Wer leidet auch an Emetophobie (Angst vor Erbrechen)?

s:orr-ow1)0


Was haben denn deine Ärzte gesagt? Wie haben sie dich entlassen? Die Versorgung deines Körpers sollte dich abgesichert sein, ist sie aber doch so nicht? vielleicht doch eine Spezialklinik?

Kwathy5!58x1


Ich nehme halt jetzt sehr hoch dosiert Kortison und noch einiges anderes. Die Übelkeit fühlt sich einfach so merkwürdig an, keine Ahnung wie ich es beschreiben soll. Eben so als würde sich MD anbahnen. Die letzten Tage ging es mir eigentlich gut aber wenn ich gleich wieder so viele Horrormeldungen in meinem Umfeld erhalte wird's wieder schlimmer. Und heute war noch der erste Tag meines neues Chefs, dachte mit ihm wird's besser und ich kann das mit der Kündigung nochmal überlegen. Aber allein die Anwesenheit in diesen Räumen macht mir zu schaffen. Nur, warum geht's mir auch daheim so mies? Die Übelkeit wird immer schlimmer und ich bekomme sie nicht in den Griff.

s$orCrow1x0


Vermutlich weil deine Psyche auch zu Hause verrückt spielt oder aber die Ursache wirklich körperlich ist... Kann es nicht sein, dass es gar nicht an der Arbeit liegt? Das es immer ganz gut war sich das mit der Arbeit zu Erklären...die Erklärung nun aber nicht mehr reicht und dein Körper dir das Zeit in dem es dir auch zu Hause schlecht geht...

KvathEy.5x581


Habe irgendwie das Gefühl einfach nicht zur Ruhe zu kommen wenn ich hier bin. Sobald ich irgendwo im Urlaub unterwegs bin ist mir nach dem Essen auch mal übel, aber ich bin abgelenkt. Aber hier daheim oder auf der Arbeit habe ich keine Ablenkung und überlege dann halt viel (auch im Unterbewusstsein).

Aber wenn ich mich so in meinem Umfeld umhöre heißt es immer wieder das ich soviel mehr als andere unterwegs bin, ob ich denn kein zu Hause habe.

Körperlich wurde mittlerweile alles abgeklärt, für die Übelkeit an sich gibt es angeblich keine Ursache (obwohl ich ja einige Diagnosen habe). Versteh das alles nicht

s;orr[ow1u0


Was machst du denn momentan alles so?

KCatfhyx5581


3x die Woche abends Badminton und Rettungsschwimmen, die ganzen Wochenenden von Oktober bis April Basketball, Kurse an der Volkshochschule, spazieren gehen, joggen, auf medizinische Vorträge gehen, jetzt seit Anfang Mai so gut es ging an einigen Wochenenden Tagesfahrten (München, Legoland, Leipzig, kommenden Samstag Stuttgart). Bin eigentlich nur zum schlafen daheim

sIorrpow1x0


Klingt zwar viel, aber eigentlich nach einem normalen Lebensalltags einer jungen und gesunden Frau. Meine sehen ähnlich aus, allerdings weniger Sport :) Bin ein wahnsinniger Sportmuffel...

K$athy5x581


+ natürlich der Job von 6:30h – 16:00h

sVor>rokw1x0


ja das ist klar :)

das ist sicherlich ein pensum, was viele nicht mithalten können...aber es gibt schon menschen die das können. ich nehme mir ab und an mal bewusst einen tag pause. wie ist das bei dir? ist dir das vielleicht alles zu viel? dann streich doch was...oder teste einfach mal. vielleicht ist das problem auch, dass du durch das ganze programm dich nicht viel mit dir selber auseinandersetzen musst und sobald du auf der arbeit oder zu hause bist, kommt dein kopf dazu und macht dir dann einen strich durch die rechnung!

KYath_y5*58x1


Ich habe letztes Jahr kurz vor meinem 30. Geburtstag ganz unbewusst von heute auf morgen einen Wandel durchgemacht.

Ich war immer ein Mensch, der nichts lieber machte als nach der Arbeit heim zu kommen, ein gutes Buch zu lesen, Musik zu hören oder TV zu schauen. Wurde oft als Coachpotatoe bezeichnet. Und dann auf einmal, das völlige Gegenteil. Ich weiß daheim mit mir nicht mehr viel anzufangen, muss einfach raus und weg. Daheim zu sein bedeutet für mich Stillstand, ich brauche ständig Unterhaltung.

Und ein anderes Manko von mir ist, dass ich mich selbst einfach nicht mag. Liegt an den ganzen Wehwehchen. Traue mir selbst wenig zu, mein Selbstbewusstsein ist wenig vorhanden. Reden vor anderen ist für mich der Horror, sitze oft still da und höre Gesprächen nur zu. Ständig von einem Arzt zum anderen, darf mir immer anhören ich hab auch dauernd was anderes. ABER: Ich hab mir das doch nicht rausgesucht. Hätte gerne ein "Normales" Leben wie viele andere auch. Ich mach das doch nicht absichtlich...

storruow10


Es klingt für mich als wäre der Wandel ein wenig zu krass gewesen und du solltest dir vielleicht wieder was mehr Zeit für dich nehmen und dich mit dir selber auseinandersetzen. Du musst ja mit dir selber leben und da hilft kein fliehen und weg rennen und verstecken hinter 1000 Aktivitäten...

K"a3thy5`581


Ja, klingt plausibel. Nur habe ich diesen Wandel ja nicht bewusst vollzogen!

K/athy<558x1


Hm, bei uns hier im Haus wird die Stelle eines Abteilungsleiters frei (entweder im August oder September). Da will sich mein Kollege (der mit mir im Zimmer sitze und diese kotzenden Kinder hat) hinbewerben. Das heißt, ich würde unser Büro allein bekommen und seine Arbeit mit dazu. Das wäre natürlich ne Option zu bleiben da ich dann mehr Arbeit hätte und somit auch ausgelasteter wäre. Mal abwarten, Bewerbungsende ist der 08.06. und vor den Sommerferien soll noch entschieden werden wer angestellt wird. ":/

j?inka32x3


Bin wieder zu Hause :) danke für eure Glückwünsche

Kpathy52581


Glückwunsch auch nochmal von mir!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH