obwohl das davor nicht so war. ich konnte schonmal *** ohne dass es mir was ausmache ( z.b. wenn ich zuviel getrunken hatte ) meint ihr, das geht wieder weg oder bleibt das jetzt?? fühl mich sehr eingeschränkt, obwohls ja nicht so schlimm ist wie bei euch. ich hatte anscheinend meinen bruder angesteckt, und als der dann nachts auch *** musste, wurde mir gleich wieder endlos schlecht und ich konnte 4(!) stunden nicht mehr einschlafen, obwohl ich ihn nur 2 sekunden gehört hatte, und auch jetzt, wo ich das hier schreibe, wird mir schon wieder übel.

wär ich doch nur nicht in diesen scheiss urlaub gefahren. =(

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